Ein Vorrat an guten Soßen, Dips, Pesto und Brotaufstrichen kann gar nicht groß genug sein! In unserem Kühlschrank steht meistens mindestens ein Pesto, ein Glas Aioli, ein Glas Käsesoße und ein Glas mit Sonnenblumenkernaufstrich nach Laune.
Noch viel besser ist es natürlich, wenn man ein und dasselbe heute aufs Brot, morgen zu Pasta und übermorgen zu Gemüse essen kann. Und genau solche Rezepte gibt es heute. Gleich zwei sogar! Hipp hipp hurra!
Oben in den Schüsseln seht ihr links Baba Ganoush und rechts Ajvar. Baba Ganoush ist eine würzige Auberginenpaste, das Originalrezept stammt von Susis tollem Blog. Ajvar besteht aus Paprika, ebenfalls Aubergine und Knoblauch und schmeckt lecker deftig, ohne schwer zu sein.
Beides, Baba Ganoush und Ajvar, passen sowohl aufs Brot, als auch toll zu Pasta, Getreide jeglicher Art oder einfach zu rohem Gemüse. Obendrein kochen sich beide Rezepte fast von alleine, lassen sich gut gleichzeitig vorbereiten und halten im Kühlschrank eine ganze Weile. Rundum gut!
Baba Ganoush
Zutaten
2 Auberginen
3 EL Tahini (Sesampaste)
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Die Auberginen bei 220 Grad auf einem Rost in den Backofen schieben und erst rausholen, wenn sie etwas eingefallen, faltig-schrumplig sind; das dauert gut 30 Minuten.
Den Auberginen die Strünke abschneiden, die Haut abziehen, das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und abkühlen lassen.
Den Knoblauch pressen und alle Zutaten miteinander pürieren.
Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ich verfeinere mein Baba Ganoush gerne noch mit der abgeriebenen Zitronenschale und mit etwas Harissa. Ich mag´s scharf. Das wisst ihr ja schon :)
Ajvar
Zutaten
4 rote Paprika
1 Aubergine
3 Zehen Knoblauch
4 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
2 EL Tomatenmark (oder Harissapaste!)
Salz
Pfeffer
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
In der Zwischenzeit Paprikaschoten und Aubergine waschen, von Stiel und Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden.
Gemüse und Knoblauchzehen auf ein Backblech legen, mit dem Olivenöl beträufeln und im Ofen backen.
Hin und wieder Gemüse wenden und backen, bis es weich ist; dauert ca. eine halbe Stunde.
Das Gemüse kurz abkühlen lassen und anschließend mit Tomatenmark oder Harissa zusammen pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Baba Ganoush und Ajvar sind Klassiker der Mittelmeerküche und passen auch hervorragend auf einen Antipasti- oder Mezze Vorspeisenteller :)
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Mittwoch, 25. März 2015
Ajvar und Baba Ganoush
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Eingelegte Oliven
Bei uns um die Ecke gibt es ein türkisches Feinkostgeschäft. Ich gehe aber nur ganz selten hin, weil ich weiß, dass ein Großteil meines sauer verdienten Geldes dann dort bleibt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mich bei denen in die Theke legen und drei Tage nicht mehr rauskommen. Wirklich, so gut schmeckt das alles!
Am liebsten mag ich die eingelegten Oliven, die gibt´s dort in ca. zwölf verschiedenen Sorten. Ich probiere immer mal wieder andere aus, aber am allerbesten sind die schwarzen Oliven mit Petersilie und Knoblauch. Und die hab ich jetzt selbstgemacht! Das Tolle daran: es bleibt mehr Geld übrig, um es für andere leckere Dinge dort auszugeben :)
Zutaten
(für 2 Personen, die ca. eine Woche lang Olivenlust verspüren)
300 g schwarze Oliven ohne Stein
2 Bündel glatte Petersilie
6 Zehen Knoblauch
eine halbe Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
Es wäre gut, wenn die Oliven einen Tag durchziehen könnten, bevor man sie isst. Je länger sie stehen, desto besser werden sie :)
Den Saft der halben Zitrone auspressen und mit großzügig Salz und dem Olivenöl verrühren. Über die Oliven geben und vermischen.
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse zu den Oliven drücken, wieder vermischen.
Ganz zum Schluss wascht ihr die Petersilie, zupft die Blättchen ab und bearbeitet sie ausgiebig mit dem Wiegemesser. Gebt die Petersilie ebenfalls zu den Oliven und lasst das Ganze mit einem Küchentuch abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens über Nacht stehen.
Die Oliven passen gut zu der Art von Essen, die ich als "kleine Schweinerei" bezeichne: man nimmt sich lauter kleine Schalen, in die man leckere Sachen füllt, z.B. getrocknete Tomaten, eingelegte Artischocken, Hirsesalat, Aioli, Fetapaste, Pesto, Taboulé, Basilikumfrischkäse und eben Oliven. Dazu reicht man Fladenbrot und fängt an, alles mit den Fingern zu essen oder aufs Brot und dann in den Mund zu schaufeln. Diese Art von Essen macht mich immer sehr fröhlich, es ist so ein kleines Tischabenteuer :)
Am liebsten mag ich die eingelegten Oliven, die gibt´s dort in ca. zwölf verschiedenen Sorten. Ich probiere immer mal wieder andere aus, aber am allerbesten sind die schwarzen Oliven mit Petersilie und Knoblauch. Und die hab ich jetzt selbstgemacht! Das Tolle daran: es bleibt mehr Geld übrig, um es für andere leckere Dinge dort auszugeben :)
Zutaten
(für 2 Personen, die ca. eine Woche lang Olivenlust verspüren)
300 g schwarze Oliven ohne Stein
2 Bündel glatte Petersilie
6 Zehen Knoblauch
eine halbe Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz
Es wäre gut, wenn die Oliven einen Tag durchziehen könnten, bevor man sie isst. Je länger sie stehen, desto besser werden sie :)
Den Saft der halben Zitrone auspressen und mit großzügig Salz und dem Olivenöl verrühren. Über die Oliven geben und vermischen.
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse zu den Oliven drücken, wieder vermischen.
Ganz zum Schluss wascht ihr die Petersilie, zupft die Blättchen ab und bearbeitet sie ausgiebig mit dem Wiegemesser. Gebt die Petersilie ebenfalls zu den Oliven und lasst das Ganze mit einem Küchentuch abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens über Nacht stehen.
Die Oliven passen gut zu der Art von Essen, die ich als "kleine Schweinerei" bezeichne: man nimmt sich lauter kleine Schalen, in die man leckere Sachen füllt, z.B. getrocknete Tomaten, eingelegte Artischocken, Hirsesalat, Aioli, Fetapaste, Pesto, Taboulé, Basilikumfrischkäse und eben Oliven. Dazu reicht man Fladenbrot und fängt an, alles mit den Fingern zu essen oder aufs Brot und dann in den Mund zu schaufeln. Diese Art von Essen macht mich immer sehr fröhlich, es ist so ein kleines Tischabenteuer :)