Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr es schon gesehen: vor einer Weile bin ich spontan bei Yomaro in Köln am Eigelstein reingeschneit und habe dort veganen Frozen Yogurt genossen. Seitdem hatte ich den Frozen Yogurt die ganze Zeit im Hinterkopf, habe aber vor lauter traurigen Bananen, die dringend zu Nicecream verarbeitet werden wollten, keine Gelegenheit gehabt, selbst Frozen Yogurt zu machen.
Gestern überkam es mich dann aber, ich bin noch kurz vor Ladenschluss runter zum Bioladen gefahren und habe Joghurt in rauen Mengen gekauft, drei Kilo. Ein Teil davon ist gleich im Eisfach verschwunden und heute konnte das Experimentieren losgehen :)
Die meisten der Rezepte, die ich gefunden habe, gehen davon aus, dass man ERST irgendwas zubereitet und DANN einfriert oder gar in die Eismaschine gibt. Ich will aber IMMER gefrorenen Rohstoff haben um mir jederzeit spontan Frozen Yogurt machen zu können! Musste also selbst ran.
Zutaten
(für zwei Portionen)
250 g veganer Naturjoghurt (bei mir Provamel Soja Mandel)
3 EL veganer Naturjoghurt
1 TL Vanilleextrakt (meiner ist selbstgemacht: einfach 250 ml Wodka + 3 aufgeschnittene Vanilleschoten zwei drei Monate ziehen lassen und ab gehts!)
2 EL Ahornsirup Grad A (Agavendicksaft geht auch)
Wenn ihr richtig faul seid (also noch fauler als ich), nehmt ihr gleich veganen Joghurt mit Vanillegeschmack. Aber der hat auch richtig viel Zucker, so knapp 10% und ich versuche gerade, nicht mehr so viel Zucker zu essen, weil ich erste Entzugserscheinungen hatte. Macht wie ihr wollt.
Füllt die 250 g Joghurt in eine Eiswürfelform und lasst diese für mindestens drei Stunden (oder der Einfachheit halber über Nacht) gefrieren.
Gebt die Joghurteiswürfel zusammen mit den restlichen Zutaten in einen leistungsstarken Blender und pflügt das Ganze ein paar Runden kräftig durch, bis ihr eine homogene Masse habt.
Füllt euren veganen Frozen Yogurt in Schalen, und bewerft ihn mit allem, was die Schränke hergeben:
Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Kirschen...
Mango, Banane, Kiwis...
Walnüsse, Macadamias, Erdnüsse, Pistazien, gerne auch alles karamellisiert...
Kuchenreste, Oreokekse, Schokolade, Krokant...
Die Möglichkeiten sind endlos! Und wenn ihr die zuckerfreie Variante macht, könnt ihr obendrauf ja auch richtig übertreiben!
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Dienstag, 8. August 2017
Veganer Frozen Yogurt
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Freitag, 22. August 2014
Brombeereis am Stiel
Heute habe ich so getan, als sei noch Sommer. Habe mich in Bikinioberteil und short Shorts auf den Balkon gesetzt, Jack Johnson gehört und Eis gegessen. Danach musste ich dann aber wirklich schleunigst unter die heiße Dusche, um anschließend seufzend meine Strickjacke wieder anzuziehen und die warme Katze zu suchen.
Das Rezept für das Eis gibt´s aber trotzdem! Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.
Zutaten
(für sechs Eis am Stiel)
150 g Brombeeren
150 g Sojajoghurt mit Vanillegeschmack
2 EL Ahornsirup Grad A
Wascht die Brombeeren gründlich warm ab und püriert sie.
Mischt das Brombeermus mit dem Sojajoghurt und dem Ahornsirup.
Füllt eure Eismasse in die Förmchen. Wenn ihr keine speziellen Eisformen habt, könnt ihr auch gut kleine, ausgespülte Joghurtbecher nehmen und dort Stiele reinstecken.
Stellt das Eis für mindestens vier Stunden in den Tiefkühler.
Lasst es vorm Essen kurz antauen, dann löst es sich leichter aus der Form.
Die Brombeeren habe ich schon vor einer Weile von meiner Mutter bekommen, einen Teil davon eingefroren und den Rest zum Naschen im Kühlschrank aufbewahrt. Am Montag habe ich aber gesehen, dass es an meiner Laufstrecke auch noch Brombeeren gibt.
Geht mal raus, vielleicht findet ihr noch welche, die ihr pflücken könnt. Ansonsten nehmt ihr Tiefkühlware. Andere Beeren sind natürlich auch lecker :)
Das Rezept für das Eis gibt´s aber trotzdem! Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.
Zutaten
(für sechs Eis am Stiel)
150 g Brombeeren
150 g Sojajoghurt mit Vanillegeschmack
2 EL Ahornsirup Grad A
Wascht die Brombeeren gründlich warm ab und püriert sie.
Mischt das Brombeermus mit dem Sojajoghurt und dem Ahornsirup.
Füllt eure Eismasse in die Förmchen. Wenn ihr keine speziellen Eisformen habt, könnt ihr auch gut kleine, ausgespülte Joghurtbecher nehmen und dort Stiele reinstecken.
Stellt das Eis für mindestens vier Stunden in den Tiefkühler.
Lasst es vorm Essen kurz antauen, dann löst es sich leichter aus der Form.
Die Brombeeren habe ich schon vor einer Weile von meiner Mutter bekommen, einen Teil davon eingefroren und den Rest zum Naschen im Kühlschrank aufbewahrt. Am Montag habe ich aber gesehen, dass es an meiner Laufstrecke auch noch Brombeeren gibt.
Geht mal raus, vielleicht findet ihr noch welche, die ihr pflücken könnt. Ansonsten nehmt ihr Tiefkühlware. Andere Beeren sind natürlich auch lecker :)
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Mittwoch, 6. August 2014
Lieblingsprodukte: Vanilleeis
Nachdem wir ja hier nun seit einer Weile den Milkshake Montag veranstalten, hat mich eine Leserin gefragt, ob man das Vanilleeis für die Milkshakes unbedingt selbst machen muss oder ob es nicht auch ein gutes veganes Vanilleeis zu kaufen gibt. Klar gibt es das!
Was mich bei (gekauftem) veganen Eis oft stört: es wurde an Geschmacksträgern wie Kakao, Vanille etc. gespart und dafür ordentlich Zucker reingehauen, was dann einfach nur pappsüß schmeckt. Das Soja Vanille Eis des belgischen Herstellers mio ist aber nicht nur lecker vanillig, sondern obendrein kalorienarm und wirklich günstig. Die Konsistenz ist toll und man muss nicht eine halbe Stunde vorher daran denken, es aus dem Tiefkühler zu holen. Ihr merkt schon, ich bin schwer begeistert :)
Hersteller: mio
Preis: 2,99€ für 1 L
Gibt´s bei: Kaufland
Theoretisch gibt es das Soja Vanilleeis laut Hersteller auch als Eis am Stiel Variante mit Schokoladenüberzug, die ist mir aber bisher nicht über den Weg gelaufen :)
Esst ihr gerne Eis? Macht ihr es selbst oder kauft ihr es? Könnt ihr mir weitere vegane Eissorten empfehlen? :)
Was mich bei (gekauftem) veganen Eis oft stört: es wurde an Geschmacksträgern wie Kakao, Vanille etc. gespart und dafür ordentlich Zucker reingehauen, was dann einfach nur pappsüß schmeckt. Das Soja Vanille Eis des belgischen Herstellers mio ist aber nicht nur lecker vanillig, sondern obendrein kalorienarm und wirklich günstig. Die Konsistenz ist toll und man muss nicht eine halbe Stunde vorher daran denken, es aus dem Tiefkühler zu holen. Ihr merkt schon, ich bin schwer begeistert :)
Hersteller: mio
Preis: 2,99€ für 1 L
Gibt´s bei: Kaufland
Theoretisch gibt es das Soja Vanilleeis laut Hersteller auch als Eis am Stiel Variante mit Schokoladenüberzug, die ist mir aber bisher nicht über den Weg gelaufen :)
Esst ihr gerne Eis? Macht ihr es selbst oder kauft ihr es? Könnt ihr mir weitere vegane Eissorten empfehlen? :)
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Montag, 7. Juli 2014
Erdbeer Milkshake Montag
Eigentlich hatte ich im Newsletter angekündigt, die komplette erste Ferienwoche zur Milkshake Woche zu erklären. Ich hab´s mir aber anders überlegt; stattdessen gibt´s jetzt jeden Montag einen Milkshake, bis mir die Ideen ausgehen :)
Letztes Jahr gab´s schonmal eine Woche voller Eistage, die ihr hier findet. Diesmal ist es aber einfacher: wenn ihr keinen Blender habt, könnt ihr die Milkshakes auch einfach mit dem Pürierstab machen :)
Den Anfang macht der Milkshake, den es bei uns am häufigsten gibt: Erdbeer Milkshake. Basis eines jeden Milkshakes ist Eis und eure liebste Pflanzenmilch (ich nehme meistens Mandelmilch). Das Eis könnt ihr entweder selbst machen oder kaufen, Kaufland bspw. hat tolles veganes Eis!
Zutaten
(für zwei große Gläser)
300 g Erdbeeren + 2 schöne für obendrauf
250 ml Mandelmilch
2 Kugeln Vanilleeis
etwas aufgeschlagene, vegane Sahne
Wascht die Erdbeeren und schneidet die Stiele ab. Wenn ich für mich alleine Milkshakes mache, lasse ich die Stiele dran, allerdings wird die Farbe dann nicht so schön pink :)
Püriert die Erdbeeren. Gebt die Mandelmilch und das Vanilleeis dazu und schlagt das Ganze ordentlich auf.
Füllt den Milkshake in zwei Gläser und toppt euer Werk mit etwas Sahne und einer Erdbeere.
Schon fertig! Ab in die Sonne :)
Letztes Jahr gab´s schonmal eine Woche voller Eistage, die ihr hier findet. Diesmal ist es aber einfacher: wenn ihr keinen Blender habt, könnt ihr die Milkshakes auch einfach mit dem Pürierstab machen :)
Den Anfang macht der Milkshake, den es bei uns am häufigsten gibt: Erdbeer Milkshake. Basis eines jeden Milkshakes ist Eis und eure liebste Pflanzenmilch (ich nehme meistens Mandelmilch). Das Eis könnt ihr entweder selbst machen oder kaufen, Kaufland bspw. hat tolles veganes Eis!
Zutaten
(für zwei große Gläser)
300 g Erdbeeren + 2 schöne für obendrauf
250 ml Mandelmilch
2 Kugeln Vanilleeis
etwas aufgeschlagene, vegane Sahne
Wascht die Erdbeeren und schneidet die Stiele ab. Wenn ich für mich alleine Milkshakes mache, lasse ich die Stiele dran, allerdings wird die Farbe dann nicht so schön pink :)
Püriert die Erdbeeren. Gebt die Mandelmilch und das Vanilleeis dazu und schlagt das Ganze ordentlich auf.
Füllt den Milkshake in zwei Gläser und toppt euer Werk mit etwas Sahne und einer Erdbeere.
Schon fertig! Ab in die Sonne :)
Freitag, 11. April 2014
Woanders essen: Eislabor in Bonn
Besonders schwer fällt es mir, konsequent vegan zu sein, wenn ich draußen in der Stadt unterwegs bin, die Sonne scheint und alle um mich herum Eis essen. Klar, kann ich selbst auch ein ziemlich gutes Eis machen, aber das ist eben zu Hause. Folgt man aber diesem Schild...
...sind alle Eisbeschaffungsprobleme in Luft aufgelöst! Das Eislabor in Bonn bietet immer wieder neue, total leckere, vegane Eissorten an. Das Schokoladensorbet bspw. ist die Antwort auf alle Gelüste, die ich mir vorstellen kann. Diesmal habe ich mich aber für schwarze Johannisbeere und Himbeere entschieden, passend zu den Farben der Bonner Altstadt zur Zeit.
...sind alle Eisbeschaffungsprobleme in Luft aufgelöst! Das Eislabor in Bonn bietet immer wieder neue, total leckere, vegane Eissorten an. Das Schokoladensorbet bspw. ist die Antwort auf alle Gelüste, die ich mir vorstellen kann. Diesmal habe ich mich aber für schwarze Johannisbeere und Himbeere entschieden, passend zu den Farben der Bonner Altstadt zur Zeit.
Das Eislabor liegt in der Nähe vom Stadthaus in der Maxstraße 16 in der Bonner Altstadt, hat studentenfreundliche Öffnungszeiten täglich von 11.00 - 21.00 Uhr (manchmal sogar noch länger!) und bietet neben unheimlich viel leckerem Eis auch Seminare zur Eisherstellung an.
Seit kurzem gibt es auch eine Filiale in Bonn Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 16. Frohes Schlecken :)
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Freitag, 1. November 2013
Weltvegantag: fünfgängiges Herbst Menü
Ihr Lieben, heute ist Weltvegantag! Aus diesem Anlass habe ich mir gedacht, stelle ich ein komplett veganes Menü zusammen mit dem ihr euch selbst und hoffentlich vielen vielen lieben Menschen, die mit euch den Tisch teilen, eine Freude machen könnt :)
Dabei ist das Menü nicht nur vegan, sondern auch, von wenigen Zutaten abgesehen, eher herbstlich gehalten, damit ihr regionale Produkte benutzen könnt.
Übrigens sind es fünf Gänge. Menschen in meinem Umfeld machen schonmal gerne verwunderte Kommentare darüber, wieviel ich essen kann. Ich habe zu meiner Verteidigung nichts vorzubringen; ich esse viel und ich esse ständig :) Nichtsdestotrotz könnt ihr die fünf Gänge natürlich auch auf drei kürzen, also als Vorspeise zwischen Salat oder Suppe wählen oder das amuse-gueule weglassen.
Viel Spaß!
1. Das Amuse-gueule: Polentasticks mit Basilikumfrischkäse
Wir fangen an mit kross gebratenen Polentasticks, die ihr nach diesem Rezept zubereitet, nur dass ihr die fertige Polenta nicht in Scheiben sondern in schmale Streifen (wie Pommes frites) schneidet und diese vorsichtig in einer Pfanne sehr knusprig anbratet.
Dazu serviert ihr diesen feinen Frischkäsehügel. Für´s Anrichten empfehle ich, einfach einen großen Teller zu nehmen, den Frischkäsehügel mit Basilikum garniert in die Mitte zu setzen und die Polentasticks zusammen mit ein paar kleinen Tomaten und/oder schwarzen Oliven kreisförmig drumherum zu legen. Das hat den Vorteil, dass sich jeder Gast soviel nehmen kann wie er will und man ein paar Teller weniger zu spülen hat :)
2. Der Salat: frischer Feldsalat mit warmer Zwiebel Pilzsoße und gehackten Walnüssen
Bereitet die Pilzsoße wie in diesem Rezept angegeben zu. Ihr könnt sie pürieren oder nicht, ich würde sie lieber unpüriert lassen. Drapiert den Feldsalat auf einem Teller und gebt die warme Pilzsoße darüber. Das Ganze bestreut ihr mit den gehackten Walnüssen und serviert es sofort.
Wenn ihr es richtig wissen wollt, karamellisiert ihr die gehackten Walnüsse vorher :)
3. Die Suppe: Kürbissuppe mit Kokosnussmilch
Diese Kürbissuppe ist eines meiner ungeschlagenen Lieblingsrezepte im Herbst und kommt ebenfalls oft auf den Tisch, wenn ich Gäste erwarte. Erprobtes Rezept also :)
Für´s Auge würde ich kurz vor dem Servieren noch etwas Sojajoghurt oder Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne oder alles zusammen auf die Suppe geben.
4. Der Hauptgang: Gemüsetortelloni mit dreierlei Zwiebel
Pasta geht immer! Und Tortelloni sind neben Conchiglie eh meine Lieblingsnudeln. Das Rezept für die Gemüsetortelloni ist kräftig, ohne zu schwer zu sein.
5. Der Nachtisch: Warmer Schokoladen Cupcake mit Mandeleis
Für mich ist der Nachtisch das Wichtigste am ganzen Menü. Bei Hochzeiten oder ähnlich umfangreichen Essveranstaltungen mit Buffet esse ich meistens nur sehr wenige Vorspeisen, kein Hauptgericht, dafür viel Nachtisch. Ich probiere alles durch und nehme mir dann von dem zweimal nach, was mir am besten geschmeckt hat :)
Die Avocadoschokoladencreme und das Mandeleis solltet ihr vorbereiten, damit beides gut gekühlt auf die noch warmen Cupcakes trifft. Und damit auch noch ein paar Vitamine mit von der Partie sind, empfehle ich, auch noch ein paar frische Scheiben Mandarine auf den Teller dazuzugeben :)
Damit ihr an dem Tag, an dem eure Gäste kommen, möglichst wenig in der Küche stehen müsst, könnt ihr die Kürbissuppe, die Polenta, den Frischkäsehügel, die Avocadoschokoladencreme für die Cupcakes und das Mandeleis schon am Tag vorher zubereiten. Am Morgen würde ich den Teig für die Cupcakes anrühren und im Kühlschrank stehen lassen. Unmittelbar vor dem Servieren zubereiten müsst ihr dann nur noch die Pilzsoße, die Tortelloni und die Cupcakes. Die Kürbissuppe wärmt ihr auf, die Polenta schneidet ihr klein und bratet sie an und vermählt die Cupcakes mit der Creme und dem Eis. Alles sehr entspannt :)
Das Menü eignet sich übrigens auch sehr gut, wenn Besuch kommt, der sich gar nicht vorstellen kann, dass man als Veganer nicht verhungert. "Was kannst du denn noch essen?" Für genau solche Menschen ist dieses Menü gut geeignet. Im Nachhinein werden sie nichtmal merken, dass das alles vegan war. Und dass Veganer nicht nur Gemüse und Leinsamen knabbern :)
Dabei ist das Menü nicht nur vegan, sondern auch, von wenigen Zutaten abgesehen, eher herbstlich gehalten, damit ihr regionale Produkte benutzen könnt.
Übrigens sind es fünf Gänge. Menschen in meinem Umfeld machen schonmal gerne verwunderte Kommentare darüber, wieviel ich essen kann. Ich habe zu meiner Verteidigung nichts vorzubringen; ich esse viel und ich esse ständig :) Nichtsdestotrotz könnt ihr die fünf Gänge natürlich auch auf drei kürzen, also als Vorspeise zwischen Salat oder Suppe wählen oder das amuse-gueule weglassen.
Viel Spaß!
1. Das Amuse-gueule: Polentasticks mit Basilikumfrischkäse
Wir fangen an mit kross gebratenen Polentasticks, die ihr nach diesem Rezept zubereitet, nur dass ihr die fertige Polenta nicht in Scheiben sondern in schmale Streifen (wie Pommes frites) schneidet und diese vorsichtig in einer Pfanne sehr knusprig anbratet.
Dazu serviert ihr diesen feinen Frischkäsehügel. Für´s Anrichten empfehle ich, einfach einen großen Teller zu nehmen, den Frischkäsehügel mit Basilikum garniert in die Mitte zu setzen und die Polentasticks zusammen mit ein paar kleinen Tomaten und/oder schwarzen Oliven kreisförmig drumherum zu legen. Das hat den Vorteil, dass sich jeder Gast soviel nehmen kann wie er will und man ein paar Teller weniger zu spülen hat :)
Bereitet die Pilzsoße wie in diesem Rezept angegeben zu. Ihr könnt sie pürieren oder nicht, ich würde sie lieber unpüriert lassen. Drapiert den Feldsalat auf einem Teller und gebt die warme Pilzsoße darüber. Das Ganze bestreut ihr mit den gehackten Walnüssen und serviert es sofort.
Wenn ihr es richtig wissen wollt, karamellisiert ihr die gehackten Walnüsse vorher :)
3. Die Suppe: Kürbissuppe mit Kokosnussmilch
Diese Kürbissuppe ist eines meiner ungeschlagenen Lieblingsrezepte im Herbst und kommt ebenfalls oft auf den Tisch, wenn ich Gäste erwarte. Erprobtes Rezept also :)
Für´s Auge würde ich kurz vor dem Servieren noch etwas Sojajoghurt oder Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne oder alles zusammen auf die Suppe geben.
4. Der Hauptgang: Gemüsetortelloni mit dreierlei Zwiebel
Pasta geht immer! Und Tortelloni sind neben Conchiglie eh meine Lieblingsnudeln. Das Rezept für die Gemüsetortelloni ist kräftig, ohne zu schwer zu sein.
5. Der Nachtisch: Warmer Schokoladen Cupcake mit Mandeleis
Für mich ist der Nachtisch das Wichtigste am ganzen Menü. Bei Hochzeiten oder ähnlich umfangreichen Essveranstaltungen mit Buffet esse ich meistens nur sehr wenige Vorspeisen, kein Hauptgericht, dafür viel Nachtisch. Ich probiere alles durch und nehme mir dann von dem zweimal nach, was mir am besten geschmeckt hat :)
Die Avocadoschokoladencreme und das Mandeleis solltet ihr vorbereiten, damit beides gut gekühlt auf die noch warmen Cupcakes trifft. Und damit auch noch ein paar Vitamine mit von der Partie sind, empfehle ich, auch noch ein paar frische Scheiben Mandarine auf den Teller dazuzugeben :)
Damit ihr an dem Tag, an dem eure Gäste kommen, möglichst wenig in der Küche stehen müsst, könnt ihr die Kürbissuppe, die Polenta, den Frischkäsehügel, die Avocadoschokoladencreme für die Cupcakes und das Mandeleis schon am Tag vorher zubereiten. Am Morgen würde ich den Teig für die Cupcakes anrühren und im Kühlschrank stehen lassen. Unmittelbar vor dem Servieren zubereiten müsst ihr dann nur noch die Pilzsoße, die Tortelloni und die Cupcakes. Die Kürbissuppe wärmt ihr auf, die Polenta schneidet ihr klein und bratet sie an und vermählt die Cupcakes mit der Creme und dem Eis. Alles sehr entspannt :)
Das Menü eignet sich übrigens auch sehr gut, wenn Besuch kommt, der sich gar nicht vorstellen kann, dass man als Veganer nicht verhungert. "Was kannst du denn noch essen?" Für genau solche Menschen ist dieses Menü gut geeignet. Im Nachhinein werden sie nichtmal merken, dass das alles vegan war. Und dass Veganer nicht nur Gemüse und Leinsamen knabbern :)
Dienstag, 6. August 2013
Veganer Milkshake mit Vanille
Heute ist das Wetter wunderbar und ich hab viel zu tun. Deswegen nur ein ganz schnelles Rezept, das euch den Tag versüßen wird :) Die einfachsten Sachen sind oft die besten!
Zutaten
(für ein großes Glas voll)
2 Kugeln Vanilleeis (Rezept findet ihr hier)
200 ml Mandelmilch
4 - 5 Eiswürfel
ein paar gemischte frische oder TK Beeren
Vanilleeis mit Mandelmilch und den Eiswürfeln in einen Mixer geben und kurz mixen, bis die Eiswürfel zerhäckselt sind.
Den Milkshake in ein großes Glas umfüllen und die Beeren obendrauf legen.
Oder aber ihr lasst die Beeren weg, sprüht stattdessen etwas Sahne auf den Milkshake, drapiert eine übertrieben süße (Amarena-) Kirsche obendrauf und habt dann einen pretty fucking good milkshake, für den ihr keine fünf Dollar zahlen müsst.
Zutaten
(für ein großes Glas voll)
2 Kugeln Vanilleeis (Rezept findet ihr hier)
200 ml Mandelmilch
4 - 5 Eiswürfel
ein paar gemischte frische oder TK Beeren
Vanilleeis mit Mandelmilch und den Eiswürfeln in einen Mixer geben und kurz mixen, bis die Eiswürfel zerhäckselt sind.
Den Milkshake in ein großes Glas umfüllen und die Beeren obendrauf legen.
Oder aber ihr lasst die Beeren weg, sprüht stattdessen etwas Sahne auf den Milkshake, drapiert eine übertrieben süße (Amarena-) Kirsche obendrauf und habt dann einen pretty fucking good milkshake, für den ihr keine fünf Dollar zahlen müsst.
Sonntag, 28. Juli 2013
Veganes Mandeleis - eine Woche voller Eistage: Tag 7
Jetzt geht die schöne Woche voller Eistage leider zu Ende, heute gibt es für euch das letzte Rezept. Aber: es ist das allerallerbeste! Ich jedenfalls hab meine liebste Lieblingseissorte gefunden und wünsche mir, dass das Wetter so schön bleibt, damit ich es jeden Tag essen kann :)
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
300 ml Mandelmilch
200 ml Sojasahne oder Hafersahne
80 g Zucker
100 g Mandelmus
50 ml Ahornsirup (am besten Grad C, den herben)
100 g gehackte Mandeln
Mandelmilch, Sojasahne, Zucker, Ahornsirup und Mandelmus miteinander verrühren.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet. Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Zum Schluss noch die gehackten Mandeln dazugeben, die Maschine noch zwei- bis dreimal durchrühren lassen und fertig ist euer Eis :)
Falls ihr euch tatsächlich zurückhalten könnt und dieses unglaublich leckere Eis nicht sofort restlos verputzt, könnt ihr es am besten in einer Plastikdose mit Deckel im Gefrierschrank aufbewahren.
Ich bin generell ein großer Nussfreund und sobald meine Eisvorräte aufgebraucht sind, werde ich noch Haselnusseis und Casheweis machen. Falls ihr schneller seid als ich: erzählt mir unbedingt, ob´s genauso lecker war wie das Mandeleis :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
300 ml Mandelmilch
200 ml Sojasahne oder Hafersahne
80 g Zucker
100 g Mandelmus
50 ml Ahornsirup (am besten Grad C, den herben)
100 g gehackte Mandeln
Mandelmilch, Sojasahne, Zucker, Ahornsirup und Mandelmus miteinander verrühren.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet. Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Zum Schluss noch die gehackten Mandeln dazugeben, die Maschine noch zwei- bis dreimal durchrühren lassen und fertig ist euer Eis :)
Falls ihr euch tatsächlich zurückhalten könnt und dieses unglaublich leckere Eis nicht sofort restlos verputzt, könnt ihr es am besten in einer Plastikdose mit Deckel im Gefrierschrank aufbewahren.
Ich bin generell ein großer Nussfreund und sobald meine Eisvorräte aufgebraucht sind, werde ich noch Haselnusseis und Casheweis machen. Falls ihr schneller seid als ich: erzählt mir unbedingt, ob´s genauso lecker war wie das Mandeleis :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Samstag, 27. Juli 2013
Blaubeereis - eine Woche voller Eistage: Tag 6
Es ist so wunderbar warm heute, dass ich den ganzen Tag nur Eis essen könnte. Gut, dass ich sieben verschiedene Sorten im Gefrierschrank habe :)
Das Rezept für das sechste und vorletzte Eis gibt´s heute; Blaubeereis:
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
250 g Heidelbeeren
100 g Zucker
250 ml Sojasahne oder Reissahne
200 ml Mandel- oder Reismilch
2 EL Honig oder Ahornsirup Grad A
Honig ist genaugenommen natürlich nicht vegan. Ich esse ihn aber weiterhin sehr gerne, da ich keinen Grund kenne, der dagegen sprechen würde. Ich lasse mich aber gerne von Langzeitveganern, die da mehr Erfahrung haben, eines besseren belehren :)
Wenn Honig für euch ein Problem darstellt, nehmt ihr eben Agavendicksaft oder Ahornsirup Grad A.
Die Heidelbeeren mit dem Zucker pürieren.
Sojasahne und Mandelmilch dazugeben, alles gut durchrühren.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet. Noch den Honig bzw. den Ahornsirup dazugeben, die Maschine noch zwei- dreimal durchrühren lassen und fertig!
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :) Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern.
Das Beste zum Schluss: morgen gibt´s ein Rezept für Mandeleis, mein absoluter Favorit! Grandioses Eis, man darf gespannt sein :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Mandeleis - Tag 7
Das Rezept für das sechste und vorletzte Eis gibt´s heute; Blaubeereis:
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
250 g Heidelbeeren
100 g Zucker
250 ml Sojasahne oder Reissahne
200 ml Mandel- oder Reismilch
2 EL Honig oder Ahornsirup Grad A
Honig ist genaugenommen natürlich nicht vegan. Ich esse ihn aber weiterhin sehr gerne, da ich keinen Grund kenne, der dagegen sprechen würde. Ich lasse mich aber gerne von Langzeitveganern, die da mehr Erfahrung haben, eines besseren belehren :)
Wenn Honig für euch ein Problem darstellt, nehmt ihr eben Agavendicksaft oder Ahornsirup Grad A.
Die Heidelbeeren mit dem Zucker pürieren.
Sojasahne und Mandelmilch dazugeben, alles gut durchrühren.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet. Noch den Honig bzw. den Ahornsirup dazugeben, die Maschine noch zwei- dreimal durchrühren lassen und fertig!
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :) Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern.
Das Beste zum Schluss: morgen gibt´s ein Rezept für Mandeleis, mein absoluter Favorit! Grandioses Eis, man darf gespannt sein :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Mandeleis - Tag 7
Freitag, 26. Juli 2013
Veganes Amarenaeis - eine Woche voller Eistage: Tag 5
Amarenaeis in Eisdielen kommt ja meistens ein wenig blass daher, weißlich mit Spuren ziehenden Kirschen darin. Meins ist nicht nur schön rosa, sondern schmeckt auch wirklich richtig nach Kirsche :)
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
ein Glas Amarenakirschen (Abtropfgewicht ca. 150 g)
200 ml Reismilch (oder Mandelmilch oder zur Not auch Sojamilch mit Vanillegeschmack)
250 ml Sojasahne oder Reissahne
Die Amarenakirschen abtropfen lassen, dabei den Saft (eher Sirup :) ) auffangen.
Den Sirup zusammen mit Reismilch und Sojasahne in einer Schüssel verrühren und für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Dadurch, dass der Sirup so süß ist, braucht ihr keinen weiteren Zucker, um die Eismasse zu süßen.
Während das Eis so fröhlich seine Runden dreht, viertelt ihr die Kirschen.
Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man die Eismaschine ausschaltet. Gebt noch die geviertelten Kirschen dazu und lasst die Eiscreme noch ein paar Runden drehen, bis die Kirschen untergerührt sind.
Bei allen Zutaten, die ein wenig schwerer sind, ist es besser, sie erst zur Eiscreme zu geben, wenn diese bereits fertig ist. Sonst sinken sie einfach auf den Boden, drehen da ein paar Runden und sind danach nicht nur ungleichmäßig verteilt, sondern ihr müsst sie auch noch anstrengenderweise vom Boden der Eismaschine kratzen.
Wenn ihr zufrieden seid, esst das Eis entweder sofort oder bewahrt es in einer Plastikdose mit Deckel im Gefrierschrank auf, bis euch das nächste Mal die Kirschlust packt :)
Morgen gibt es Blaubeereis. Das hat auch eine schöne Farbe :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
Donnerstag, 25. Juli 2013
Veganes Schokoladeneis - eine Woche voller Eistage: Tag 4
Schokoladeneis gehört für mich zu den besten Leckereien, die dieser Planet zu bieten hat. Und jetzt kann ich es selbst machen! Ich muss bloß runter in den Keller gehen und mir eine Schale voll Glückseligkeit aus dem Gefrierschrank nehmen.
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
250 g Schokolade
250 ml Sojamilch mit Schokigeschmack oder Mandelmilch
2 EL Sonnenblumenöl
250 ml Sojasahne oder Hafersahne
1 Vanilleschote
3 EL Schokisirup
80 g Raspelschokolade
Die Soja- oder Mandelmilch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen.
Die Schokolade in kleine Stückchen brechen und in der Soja-/Mandelmilch schmelzen lassen.
Wenn die Schokolade geschmolzen ist, die Mischung vom Herd nehmen.
Das Mark der Vanilleschote mit einem großen Messer auskratzen.
Vanillemark, Sonnenblumenöl und Sojasahne zur Schokoladenmilchmischung geben und gut unterrühren.
Abkühlen lassen, am besten über Nacht im Kühlschrank.
Wenn die Masse abgekühlt ist, für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Wenn das Eis fertig ist, und "stehenbleibt", wenn ihr die Maschine ausschaltet, gebt ihr Raspelschokolade und den Schokisirup dazu und lasst die Maschine noch zwei- dreimal umrühren. Bei allen Zutaten, die ein wenig schwerer sind, ist es besser, sie erst zur Eiscreme zu geben, wenn diese bereits fertig ist. Sonst sinken sie einfach auf den Boden, drehen da ein paar Runden und sind danach nicht nur ungleichmäßig verteilt, sondern ihr müsst sie auch noch anstrengenderweise vom Boden der Eismaschine kratzen.
Wenn die Schokoraspeln und der Sirup drin sind, könnt ihr das Eis entweder sofort essen oder bewahrt es in einer Plastikdose mit Deckel im Gefrierschrank auf :)
Morgen kommt ein Rezept für Amarenaeiscreme... ich weiß, dass sich da ein bisschen die Geister scheiden, aber ich mag es sehr gern :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
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Mittwoch, 24. Juli 2013
Veganes Zitroneneis - eine Woche voller Eistage: Tag 3
Eigentlich mag ich gar kein Zitroneneis. Ich bestelle es in der Eisdiele nie. Jedoch bin ich umringt von Menschen, die Zitroneneis sehr gerne mögen und denen wollte ich eine Freude machen. Letztendlich habe ich mir selbst eine Freude gemacht und Zitroneneis für mich entdeckt. Look at this beauty:
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
250 g Sojazitronenjoghurt (gibt´s z.B. von alpro)
drei Biozitronen
60 g Zucker
250 ml Sojasahne
Die drei Zitronen waschen und die Schale abreiben.
Sojazitronenjoghurt, Zucker und Sojasahne miteinander verrühren, die abgeriebene Zitronenschale dazugeben.
Anschließend die Zitronen halbieren und den Saft mit den Händen ausdrücken und ebenfalls zur Joghurtmischung geben; dabei aufpassen, dass kein Kern mit rein fällt!
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet.
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :) Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern :)
Das Zitroneneis kann man natürlich auch mit anderen Zitrusfrüchten machen, das größte Problem dabei wird aber wohl sein, gute Zitrusfrüchte in Bioqualität zu bekommen. Aber ungespritzte Limetten gibt´s öfter mal, vielleicht habt ihr Glück :)
Morgen gibt´s Schokoladeneis, die Mamma aller Eissorten. Mit sooo viel Schokolade und trotzdem vegan. Die Lösung aller Probleme, quasi. Bis morgen, ich freu mich!
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
250 g Sojazitronenjoghurt (gibt´s z.B. von alpro)
drei Biozitronen
60 g Zucker
250 ml Sojasahne
Die drei Zitronen waschen und die Schale abreiben.
Sojazitronenjoghurt, Zucker und Sojasahne miteinander verrühren, die abgeriebene Zitronenschale dazugeben.
Anschließend die Zitronen halbieren und den Saft mit den Händen ausdrücken und ebenfalls zur Joghurtmischung geben; dabei aufpassen, dass kein Kern mit rein fällt!
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet.
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :) Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern :)
Das Zitroneneis kann man natürlich auch mit anderen Zitrusfrüchten machen, das größte Problem dabei wird aber wohl sein, gute Zitrusfrüchte in Bioqualität zu bekommen. Aber ungespritzte Limetten gibt´s öfter mal, vielleicht habt ihr Glück :)
Morgen gibt´s Schokoladeneis, die Mamma aller Eissorten. Mit sooo viel Schokolade und trotzdem vegan. Die Lösung aller Probleme, quasi. Bis morgen, ich freu mich!
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
Dienstag, 23. Juli 2013
Veganes Vanilleeis - eine Woche voller Eistage: Tag 2
Vanilleeis zu machen ist so ein bisschen die Königsdisziplin. Entweder das Eis schmeckt einfach nur nach Zucker oder ganz furchtbar künstlich. Aber: ich habe auf diesem tollen Blog ein Rezept für Vanilleeis gefunden, es leicht verändert und jetzt ist es narrensicher und schmeckt unheimlich gut einfach nur nach Vanille :)
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
150 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack
150 ml Mandelmilch
100 ml Sojaschlagsahne
80 g Zucker
1 Vanilleschote
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit einem Messer herauskratzen.
Zusammen mit den anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet.
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern :)
Das Vanilleeis passt auch gut zu Waffeln, Pancakes oder Strudel. Oder eben einfach zu Früchten; meine Erdbeeren stammen aus eigenem Anbau und sind noch viel süßer als das Eis :)
Morgen geht´s weiter mit Zitroneneis. Eigenlob stinkt, aber es ist das beste Zitroneneis, das ich je gegessen habe!
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
150 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack
150 ml Mandelmilch
100 ml Sojaschlagsahne
80 g Zucker
1 Vanilleschote
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit einem Messer herauskratzen.
Zusammen mit den anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet.
Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Entweder sofort essen oder in einer Plastikdose im Gefrierschrank lagern :)
Das Vanilleeis passt auch gut zu Waffeln, Pancakes oder Strudel. Oder eben einfach zu Früchten; meine Erdbeeren stammen aus eigenem Anbau und sind noch viel süßer als das Eis :)
Morgen geht´s weiter mit Zitroneneis. Eigenlob stinkt, aber es ist das beste Zitroneneis, das ich je gegessen habe!
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Zitroneneis - Tag 3
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Amarenaeis - Tag 5
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Montag, 22. Juli 2013
Basics und veganes Himbeereis - eine Woche voller Eistage: Tag 1
Ich freue mich sehr, denn wie auf Facebook bereits angekündig, dreht sich hier diese Woche alles ums Eis!
Pünktlich zum Start der Sommerferien wird es jeden Tag eine neue Eissorte geben, mit wenigen Zutaten, wenig Aufwand, viel Genuss und obendrein vegan. Ob ihr eine Eismaschine habt oder nicht, ist auch pupsegal, lediglich ein Gefrierfach wäre gut.
Die Qualitätssicherung der Rezepte habe ich natürlich höchstpersönlich übernommen :)
Wir fangen mit den Basics an; welche Zutaten nehme ich am besten? Was mache ich, wenn ich keine Eismaschine habe? Wie moppelig werde ich nach dem ganzen Eis?
... die letzte Frage können wir gleich beantworten: veganes Eis hat nicht einmal die Hälfte der Kalorien von regulärem Milcheis, vor allem enthält es sehr viel weniger Fett. Außerdem enthält es kein Cholesterin und man muss auch keine Angst haben, sich mit Salmonellen zu infizieren. Man bleibt also rank und schlank, die Kühe und Hühner werden auch in Ruhe gelassen, win-win sozusagen :)
Was mache ich, wenn ich keine Eismaschine habe?
Ich hab meine Eismaschine bei Feinkost Albrecht gekauft, sie hat so um die 20 Euro gekostet und mich wirklich positiv überrascht. In den Sommermonaten bieten viele Discounter Eismaschinen an, die alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren: unten ist ein Behälter dessen Wände mit einer sehr schnell gefrierenden und lange kalt bleibenden Flüssigkeit gefüllt sind und obendrauf ist ein kleiner Elektromotor, der rührt. Kleinere Eismaschinen gibt´s auch für 20 - 40 Euro online.
Wenn ihr aber keine Eismaschine habt und euch auch erstmal keine zulegen wollt, ist das auch kein Problem. Dann müsst ihr nur ein bisschen mehr Handarbeit leisten:
1. Füllt die Eismasse in eine große Schüssel, in der ihr noch Platz zum Rühren habt. Stellt die Schüssel in den Gefrierschrank.
2. Nach ca. 90 Minuten sollte sich eine kleine Eisschicht an den Wänden der Schüssel gebildet haben. Mit einem Schneebesen schlagt ihr die Masse ein paarmal kräftig auf und löst die Eisschicht vom Rand, bis die Masse wieder luftig cremig ist. Dabei werden die Eiskristalle aufgelöst; das ist wichtig, damit ihr am Ende keinen harten Stein, sondern schön cremiges Eis bekommt :)
3. Das macht ihr 2-3 Mal, ca. alle 60 Minuten.
4. Wenn die Masse insgesamt homogen und fester geworden ist, könnt ihr sie entweder sofort essen oder in eine Plastikdose eurer Wahl umfüllen und im Gefrierschrank lagern.
Welche Zutaten nehme ich am besten?
Für veganes Eis braucht ihr auf jeden Fall Sojasahne und je nach Eissorte entweder noch Sojajoghurt oder pflanzliche Milch. Für Eissorten wie Vanille und Schokolade könnt ihr einfache Sojamilch nehmen oder eben Sojamilch mit Schokoladen- bzw. Vanillegeschmack.
Für Fruchteis nehme ich lieber Mandel- oder Reismilch, da der Geschmack von Sojamilch sonst später im Eis zu dominant ist.
Außerdem habe ich verschiedene Sojasahnemarken ausprobiert. Die meisten Menschen schwören vermutlich auf die Soyatoo, aber ich mag diese hier lieber → → →
Ansonsten gibt es von Provamel auch noch die Soja cuisine, die ich selbst aber nicht ausprobiert habe.
Wenn ihr noch Fragen zur Zubereitung oder Zutaten habt, schreibt mir einfach eine Mail oder eine Nachricht bei Facebook (letzteres wird wahrscheinlich schneller beantwortet) :)
Jetzt aber zum eigentlichen Spaß! Ich hab mit meiner neu erworbenen Eismaschine als allererstes Himbeereis gemacht. Himbeereis ist einfach der Freund und der kleinste gemeinsame Nenner bei Eissorten. Niemand kann Himbeereis widerstehen. Und falls doch, könnt ihr die Himbeeren in diesem Rezept auch einfach durch Erdbeeren, Brombeeren, Blaubeeren oder was euch sonst so einfällt, ersetzen.
Hier teilen sich das Himbeereis, ein paar Himbeeren und etwas Ahornsirup die Schüssel:
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
300 g Himbeeren (tiefgekühlt geht natürlich auch)
100 g Zucker
250 ml Sojasahne oder Reissahne oder Hafersahne
200 ml Mandel- oder Reismilch
Die Himbeeren zusammen mit dem Zucker pürieren.
Sojasahne und Mandelmilch dazugeben und mit dem Mixer alles gut durchrühren.
Die Masse für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man den Rührer der Eismaschine ausschaltet.
Entweder sofort essen oder im Gefrierschrank in einer Plastikdose mit Deckel aufbewahren :)
Morgen geht´s dann weiter mit Vanilleeis. Ihr könnt schonmal die Schoten kaufen und die Messer wetzen!
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Amarenaeis - Tag 5
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7





