Als Kind habe ich um Gemüse einen großen Bogen gemacht. Alles roch für mich nach Pups, schmeckte bitter und meine Oma ist bis heute der Meinung, ich hätte ein Möhrentrauma gehabt. Ich erinnere mich an mehrere Episoden, an denen eine sehr missmutige kleine Elena und ein winziger Klecks Spinat beteiligt waren.
Inzwischen geht das aber. Ich esse sogar manchmal Broccoli, wenn man ihn unter sehr viel Soße nicht mehr erkennen kann...
Heute jedenfalls ein sehr gemüsiges Rezept: Blumenkohlsalat.
Ob der in Kinder reingeht, müsst ihr selbst ausprobieren!
Zutaten
(für zwei Blumenkohlwillige als Beilage)
1 Blumenkohl
1 Orange
3 Stangen Sellerie
1 großzügige Handvoll Walnüsse
200 g Sojajoghurt natur
100 g vegane Mayonnaise
Pfeffer und Salz
Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden. In kochendem Salzwasser ca. zehn Minuten bissfest kochen, dann kalt abschrecken.
Die Orange schälen, evtl. filetieren, wenn ihr ein Problem mit dem weißen Zeugs habt. In mundgerechte Stücke schneiden.
Den Sellerie waschen, die Enden abschneiden und in dünne Scheiben schneiden, die Walnüsse grob mit der Hand zerdrücken.
Sojajoghurt und Mayonnaise mischen, großzügig salzen und pfeffern.
Alle Zutaten in eine Schüssel werfen und umrühren. Je länger der Salat ziehen kann, desto besser schmeckt er!
Wir hatten dazu diese Frikadellen, im Sommer ist der Salat auch sicher nett zu so einem Grillgelage :)
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Freitag, 3. Februar 2017
Mittwoch, 20. April 2016
Kichererbsen Sellerie Salat mit Bärlauch
Bei uns ist die Bärlauchzeit traditionell kurz und heftig. Das heißt jetzt nicht, dass sich drei Generationen im Garten um die letzten Blätter streiten, sondern dass das kleine unschuldige, aber etwas streng riechende Pflänzchen überall drin landet. Man munkelt, dass einzelne Familienmitglieder sogar versucht haben, Brot mit frischem Bärlauch zu backen.
Ich bin dafür zu konservativ. Bei mir landet Bärlauch vor allem im Salat.
Heute in Kombination mit Stangensellerie, Kichererbsen und Gürkchen. Und etwas Mayonnaise. Deswegen schmeckt der Salat sehr viel ungesünder, als er tatsächlich ist :)
Das Rezept ist abgewandelt von diesem hier von oh she glows. Selbstverständlich habe ich den Dill durch Bärlauch ersetzt.
Tz. Dill - da kann ich nur milde drüber lächeln.
Zutaten
(für vier als Beilage)
400g vorgekochte, abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen Sellerie
5 Frühlingszwiebeln
4 Gewürzgurken
1 Zehe Knobi
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL milder Senf
1 TL frischer Zitronensaft
8 - 10 Blätter Bärlauch
Salz und Pfeffer
Sellerie und Frühlingszwiebeln waschen.
Gewürzgurken und Sellerie in kleine Würfelchen hacken, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die Kichererbsen mit dem Sellerie, den Frühlingszwiebeln und den Gewürzgurken in einer Schüssel mischen.
Die Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse zum Salat drücken.
Die Mayonnaise, den Senf, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Salat geben und alles gut durchmischen.
Zum Schluss den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben.
Der Salat schmeckt durchgezogen noch besser :)
Ich bin dafür zu konservativ. Bei mir landet Bärlauch vor allem im Salat.
Heute in Kombination mit Stangensellerie, Kichererbsen und Gürkchen. Und etwas Mayonnaise. Deswegen schmeckt der Salat sehr viel ungesünder, als er tatsächlich ist :)
Das Rezept ist abgewandelt von diesem hier von oh she glows. Selbstverständlich habe ich den Dill durch Bärlauch ersetzt.
Tz. Dill - da kann ich nur milde drüber lächeln.
Zutaten
(für vier als Beilage)
400g vorgekochte, abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen Sellerie
5 Frühlingszwiebeln
4 Gewürzgurken
1 Zehe Knobi
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL milder Senf
1 TL frischer Zitronensaft
8 - 10 Blätter Bärlauch
Salz und Pfeffer
Sellerie und Frühlingszwiebeln waschen.
Gewürzgurken und Sellerie in kleine Würfelchen hacken, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die Kichererbsen mit dem Sellerie, den Frühlingszwiebeln und den Gewürzgurken in einer Schüssel mischen.
Die Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse zum Salat drücken.
Die Mayonnaise, den Senf, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Salat geben und alles gut durchmischen.
Zum Schluss den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben.
Der Salat schmeckt durchgezogen noch besser :)
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Montag, 18. April 2016
Quinoa Salat mit Möhren und Bärlauch
Ich finde ja die meiste Inspiration für neue Rezepte, in dem ich gedankenverloren auf einzelnen Zutaten in ihrer naturbelassenen Form herumkaue und mir dann plötzlich denke: oh, das wäre sicher lecker zu Tomaten/Kürbiskernen/Zimt. Ihr wisst, was ich meine.
Von diesem Salat allerdings. Von dem hab ich geträumt.
Und dann gleich am nächsten Tag zubereitet.
Könnte an dem ganzen Gerede über Bärlauch mit meiner Mutter in letzter Zeit liegen.
Zutaten
(für drei als Beilage oder einen als Hauptmahlzeit)
80 g Quinoa
3 Möhren
4 Frühlingszwiebeln
eine kleine Handvoll Bärlauch (so ein gutes Dutzend Blätter denke ich)
eine Biolimette
1 TL Leinöl
Curry
Salz und Pfeffer
Den Quinoa waschen, und gerade so mit kaltem Wasser bedeckt in einem Topf gar kochen.
Die Möhren waschen, schälen und in feine Stifte schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in feine Ringe schneiden.
Quinoa, Möhren und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und miteinander mischen.
Die Biolimette waschen und die Schale fein abreiben. Die Schale zusammen mit einem Spritzer Limettensaft zum Salat geben.
Leinöl, etwas Curry (nicht mehr als ein halber TL), wenig Salz und Pfeffer ebenfalls dazugeben und alles miteinander mischen.
Den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben. Evtl. noch einmal abschmecken.
Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Bärlauch im Garten meiner Mutter wie Unkraut wächst...?
Jedenfalls gibts die Tage noch ein Bärlauch Rezept :)
Von diesem Salat allerdings. Von dem hab ich geträumt.
Und dann gleich am nächsten Tag zubereitet.
Könnte an dem ganzen Gerede über Bärlauch mit meiner Mutter in letzter Zeit liegen.
Zutaten
(für drei als Beilage oder einen als Hauptmahlzeit)
80 g Quinoa
3 Möhren
4 Frühlingszwiebeln
eine kleine Handvoll Bärlauch (so ein gutes Dutzend Blätter denke ich)
eine Biolimette
1 TL Leinöl
Curry
Salz und Pfeffer
Den Quinoa waschen, und gerade so mit kaltem Wasser bedeckt in einem Topf gar kochen.
Die Möhren waschen, schälen und in feine Stifte schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in feine Ringe schneiden.
Quinoa, Möhren und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und miteinander mischen.
Die Biolimette waschen und die Schale fein abreiben. Die Schale zusammen mit einem Spritzer Limettensaft zum Salat geben.
Leinöl, etwas Curry (nicht mehr als ein halber TL), wenig Salz und Pfeffer ebenfalls dazugeben und alles miteinander mischen.
Den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben. Evtl. noch einmal abschmecken.
Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Bärlauch im Garten meiner Mutter wie Unkraut wächst...?
Jedenfalls gibts die Tage noch ein Bärlauch Rezept :)
Sonntag, 31. Januar 2016
Tiramisu - süß am Sonntag
Ich weiß nicht, wie´s euch geht, aber mir ist gerade konstant kalt. Dabei schneit es draußen nichtmal (und das ist auch gut so!), aber hübsch ist das Wetter nicht. Deswegen habe ich Euch heute ein Rezept für ein Dessert mitgebracht, das sich hervorragend eingemummelt auf dem Sofa essen lässt. Und wenn man zwei, drei Portionen mehr davon isst, kann man noch etwas Speck anlegen, der wärmt auch :D
Im Gegensatz zum konventionellen Tiramisu kommt die vegane Variante leichter daher und enthält natürlich kein Cholesterin von fiesen, rohen Eiern. Vegane Löffelbiskuits sind mir bisher noch nicht untergekommen, ihr könnt aber natürlich selbstgemachten Biskuit nehmen oder, wie ich, einfach Zwieback verarbeiten. Merkt keiner ;)
Zutaten
(für vier Portionen)
400 g Seidentofu
175 g Margarine
180 g Zucker
35 ml Orangensaft
25 ml Amaretto
175 g Zwieback
250 ml starker kalter Kaffee
3 EL Kakaopulver
evtl. Schokiherzen für die Deko
Schmelzt die Margarine in einem Topf und lasst sie abkühlen, bis sie lauwarm ist.
Seidentofu, Orangensaft, Zucker und Amaretto miteinander pürieren, dabei die abgekühlte Margarine einlaufen lassen und alles zu einer homogenen Masse verrühren.
Den Zwieback in den kalten Kaffee tauchen, in eine hohe, kleine Auflaufform legen, mit der Creme bestreichen, wieder mit getränktem Zwieback belegen, mit der Creme bestreichen usw.
Mit Creme abschließen, das Tiramisu dick mit Kakao beschneien und mindestens eine Stunde kalt stellen.
Übrigens könnt ihr die Version mit Erdbeeren, die ihr hier findet, natürlich ganz leicht veganisieren. Vor allem im Sommer lecker, aber bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden...
Habt einen schönen Sonntag!
Im Gegensatz zum konventionellen Tiramisu kommt die vegane Variante leichter daher und enthält natürlich kein Cholesterin von fiesen, rohen Eiern. Vegane Löffelbiskuits sind mir bisher noch nicht untergekommen, ihr könnt aber natürlich selbstgemachten Biskuit nehmen oder, wie ich, einfach Zwieback verarbeiten. Merkt keiner ;)
Zutaten
(für vier Portionen)
400 g Seidentofu
175 g Margarine
180 g Zucker
35 ml Orangensaft
25 ml Amaretto
175 g Zwieback
250 ml starker kalter Kaffee
3 EL Kakaopulver
evtl. Schokiherzen für die Deko
Schmelzt die Margarine in einem Topf und lasst sie abkühlen, bis sie lauwarm ist.
Seidentofu, Orangensaft, Zucker und Amaretto miteinander pürieren, dabei die abgekühlte Margarine einlaufen lassen und alles zu einer homogenen Masse verrühren.
Den Zwieback in den kalten Kaffee tauchen, in eine hohe, kleine Auflaufform legen, mit der Creme bestreichen, wieder mit getränktem Zwieback belegen, mit der Creme bestreichen usw.
Mit Creme abschließen, das Tiramisu dick mit Kakao beschneien und mindestens eine Stunde kalt stellen.
Übrigens könnt ihr die Version mit Erdbeeren, die ihr hier findet, natürlich ganz leicht veganisieren. Vor allem im Sommer lecker, aber bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden...
Habt einen schönen Sonntag!
Freitag, 29. Januar 2016
Frikadellen aus Bohnen
Der Mann sagt Bulette. In Würzburg haben meine Kommilitonen immer von Fleischpflanzerl gesprochen, obwohl das Original überhaupt gar nix mit Pflanzen zu tun hat! Ich sage Frikadelle. Und weil ich voll und ganz Rheinländerin bin, manchmal sogar Frikadellschen.
Worum geht´s? Um ein Rezept, das bei uns ständig auf dem Tisch landet, wenn wir was Deftiges brauchen, was regelmäßig der Hit in meinen Kochkursen ist und wonach ich in den letzten Tagen ständig gefragt worden bin: Frikadellen aus Bohnen.
Die Frikadellen sind schnell gemacht, schmecken zu Salaten, auf Burgern, kleingeschnitten als Suppeneinlage oder in Gemüsepfannen undsoweiter. Kalt ebenfalls lecker!
Zutaten
(für etwa sechs Stück, je nach Größe)
250 g vorgekochte Kidneybohnen
2 mittlere Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 TL Liquid Smoke oder Sojasoße
1 EL Tomatenmark
4 EL Speisestärke
5 EL Haferflocken
2 EL Mehl
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
1 TL Rauchsalz
3 EL Sonnenblumenöl
Statt der Kidneybohnen könnt ihr alle möglichen Hülsenfrüchte nehmen! Cannellini, schwarze/rote/gelbe Linsen, schwarze Bohnen oder eine Mischung aus allem :)
Ich benutze zur Zeit für das Rezept eine italienische Bohnen- und Getreidemischung (legumi e cereali auf italienisch), nicht, weil das irgendwie besser funktionieren oder schmecken würde als "sortenreine" Frikadellen, sondern weil von diversen Sardinien Aufenthalten hier noch Unmengen davon da sind...
Gießt die Kidneybohnen ab und gebt sie in ein hohes Gefäß.
Schält die Zwiebeln und hackt sie fein. Den Knoblauch ebenfalls schälen, pressen und Zwiebeln und Knoblauch zu den Kidneybohnen geben.
Liquid Smoke, Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles miteinander pürieren.
Zum Schluss Speisestärke, Haferflocken und Mehl unterheben, Vorsicht, dass keine Klumpen entstehen!
Formt mit feuchten Händen Frikadellen aus der Masse und bratet sie bei mittlerer Hitze im Sonnenblumenöl an; passt dabei auf, dass die Frikadellen nicht zu dunkel werden.
Worum geht´s? Um ein Rezept, das bei uns ständig auf dem Tisch landet, wenn wir was Deftiges brauchen, was regelmäßig der Hit in meinen Kochkursen ist und wonach ich in den letzten Tagen ständig gefragt worden bin: Frikadellen aus Bohnen.
Zutaten
(für etwa sechs Stück, je nach Größe)
250 g vorgekochte Kidneybohnen
2 mittlere Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 TL Liquid Smoke oder Sojasoße
1 EL Tomatenmark
4 EL Speisestärke
5 EL Haferflocken
2 EL Mehl
1 TL Paprikapulver
Pfeffer
1 TL Rauchsalz
3 EL Sonnenblumenöl
Statt der Kidneybohnen könnt ihr alle möglichen Hülsenfrüchte nehmen! Cannellini, schwarze/rote/gelbe Linsen, schwarze Bohnen oder eine Mischung aus allem :)
Ich benutze zur Zeit für das Rezept eine italienische Bohnen- und Getreidemischung (legumi e cereali auf italienisch), nicht, weil das irgendwie besser funktionieren oder schmecken würde als "sortenreine" Frikadellen, sondern weil von diversen Sardinien Aufenthalten hier noch Unmengen davon da sind...
Gießt die Kidneybohnen ab und gebt sie in ein hohes Gefäß.
Schält die Zwiebeln und hackt sie fein. Den Knoblauch ebenfalls schälen, pressen und Zwiebeln und Knoblauch zu den Kidneybohnen geben.
Liquid Smoke, Tomatenmark, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles miteinander pürieren.
Zum Schluss Speisestärke, Haferflocken und Mehl unterheben, Vorsicht, dass keine Klumpen entstehen!
Formt mit feuchten Händen Frikadellen aus der Masse und bratet sie bei mittlerer Hitze im Sonnenblumenöl an; passt dabei auf, dass die Frikadellen nicht zu dunkel werden.
Montag, 24. August 2015
Blätterteigschnecken Caprese
Ihr Lieben, heute gibt es ein ratzfatz Rezept für euch, das ich häufig mache, wenn ich irgendwo eingeladen bin und nur sehr wenig Zeit habe, um etwas vorzubereiten: Blätterteigschnecken Caprese. Wenn ihr den dafür benötigten Mozzarella vorher macht (bzw. wie ich eh immer einen Vorrat davon im Kühlschrank habt) oder kauft, kommt das Rezept auch mit nur vier Zutaten aus!
Zutaten
(für ein Blech Schnecken)
1 Rolle veganer Blätterteig (200g)
200 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
150 g Mozzarella (selbstgemacht oder gekauft)
3 Zehen Knoblauch
italienische Gewürzmischung, bspw. von Alnatura
Salz und Pfeffer
Heizt euren Ofen auf 200°C vor und belegt ein Backblech mit Backpapier.
Lasst die Tomaten abtropfen und hackt sie klein, der Mozzarella wird gewürfelt.
Mischt die Tomatenstücke mit dem Mozzarella in einer Schüssel, drückt den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse dazu und schmeckt das Ganze mit Pfeffer und etwas Salz ab, die getrockneten Tomaten sind schon salzig genug.
Rollt den Blätterteig aus und gebt die Tomatenmischung darauf. Rollt den Blätterteig von der langen Seite her auf und schneidet ihn mit einem sehr scharfen Messer in ca. 1,5 cm breite Streifen.
Legt die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech und backt sie für ca. zehn Minuten. Habt ein Auge auf die Schnecken, damit sie nicht zu dunkel werden.
Ihr könnt die Tomaten Mozzarella Mischung auch schon am Vortag zubereiten, das hat den Vorteil, dass sie länger durchzieht und die Vorbereitung noch schneller geht :)
Zutaten
(für ein Blech Schnecken)
1 Rolle veganer Blätterteig (200g)
200 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
150 g Mozzarella (selbstgemacht oder gekauft)
3 Zehen Knoblauch
italienische Gewürzmischung, bspw. von Alnatura
Salz und Pfeffer
Heizt euren Ofen auf 200°C vor und belegt ein Backblech mit Backpapier.
Lasst die Tomaten abtropfen und hackt sie klein, der Mozzarella wird gewürfelt.
Mischt die Tomatenstücke mit dem Mozzarella in einer Schüssel, drückt den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse dazu und schmeckt das Ganze mit Pfeffer und etwas Salz ab, die getrockneten Tomaten sind schon salzig genug.
Rollt den Blätterteig aus und gebt die Tomatenmischung darauf. Rollt den Blätterteig von der langen Seite her auf und schneidet ihn mit einem sehr scharfen Messer in ca. 1,5 cm breite Streifen.
Legt die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech und backt sie für ca. zehn Minuten. Habt ein Auge auf die Schnecken, damit sie nicht zu dunkel werden.
Ihr könnt die Tomaten Mozzarella Mischung auch schon am Vortag zubereiten, das hat den Vorteil, dass sie länger durchzieht und die Vorbereitung noch schneller geht :)
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Dienstag, 21. April 2015
Veganer Thunfisch Nudelsalat mit Mais
Nach dem Kichererbsensalat gibt es heute wie versprochen das Rezept für den veganen Thunfisch Nudelsalat. Den veganen Thunfisch habe ich bei alles-vegetarisch.de aus Interesse bestellt, weil ich mir so ein abgefahrenes Produkt gar nicht vorstellen konnte :D
Der Thunfisch schmeckt erschreckend echt, der Mann hat gedacht, ich hätte ihm wirklich Thunfisch untergejubelt!
Ansonsten kommen in den Salat Mais, viele frische Kräuter und ein leichtes Joghurtdressing. Der ideale Grillbegleiter :)
Zutaten
(für vier Personen als Beilage)
500 g Nudeln (bei mir bunte)
200 g Mais
150 g Sojajoghurt
2 EL Aioli (oder vegane Mayonnaise)
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund krause Petersilie
Salz
Pfeffer
300 g veganer Thunfisch
Das Dressing kommt ohne zusätzliches Öl aus, da der Thunfisch bereits sehr ölig ist.
Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente.
Wascht und hackt die Kräuter sehr fein.
Mischt Sojajoghurt, Aioli und die Kräuter in einer großen Schüssel und würzt mit Salz und Pfeffer.
Gebt Nudeln und Mais dazu und verrührt alles gut miteinander.
Zum Schluss hebt ihr den veganen Thunfisch unter.
Lasst den Salat mindestens eine Stunde durchziehen, schmeckt ihn nochmal mit Salz und Pfeffer ab und wartet mal die Reaktion der anderen am Tisch ab :)
Der Thunfisch schmeckt erschreckend echt, der Mann hat gedacht, ich hätte ihm wirklich Thunfisch untergejubelt!
Ansonsten kommen in den Salat Mais, viele frische Kräuter und ein leichtes Joghurtdressing. Der ideale Grillbegleiter :)
Zutaten
(für vier Personen als Beilage)
500 g Nudeln (bei mir bunte)
200 g Mais
150 g Sojajoghurt
2 EL Aioli (oder vegane Mayonnaise)
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund krause Petersilie
Salz
Pfeffer
300 g veganer Thunfisch
Das Dressing kommt ohne zusätzliches Öl aus, da der Thunfisch bereits sehr ölig ist.
Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente.
Wascht und hackt die Kräuter sehr fein.
Mischt Sojajoghurt, Aioli und die Kräuter in einer großen Schüssel und würzt mit Salz und Pfeffer.
Gebt Nudeln und Mais dazu und verrührt alles gut miteinander.
Zum Schluss hebt ihr den veganen Thunfisch unter.
Lasst den Salat mindestens eine Stunde durchziehen, schmeckt ihn nochmal mit Salz und Pfeffer ab und wartet mal die Reaktion der anderen am Tisch ab :)
Sonntag, 19. April 2015
Grieß Joghurt Kuchen mit Zitronensirup getränkt - süß am Sonntag
Diesen etwas ungewöhnlichen, aber unheimlich saftigen Kuchen habe ich mal im marokkanischen Café Casablanca in Köln-Kalk gegessen. Er ging mir wochenlang nicht aus dem Kopf, bis ich endlich mal auf die Idee gekommen bin, ob ein Freund von uns, der aus Salé stammt, vielleicht ein Rezept dafür hat. Hatte er. Und ich hab´s veganisiert.
Der Grieß Joghurt Kuchen war außerdem im letzten Spätsommer bei einer marokkanischen Hochzeit Teil des süßen Buffets, das ich gemacht habe, und wurde restlos verputzt :)
Der Kuchen schmeckt auch toll mit etwa 80 g Rosinen oder anderen getrockneten Früchten!
Zutaten
(für eine 26er Springform, für ein ganzes Blech nehmt ihr die doppelte Menge)
125 g zimmerwarme Margarine oder Alsan
150 g Puderzucker
2 Biozitronen
2 EL Sojamehl
500 g feiner Weizengrieß
3 TL Backpulver
150 g Vanille Sojajoghurt
80 g gemahlene Mandeln
200 g Zucker
Puderzucker zum Bestäuben
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und fettet eine Springform ein oder legt sie mit Backpapier aus.
Verrührt das Sojamehl mit 4 EL Wassern, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und lasst es kurz quellen.
In der Zwischenzeit wascht ihr die Zitronen und reibt ihnen die Schale ab.
Den Saft einer Zitrone schlagt ihr mit Puderzucker, dem gequollenen Sojamehl und der Margarine schaumig auf.
Mischt Grieß und Backpulver miteinander und rührt beides unter die Margarinemasse.
Gebt den Vanillejoghurt und die gemahlenen Mandeln ebenfalls dazu und verrührt alles zu einer homogenen Masse.
Füllt den Teig in die Form, streicht ihn glatt und backt ihn auf der mittleren Schiene in 40 Minuten goldbraun.
Inzwischen den Zucker mit dem Saft der anderen Zitrone und 250 ml Wasser aufkochen. 2 Minuten kochen und anschließend abkühlen lassen.
Den leicht abgekühlten Kuchen stecht ihr mit einem Holzstäbchen mehrmals ein und tränkt ihn mit dem Zitronensirup. Ist aller Sirup eingearbeitet, deckt den Kuchen mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn komplett auskühlen.
Vor dem Servieren bestäubt ihr den Kuchen noch mit Puderzucker. Dazu passt Joghurt (oder Joghurteis!) und frische Früchte :)
Ich hoffe, ihr habt einen ebenso schönen Sonntag wie ich gehabt, den ich mit in der Sonne faulenzen verbracht habe!
Der Grieß Joghurt Kuchen war außerdem im letzten Spätsommer bei einer marokkanischen Hochzeit Teil des süßen Buffets, das ich gemacht habe, und wurde restlos verputzt :)
Der Kuchen schmeckt auch toll mit etwa 80 g Rosinen oder anderen getrockneten Früchten!
Zutaten
(für eine 26er Springform, für ein ganzes Blech nehmt ihr die doppelte Menge)
125 g zimmerwarme Margarine oder Alsan
150 g Puderzucker
2 Biozitronen
2 EL Sojamehl
500 g feiner Weizengrieß
3 TL Backpulver
150 g Vanille Sojajoghurt
80 g gemahlene Mandeln
200 g Zucker
Puderzucker zum Bestäuben
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und fettet eine Springform ein oder legt sie mit Backpapier aus.
Verrührt das Sojamehl mit 4 EL Wassern, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und lasst es kurz quellen.
In der Zwischenzeit wascht ihr die Zitronen und reibt ihnen die Schale ab.
Den Saft einer Zitrone schlagt ihr mit Puderzucker, dem gequollenen Sojamehl und der Margarine schaumig auf.
Mischt Grieß und Backpulver miteinander und rührt beides unter die Margarinemasse.
Gebt den Vanillejoghurt und die gemahlenen Mandeln ebenfalls dazu und verrührt alles zu einer homogenen Masse.
Füllt den Teig in die Form, streicht ihn glatt und backt ihn auf der mittleren Schiene in 40 Minuten goldbraun.
(der Grieß Joghurt Kuchen landete u.a. in Begleitung von CakePops und Herzen am Stiel auf dem Hochzeitsbuffet)
Inzwischen den Zucker mit dem Saft der anderen Zitrone und 250 ml Wasser aufkochen. 2 Minuten kochen und anschließend abkühlen lassen.
Den leicht abgekühlten Kuchen stecht ihr mit einem Holzstäbchen mehrmals ein und tränkt ihn mit dem Zitronensirup. Ist aller Sirup eingearbeitet, deckt den Kuchen mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn komplett auskühlen.
Vor dem Servieren bestäubt ihr den Kuchen noch mit Puderzucker. Dazu passt Joghurt (oder Joghurteis!) und frische Früchte :)
Ich hoffe, ihr habt einen ebenso schönen Sonntag wie ich gehabt, den ich mit in der Sonne faulenzen verbracht habe!
Samstag, 5. Juli 2014
Caprese Rolle
Kaum habe ich Ferien, putze ich erstmal die ganze Wohnung, kümmere mich um die Pflanzen, kaufe großartig ein und räume obendrein noch den Keller um. Und bekomme zwischendurch urplötzlich Hunger!
Kennt ihr das? Man braucht ganz schnell was Leckeres, Warmes, Nahrhaftes ohne dafür lange in der Küche zu sein? Was am besten auch von alleine fertig wird, ohne dass man daneben stehen muss? So ein Rezept gibt es heute :)
Caprese Rolle! Caprese ist schlicht Tomate mit Mozzarella, Balsamico und Basilikum. Und wenn man das Ganze dann in Blätterteig rollt, hat man Caprese Rolle. So einfach ist das :)
Zutaten
(für zwei Personen)
1 Packung Blätterteig (ca. 200 g)
150 g veganen Mozzarella
eine Handvoll Kirschtomaten
5 - 6 Blätter Basilikum
Balsamico
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Heizt euren Ofen auf 200°C vor.
Wascht und viertelt die Tomaten und rupft den Basilikum in kleine Fetzchen.
Würfelt den Mozzarella und mischt ihn mit den Tomaten und dem Basilikum. Schmeckt mit viel Olivenöl, wenig Balsamico, viel Pfeffer und wenig Salz ab und lasst die Füllung noch kurz ziehen, bis der Ofen heiß genug ist. (Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die alten Blätter von euren Zimmerpflanzen abzurupfen.)
Rollt den Blätterteig auseinander, streicht die Füllung darauf und wickelt ihn von der langen Seite her auf. Schneidet mit einem scharfen Messer einige Schlitze in die Rolle, damit Luft entweichen kann.
Backt die Rolle für ca. 25 Minuten im Ofen, bis sie goldbraun ist. (Das wiederum ist ein guter Zeitrahmen, um die Blumen zu gießen.)
Lasst die Rolle ein wenig abkühlen, bevor ihr sie anschneidet. Die Caprese Rolle schmeckt auch kalt gut, falls ihr nach dem ganzen Gerödel wieder Hunger bekommt :)
Kennt ihr das? Man braucht ganz schnell was Leckeres, Warmes, Nahrhaftes ohne dafür lange in der Küche zu sein? Was am besten auch von alleine fertig wird, ohne dass man daneben stehen muss? So ein Rezept gibt es heute :)
Caprese Rolle! Caprese ist schlicht Tomate mit Mozzarella, Balsamico und Basilikum. Und wenn man das Ganze dann in Blätterteig rollt, hat man Caprese Rolle. So einfach ist das :)
Zutaten
(für zwei Personen)
1 Packung Blätterteig (ca. 200 g)
150 g veganen Mozzarella
eine Handvoll Kirschtomaten
5 - 6 Blätter Basilikum
Balsamico
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Heizt euren Ofen auf 200°C vor.
Wascht und viertelt die Tomaten und rupft den Basilikum in kleine Fetzchen.
Würfelt den Mozzarella und mischt ihn mit den Tomaten und dem Basilikum. Schmeckt mit viel Olivenöl, wenig Balsamico, viel Pfeffer und wenig Salz ab und lasst die Füllung noch kurz ziehen, bis der Ofen heiß genug ist. (Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die alten Blätter von euren Zimmerpflanzen abzurupfen.)
Rollt den Blätterteig auseinander, streicht die Füllung darauf und wickelt ihn von der langen Seite her auf. Schneidet mit einem scharfen Messer einige Schlitze in die Rolle, damit Luft entweichen kann.
Backt die Rolle für ca. 25 Minuten im Ofen, bis sie goldbraun ist. (Das wiederum ist ein guter Zeitrahmen, um die Blumen zu gießen.)
Lasst die Rolle ein wenig abkühlen, bevor ihr sie anschneidet. Die Caprese Rolle schmeckt auch kalt gut, falls ihr nach dem ganzen Gerödel wieder Hunger bekommt :)
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Donnerstag, 16. Januar 2014
Pizzaschnecken
Heute gibt´s ein sehr praktisches Rezept für euch. Pizzaschnecken sind schnell gemacht, man kann sie mit allem belegen, was die Küche hergibt, sie machen sich gut auf Parties und lassen sich obendrein für kochfaule Zeiten einfrieren. Rundum gut :)
Zutaten
(für ca. 15 Schnecken)
für den Teig
250 g Sojajoghurt
12 EL Sojamilch
12 EL Olivenöl
etwas Salz
600 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
für die Soße
3 große schöne Fleischtomaten Salz Pfeffer Thymian Rosmarin 2 Knoblauchzehen
für den Belag
was ihr wollt!
ich hab ca. 150 g Spinat, viel Basilikum, etwas veganen Mozzarella und etwas veganen Reibekäse verwendet
Zuerst bereitet ihr den Teig zu, damit der ein wenig ruhen kann. Verknetet dazu einfach Sojajoghurt, Sojamilch, Olivenöl, Salz, Mehl und Backpulver miteinander. Der Teig sollte nicht kleben. Ist das der Fall, gebt etwas mehr Mehl hinzu.
Die Tomaten an einer Seite mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Mit heißem Wasser übergießen, kurz stehen lassen und anschließend die Haut der Tomaten abziehen. Die Tomaten achteln.
Die beiden Knoblauchzehen durch die Presse drücken. In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin kurz anbraten, dann die Tomaten dazu geben.
Großzügig Thymian und Rosmarin und ein wenig Salz und Pfeffer dazugeben und die Tomatensoße bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Die Soße ist fertig, wenn sich die Tomaten von alleine in Wohlgefallen aufgelöst haben.
Jetzt könnt ihr schonmal den Ofen auf 180°C vorheizen und euren Belag vorbereiten.
Ich hab einfach etwas Tiefkühlspinat auftauen lassen, mit kleingehacktem, frischen Basilikum und etwas gewürfelten veganen Mozzarella gemischt. Lecker ist beispielsweise auch eine Mischung aus getrockneten Tomaten, Knoblauch und Paprika. Oder Oliven und getrocknete Tomaten. Legt drauf, was ihr möchtet :)
Schmeckt die Soße noch einmal ab und würzt eventuell nach.
Rollt den Pizzateig mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche aus und bestreicht ihn mit der Tomatensoße. Gebt eure Füllung darauf und wickelt den Pizzateig vorsichtig von der langen Seite her auf.
Jetzt braucht ihr ein scharfes Messer; schneidet den Teig einfach in ca. 2 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Zum guten Schluss streut ihr etwas veganen Käse obendrauf und lasst di Schnecken für ca. 25 Minuten im Ofen, bis sie anfangen zu bräunen.
Wenn´s noch schneller gehen soll, könnt ihr natürlich fertigen Pizzateig verwenden, der ist meistens auch vegan. Und wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr statt meinem Teigrezept auch euren liebsten Hefeteig zubereiten. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Zutaten
(für ca. 15 Schnecken)
für den Teig
250 g Sojajoghurt
12 EL Sojamilch
12 EL Olivenöl
etwas Salz
600 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
für die Soße
3 große schöne Fleischtomaten Salz Pfeffer Thymian Rosmarin 2 Knoblauchzehen
für den Belag
was ihr wollt!
ich hab ca. 150 g Spinat, viel Basilikum, etwas veganen Mozzarella und etwas veganen Reibekäse verwendet
Zuerst bereitet ihr den Teig zu, damit der ein wenig ruhen kann. Verknetet dazu einfach Sojajoghurt, Sojamilch, Olivenöl, Salz, Mehl und Backpulver miteinander. Der Teig sollte nicht kleben. Ist das der Fall, gebt etwas mehr Mehl hinzu.
Die Tomaten an einer Seite mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Mit heißem Wasser übergießen, kurz stehen lassen und anschließend die Haut der Tomaten abziehen. Die Tomaten achteln.
Die beiden Knoblauchzehen durch die Presse drücken. In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin kurz anbraten, dann die Tomaten dazu geben.
Großzügig Thymian und Rosmarin und ein wenig Salz und Pfeffer dazugeben und die Tomatensoße bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Die Soße ist fertig, wenn sich die Tomaten von alleine in Wohlgefallen aufgelöst haben.
Jetzt könnt ihr schonmal den Ofen auf 180°C vorheizen und euren Belag vorbereiten.
Ich hab einfach etwas Tiefkühlspinat auftauen lassen, mit kleingehacktem, frischen Basilikum und etwas gewürfelten veganen Mozzarella gemischt. Lecker ist beispielsweise auch eine Mischung aus getrockneten Tomaten, Knoblauch und Paprika. Oder Oliven und getrocknete Tomaten. Legt drauf, was ihr möchtet :)
Schmeckt die Soße noch einmal ab und würzt eventuell nach.
Rollt den Pizzateig mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche aus und bestreicht ihn mit der Tomatensoße. Gebt eure Füllung darauf und wickelt den Pizzateig vorsichtig von der langen Seite her auf.
Jetzt braucht ihr ein scharfes Messer; schneidet den Teig einfach in ca. 2 cm dicke Scheiben und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Zum guten Schluss streut ihr etwas veganen Käse obendrauf und lasst di Schnecken für ca. 25 Minuten im Ofen, bis sie anfangen zu bräunen.
Wenn´s noch schneller gehen soll, könnt ihr natürlich fertigen Pizzateig verwenden, der ist meistens auch vegan. Und wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr statt meinem Teigrezept auch euren liebsten Hefeteig zubereiten. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Montag, 9. Dezember 2013
Rosmarin Knabberlis
Diese Woche gibt es drei andere Plätzchenrezepte. Plätzchen, die nichts mit Lebkuchen, Zimtsternen oder Printen zu tun haben, alternative Weihnachtsbäckerei eben. Den Anfang machen ein paar Plätzchen für Leute, die lieber herzhaft naschen.
Ich hab länger darüber nachgedacht, wie man die käsig-kräuterigen Plätzchen wohl nennen könnte. Jetzt heißen sie Rosmarinknabberlis. Basta.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
60 g veganen oder Mandel-Parmesan (ich hab den hier genommen)
125 Margarine
100 g Vollkornmehl
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Rosmarinnadeln
Schuss Sojamilch oder Hafermilch
Schuss Olivenöl
Salz
Pfeffer
Reibt den Parmesan. Verknetet Margarine, die beiden Mehle, Backpulver, etwas Sojamilch, etwas Olivenöl, den Rosmarin und Salz und Pfeffer nach Geschmack zu einem glatten Teig.
Legt den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen.
Heizt den Backofen auf 160° C vor.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn aus, stecht Plätzchen aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Backt die Plätzchen ca. 10 Minuten, bis sie anfangen, zu duften :)
Die Rosmarinknabberlis passen auch gut zu Aioli oder Frischkäse!
Ich hab länger darüber nachgedacht, wie man die käsig-kräuterigen Plätzchen wohl nennen könnte. Jetzt heißen sie Rosmarinknabberlis. Basta.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
60 g veganen oder Mandel-Parmesan (ich hab den hier genommen)
125 Margarine
100 g Vollkornmehl
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Rosmarinnadeln
Schuss Sojamilch oder Hafermilch
Schuss Olivenöl
Salz
Pfeffer
Reibt den Parmesan. Verknetet Margarine, die beiden Mehle, Backpulver, etwas Sojamilch, etwas Olivenöl, den Rosmarin und Salz und Pfeffer nach Geschmack zu einem glatten Teig.
Legt den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen.
Heizt den Backofen auf 160° C vor.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn aus, stecht Plätzchen aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Backt die Plätzchen ca. 10 Minuten, bis sie anfangen, zu duften :)
Die Rosmarinknabberlis passen auch gut zu Aioli oder Frischkäse!
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Freitag, 1. November 2013
Weltvegantag: fünfgängiges Herbst Menü
Ihr Lieben, heute ist Weltvegantag! Aus diesem Anlass habe ich mir gedacht, stelle ich ein komplett veganes Menü zusammen mit dem ihr euch selbst und hoffentlich vielen vielen lieben Menschen, die mit euch den Tisch teilen, eine Freude machen könnt :)
Dabei ist das Menü nicht nur vegan, sondern auch, von wenigen Zutaten abgesehen, eher herbstlich gehalten, damit ihr regionale Produkte benutzen könnt.
Übrigens sind es fünf Gänge. Menschen in meinem Umfeld machen schonmal gerne verwunderte Kommentare darüber, wieviel ich essen kann. Ich habe zu meiner Verteidigung nichts vorzubringen; ich esse viel und ich esse ständig :) Nichtsdestotrotz könnt ihr die fünf Gänge natürlich auch auf drei kürzen, also als Vorspeise zwischen Salat oder Suppe wählen oder das amuse-gueule weglassen.
Viel Spaß!
1. Das Amuse-gueule: Polentasticks mit Basilikumfrischkäse
Wir fangen an mit kross gebratenen Polentasticks, die ihr nach diesem Rezept zubereitet, nur dass ihr die fertige Polenta nicht in Scheiben sondern in schmale Streifen (wie Pommes frites) schneidet und diese vorsichtig in einer Pfanne sehr knusprig anbratet.
Dazu serviert ihr diesen feinen Frischkäsehügel. Für´s Anrichten empfehle ich, einfach einen großen Teller zu nehmen, den Frischkäsehügel mit Basilikum garniert in die Mitte zu setzen und die Polentasticks zusammen mit ein paar kleinen Tomaten und/oder schwarzen Oliven kreisförmig drumherum zu legen. Das hat den Vorteil, dass sich jeder Gast soviel nehmen kann wie er will und man ein paar Teller weniger zu spülen hat :)
2. Der Salat: frischer Feldsalat mit warmer Zwiebel Pilzsoße und gehackten Walnüssen
Bereitet die Pilzsoße wie in diesem Rezept angegeben zu. Ihr könnt sie pürieren oder nicht, ich würde sie lieber unpüriert lassen. Drapiert den Feldsalat auf einem Teller und gebt die warme Pilzsoße darüber. Das Ganze bestreut ihr mit den gehackten Walnüssen und serviert es sofort.
Wenn ihr es richtig wissen wollt, karamellisiert ihr die gehackten Walnüsse vorher :)
3. Die Suppe: Kürbissuppe mit Kokosnussmilch
Diese Kürbissuppe ist eines meiner ungeschlagenen Lieblingsrezepte im Herbst und kommt ebenfalls oft auf den Tisch, wenn ich Gäste erwarte. Erprobtes Rezept also :)
Für´s Auge würde ich kurz vor dem Servieren noch etwas Sojajoghurt oder Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne oder alles zusammen auf die Suppe geben.
4. Der Hauptgang: Gemüsetortelloni mit dreierlei Zwiebel
Pasta geht immer! Und Tortelloni sind neben Conchiglie eh meine Lieblingsnudeln. Das Rezept für die Gemüsetortelloni ist kräftig, ohne zu schwer zu sein.
5. Der Nachtisch: Warmer Schokoladen Cupcake mit Mandeleis
Für mich ist der Nachtisch das Wichtigste am ganzen Menü. Bei Hochzeiten oder ähnlich umfangreichen Essveranstaltungen mit Buffet esse ich meistens nur sehr wenige Vorspeisen, kein Hauptgericht, dafür viel Nachtisch. Ich probiere alles durch und nehme mir dann von dem zweimal nach, was mir am besten geschmeckt hat :)
Die Avocadoschokoladencreme und das Mandeleis solltet ihr vorbereiten, damit beides gut gekühlt auf die noch warmen Cupcakes trifft. Und damit auch noch ein paar Vitamine mit von der Partie sind, empfehle ich, auch noch ein paar frische Scheiben Mandarine auf den Teller dazuzugeben :)
Damit ihr an dem Tag, an dem eure Gäste kommen, möglichst wenig in der Küche stehen müsst, könnt ihr die Kürbissuppe, die Polenta, den Frischkäsehügel, die Avocadoschokoladencreme für die Cupcakes und das Mandeleis schon am Tag vorher zubereiten. Am Morgen würde ich den Teig für die Cupcakes anrühren und im Kühlschrank stehen lassen. Unmittelbar vor dem Servieren zubereiten müsst ihr dann nur noch die Pilzsoße, die Tortelloni und die Cupcakes. Die Kürbissuppe wärmt ihr auf, die Polenta schneidet ihr klein und bratet sie an und vermählt die Cupcakes mit der Creme und dem Eis. Alles sehr entspannt :)
Das Menü eignet sich übrigens auch sehr gut, wenn Besuch kommt, der sich gar nicht vorstellen kann, dass man als Veganer nicht verhungert. "Was kannst du denn noch essen?" Für genau solche Menschen ist dieses Menü gut geeignet. Im Nachhinein werden sie nichtmal merken, dass das alles vegan war. Und dass Veganer nicht nur Gemüse und Leinsamen knabbern :)
Dabei ist das Menü nicht nur vegan, sondern auch, von wenigen Zutaten abgesehen, eher herbstlich gehalten, damit ihr regionale Produkte benutzen könnt.
Übrigens sind es fünf Gänge. Menschen in meinem Umfeld machen schonmal gerne verwunderte Kommentare darüber, wieviel ich essen kann. Ich habe zu meiner Verteidigung nichts vorzubringen; ich esse viel und ich esse ständig :) Nichtsdestotrotz könnt ihr die fünf Gänge natürlich auch auf drei kürzen, also als Vorspeise zwischen Salat oder Suppe wählen oder das amuse-gueule weglassen.
Viel Spaß!
1. Das Amuse-gueule: Polentasticks mit Basilikumfrischkäse
Wir fangen an mit kross gebratenen Polentasticks, die ihr nach diesem Rezept zubereitet, nur dass ihr die fertige Polenta nicht in Scheiben sondern in schmale Streifen (wie Pommes frites) schneidet und diese vorsichtig in einer Pfanne sehr knusprig anbratet.
Dazu serviert ihr diesen feinen Frischkäsehügel. Für´s Anrichten empfehle ich, einfach einen großen Teller zu nehmen, den Frischkäsehügel mit Basilikum garniert in die Mitte zu setzen und die Polentasticks zusammen mit ein paar kleinen Tomaten und/oder schwarzen Oliven kreisförmig drumherum zu legen. Das hat den Vorteil, dass sich jeder Gast soviel nehmen kann wie er will und man ein paar Teller weniger zu spülen hat :)
Bereitet die Pilzsoße wie in diesem Rezept angegeben zu. Ihr könnt sie pürieren oder nicht, ich würde sie lieber unpüriert lassen. Drapiert den Feldsalat auf einem Teller und gebt die warme Pilzsoße darüber. Das Ganze bestreut ihr mit den gehackten Walnüssen und serviert es sofort.
Wenn ihr es richtig wissen wollt, karamellisiert ihr die gehackten Walnüsse vorher :)
3. Die Suppe: Kürbissuppe mit Kokosnussmilch
Diese Kürbissuppe ist eines meiner ungeschlagenen Lieblingsrezepte im Herbst und kommt ebenfalls oft auf den Tisch, wenn ich Gäste erwarte. Erprobtes Rezept also :)
Für´s Auge würde ich kurz vor dem Servieren noch etwas Sojajoghurt oder Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne oder alles zusammen auf die Suppe geben.
4. Der Hauptgang: Gemüsetortelloni mit dreierlei Zwiebel
Pasta geht immer! Und Tortelloni sind neben Conchiglie eh meine Lieblingsnudeln. Das Rezept für die Gemüsetortelloni ist kräftig, ohne zu schwer zu sein.
5. Der Nachtisch: Warmer Schokoladen Cupcake mit Mandeleis
Für mich ist der Nachtisch das Wichtigste am ganzen Menü. Bei Hochzeiten oder ähnlich umfangreichen Essveranstaltungen mit Buffet esse ich meistens nur sehr wenige Vorspeisen, kein Hauptgericht, dafür viel Nachtisch. Ich probiere alles durch und nehme mir dann von dem zweimal nach, was mir am besten geschmeckt hat :)
Die Avocadoschokoladencreme und das Mandeleis solltet ihr vorbereiten, damit beides gut gekühlt auf die noch warmen Cupcakes trifft. Und damit auch noch ein paar Vitamine mit von der Partie sind, empfehle ich, auch noch ein paar frische Scheiben Mandarine auf den Teller dazuzugeben :)
Damit ihr an dem Tag, an dem eure Gäste kommen, möglichst wenig in der Küche stehen müsst, könnt ihr die Kürbissuppe, die Polenta, den Frischkäsehügel, die Avocadoschokoladencreme für die Cupcakes und das Mandeleis schon am Tag vorher zubereiten. Am Morgen würde ich den Teig für die Cupcakes anrühren und im Kühlschrank stehen lassen. Unmittelbar vor dem Servieren zubereiten müsst ihr dann nur noch die Pilzsoße, die Tortelloni und die Cupcakes. Die Kürbissuppe wärmt ihr auf, die Polenta schneidet ihr klein und bratet sie an und vermählt die Cupcakes mit der Creme und dem Eis. Alles sehr entspannt :)
Das Menü eignet sich übrigens auch sehr gut, wenn Besuch kommt, der sich gar nicht vorstellen kann, dass man als Veganer nicht verhungert. "Was kannst du denn noch essen?" Für genau solche Menschen ist dieses Menü gut geeignet. Im Nachhinein werden sie nichtmal merken, dass das alles vegan war. Und dass Veganer nicht nur Gemüse und Leinsamen knabbern :)
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Eingelegte Oliven
Bei uns um die Ecke gibt es ein türkisches Feinkostgeschäft. Ich gehe aber nur ganz selten hin, weil ich weiß, dass ein Großteil meines sauer verdienten Geldes dann dort bleibt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mich bei denen in die Theke legen und drei Tage nicht mehr rauskommen. Wirklich, so gut schmeckt das alles!
Am liebsten mag ich die eingelegten Oliven, die gibt´s dort in ca. zwölf verschiedenen Sorten. Ich probiere immer mal wieder andere aus, aber am allerbesten sind die schwarzen Oliven mit Petersilie und Knoblauch. Und die hab ich jetzt selbstgemacht! Das Tolle daran: es bleibt mehr Geld übrig, um es für andere leckere Dinge dort auszugeben :)
Zutaten
(für 2 Personen, die ca. eine Woche lang Olivenlust verspüren)
300 g schwarze Oliven ohne Stein
2 Bündel glatte Petersilie
6 Zehen Knoblauch
eine halbe Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
Es wäre gut, wenn die Oliven einen Tag durchziehen könnten, bevor man sie isst. Je länger sie stehen, desto besser werden sie :)
Den Saft der halben Zitrone auspressen und mit großzügig Salz und dem Olivenöl verrühren. Über die Oliven geben und vermischen.
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse zu den Oliven drücken, wieder vermischen.
Ganz zum Schluss wascht ihr die Petersilie, zupft die Blättchen ab und bearbeitet sie ausgiebig mit dem Wiegemesser. Gebt die Petersilie ebenfalls zu den Oliven und lasst das Ganze mit einem Küchentuch abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens über Nacht stehen.
Die Oliven passen gut zu der Art von Essen, die ich als "kleine Schweinerei" bezeichne: man nimmt sich lauter kleine Schalen, in die man leckere Sachen füllt, z.B. getrocknete Tomaten, eingelegte Artischocken, Hirsesalat, Aioli, Fetapaste, Pesto, Taboulé, Basilikumfrischkäse und eben Oliven. Dazu reicht man Fladenbrot und fängt an, alles mit den Fingern zu essen oder aufs Brot und dann in den Mund zu schaufeln. Diese Art von Essen macht mich immer sehr fröhlich, es ist so ein kleines Tischabenteuer :)
Am liebsten mag ich die eingelegten Oliven, die gibt´s dort in ca. zwölf verschiedenen Sorten. Ich probiere immer mal wieder andere aus, aber am allerbesten sind die schwarzen Oliven mit Petersilie und Knoblauch. Und die hab ich jetzt selbstgemacht! Das Tolle daran: es bleibt mehr Geld übrig, um es für andere leckere Dinge dort auszugeben :)
Zutaten
(für 2 Personen, die ca. eine Woche lang Olivenlust verspüren)
300 g schwarze Oliven ohne Stein
2 Bündel glatte Petersilie
6 Zehen Knoblauch
eine halbe Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
Es wäre gut, wenn die Oliven einen Tag durchziehen könnten, bevor man sie isst. Je länger sie stehen, desto besser werden sie :)
Den Saft der halben Zitrone auspressen und mit großzügig Salz und dem Olivenöl verrühren. Über die Oliven geben und vermischen.
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse zu den Oliven drücken, wieder vermischen.
Ganz zum Schluss wascht ihr die Petersilie, zupft die Blättchen ab und bearbeitet sie ausgiebig mit dem Wiegemesser. Gebt die Petersilie ebenfalls zu den Oliven und lasst das Ganze mit einem Küchentuch abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens über Nacht stehen.
Die Oliven passen gut zu der Art von Essen, die ich als "kleine Schweinerei" bezeichne: man nimmt sich lauter kleine Schalen, in die man leckere Sachen füllt, z.B. getrocknete Tomaten, eingelegte Artischocken, Hirsesalat, Aioli, Fetapaste, Pesto, Taboulé, Basilikumfrischkäse und eben Oliven. Dazu reicht man Fladenbrot und fängt an, alles mit den Fingern zu essen oder aufs Brot und dann in den Mund zu schaufeln. Diese Art von Essen macht mich immer sehr fröhlich, es ist so ein kleines Tischabenteuer :)
Freitag, 20. September 2013
Taboulé - Tschüs Sommer!
Taboulé gehört zu meinen absoluten allerliebsten Lieblingsgerichten, eigentlich könnte ich es jeden Tag essen und eine kleine Schwäche für Hirse, Couscous und Bulgur habe ich ja sowieso :)
Es ist also wirklich komisch, dass das Rezept bisher nicht auf dem Blog gelandet ist. Das wird jetzt geändert! Tataaa:
Zutaten
(für zwei Personen)
2 Tassen Couscous
1 Bund glatte Petersilie
1 Paprika
1 halbe Gurke
2 große Tomaten oder eine Handvoll Cocktailtomaten
Olivenöl
Pfeffer
Salz
evtl. eine Chili
evtl. den Saft einer halben Zitrone
Den Couscous mit der gleichen Menge heißen Wassers (also 2 Tassen) übergießen. Fünf Minuten quellen lassen, wenn er zu trocken ist, noch ein wenig Wasser dazugeben. Mit ordentlich Olivenöl, Salz, Pfeffer und eventuell dem Zitronensaft würzen.
Die Petersilie, die Gurke, die Paprika, die Tomaten und eventuell die Chili waschen und hacken bzw. klein würfeln.
Den Couscous mit dem Gemüse vermischen. Noch einmal abschmecken (ich glaube, es könnte noch ein bisschen Olivenöl vertragen!) und für eine gute halbe Stunde ziehen lassen.
Schon fertig :)
Das Beste zum Schluss: das Rezept für wunderbares Taboulé ist das letzte meiner kleinen Tschüs Sommer! Reihe.
Ab jetzt geht´s hier rund mit Nüssen, Pilzen, Äpfeln und Kürbissen. Wenn es kälter wird, muss man ja auch mehr und reichhaltiger essen, um sich Winterspeck anzufuttern, ist ja ganz klar.
Es ist also wirklich komisch, dass das Rezept bisher nicht auf dem Blog gelandet ist. Das wird jetzt geändert! Tataaa:
Zutaten
(für zwei Personen)
2 Tassen Couscous
1 Bund glatte Petersilie
1 Paprika
1 halbe Gurke
2 große Tomaten oder eine Handvoll Cocktailtomaten
Olivenöl
Pfeffer
Salz
evtl. eine Chili
evtl. den Saft einer halben Zitrone
Den Couscous mit der gleichen Menge heißen Wassers (also 2 Tassen) übergießen. Fünf Minuten quellen lassen, wenn er zu trocken ist, noch ein wenig Wasser dazugeben. Mit ordentlich Olivenöl, Salz, Pfeffer und eventuell dem Zitronensaft würzen.
Die Petersilie, die Gurke, die Paprika, die Tomaten und eventuell die Chili waschen und hacken bzw. klein würfeln.
Den Couscous mit dem Gemüse vermischen. Noch einmal abschmecken (ich glaube, es könnte noch ein bisschen Olivenöl vertragen!) und für eine gute halbe Stunde ziehen lassen.
Schon fertig :)
Das Beste zum Schluss: das Rezept für wunderbares Taboulé ist das letzte meiner kleinen Tschüs Sommer! Reihe.
Ab jetzt geht´s hier rund mit Nüssen, Pilzen, Äpfeln und Kürbissen. Wenn es kälter wird, muss man ja auch mehr und reichhaltiger essen, um sich Winterspeck anzufuttern, ist ja ganz klar.
Samstag, 31. August 2013
Veganer Frischkäse
Frischkäse in allen Variationen esse ich wirklich wirklich gerne, leider ist der gekaufte natürlich nicht vegan. Deswegen habe ich vor einiger Zeit schon einmal Frischkäse aus Sojajoghurt selbst gemacht und dann im Rezept für den Frischkäsehügel mit Basilikum und Pinienkernen verarbeitet, was extrem lecker war. In der Zwischenzeit habe ich noch ein paar andere Versionen ausprobiert, die ich euch nicht vorenthalten möchte :)
Zutaten für die Grundmasse
(für eine große Müslischale voll)
500 g ungesüßten Sojajoghurt
Ihr braucht eine große Schüssel, ein Sieb, das über diese Schüssel passt ohne hineinzufallen und ein feinmaschiges Küchentuch.
Legt das Sieb über die Schüssel. Mit dem Küchentuch legt ihr das Sieb aus und füllt dort hinein den Sojajoghurt. Lasst den Joghurt nun mindestens drei Tage ungestört im Kühlschrank abseihen.
Nach drei Tagen sollte der Joghurt eine festere Konsistenz bekommen haben und eine Menge abgeseihtes Wasser in der Schüssel zu finden sein, das ihr wegkippen könnt.
Wenn euer Küchenhandtuch nicht zu durchlässig ist, könnt ihr den Joghurt im Küchenhandtuch auch noch mal mit den Händen kräftig auspressen. Ich hab das nicht gemacht und es hat trotzdem gut funktioniert.
Nun habt ihr eure Grundmasse aus der ihr viele verschiedene leckere Frischkäsevariationen machen könnt; ich hab insgesamt schon diese drei Ideen ausprobiert:
Fast ganz pur
einmal Grundmasse Frischkäse
Saft einer halben Zitrone
wenig Salz
viel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Den Saft einer halben Zitrone zum Frischkäse geben, unterrühren und mit wenig Salz und viel schwarzem Pfeffer abschmecken.
Kräuter!
einmal Grundmasse Frischkäse
ca. 50 g frische Kräuter (Petersilie und Schnittlauch oder Basilikum oder auch Rucola)
etwas Salz
etwas Pfeffer
Die Kräuter waschen und fein hacken. Zur Frischkäse Grundmasse geben und gut unterrühren. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rot und scharf
einmal Grundmasse Frischkäse
1 EL Tomatenmark
1 TL Harissa
scharfes Paprikapulver
Chilipulver
Salz und Pfeffer
Den Frischkäse mit Tomatenmark und Harissa mischen und mit Chilipulver, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Party im Rachen.
Die Frischkäsevariationen passen gut zu allen Broten (z.B. auch zum ratz-fatz Brot) oder als Dip zu frischem Gemüse.
Zutaten für die Grundmasse
(für eine große Müslischale voll)
500 g ungesüßten Sojajoghurt
Ihr braucht eine große Schüssel, ein Sieb, das über diese Schüssel passt ohne hineinzufallen und ein feinmaschiges Küchentuch.
Legt das Sieb über die Schüssel. Mit dem Küchentuch legt ihr das Sieb aus und füllt dort hinein den Sojajoghurt. Lasst den Joghurt nun mindestens drei Tage ungestört im Kühlschrank abseihen.
Nach drei Tagen sollte der Joghurt eine festere Konsistenz bekommen haben und eine Menge abgeseihtes Wasser in der Schüssel zu finden sein, das ihr wegkippen könnt.
Wenn euer Küchenhandtuch nicht zu durchlässig ist, könnt ihr den Joghurt im Küchenhandtuch auch noch mal mit den Händen kräftig auspressen. Ich hab das nicht gemacht und es hat trotzdem gut funktioniert.
Nun habt ihr eure Grundmasse aus der ihr viele verschiedene leckere Frischkäsevariationen machen könnt; ich hab insgesamt schon diese drei Ideen ausprobiert:
Fast ganz pur
einmal Grundmasse Frischkäse
Saft einer halben Zitrone
wenig Salz
viel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Den Saft einer halben Zitrone zum Frischkäse geben, unterrühren und mit wenig Salz und viel schwarzem Pfeffer abschmecken.
Kräuter!
einmal Grundmasse Frischkäse
ca. 50 g frische Kräuter (Petersilie und Schnittlauch oder Basilikum oder auch Rucola)
etwas Salz
etwas Pfeffer
Die Kräuter waschen und fein hacken. Zur Frischkäse Grundmasse geben und gut unterrühren. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rot und scharf
einmal Grundmasse Frischkäse
1 EL Tomatenmark
1 TL Harissa
scharfes Paprikapulver
Chilipulver
Salz und Pfeffer
Den Frischkäse mit Tomatenmark und Harissa mischen und mit Chilipulver, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Party im Rachen.
Die Frischkäsevariationen passen gut zu allen Broten (z.B. auch zum ratz-fatz Brot) oder als Dip zu frischem Gemüse.
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Brotaufstrich,
Buffet,
Grundrezepte,
vegan
Donnerstag, 29. August 2013
Ratz-fatz Brot mit Kräutern und Olivenöl
Brot backen ist meistens ein wenig aufwändig. Deswegen mache ich manchmal, vor allem als schnelle Beilage zu Salaten, das ratz - fatz Brot, das mit Backpulver statt Sauerteig gemacht wird. Das sollte man allerdings auch ratz-fatz aufessen, da es am nächsten Tag ein wenig trocken ist. Oder ihr macht zwei kleinere Brote und hebt das andere für später in der Gefriertruhe auf, die Brote lassen sich nämlich gut einfrieren.
Zutaten
(für eine Königskuchenform)
250 g Sojajoghurt (aufpassen, dass er nicht gesüßt ist!)
70 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer
jeweils 1 TL getrockneten Rosmarin, Thymian, Oregano und Basilikum
250 g Weizenvollkornmehl
1/2 Päckchen Backpulver
3 EL Pinienkerne oder Kürbiskerne (ich hab beides gemischt)
etwas Margarine zum Einfetten
Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Kuchenform mit etwas Margarine einfetten.
Sojajoghurt, Olivenöl und die Gewürze miteinander verrühren.
In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Kernen verrühren.
Die Mehlmischung zur Joghurtmischung geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in die Form füllen und ca. 45 Minuten backen, bis das Brot schön golden wird.
Dazu passt frisches oder eingelegtes Gemüse, Aioli, frischer Salat, Oliven oder Frischkäse.
Getrocknete Tomaten machen sich übrigens auch gut im ratz-fatz Brot :)
Zutaten
(für eine Königskuchenform)
250 g Sojajoghurt (aufpassen, dass er nicht gesüßt ist!)
70 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer
jeweils 1 TL getrockneten Rosmarin, Thymian, Oregano und Basilikum
250 g Weizenvollkornmehl
1/2 Päckchen Backpulver
3 EL Pinienkerne oder Kürbiskerne (ich hab beides gemischt)
etwas Margarine zum Einfetten
Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Kuchenform mit etwas Margarine einfetten.
Sojajoghurt, Olivenöl und die Gewürze miteinander verrühren.
In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und den Kernen verrühren.
Die Mehlmischung zur Joghurtmischung geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig in die Form füllen und ca. 45 Minuten backen, bis das Brot schön golden wird.
Dazu passt frisches oder eingelegtes Gemüse, Aioli, frischer Salat, Oliven oder Frischkäse.
Getrocknete Tomaten machen sich übrigens auch gut im ratz-fatz Brot :)
Dienstag, 27. August 2013
Veganer Kartoffelsalat
Ja, ich weiß... eigentlich ist die Grillsaison vorbei. Trotzdem gibt´s heute ein Rezept für veganen Kartoffelsalat, erstens weil ich Kartoffeln mag und zweitens, weil ich die Hoffnung auf einen verlängerten Sommer und einen Altweibersommer nicht aufgebe!
Zutaten
(für zwei Personen)
5 - 6 Kartoffeln (ca. 350 g)
eine Handvoll eingelegte Gurken
3 - 4 Frühlingszwiebeln
3 EL Sojajoghurt
2 EL Gurkenwasser
Pfeffer
Salz
Die Kartoffeln waschen, schälen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen.
In der Zwischenzeit aus etwas Gurkenwasser, Sojajoghurt, Pfeffer und wenig Salz das Dressing für den Kartoffelsalat zusammenrühren.
Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Gewürzgurken ebenfalls in dünne Scheiben schneiden
Die Kartoffeln in Scheiben oder Würfel schneiden (je nachdem, wie ihr´s lieber mögt), mit den Gurken, den Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen und kalt stellen.
Vor dem Servieren nochmal abschmecken und eventuell noch ein bisschen Gurkenwasser zum Salat geben, falls er zu trocken geworden ist. Kartoffeln saufen wie die Löcher und schwupps ist die ganze Flüssigkeit verschwunden!
Wir haben dazu so eine Art Fischstäbchen gegessen, die wider Erwarten sehr gut waren :)
Zutaten
(für zwei Personen)
5 - 6 Kartoffeln (ca. 350 g)
eine Handvoll eingelegte Gurken
3 - 4 Frühlingszwiebeln
3 EL Sojajoghurt
2 EL Gurkenwasser
Pfeffer
Salz
Die Kartoffeln waschen, schälen und in leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen.
In der Zwischenzeit aus etwas Gurkenwasser, Sojajoghurt, Pfeffer und wenig Salz das Dressing für den Kartoffelsalat zusammenrühren.
Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Gewürzgurken ebenfalls in dünne Scheiben schneiden
Die Kartoffeln in Scheiben oder Würfel schneiden (je nachdem, wie ihr´s lieber mögt), mit den Gurken, den Frühlingszwiebeln und dem Dressing vermischen und kalt stellen.
Vor dem Servieren nochmal abschmecken und eventuell noch ein bisschen Gurkenwasser zum Salat geben, falls er zu trocken geworden ist. Kartoffeln saufen wie die Löcher und schwupps ist die ganze Flüssigkeit verschwunden!
Wir haben dazu so eine Art Fischstäbchen gegessen, die wider Erwarten sehr gut waren :)
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Buffet,
Dressing,
Kartoffeln,
Salat,
vegan
Freitag, 2. August 2013
Bunter Salat
So schön warm wie heute sollte es immer sein! Ich liebe Sonne, es kann gar nicht heiß genug sein! Der Mann meinte mal, ich wäre vielleicht wechselwarm, weil ich erst ab 20 Grad in die Gänge komme :) Auf jeden Fall bin ich gut für so viel Sonne geeignet, ich bekomme nie Sonnenbrand und draußen schwimmen gehen ist für mich das allerallerbeste.
Das macht allerdings Hunger, großen Hunger sogar! Und dann muss es sehr schnell gehen und sehr lecker sein. Deswegen heute für euch: das Rezept für meinen Lieblingssalat.
Zutaten
(für zwei Salatfreunde oder für vier als Beilage)
1 Gurke
1 Schalotte
3 - 4 Frühlingszwiebeln
eine Handvoll schwarze Oliven
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
eine Handvoll Kirschtomaten
einige Zweige glatte Petersilie
etwas Olivenöl
Alle Zutaten waschen und kleinschneiden. In eine Schüssel werfen, Olivenöl darüberträufeln und alles energisch durchmischen. Fertig!
Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich noch mit Salz und Pfeffer würzen. Aber ich bin ja nicht so der Salz Fan, ich mag mein Gemüse pur :)
Übrigens hält sich der Salat auch drei Tage ganz gut, weil ja keine frischen Salatblätter drin sind, die welk werden könnten. Sind noch Reste am nächsten Tag übrig, wickel ich sie einfach in Tortillas und esse sie unterwegs :)
Das macht allerdings Hunger, großen Hunger sogar! Und dann muss es sehr schnell gehen und sehr lecker sein. Deswegen heute für euch: das Rezept für meinen Lieblingssalat.
Zutaten
(für zwei Salatfreunde oder für vier als Beilage)
1 Gurke
1 Schalotte
3 - 4 Frühlingszwiebeln
eine Handvoll schwarze Oliven
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
eine Handvoll Kirschtomaten
einige Zweige glatte Petersilie
etwas Olivenöl
Alle Zutaten waschen und kleinschneiden. In eine Schüssel werfen, Olivenöl darüberträufeln und alles energisch durchmischen. Fertig!
Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich noch mit Salz und Pfeffer würzen. Aber ich bin ja nicht so der Salz Fan, ich mag mein Gemüse pur :)
Übrigens hält sich der Salat auch drei Tage ganz gut, weil ja keine frischen Salatblätter drin sind, die welk werden könnten. Sind noch Reste am nächsten Tag übrig, wickel ich sie einfach in Tortillas und esse sie unterwegs :)
Montag, 29. Juli 2013
Hirsesushi
Sushi ist was Feines, ich esse es sehr gerne. Und ihr wisst wahrscheinlich auch alle schon, wie man Sushi selbst macht. Heute gibt´s aber mal ein anderes Rezept für Sushi: mit Hirse statt Reis!
Zutaten
(für ca. 40 Maki Sushi)
1 Tasse Hirse
5 - 6 Noriblätter
zwei kleine Möhren
zwei bis drei Scheiben Seitan
ein kleines Bündel Rucola
1 EL Salz
1 EL Zucker
2 EL Reisessig
Sojasoße
Wasabi
sonst noch:
eine Bambusmatte
ein sehr scharfes Messer
Die Hirse in der doppelten Menge Wasser mit Salz, Zucker und Reisessig zum Kochen bringen. 5 Minuten kochen lassen, anschließend weitere 10 Minuten quellen lassen.
Die Sachen, mit denen ihr euer Sushi füllen wollt, waschen und eventuell kleinschneiden. Ich habe mich für Möhren, Rucola und Seitan entschieden. Die Möhren waren schon ganz putzig klein, den Seitan habe ich in schmale Streifen geschnitten und den Rucola einfach gelassen, wie er ist.
Ein Noriblatt auf eine Bambusmatte legen (zur Not geht auch ein Küchentuch), dünn mit Hirse belegen, dabei den oberen Rand freilassen und die Hirse ein wenig fest drücken. Die Füllung darauflegen und das Sushi mit leichtem Druck einrollen. Eine gute Anleitung findet ihr hier (ist zwar auf Englisch, but I have faith in you guys).
Anschließend mit einem sehr scharfen Messer (sonst werden die Rollen zerdrückt und nicht kreis- sondern eiförmig) die Sushirollen in Stücke schneiden; wie dick ihr sie schneiden wollt, ist euch überlassen, ich schneide aus einer Rolle meist sieben bis acht Stück.
Mit Sojasoße und Wasabi servieren.
Avocado, Paprika oder gegrillter Tofu machen sich auch sehr gut im Sushi. Und Mango, das ist aber dann schon ein bisschen spezieller :)
Zutaten
(für ca. 40 Maki Sushi)
1 Tasse Hirse
5 - 6 Noriblätter
zwei kleine Möhren
zwei bis drei Scheiben Seitan
ein kleines Bündel Rucola
1 EL Salz
1 EL Zucker
2 EL Reisessig
Sojasoße
Wasabi
sonst noch:
eine Bambusmatte
ein sehr scharfes Messer
Die Hirse in der doppelten Menge Wasser mit Salz, Zucker und Reisessig zum Kochen bringen. 5 Minuten kochen lassen, anschließend weitere 10 Minuten quellen lassen.
Die Sachen, mit denen ihr euer Sushi füllen wollt, waschen und eventuell kleinschneiden. Ich habe mich für Möhren, Rucola und Seitan entschieden. Die Möhren waren schon ganz putzig klein, den Seitan habe ich in schmale Streifen geschnitten und den Rucola einfach gelassen, wie er ist.
Ein Noriblatt auf eine Bambusmatte legen (zur Not geht auch ein Küchentuch), dünn mit Hirse belegen, dabei den oberen Rand freilassen und die Hirse ein wenig fest drücken. Die Füllung darauflegen und das Sushi mit leichtem Druck einrollen. Eine gute Anleitung findet ihr hier (ist zwar auf Englisch, but I have faith in you guys).
Anschließend mit einem sehr scharfen Messer (sonst werden die Rollen zerdrückt und nicht kreis- sondern eiförmig) die Sushirollen in Stücke schneiden; wie dick ihr sie schneiden wollt, ist euch überlassen, ich schneide aus einer Rolle meist sieben bis acht Stück.
Mit Sojasoße und Wasabi servieren.
Avocado, Paprika oder gegrillter Tofu machen sich auch sehr gut im Sushi. Und Mango, das ist aber dann schon ein bisschen spezieller :)
Freitag, 19. Juli 2013
Veganer Frischkäse mit Basilikum und Pinienkernen
Am Dienstagabend hatte ich eine gute Idee; ich habe mir gedacht, wenn man eine Menge Sojajoghurt abseiht, kommt vielleicht eine Art Frischkäse dabei heraus, so ähnlich wie bei diesem Rezept. Also habe ich einen Becher Sojajoghurt durch ein Küchentuch in eine Schüssel abseihen lassen, drei Tage lang! Ich war unheimlich geduldig, völlig untypisch für mich :)
Aber es hat sich gelohnt!
Gestern habe ich aus einem Teil des Frischkäses (nachdem ich ihn ein ganz klitzekleinesbisschen gesalzen habe) dann folgendes gezaubert:
Das Rezept stammt von meiner Schwiegermutter. Es ist die Art von Rezept, die sehr schnell und einfach umzusetzen ist und trotzdem ziemlich was hermacht. Und es passt sehr sehr großartig zu heißen Tagen, an denen man eh nicht so viel essen möchte :)
Zutaten
(für eine kleine Schüssel voll)
150 g veganen Frischkäse
frischen Basilikum (eine gute Handvoll)
Salz
1 - 2 EL Olivenöl
20 g Pinienkerne
Zuallererst den Basilikum waschen, von den Stängelchen zupfen und zusammen mit dem Olivenöl und etwas Salz mit dem Pürierstab pürieren, bis man ein schönes, sehr grünes Mus hat.
Eine kleine Schale (z.B. eine Müslischale) mit Frischhaltefolie auslegen. Die Hälfte des Frischkäses in die Müslischale geben und mit einem kleinen Löffel eine möglichst glatte Oberfläche streichen.
Darauf das Basilikummus geben und ebenfalls glatt streichen.
Die Pinienkerne (evtl. anrösten, dafür war ich diesmal zu faul, es war ja sehr heiß...), auf das Basilikummus legen.
Zum Schluss den restlichen Frischkäse über die Pinienkerne geben und wieder glatt streichen. Das Ganze für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Kurz bevor der kleine Frischkäsehügel serviert werden soll, auf einen Teller stürzen. Vielleicht noch mit Pinienkernen und Basilikumblättchen dekorieren, das Auge isst mit :)
Wir hatten dazu einfaches Zwiebel Ciabatta, was völlig ausreicht. Gut wäre z.B. auch gebratenes Gemüse.
Aber es hat sich gelohnt!
Gestern habe ich aus einem Teil des Frischkäses (nachdem ich ihn ein ganz klitzekleinesbisschen gesalzen habe) dann folgendes gezaubert:
Das Rezept stammt von meiner Schwiegermutter. Es ist die Art von Rezept, die sehr schnell und einfach umzusetzen ist und trotzdem ziemlich was hermacht. Und es passt sehr sehr großartig zu heißen Tagen, an denen man eh nicht so viel essen möchte :)
Zutaten
(für eine kleine Schüssel voll)
150 g veganen Frischkäse
frischen Basilikum (eine gute Handvoll)
Salz
1 - 2 EL Olivenöl
20 g Pinienkerne
Zuallererst den Basilikum waschen, von den Stängelchen zupfen und zusammen mit dem Olivenöl und etwas Salz mit dem Pürierstab pürieren, bis man ein schönes, sehr grünes Mus hat.
Eine kleine Schale (z.B. eine Müslischale) mit Frischhaltefolie auslegen. Die Hälfte des Frischkäses in die Müslischale geben und mit einem kleinen Löffel eine möglichst glatte Oberfläche streichen.
Darauf das Basilikummus geben und ebenfalls glatt streichen.
Die Pinienkerne (evtl. anrösten, dafür war ich diesmal zu faul, es war ja sehr heiß...), auf das Basilikummus legen.
Zum Schluss den restlichen Frischkäse über die Pinienkerne geben und wieder glatt streichen. Das Ganze für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Kurz bevor der kleine Frischkäsehügel serviert werden soll, auf einen Teller stürzen. Vielleicht noch mit Pinienkernen und Basilikumblättchen dekorieren, das Auge isst mit :)
Wir hatten dazu einfaches Zwiebel Ciabatta, was völlig ausreicht. Gut wäre z.B. auch gebratenes Gemüse.
Kategorien
Basilikum,
Brotaufstrich,
Buffet,
vegan





