Als Kind habe ich um Gemüse einen großen Bogen gemacht. Alles roch für mich nach Pups, schmeckte bitter und meine Oma ist bis heute der Meinung, ich hätte ein Möhrentrauma gehabt. Ich erinnere mich an mehrere Episoden, an denen eine sehr missmutige kleine Elena und ein winziger Klecks Spinat beteiligt waren.
Inzwischen geht das aber. Ich esse sogar manchmal Broccoli, wenn man ihn unter sehr viel Soße nicht mehr erkennen kann...
Heute jedenfalls ein sehr gemüsiges Rezept: Blumenkohlsalat.
Ob der in Kinder reingeht, müsst ihr selbst ausprobieren!
Zutaten
(für zwei Blumenkohlwillige als Beilage)
1 Blumenkohl
1 Orange
3 Stangen Sellerie
1 großzügige Handvoll Walnüsse
200 g Sojajoghurt natur
100 g vegane Mayonnaise
Pfeffer und Salz
Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden. In kochendem Salzwasser ca. zehn Minuten bissfest kochen, dann kalt abschrecken.
Die Orange schälen, evtl. filetieren, wenn ihr ein Problem mit dem weißen Zeugs habt. In mundgerechte Stücke schneiden.
Den Sellerie waschen, die Enden abschneiden und in dünne Scheiben schneiden, die Walnüsse grob mit der Hand zerdrücken.
Sojajoghurt und Mayonnaise mischen, großzügig salzen und pfeffern.
Alle Zutaten in eine Schüssel werfen und umrühren. Je länger der Salat ziehen kann, desto besser schmeckt er!
Wir hatten dazu diese Frikadellen, im Sommer ist der Salat auch sicher nett zu so einem Grillgelage :)
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Freitag, 3. Februar 2017
Dienstag, 16. August 2016
Möhrensalat à la Ella Woodward
Seit knapp einer Woche bin ich aus Estland bzw. Finnland zurück und während die Vorbereitungen für den zugehörigen Reisebericht im Hintergrund auf Hochtouren laufen, habe ich vorerst noch etwas anderes für Euch: eine Empfehlung... Natürlich mit Rezept!
Ich glaube, ich habe das erste Kochbuch von Ella Woodward geschenkt bekommen. Auf den ersten Blick fand ich es ganz nett, habe darin geblättert und es dann zu den anderen Kochbüchern in den Küchenschrank gestellt. Irgendwann brauchte ich dann aber eine Salatinspiration und habe es hervorgeholt. Seit diesem Zeitpunkt kleben ganz viele kleine Zettelchen in dem Buch und es hat den Küchentisch nicht mehr Richtung Schrank verlassen. Ganz klammheimlich hat es sich zu meinem allerliebsten Kochbuch gemausert. So sehr, dass ich mir Ellas zweites Kochbuch auch zugelegt habe.
Ella kocht gesund, weitgehend sojafrei und glutenfrei. Das klingt jetzt furchteinflößend, man merkt davon beim Essen aber gar nichts. Es gibt süßes Frühstück, Pralinen, Kuchen und Torten!
Und vor allem sind die meisten Rezepte schnell zusammengeworfen, was mir, wenn ich nicht gerade Ferien habe, doch sehr gelegen kommt.
Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und bisher war alles sehr lecker. Ein Rezept allerdings kommt bei uns regelmäßig auf den Teller: der Möhrensalat mit Cashews, Orangen und Oliven.
Zutaten
(für vier als Beilage)
4 Möhren
150 g Rosinen
3 Orangen
1 TL Cumin
2 TL Ahornsirup GradA
100 g Cashews
100 g grüne Oliven
Salz und Pfeffer
Hobelt die Möhren in Streifen in eine Schüssel. Wenn ihr Biomöhren verwendet, reicht es, die Möhren zu waschen und die Enden abzuschneiden. Möhren aus konventionellem Anbau würde ich schälen.
Weicht die Rosinen in einer Schale in heißem Wasser ein.
Schält die Orangen und entfernt das Weiße soweit wie möglich. Hier muss nicht haut cuisine filetiert werden!
Schneidet die Orangen mundgerecht und gebt sie mit Ahornsirup und Kreuzkümmel in einen Topf. Schmort die Orangen bei mittlerer Hitze für gut fünf Minuten an, bis sie weicher geworden sind.
Gebt die Orangen samt Saft zu en gehobelten Möhren.
Bräunt die Cashews in dem Topf, in dem ihr auch die Orangen geschmort habt, etwas an.
Gebt die Oliven (evtl. könnt ihr sie in Scheiben schneiden) und die Rosinen zum Salat, rührt alles einmal unter und würzt mit Salz und Pfeffer.
Am besten schmeckt der Salat, wenn er einige Stunden bei Raumtemperatur durchziehen darf :)
Ich glaube, ich habe das erste Kochbuch von Ella Woodward geschenkt bekommen. Auf den ersten Blick fand ich es ganz nett, habe darin geblättert und es dann zu den anderen Kochbüchern in den Küchenschrank gestellt. Irgendwann brauchte ich dann aber eine Salatinspiration und habe es hervorgeholt. Seit diesem Zeitpunkt kleben ganz viele kleine Zettelchen in dem Buch und es hat den Küchentisch nicht mehr Richtung Schrank verlassen. Ganz klammheimlich hat es sich zu meinem allerliebsten Kochbuch gemausert. So sehr, dass ich mir Ellas zweites Kochbuch auch zugelegt habe.Ella kocht gesund, weitgehend sojafrei und glutenfrei. Das klingt jetzt furchteinflößend, man merkt davon beim Essen aber gar nichts. Es gibt süßes Frühstück, Pralinen, Kuchen und Torten!
Und vor allem sind die meisten Rezepte schnell zusammengeworfen, was mir, wenn ich nicht gerade Ferien habe, doch sehr gelegen kommt.
Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und bisher war alles sehr lecker. Ein Rezept allerdings kommt bei uns regelmäßig auf den Teller: der Möhrensalat mit Cashews, Orangen und Oliven.
Zutaten
(für vier als Beilage)
4 Möhren
150 g Rosinen
3 Orangen
1 TL Cumin
2 TL Ahornsirup GradA
100 g Cashews
100 g grüne Oliven
Salz und Pfeffer
Hobelt die Möhren in Streifen in eine Schüssel. Wenn ihr Biomöhren verwendet, reicht es, die Möhren zu waschen und die Enden abzuschneiden. Möhren aus konventionellem Anbau würde ich schälen.
Weicht die Rosinen in einer Schale in heißem Wasser ein.
Schält die Orangen und entfernt das Weiße soweit wie möglich. Hier muss nicht haut cuisine filetiert werden!
Schneidet die Orangen mundgerecht und gebt sie mit Ahornsirup und Kreuzkümmel in einen Topf. Schmort die Orangen bei mittlerer Hitze für gut fünf Minuten an, bis sie weicher geworden sind.
Gebt die Orangen samt Saft zu en gehobelten Möhren.
Bräunt die Cashews in dem Topf, in dem ihr auch die Orangen geschmort habt, etwas an.
Gebt die Oliven (evtl. könnt ihr sie in Scheiben schneiden) und die Rosinen zum Salat, rührt alles einmal unter und würzt mit Salz und Pfeffer.
Am besten schmeckt der Salat, wenn er einige Stunden bei Raumtemperatur durchziehen darf :)
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Donnerstag, 5. Mai 2016
Spargelsalat mit Erdbeeren
Heute hab ich ein ganz feines, leckeres, aber leichtes Rezept für Euch, das man auch super am Abend eines so schönen warmen, sonnigen Tages wie heute essen kann :)
Mit im Spiel sind Spargel und Erdbeeren, die schon ziemlich nach Sommer schmecken; dazu ein ganz schnelles, rohveganes Dressing.
Zutaten
(als Beilage oder Vorspeise für vier, als Hauptmahlzeit für zwei)
250 g grünen Spargel
200 g Erdbeeren
2 Salatherzen
1 Avocado
1 Handvoll ungeschälter Mandeln
für das Dressing
80 g Cashews
150 ml Wasser
1 Handvoll Basilikum
1/2 TL Agavendicksaft
Saft einer halben Limette
1 EL Leinöl
Salz und Pfeffer
Wascht den grünen Spargel, schneidet die Enden ab und schält nur das untere Drittel. Gebt den Spargel kurz in kochendes Wasser mit wenig Salz und etwas Zucker. Der Spargel sollte unbedingt noch richtig Biss haben, also bitte nicht weichkochen!
Wascht die Erdbeeren, entfernt die grünen Strünke (ich hebe diese auf, um sie später in Smoothies zu werfen) und viertelt sie.
Schneidet die Strünke der Salatherzen ab, wascht sie und schneidet sie grob klein.
Schneidet die Avocado auf, hebt den Kern heraus und würfelt das Avocadofleisch in mundgerechte Würfel.
Die Mandeln hackt ihr ebenfalls grob.
Für das Dressing (das auf dem Bild übrigens noch nicht drauf ist) gebt ihr alle Zutaten in einen Mixer und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Gebt den Spargel, die Erdbeeren, den Salat und die Avocado in eine Schüssel, streut die Mandeln darüber und hebt das Dressing unter. Lasst es Euch schmecken!
Mit im Spiel sind Spargel und Erdbeeren, die schon ziemlich nach Sommer schmecken; dazu ein ganz schnelles, rohveganes Dressing.
Zutaten
(als Beilage oder Vorspeise für vier, als Hauptmahlzeit für zwei)
250 g grünen Spargel
200 g Erdbeeren
2 Salatherzen
1 Avocado
1 Handvoll ungeschälter Mandeln
für das Dressing
80 g Cashews
150 ml Wasser
1 Handvoll Basilikum
1/2 TL Agavendicksaft
Saft einer halben Limette
1 EL Leinöl
Salz und Pfeffer
Wascht den grünen Spargel, schneidet die Enden ab und schält nur das untere Drittel. Gebt den Spargel kurz in kochendes Wasser mit wenig Salz und etwas Zucker. Der Spargel sollte unbedingt noch richtig Biss haben, also bitte nicht weichkochen!
Wascht die Erdbeeren, entfernt die grünen Strünke (ich hebe diese auf, um sie später in Smoothies zu werfen) und viertelt sie.
Schneidet die Strünke der Salatherzen ab, wascht sie und schneidet sie grob klein.
Schneidet die Avocado auf, hebt den Kern heraus und würfelt das Avocadofleisch in mundgerechte Würfel.
Die Mandeln hackt ihr ebenfalls grob.
Für das Dressing (das auf dem Bild übrigens noch nicht drauf ist) gebt ihr alle Zutaten in einen Mixer und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Gebt den Spargel, die Erdbeeren, den Salat und die Avocado in eine Schüssel, streut die Mandeln darüber und hebt das Dressing unter. Lasst es Euch schmecken!
Mittwoch, 20. April 2016
Kichererbsen Sellerie Salat mit Bärlauch
Bei uns ist die Bärlauchzeit traditionell kurz und heftig. Das heißt jetzt nicht, dass sich drei Generationen im Garten um die letzten Blätter streiten, sondern dass das kleine unschuldige, aber etwas streng riechende Pflänzchen überall drin landet. Man munkelt, dass einzelne Familienmitglieder sogar versucht haben, Brot mit frischem Bärlauch zu backen.
Ich bin dafür zu konservativ. Bei mir landet Bärlauch vor allem im Salat.
Heute in Kombination mit Stangensellerie, Kichererbsen und Gürkchen. Und etwas Mayonnaise. Deswegen schmeckt der Salat sehr viel ungesünder, als er tatsächlich ist :)
Das Rezept ist abgewandelt von diesem hier von oh she glows. Selbstverständlich habe ich den Dill durch Bärlauch ersetzt.
Tz. Dill - da kann ich nur milde drüber lächeln.
Zutaten
(für vier als Beilage)
400g vorgekochte, abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen Sellerie
5 Frühlingszwiebeln
4 Gewürzgurken
1 Zehe Knobi
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL milder Senf
1 TL frischer Zitronensaft
8 - 10 Blätter Bärlauch
Salz und Pfeffer
Sellerie und Frühlingszwiebeln waschen.
Gewürzgurken und Sellerie in kleine Würfelchen hacken, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die Kichererbsen mit dem Sellerie, den Frühlingszwiebeln und den Gewürzgurken in einer Schüssel mischen.
Die Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse zum Salat drücken.
Die Mayonnaise, den Senf, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Salat geben und alles gut durchmischen.
Zum Schluss den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben.
Der Salat schmeckt durchgezogen noch besser :)
Ich bin dafür zu konservativ. Bei mir landet Bärlauch vor allem im Salat.
Heute in Kombination mit Stangensellerie, Kichererbsen und Gürkchen. Und etwas Mayonnaise. Deswegen schmeckt der Salat sehr viel ungesünder, als er tatsächlich ist :)
Das Rezept ist abgewandelt von diesem hier von oh she glows. Selbstverständlich habe ich den Dill durch Bärlauch ersetzt.
Tz. Dill - da kann ich nur milde drüber lächeln.
Zutaten
(für vier als Beilage)
400g vorgekochte, abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen Sellerie
5 Frühlingszwiebeln
4 Gewürzgurken
1 Zehe Knobi
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL milder Senf
1 TL frischer Zitronensaft
8 - 10 Blätter Bärlauch
Salz und Pfeffer
Sellerie und Frühlingszwiebeln waschen.
Gewürzgurken und Sellerie in kleine Würfelchen hacken, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die Kichererbsen mit dem Sellerie, den Frühlingszwiebeln und den Gewürzgurken in einer Schüssel mischen.
Die Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse zum Salat drücken.
Die Mayonnaise, den Senf, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer zum Salat geben und alles gut durchmischen.
Zum Schluss den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben.
Der Salat schmeckt durchgezogen noch besser :)
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Montag, 18. April 2016
Quinoa Salat mit Möhren und Bärlauch
Ich finde ja die meiste Inspiration für neue Rezepte, in dem ich gedankenverloren auf einzelnen Zutaten in ihrer naturbelassenen Form herumkaue und mir dann plötzlich denke: oh, das wäre sicher lecker zu Tomaten/Kürbiskernen/Zimt. Ihr wisst, was ich meine.
Von diesem Salat allerdings. Von dem hab ich geträumt.
Und dann gleich am nächsten Tag zubereitet.
Könnte an dem ganzen Gerede über Bärlauch mit meiner Mutter in letzter Zeit liegen.
Zutaten
(für drei als Beilage oder einen als Hauptmahlzeit)
80 g Quinoa
3 Möhren
4 Frühlingszwiebeln
eine kleine Handvoll Bärlauch (so ein gutes Dutzend Blätter denke ich)
eine Biolimette
1 TL Leinöl
Curry
Salz und Pfeffer
Den Quinoa waschen, und gerade so mit kaltem Wasser bedeckt in einem Topf gar kochen.
Die Möhren waschen, schälen und in feine Stifte schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in feine Ringe schneiden.
Quinoa, Möhren und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und miteinander mischen.
Die Biolimette waschen und die Schale fein abreiben. Die Schale zusammen mit einem Spritzer Limettensaft zum Salat geben.
Leinöl, etwas Curry (nicht mehr als ein halber TL), wenig Salz und Pfeffer ebenfalls dazugeben und alles miteinander mischen.
Den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben. Evtl. noch einmal abschmecken.
Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Bärlauch im Garten meiner Mutter wie Unkraut wächst...?
Jedenfalls gibts die Tage noch ein Bärlauch Rezept :)
Von diesem Salat allerdings. Von dem hab ich geträumt.
Und dann gleich am nächsten Tag zubereitet.
Könnte an dem ganzen Gerede über Bärlauch mit meiner Mutter in letzter Zeit liegen.
Zutaten
(für drei als Beilage oder einen als Hauptmahlzeit)
80 g Quinoa
3 Möhren
4 Frühlingszwiebeln
eine kleine Handvoll Bärlauch (so ein gutes Dutzend Blätter denke ich)
eine Biolimette
1 TL Leinöl
Curry
Salz und Pfeffer
Den Quinoa waschen, und gerade so mit kaltem Wasser bedeckt in einem Topf gar kochen.
Die Möhren waschen, schälen und in feine Stifte schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in feine Ringe schneiden.
Quinoa, Möhren und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und miteinander mischen.
Die Biolimette waschen und die Schale fein abreiben. Die Schale zusammen mit einem Spritzer Limettensaft zum Salat geben.
Leinöl, etwas Curry (nicht mehr als ein halber TL), wenig Salz und Pfeffer ebenfalls dazugeben und alles miteinander mischen.
Den Bärlauch waschen, fein hacken und unterheben. Evtl. noch einmal abschmecken.
Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Bärlauch im Garten meiner Mutter wie Unkraut wächst...?
Jedenfalls gibts die Tage noch ein Bärlauch Rezept :)
Mittwoch, 20. Januar 2016
Avocado Salat mit Sellerie
Heute habe ich ein ganz schnelles Rezept für einen Salat für Euch, für Leute, die eigentlich gerne (mehr) Salat essen würden, aber keine Lust haben, fünf verschiedene Gemüse zu kaufen, von jedem nur die Hälfte zu benutzen und dann auch noch alles zu schnibbeln. Leute wie mich :D
Zutaten
(für zwei als Beilage)
1 Avocado
sechs Stängel Stangensellerie
Handvoll kleine Tomätchen
1/2 Bund Petersilie
1 TL Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
1 Schuss Agavendicksaft oder Honig
Salz und Pfeffer
Schneidet das Avocadofleisch in kleine Würfelchen.
Wascht die Sellerie Stangen, schneidet sie jeweils einmal längs durch und dann in sehr dünne Scheibchen.
Wascht die Petersilie ebenfalls und wiegt sie ganz fein.
Die Tomaten wascht ihr auch und viertelt sie.
Gebt alles zusammen in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft dazu, das Olivenöl und ganz wenig Agavendicksaft. Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Der Salat braucht eigentlich gar kein großartiges Dressing, da die Tomaten ja auch Saft abgeben :) Ihr solltet ihn aber mindestens 20 Minuten ziehen lassen!
Zutaten
(für zwei als Beilage)
1 Avocado
sechs Stängel Stangensellerie
Handvoll kleine Tomätchen
1/2 Bund Petersilie
1 TL Olivenöl
1 Spritzer Zitronensaft
1 Schuss Agavendicksaft oder Honig
Salz und Pfeffer
Schneidet das Avocadofleisch in kleine Würfelchen.
Wascht die Sellerie Stangen, schneidet sie jeweils einmal längs durch und dann in sehr dünne Scheibchen.
Wascht die Petersilie ebenfalls und wiegt sie ganz fein.
Die Tomaten wascht ihr auch und viertelt sie.
Gebt alles zusammen in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft dazu, das Olivenöl und ganz wenig Agavendicksaft. Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Der Salat braucht eigentlich gar kein großartiges Dressing, da die Tomaten ja auch Saft abgeben :) Ihr solltet ihn aber mindestens 20 Minuten ziehen lassen!
Dienstag, 10. November 2015
Süßkartoffelsalat mit Cashews und Avocado
Langsam aber sicher nimmt mein Süßkartoffelkonsum besorgniserregende Ausmaße an. Nachdem ich schon Süßkartoffelpüree mit Zimt und geriebenen Äpfel zum Frühstück hatte, landet die Süßkartoffel jetzt auch noch im Salat, zusammen mit Cashews, Avocado und getrockneten Tomaten.
Zutaten
(für eine Person als Hauptmahlzeit oder zwei als Vorspeise)
eine große Süßkartoffel
etwas Öl zum Anbraten
1 Msp. Harissa
1/2 TL gemahlener Koriander
ein Salatherz oder zwei Handvoll gemischter grüner Salat
40 g Cashewkerne
sechs getrocknete Tomaten
1 Avocado
1 EL Olivenöl oder etwas Öl von den getrockneten Tomaten
etwas Agavendicksaft
Salz und Pfeffer
Schält die Süßkartoffel und schneidet sie in mundgerechte Würfel. Kocht sie in genügend Salzwasser, bis sie noch bissfest ist.
Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet die Süßkartoffelwürfel scharf an, würzt mit Harissa und gemahlenem Koriander.
Wascht den Salat und schneidet ihn in Streifen.
Schneidet die getrockneten Tomaten ebenfalls klein.
Gebt das Fleisch der Avocado, das Öl und eventuell etwas Wasser in einen Mixer und püriert das Ganze kurz, um ein sehr dickflüssiges Dressing zu bekommen, das ihr mit wenig Salz und Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmeckt.
Mischt die Cashews, den Salat und die getrockneten Tomaten mit dem Avocado Dressing und gebt die noch warmen Süßkartoffelwürfel darüber.
Sofort servieren und sich darüber freuen, dass dies nun schon die zweite Süßkartoffelmahlzeit des Tages war.
Zutaten
(für eine Person als Hauptmahlzeit oder zwei als Vorspeise)
eine große Süßkartoffel
etwas Öl zum Anbraten
1 Msp. Harissa
1/2 TL gemahlener Koriander
ein Salatherz oder zwei Handvoll gemischter grüner Salat
40 g Cashewkerne
sechs getrocknete Tomaten
1 Avocado
1 EL Olivenöl oder etwas Öl von den getrockneten Tomaten
etwas Agavendicksaft
Salz und Pfeffer
Schält die Süßkartoffel und schneidet sie in mundgerechte Würfel. Kocht sie in genügend Salzwasser, bis sie noch bissfest ist.
Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet die Süßkartoffelwürfel scharf an, würzt mit Harissa und gemahlenem Koriander.
Wascht den Salat und schneidet ihn in Streifen.
Schneidet die getrockneten Tomaten ebenfalls klein.
Gebt das Fleisch der Avocado, das Öl und eventuell etwas Wasser in einen Mixer und püriert das Ganze kurz, um ein sehr dickflüssiges Dressing zu bekommen, das ihr mit wenig Salz und Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmeckt.
Mischt die Cashews, den Salat und die getrockneten Tomaten mit dem Avocado Dressing und gebt die noch warmen Süßkartoffelwürfel darüber.
Sofort servieren und sich darüber freuen, dass dies nun schon die zweite Süßkartoffelmahlzeit des Tages war.
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Freitag, 16. Oktober 2015
Meine frohköstliche Woche - Tag 5
Heute war ich sehr produktiv, ich war früh wach, habe viele Korrekturen geschafft, war einkaufen, habe geputzt und Sport gemacht. Neue Rezepte habe ich heute leider nicht für euch, weil ich einige Lebensmittel aufbrauchen wollte, dafür lernt ihr meine neuen Haustiere kennen :)
Das Essen
Zum Frühstück hatte ich einen bunten Obstsalat aus einer Orange, einer Banaane, einem kleinen Apfel und einer Kiwi. Ich habe noch einige Cashews dazugegeben, um das Ganze etwas gehaltvoller zu machen.
Mittags hatte ich nochmal die gleiche Kohlrabisuppe wie gestern Abend. Erstaunlicherweise hat die heute auch noch geschmeckt. Allerdings würde ich es bei rohem Essen, gerade bei Suppen und Salat, nicht drauf ankommen lassen und die Gerichte lieber gleich aufessen. Habe ich gestern aber einfach nicht geschafft, war wohl eine etwas großzügige Portion :)
Zum Abendessen hatte ich einen Apfel-Möhren-Salat. Das Rezept ist schon länger auf dem Blog, ihr findet es hier.
Was ich heute gelernt habe
Sonntagabend, als wir aus Würzburg zurückgekommen sind, habe ich mein Sprossenterrarium mal wieder aktiviert und bin erstaunt, wie schnell die kleinen Dinger wachsen. Das Foto ist gestern Abend entstanden! Ich denke, spätestens übermorgen kann ich die ersten Sprossen ernten :)
Sprossen sind super, weil sie nicht nur lecker würzig und vielseitig sind, sondern voller Vitamine und Nährstoffe stecken, schließlich soll aus dem kleinen Samen mal eine große Pflanze werden.
Wenn nicht so ein fieser Rohveganer kommt und die Kleinen auffrisst!
Sprossengläser und Mischungen bekommt ihr inzwischen sogar bei Drogerien. Für den Anfang reicht auch ein großes Einmachglas. Wichtig ist aber: die Sprossen zweimal täglich durchspülen, damit sie nicht schimmeln. Das fancy Sprossenterrarium hat mir meine Mutter mal vom Flohmarkt mitgebracht.
Über Sprossen habe ich übrigens auch vor über einem Jahr schonmal berichtet.
Über Sprossen habe ich übrigens auch vor über einem Jahr schonmal berichtet.
Wie es mir heute ergangen ist
Heute ist mir das ganze rohvegan Ding zum ersten Mal schwergefallen. Ich hätte mir so gerne gebratenen Tofu auf den Möhrensalat gelegt (wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet Tofu vermissen würde?!). Und die Zubereitung der Bento Boxen für den Mann die Woche über waren auch jedesmal eine Versuchung.
Es hat mir dann aber sehr geholfen, in den beiden Rohkostbüchern nach Leckereien zu suchen, die ich noch ausprobieren will und frisches Obst und Gemüse einkaufen zu gehen :)
Außerdem ist die Woche ja auch in zwei Tagen rum.
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Donnerstag, 15. Oktober 2015
Meine frohköstliche Woche - Tag 4
Heute bin ich insgesamt unmotiviert, eigentlich wollte ich schwimmen gehen, hoffe aber, dass ich mich nachher noch zum Krafttraining aufraffen kann. Ich schiebe es allerdings aufs Wetter, den ganzen Tag regnet es.
Rohvegane Küche funktioniert gut, wenn man nur ein Messer und ein Brett hat. Dann isst man eben viele verschiedene Salate, da sind die Möglichkeiten ja ohnehin fast grenzenlos.
Sicherlich auch von Vorteil für die rohvegane Küche ist ein Dörrgerät, um bspw. Brot, Kräcker oder Wraps zu machen. Ich selbst habe keines und vermisse es auch nicht. Sollte ich mich tatsächlich länger rohköstlich ernähren als nur diese eine Woche, würde ich mir aber sicher eins zulegen wollen.
Das Essen
Zum Frühstück hatte ich heute einen Buchweizenbrei, den ich ehrlich gesagt schrecklich fand. Lecker war er schon, aber die Konsistenz war zu flüssig, wie Suppe. Das Rezept bekommt ihr aber trotzdem; auch dieses Frühstück sollte am Abend vorher zubereitet werden!
Buchweizenpudding
50 g Buchweizen
300 ml Mandelmilch
1 EL Rosinen
1 Apfel
Rührt den Buchweizen und die Rosinen in die Mandelmilch und lasst die Mischung über Nacht quellen.
Am Morgen gebt ihr die Mischung zusammen mit einem kleingeschnittenen Apfel in einen Blender.
Dazu passt frisches Obst, ich habe außerdem noch Kakao Splitter drüber gestreut.
Mittags hatte ich einen bunten Salat aus Salatblättern, geschredderten Möhren, Tomaten und Gurken. Darüber habe ich einige Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne gestreut. Dazu gab´s nochmal das tolle Ranch Dressing von Dienstag.
Heute habe ich das erste Mal eine Sole verwendet, eine Salzlösung. So wird das Salz angeblich besser vom Körper verstoffwechselt. An die Handhabung muss ich mich etwas gewöhnen, ich musste zweimal nachwürzen, bis es gepasst hat.
Jedenfalls ist die Sole in meinem Abendessen gelandet.
Ich brauchte heute wieder was Warmes, deshalb habe ich mir eine einfache, schnelle Kohlrabisuppe gemacht und diese im leicht geöffneten Backofen auf etwa 40°C erwärmt.
Rohvegane Kohlrabisuppe
2 Kohlrabi
250 ml Cashewsahne
1 EL Zwiebelpulver
1 EL Salatkräutermischung oder eine Handvoll frischer gemischter Kräuter
1 EL Sole (oder einfach von Hand mit der Salzmühle würzen)
Die Strünke der Kohlrabi abschneiden, die Kohlrabi schälen und in grobe Stücke schneiden.
Zusammen mit den restlichen Zutaten im Blender zu einer Suppe verarbeiten und mit Salz oder Sole abschmecken.
Evtl. im Ofen erwärmen.
Was ich heute gelernt habe
Rohvegane Küche funktioniert gut, wenn man nur ein Messer und ein Brett hat. Dann isst man eben viele verschiedene Salate, da sind die Möglichkeiten ja ohnehin fast grenzenlos.
Aber: eine rohvegane Ernährung gestaltet sich doch um einiges einfacher, wenn man einen guten Blender und eine Küchenmaschine hat.
Ich benutze einen Blender von Omniblend, der für meine Zwecke (Pflanzenmilch, grüne Smoothies, und Nussmuse machen, Eis crushen, mahlen) absolut ausreicht. Dazu habe ich mir vor kurzem eine ziemlich günstige Küchenmaschine von Philips zugelegt, die unter 100€ gekostet hat. Dazu gehört ebenfalls ein Standmixer und ein Zerkleinerer, beides brauche ich aber zur Zeit nicht.
Wenn ihr gerade mit rohveganer Kost anfangt, würde ich euch zu einer solchen Küchenmaschine (ebenfalls samt Mixer) raten. Ich habe auch ganz bewusst eine mit einem so kleinen Behälter gekauft, da in unserem zwei Personen Haushalt nur kleine Mengen anfallen und ich wenig Lust habe, alle paar Minuten mit dem Spatel die jeweilige Masse im Behälter wieder nach unten zu schieben.
Wenn ihr gerade mit rohveganer Kost anfangt, würde ich euch zu einer solchen Küchenmaschine (ebenfalls samt Mixer) raten. Ich habe auch ganz bewusst eine mit einem so kleinen Behälter gekauft, da in unserem zwei Personen Haushalt nur kleine Mengen anfallen und ich wenig Lust habe, alle paar Minuten mit dem Spatel die jeweilige Masse im Behälter wieder nach unten zu schieben.
Sicherlich auch von Vorteil für die rohvegane Küche ist ein Dörrgerät, um bspw. Brot, Kräcker oder Wraps zu machen. Ich selbst habe keines und vermisse es auch nicht. Sollte ich mich tatsächlich länger rohköstlich ernähren als nur diese eine Woche, würde ich mir aber sicher eins zulegen wollen.
Alternativ kann man über mehrere Stunden bei leicht geöffneter Tür im normalen Backofen dörren, mir erscheint das aber eine Verschwendung von Energie zu sein.
Wie es mir heute ergangen ist
Wie gesagt, ich hatte heute Mittag keine Lust, schwimmen zu gehen. Was aber eher daran lag, dass ich dann in den Regen rausgemusst hätte, auf Schwimmen an sich hatte ich nämlich schon Lust. Ich verschiebe es aber auf morgen und bearbeite gleich noch etwas die Matte bzw. das Trampolin :)
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Dienstag, 13. Oktober 2015
Meine frohköstliche Woche - Tag 2
Entgegen der landläufigen Meinung, Rohköstler springen im Morgengrauen juchzend aus dem Bett, habe ich heute bis fast neun Uhr in selbigem gelegen. Aber ist ja auch erst der zweite Tag :)
Als erste Amtshandlung habe ich dann erstmal ausgiebig das Trampolin bearbeitet und anschließend noch eine halbe Stunde Krafttraining gemacht. Danach gab´s Frühstück:
Zum Frühstück hatte ich einen Pudding aus Bananen, Chia und Leinsamen mit frischer Kiwi und meiner Superbeeren Mischung. Sehr leckeres und sättigendes Frühstück, einziger Haken: man muss es schon am Abend vorher zubereiten.
Bananen Chia Leinsamen Pudding
2 reife Bananen
150 ml Mandelmilch
5 Datteln
2 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Chiasamen
evtl. etwas Zimt
1 frische Kiwi
2 EL Superbeerenmischung
Die Datteln etwas kleinschneiden und zusammen mit den Bananen und der Mandelmilch in einen Mixer geben und alles gründlich durchpflügen lassen.
Die Leinsamen und die Chiasamen miteinander vermischen, eventuell etwas Zimt hinzugeben.
Die Chia-Leinsamenmischung in die Bananenmilch einrühren und über Nacht stehen lassen.
Am Morgen mit einer geschälten, in Spalten geschnittenen Kiwi garnieren und mit der Superbeerenmischung bewerfen.
Superbeerenmischung
1 Teil Gojibeeren
1 Teil ungeschwefelte Rosinen
1 Teil Maulbeeren
1 Teil Cranberries
Die Beeren miteinander mischen und in einem Einmachglas aufbewahren. Ich rechne jeweils 80g für ein großes Glas voll Superbeerenmischung.
Zum Mittagessen habe ich rohvegane Wraps mit einer Füllung aus Möhren, Sellerie, Walnüssen und getrockneten Tomaten mit einem phänomenal leckeren Ranch Dressing gegessen. Das Rezept für das Dressing stammt im Original von The Rawtarian, ich habe aber ein paar Kleinigkeiten geändert.
Rohvegane Salatwraps mit Sellerie-Möhrenfüllung und Ranchdressing
Für das Dressing
80 g Cashews
150 ml Wasser
Saft einer halben Zitrone
1 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 EL Agavendicksaft
2 Knoblauchzehen
1 EL Zwiebelpulver
Salz
Für die Füllung
3 große Möhren
5 Stangen Sellerie
1 Handvoll Walnüsse
sechs getrocknete Tomaten
Salz und Pfeffer
Außerdem
einige große Blätter Kopfsalat
Für das Dressing gebt ihr einfach alle Zutaten in einen Mixer und mixt, bis ihr ein geschmeidiges Dressing habt. Schmeckt mit Salz ab.
Für die Füllung schneidet ihr den Möhren die Enden ab und dem Sellerie das Grün. Gebt alle Zutaten in eine Küchenmaschine und lasst das Ganze einmal gut durchhacken. Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Wascht die Salatblätter und trocknet sie gut ab. Gebt je zwei Esslöffel Füllung auf ein Salatblatt und einen Esslöffel Dressing darüber und rollt das Ganze fest ein. Und losessen!
Als erste Amtshandlung habe ich dann erstmal ausgiebig das Trampolin bearbeitet und anschließend noch eine halbe Stunde Krafttraining gemacht. Danach gab´s Frühstück:
Das Essen
Bananen Chia Leinsamen Pudding
2 reife Bananen
150 ml Mandelmilch
5 Datteln
2 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Chiasamen
evtl. etwas Zimt
1 frische Kiwi
2 EL Superbeerenmischung
Die Datteln etwas kleinschneiden und zusammen mit den Bananen und der Mandelmilch in einen Mixer geben und alles gründlich durchpflügen lassen.
Die Leinsamen und die Chiasamen miteinander vermischen, eventuell etwas Zimt hinzugeben.
Die Chia-Leinsamenmischung in die Bananenmilch einrühren und über Nacht stehen lassen.
Am Morgen mit einer geschälten, in Spalten geschnittenen Kiwi garnieren und mit der Superbeerenmischung bewerfen.
Superbeerenmischung
1 Teil Gojibeeren
1 Teil ungeschwefelte Rosinen
1 Teil Maulbeeren
1 Teil Cranberries
Die Beeren miteinander mischen und in einem Einmachglas aufbewahren. Ich rechne jeweils 80g für ein großes Glas voll Superbeerenmischung.
Zum Mittagessen habe ich rohvegane Wraps mit einer Füllung aus Möhren, Sellerie, Walnüssen und getrockneten Tomaten mit einem phänomenal leckeren Ranch Dressing gegessen. Das Rezept für das Dressing stammt im Original von The Rawtarian, ich habe aber ein paar Kleinigkeiten geändert.
Rohvegane Salatwraps mit Sellerie-Möhrenfüllung und Ranchdressing
Für das Dressing
80 g Cashews
150 ml Wasser
Saft einer halben Zitrone
1 EL Apfelessig
2 EL Olivenöl
1 EL Agavendicksaft
2 Knoblauchzehen
1 EL Zwiebelpulver
Salz
Für die Füllung
3 große Möhren
5 Stangen Sellerie
1 Handvoll Walnüsse
sechs getrocknete Tomaten
Salz und Pfeffer
Außerdem
einige große Blätter Kopfsalat
Für das Dressing gebt ihr einfach alle Zutaten in einen Mixer und mixt, bis ihr ein geschmeidiges Dressing habt. Schmeckt mit Salz ab.
Für die Füllung schneidet ihr den Möhren die Enden ab und dem Sellerie das Grün. Gebt alle Zutaten in eine Küchenmaschine und lasst das Ganze einmal gut durchhacken. Schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Wascht die Salatblätter und trocknet sie gut ab. Gebt je zwei Esslöffel Füllung auf ein Salatblatt und einen Esslöffel Dressing darüber und rollt das Ganze fest ein. Und losessen!
Was ich heute gelernt habe
Ich habe gedacht, wenn man nur Rohkost isst, wird man gar nicht richtig satt. Das könnte daran liegen, dass ich so ca. anderthalb Stunden nach einem Salat in einem Restaurant oder unserer Mensa immer gleich wieder Hunger bekomme.
Heute gegen halb vier allerdings habe ich fünf dieser rohveganen Wraps (s. Bild oben) und zum Nachtisch eine Kakaokugel gegessen und bin immer noch pappsatt. Eigentlich steht für heute Abend noch ein Avocadosalat mit Tomate auf dem Plan, aber den kann ich mir glaub ich schenken.
Wie es mir heute ergangen ist
Eine große Hilfe bei der Umstellung auf rohvegane Küche sind auf jeden Fall die beiden Kochbücher (kann man hier eigentlich noch von Kochbuch sprechen? Vielleicht eher Mix- und Häckselbuch :) ), die ich mir zugelegt habe und die App von The Rawtarian, die ihr hier runterladen könnt.
Auch wenn ich mich selten zu hundert Prozent an ein Rezept halte (da können meine langjährigen Leser ein Lied von singen!), liefern die App und die beiden Kochbücher doch gute Ideen, was man als nächstes essen könnte. Ganz ohne Orientierung wäre ich vermutlich ziemlich planlos, würde schnell die Lust verlieren und mich bis dahin nur von Bananen mit Erdnussbutter ernähren.
Das GU Buch Rohkost für Einsteiger von Chantal Sandjon ist ein typisches GU Buch: leicht zugänglich, nur das nötigste Hintergrundwissen und schnelle, einfach umzusetzende Rezepte.
Das Buch Raw Soul Food von Julia Lechner und Anton Teichmann hingegen liefert einige wichtige Infos zu Salz, Öl, der optimalen Abdeckung aller lebenswichtigen Nährstoffe etc. Und die Bandbreite der Rezepte ist größer, von einfachen Snacks bis zu imposanten Rohkost Torten.
Die App von The Rawtarian ist voller toller, sehr einfacher Rezepte, was mich aber nervt, ist, dass alle Rezepte in Essenspläne eingebunden sind und man sie nicht einzeln aufrufen kann.
Wenn ihr aber nicht viel darüber nachdenken wollt, was ihr wann esst, sind diese vorgegebenen Essenspläne ideal, da sie auch mit entsprechender Einkaufsliste daherkommen. Für alle anderen reicht sicher auch die Website, um sich Inspiration zu holen.
Insgesamt fühle ich mich sehr gut heute, ich war heute auch eine Stunde schwimmen, zwar keine Traumzeit aber auch nicht anstrengender als sonst :)
Jetzt bin ich ziemlich müde und werde heute wohl auch nicht so lange aufbleiben wie gestern.
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Dienstag, 22. September 2015
Rote Bete Lila Kartoffel Salat
Ist es legitim, etwas so Hässliches so nah zu fotografieren?
Wenn man bedenkt, dass Beuys ein Stück Butter in eine Ecke gedrückt und dann behauptet hat, das sei Kunst: ganz klares Ja.
Außerdem sind das die ersten Kartoffeln dieses Jahr! Obendrein sind sie lila! Und Rote Bete ist auch dabei! Insgesamt alles viel farbenfroher als das Gesamtwerk vom ollen Joseph.
Für diesen leckeren, farbenfrohen, gesunden, voll Sonne steckenden Rote Bete Lila Kartoffel Salat braucht ihr:
Zutaten
(für zwei als Beilage)
zwei Handvoll lila Kartoffeln (ca. 400 g)
2 frische Rote Beten
1 Apfel (ich hab einen Braeburn genommen)
einen Bund Dill
4 EL Sojajoghurt
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL Apfelessig
Salz und Pfeffer
So feines Gemüse braucht gar nicht viel! Hackt den Dill ganz fein, vermengt Sojajoghurt und Mayonnaise miteinander, gebt den Apfelessig und den gehackten Dill dazu und würzt mit Salz und Pfeffer.
Schält die Kartoffeln und die Rote Bete, würfelt und kocht beides in ausreichend Salzwasser. Die Kartoffeln sollten gerade noch Biss haben, die Roten Beten bitte noch knackig sein, d.h. wirklich nur kurz kochen.
Lasst Kartoffel und Rote Bete Würfel etwas abkühlen.
In der Zwischenzeit wascht und entkernt den Apfel, Feinschmecker können ihn schälen, ich lasse die Schale dran und würfel ihn fein.
Mischt Kartoffel, Rote Bete und Apfel und gebt das Dressing dazu. Fertig ist ein einfacher, aber wirklich leckerer Salat aus lauter guten regionalen, saisonalen Knollen :)
Der Salat schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn er durchgezogen ist!
Habt ihr noch mehr gute Ideen für Rote Bete?
Wenn man bedenkt, dass Beuys ein Stück Butter in eine Ecke gedrückt und dann behauptet hat, das sei Kunst: ganz klares Ja.
Außerdem sind das die ersten Kartoffeln dieses Jahr! Obendrein sind sie lila! Und Rote Bete ist auch dabei! Insgesamt alles viel farbenfroher als das Gesamtwerk vom ollen Joseph.
Für diesen leckeren, farbenfrohen, gesunden, voll Sonne steckenden Rote Bete Lila Kartoffel Salat braucht ihr:
Zutaten
(für zwei als Beilage)
zwei Handvoll lila Kartoffeln (ca. 400 g)
2 frische Rote Beten
1 Apfel (ich hab einen Braeburn genommen)
einen Bund Dill
4 EL Sojajoghurt
2 EL vegane Mayonnaise
1 TL Apfelessig
Salz und Pfeffer
So feines Gemüse braucht gar nicht viel! Hackt den Dill ganz fein, vermengt Sojajoghurt und Mayonnaise miteinander, gebt den Apfelessig und den gehackten Dill dazu und würzt mit Salz und Pfeffer.
Schält die Kartoffeln und die Rote Bete, würfelt und kocht beides in ausreichend Salzwasser. Die Kartoffeln sollten gerade noch Biss haben, die Roten Beten bitte noch knackig sein, d.h. wirklich nur kurz kochen.
Lasst Kartoffel und Rote Bete Würfel etwas abkühlen.
In der Zwischenzeit wascht und entkernt den Apfel, Feinschmecker können ihn schälen, ich lasse die Schale dran und würfel ihn fein.
Mischt Kartoffel, Rote Bete und Apfel und gebt das Dressing dazu. Fertig ist ein einfacher, aber wirklich leckerer Salat aus lauter guten regionalen, saisonalen Knollen :)
Der Salat schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn er durchgezogen ist!
Habt ihr noch mehr gute Ideen für Rote Bete?
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Dienstag, 15. September 2015
Bunte Salatplatte
So langsam müssen wir uns leider vom Sommer verabschieden, es sieht nicht so aus, als würde die Temperatur demnächst nochmal über 20° Grad klettern, die letzten Tomaten und Erdbeeren werden gepflückt und ich habe mir am Freitag schon ein paar neue alte Stiefel für den Winter zugelegt.
Deshalb gibt´s heute das vorletzte Sommerrezept. Ab dann nur noch Rote Bete. Kürbis. Süßkartoffeln. Und Kohl, Kohl, Kohl. Ein typisch deutscher Winter ;)
Diese bunte Salatplatte habe ich mir mit meiner Mutter geteilt, als ich gerade aus Kroatien zurück war. Dazu gab´s Ciabatta. Weißwein passt auch super dazu, wenn ihr den mögt :)
Zutaten
(für zwei Personen)
zwei Drittel einer Schlangengurke
1 Avocado
2 Fleischtomaten
1 Minipaprika
2 EL Pinienkerne
zwei kleine Schalotten
für das Dressing
Olivenöl
eine halbe Limette
Salat Gewürz (bspw. von Sonnentor)
Salz und Pfeffer
Wascht die Tomaten und die Gurke. Schält letzteres und schneidet Tomate und Gurke in dünne Scheiben, die ihr in einem Kreis auf einer großen Platte drapiert.
Schält die Avocado und schneidet diese ebenfalls in dünne Scheiben, die ihr auch kreisförmig auf eurer bunten Salatplatte verteilt.
Für das Dressing mischt ihr den Saft der Limette mit 2 EL Olivenöl. Röstet die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne etwas an.
Schält die Schalotten und hackt sie fein.
Werft die gehackten Schalotten und die Pinienkerne auf den Salat. Gebt das Dressing ebenfalls darüber und gebt zum Schluss reichlich Salatgewürz sowie Salz und Pfeffer darüber.
Zum Schluss legt ihr die kleine Paprika in die Mitte, die da jetzt schön weich liegen kann :)
Lasst es euch schmecken!
Deshalb gibt´s heute das vorletzte Sommerrezept. Ab dann nur noch Rote Bete. Kürbis. Süßkartoffeln. Und Kohl, Kohl, Kohl. Ein typisch deutscher Winter ;)
Diese bunte Salatplatte habe ich mir mit meiner Mutter geteilt, als ich gerade aus Kroatien zurück war. Dazu gab´s Ciabatta. Weißwein passt auch super dazu, wenn ihr den mögt :)
Zutaten
(für zwei Personen)
zwei Drittel einer Schlangengurke
1 Avocado
2 Fleischtomaten
1 Minipaprika
2 EL Pinienkerne
zwei kleine Schalotten
für das Dressing
Olivenöl
eine halbe Limette
Salat Gewürz (bspw. von Sonnentor)
Salz und Pfeffer
Wascht die Tomaten und die Gurke. Schält letzteres und schneidet Tomate und Gurke in dünne Scheiben, die ihr in einem Kreis auf einer großen Platte drapiert.
Schält die Avocado und schneidet diese ebenfalls in dünne Scheiben, die ihr auch kreisförmig auf eurer bunten Salatplatte verteilt.
Für das Dressing mischt ihr den Saft der Limette mit 2 EL Olivenöl. Röstet die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne etwas an.
Schält die Schalotten und hackt sie fein.
Werft die gehackten Schalotten und die Pinienkerne auf den Salat. Gebt das Dressing ebenfalls darüber und gebt zum Schluss reichlich Salatgewürz sowie Salz und Pfeffer darüber.
Zum Schluss legt ihr die kleine Paprika in die Mitte, die da jetzt schön weich liegen kann :)
Lasst es euch schmecken!
Dienstag, 21. April 2015
Veganer Thunfisch Nudelsalat mit Mais
Nach dem Kichererbsensalat gibt es heute wie versprochen das Rezept für den veganen Thunfisch Nudelsalat. Den veganen Thunfisch habe ich bei alles-vegetarisch.de aus Interesse bestellt, weil ich mir so ein abgefahrenes Produkt gar nicht vorstellen konnte :D
Der Thunfisch schmeckt erschreckend echt, der Mann hat gedacht, ich hätte ihm wirklich Thunfisch untergejubelt!
Ansonsten kommen in den Salat Mais, viele frische Kräuter und ein leichtes Joghurtdressing. Der ideale Grillbegleiter :)
Zutaten
(für vier Personen als Beilage)
500 g Nudeln (bei mir bunte)
200 g Mais
150 g Sojajoghurt
2 EL Aioli (oder vegane Mayonnaise)
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund krause Petersilie
Salz
Pfeffer
300 g veganer Thunfisch
Das Dressing kommt ohne zusätzliches Öl aus, da der Thunfisch bereits sehr ölig ist.
Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente.
Wascht und hackt die Kräuter sehr fein.
Mischt Sojajoghurt, Aioli und die Kräuter in einer großen Schüssel und würzt mit Salz und Pfeffer.
Gebt Nudeln und Mais dazu und verrührt alles gut miteinander.
Zum Schluss hebt ihr den veganen Thunfisch unter.
Lasst den Salat mindestens eine Stunde durchziehen, schmeckt ihn nochmal mit Salz und Pfeffer ab und wartet mal die Reaktion der anderen am Tisch ab :)
Der Thunfisch schmeckt erschreckend echt, der Mann hat gedacht, ich hätte ihm wirklich Thunfisch untergejubelt!
Ansonsten kommen in den Salat Mais, viele frische Kräuter und ein leichtes Joghurtdressing. Der ideale Grillbegleiter :)
Zutaten
(für vier Personen als Beilage)
500 g Nudeln (bei mir bunte)
200 g Mais
150 g Sojajoghurt
2 EL Aioli (oder vegane Mayonnaise)
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund krause Petersilie
Salz
Pfeffer
300 g veganer Thunfisch
Das Dressing kommt ohne zusätzliches Öl aus, da der Thunfisch bereits sehr ölig ist.
Kocht die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente.
Wascht und hackt die Kräuter sehr fein.
Mischt Sojajoghurt, Aioli und die Kräuter in einer großen Schüssel und würzt mit Salz und Pfeffer.
Gebt Nudeln und Mais dazu und verrührt alles gut miteinander.
Zum Schluss hebt ihr den veganen Thunfisch unter.
Lasst den Salat mindestens eine Stunde durchziehen, schmeckt ihn nochmal mit Salz und Pfeffer ab und wartet mal die Reaktion der anderen am Tisch ab :)
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Veganer Eiersalat
Ihr Lieben, ich habe lange nichts von mir hören lassen!
Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, seit wir vor zwei Wochen noch gemütlich Mandel Karamell Torte gegessen haben: am Dienstag darauf habe ich endlich mein Examen erfolgreich hinter mich gebracht! Nachmittags bin ich erstmal ins Bett gefallen und habe den ganzen Stress und die Anspannung weggeschlafen. Abends habe ich mich mit meinen liebsten Menschen getroffen, um das Ganze ordentlich zu feiern. Die Feierei dauerte drei Tage an, nur unterbrochen von den beiden letzten offiziellen Schulstunden, für die ich Unmengen Kuchen produziert habe, um mich bei meinen süßen Sechstklässlern, die sich unheimlich für mich angestrengt haben und meinem tollen Englisch LK zu bedanken. Donnerstag haben die Katze und ich dann Rotwein in den Mac gekippt, was das Mainboard leider nicht überstanden hat.
Und das ist auch der Grund, warum ich so lange nichts von mir habe hören lassen. Ein neuer Mac ist zwar unterwegs, das zuständige Unternehmen besteht aber leider aus Clowns, die bei der ersten Lieferung einfach mal die Festplatte vergessen haben. Bedanken könnt ihr euch beim Mann, der mich an seinen uralten Möhren-PC lässt, um euch heute mal wieder ein Rezept zu schreiben :)
Heute gibt es also mal wieder was Leckeres für euch: veganen Eiersalat. Das Rezept stammt ursprünglich aus dem neuen Buch So geht vegan! von dem von mir sehr hochverehrten Patrick Bolk. Und das ist so toll, dass ich versuche, es euch so schnell wie möglich in einem eigenen Beitrag vorzustellen.
Anlass für den Eiersalat wiederum war das Foodcamp in Bergisch Gladbach, auf dem ich so viel gelernt und gegessen habe, dass es ebenfalls einen eigenen Beitrag verdient. Der vegane Eiersalat war unsere Vorspeise für das Mittagessen, den ich gemeinsam mit anderen Foodcamp Teilnehmern zubereitet habe.
Jetzt aber genug geredet, hier kommt das (von mir etwas abgewandelte) Rezept!
Zutaten
(für vier Personen als Vorspeise)
100 g Nudeln, z.B. Penne (kein Vollkorn!)
Salz
120 g vorgekochte Kichererbsen
1 Schalotte
ein halber Bund frisches Schnittlauch
Pfeffer, Kurkuma, Kala Namak
für die Mayonnaise
50 ml Sojamilch
eine Zitrone
1 TL milden Senf
60 ml Sonnenblumenöl
1 TL Tomatenmark
Salz oder wieder Kala Namak
Das große Geheimnis des veganen Eiersalats ist das Kala Namak. Kala Namak ist ein Schwefelsalz, das in Indien und Pakistan abgebaut wird und schlicht und ergreifend nach Ei schmeckt. Ihr bekommt es in sehr gut sortierten Gewürzhandlungen, wie ich beim Großhandel oder auch im Asialaden unter dem Namen Black Salt Powder.
Zuerst stellt ihr die Mayonnaise her: Halbiert die Zitrone, drückt sie mit den Händen aus und mischt den Saft mit der Sojamilch. Lasst die Mischung eine Weile stehen, bis die Sojamilch gerinnt und andickt. Das dauert ca. zehn Minuten.
Gebt etwas Tomatenmark und Senf zur Sojamilch. Schnappt euch den Pürierstab und lasst das Sonnenblumenöl zur Sojamilch laufen, während ihr ordentlich rührt, bis die Mayonnaise andickt.
Würzt mit normalem Salz oder gleich mit Kala Namak für noch mehr Eigeschmack.
Setzt etwas Wasser mit normalem Salz für die Nudeln auf. Kocht die Nudeln, bis sie weit jenseits von al dente sind. Schüttet sie ab und rückt ihnen ebenfalls mit dem Pürierstab zu Leibe. Beim Foodcamp hat das übrigens mit der Technik vor Ort nicht geklappt, ihr könnt aber auch gut einen Kartoffelstampfer benutzen, um die Nudeln klein zu kriegen.
Die Kichererbsen püriert ihr ebenfalls mit einem halben Teelöffel Kurkuma klein.
Hackt Schalotte und Schnittlauch ganz fein.
Mischt die verkochten Nudelstückchen, die pürierten Kichererbsen, Schnittlauch und Schalotte miteinander. Würzt das Ganze mit Pfeffer, Kala Namak und evtl. noch etwas mehr Kurkuma.
Anschließend hebt ihr die Mayonnaise unter.
Beim Foodcamp standen mir für das Anrichten des Eiersalats drei Küchenfeen zur Seite, die den in Chicorée Schiffchen zufrieden sitzenden Eiersalat abschließend noch mit Gurkenstückchen, frischer Kresse und noch mehr Schnittlauch bestreuselt haben. Danke dafür! Das könnt ihr zu Hause natürlich auch machen :)
Dazu passt Baguette oder ein anderes Weißbrot. Lasst es euch schmecken!
(Beim Foodcamp war ich übrigens, so weit ich das überblicken kann, der einzige Veganer. Dafür haben die anderen bei der Vorspeise aber ganz schön reingehauen :) Probiert doch mal aus, was eure Gäste sagen, wenn sie vorher nicht wissen, dass es sich um einen veganen Eiersalat handelt...)
Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, seit wir vor zwei Wochen noch gemütlich Mandel Karamell Torte gegessen haben: am Dienstag darauf habe ich endlich mein Examen erfolgreich hinter mich gebracht! Nachmittags bin ich erstmal ins Bett gefallen und habe den ganzen Stress und die Anspannung weggeschlafen. Abends habe ich mich mit meinen liebsten Menschen getroffen, um das Ganze ordentlich zu feiern. Die Feierei dauerte drei Tage an, nur unterbrochen von den beiden letzten offiziellen Schulstunden, für die ich Unmengen Kuchen produziert habe, um mich bei meinen süßen Sechstklässlern, die sich unheimlich für mich angestrengt haben und meinem tollen Englisch LK zu bedanken. Donnerstag haben die Katze und ich dann Rotwein in den Mac gekippt, was das Mainboard leider nicht überstanden hat.
Und das ist auch der Grund, warum ich so lange nichts von mir habe hören lassen. Ein neuer Mac ist zwar unterwegs, das zuständige Unternehmen besteht aber leider aus Clowns, die bei der ersten Lieferung einfach mal die Festplatte vergessen haben. Bedanken könnt ihr euch beim Mann, der mich an seinen uralten Möhren-PC lässt, um euch heute mal wieder ein Rezept zu schreiben :)
Heute gibt es also mal wieder was Leckeres für euch: veganen Eiersalat. Das Rezept stammt ursprünglich aus dem neuen Buch So geht vegan! von dem von mir sehr hochverehrten Patrick Bolk. Und das ist so toll, dass ich versuche, es euch so schnell wie möglich in einem eigenen Beitrag vorzustellen.
Anlass für den Eiersalat wiederum war das Foodcamp in Bergisch Gladbach, auf dem ich so viel gelernt und gegessen habe, dass es ebenfalls einen eigenen Beitrag verdient. Der vegane Eiersalat war unsere Vorspeise für das Mittagessen, den ich gemeinsam mit anderen Foodcamp Teilnehmern zubereitet habe.
Jetzt aber genug geredet, hier kommt das (von mir etwas abgewandelte) Rezept!
Zutaten
(für vier Personen als Vorspeise)
100 g Nudeln, z.B. Penne (kein Vollkorn!)
Salz
120 g vorgekochte Kichererbsen
1 Schalotte
ein halber Bund frisches Schnittlauch
Pfeffer, Kurkuma, Kala Namak
für die Mayonnaise
50 ml Sojamilch
eine Zitrone
1 TL milden Senf
60 ml Sonnenblumenöl
1 TL Tomatenmark
Salz oder wieder Kala Namak
Das große Geheimnis des veganen Eiersalats ist das Kala Namak. Kala Namak ist ein Schwefelsalz, das in Indien und Pakistan abgebaut wird und schlicht und ergreifend nach Ei schmeckt. Ihr bekommt es in sehr gut sortierten Gewürzhandlungen, wie ich beim Großhandel oder auch im Asialaden unter dem Namen Black Salt Powder.
Zuerst stellt ihr die Mayonnaise her: Halbiert die Zitrone, drückt sie mit den Händen aus und mischt den Saft mit der Sojamilch. Lasst die Mischung eine Weile stehen, bis die Sojamilch gerinnt und andickt. Das dauert ca. zehn Minuten.
Gebt etwas Tomatenmark und Senf zur Sojamilch. Schnappt euch den Pürierstab und lasst das Sonnenblumenöl zur Sojamilch laufen, während ihr ordentlich rührt, bis die Mayonnaise andickt.
Würzt mit normalem Salz oder gleich mit Kala Namak für noch mehr Eigeschmack.
Setzt etwas Wasser mit normalem Salz für die Nudeln auf. Kocht die Nudeln, bis sie weit jenseits von al dente sind. Schüttet sie ab und rückt ihnen ebenfalls mit dem Pürierstab zu Leibe. Beim Foodcamp hat das übrigens mit der Technik vor Ort nicht geklappt, ihr könnt aber auch gut einen Kartoffelstampfer benutzen, um die Nudeln klein zu kriegen.
Die Kichererbsen püriert ihr ebenfalls mit einem halben Teelöffel Kurkuma klein.
Hackt Schalotte und Schnittlauch ganz fein.
Mischt die verkochten Nudelstückchen, die pürierten Kichererbsen, Schnittlauch und Schalotte miteinander. Würzt das Ganze mit Pfeffer, Kala Namak und evtl. noch etwas mehr Kurkuma.
Anschließend hebt ihr die Mayonnaise unter.
Beim Foodcamp standen mir für das Anrichten des Eiersalats drei Küchenfeen zur Seite, die den in Chicorée Schiffchen zufrieden sitzenden Eiersalat abschließend noch mit Gurkenstückchen, frischer Kresse und noch mehr Schnittlauch bestreuselt haben. Danke dafür! Das könnt ihr zu Hause natürlich auch machen :)
Dazu passt Baguette oder ein anderes Weißbrot. Lasst es euch schmecken!
(Beim Foodcamp war ich übrigens, so weit ich das überblicken kann, der einzige Veganer. Dafür haben die anderen bei der Vorspeise aber ganz schön reingehauen :) Probiert doch mal aus, was eure Gäste sagen, wenn sie vorher nicht wissen, dass es sich um einen veganen Eiersalat handelt...)
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Samstag, 28. Juni 2014
Lauwarmer Zucchini Salat mit Linsen
Diesen Monat gab´s hier viel mehr Salate als sonst, einmal den grünen Salat mit roten Früchten und Schnittlauchdressing und den Spargelsalat mit gebratenem Tofu. Warum das so ist? Weil wir unser eigenes Salat Feld haben! Auf dem Balkon:
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was für ein Salat das genau ist. Ich hab ihn aus einer Salatmischung gezogen, in der unter anderem Rucolasamen dabei waren. Auf jeden Fall ist er nicht nur lecker, sondern auch sehr praktisch, weil man immer was Frisches zur Hand hat. Mit sehr kurzem Transportweg :)
Vor ein paar Tagen habe ich daraus einen lauwarmen Salat aus gebratenen Zucchini, Linsen und getrockneten Tomaten gemacht.
Zutaten
(für eine Person als Hauptgang oder für zwei als Vorspeise)
1 Zucchini
etwas Olivenöl
1 Tasse schwarze Linsen
100 g getrocknete Tomaten
3 EL Salatkerne (bei mir eine Mischung aus Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen)
1 große Handvoll Pflücksalat nach Wahl
für das Dressing
1 TL Harissa (lieber weniger, wenn ihr Scharfes nicht gewohnt seid!)
2 EL Sojajoghurt
2 Zehen Knoblauch
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Für das Dressing den Knoblauch durch die Knobipresse drücken und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Linsen in der doppelten Menge in ungesalzenem Wasser bissfest kochen, das dauert ca. 20 Minuten.
In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten kleinschneiden.
Den Salat evtl. waschen (ich mache das nicht), schleudern und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zucchini vierteln und die Viertel wiederum in Scheiben schneiden. Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zucchini darin dünsten.
Sind die Linsen gar, richtet ihr alles auf einem Teller an: zuerst den Salat, dann die Zucchini, die getrockneten Tomaten und die Linsen.
Bestreut das Ganze mit den Salatkernen, gebt Dressing dazu und freut euch über so viel gesundes Zeug auf einem Teller :)
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was für ein Salat das genau ist. Ich hab ihn aus einer Salatmischung gezogen, in der unter anderem Rucolasamen dabei waren. Auf jeden Fall ist er nicht nur lecker, sondern auch sehr praktisch, weil man immer was Frisches zur Hand hat. Mit sehr kurzem Transportweg :)
Vor ein paar Tagen habe ich daraus einen lauwarmen Salat aus gebratenen Zucchini, Linsen und getrockneten Tomaten gemacht.
Zutaten
(für eine Person als Hauptgang oder für zwei als Vorspeise)
1 Zucchini
etwas Olivenöl
1 Tasse schwarze Linsen
100 g getrocknete Tomaten
3 EL Salatkerne (bei mir eine Mischung aus Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen)
1 große Handvoll Pflücksalat nach Wahl
für das Dressing
1 TL Harissa (lieber weniger, wenn ihr Scharfes nicht gewohnt seid!)
2 EL Sojajoghurt
2 Zehen Knoblauch
1 TL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Für das Dressing den Knoblauch durch die Knobipresse drücken und mit den restlichen Zutaten mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Linsen in der doppelten Menge in ungesalzenem Wasser bissfest kochen, das dauert ca. 20 Minuten.
In der Zwischenzeit die getrockneten Tomaten kleinschneiden.
Den Salat evtl. waschen (ich mache das nicht), schleudern und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zucchini vierteln und die Viertel wiederum in Scheiben schneiden. Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen und die Zucchini darin dünsten.
Sind die Linsen gar, richtet ihr alles auf einem Teller an: zuerst den Salat, dann die Zucchini, die getrockneten Tomaten und die Linsen.
Bestreut das Ganze mit den Salatkernen, gebt Dressing dazu und freut euch über so viel gesundes Zeug auf einem Teller :)
Montag, 23. Juni 2014
Spargelsalat mit gebratenem Tofu
Mit Schrecken habe ich gerade festgestellt, dass die Spargelsaison morgen vorbei ist und ich euch ein ganz tolles Spargelrezept bisher vorenthalten habe!
Die Zutaten sind, wie immer wenn ich Salat mache, so pi mal Daumen geschätzt.
Zutaten
(für zwei Personen)
500 g weißen Spargel
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Sonnenblumenöl
150 g Mandel Nuss Tofu
1 EL Liquid Smoke
1 TL scharfes Paprikapulver
Pfeffer
1 Handvoll Radieschen
2 Handvoll gemischten Salat
1 Bund Frühlingszwiebeln
für das Dressing (nicht im Bild)
3 EL Sojajoghurt
1 EL Zitronensaft
1 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer
etwas gehackte frische Petersilie
1 TL Curry
Wascht, schält und gart den Spargel in kochendem Wasser mit Zucker und Salz.
In der Zwischenzeit wascht ihr die Radieschen, den Salat und die Frühlingszwiebeln. Achtelt die Radieschen, schneidet die Frühlingszwiebeln in Röllchen und zerpflückt den Salat in mundgerechte Stücke.
Tupft den Tofu trocken und schneidet ihn in schmale Streifen.
In einer Pfanne erwärmt ihr Sonnenblumenöl und bratet den Tofu von beiden Seiten scharf an.
Würzt großzügig mit Pfeffer und Paprikapulver, dreht die Hitze etwas höher und brutzelt den Tofu für ein paar Minutem mit dem Liquid Smoke. Nehmt ihn anschließend vom Herd, bevor er zu dunkel wird.
Für das Dressing vermischt ihr die Zuataten miteinander und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Richtet den gebratenen Tofu und den Spargel auf einem Salatbett an und streut Radieschen und Frühlingszwiebeln darüber. Nüsse oder Kerne jeglicher Art können auch nicht schaden. Kerne sind unsere kleinen Freunde, aber das habe ich wahrscheinlich schon einmal an anderer Stelle erwähnt :)
Dressing drüber und fertig! Genießt den letzten Spargel für dieses Jahr :)
Die Zutaten sind, wie immer wenn ich Salat mache, so pi mal Daumen geschätzt.
Zutaten
(für zwei Personen)
500 g weißen Spargel
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Sonnenblumenöl
150 g Mandel Nuss Tofu
1 EL Liquid Smoke
1 TL scharfes Paprikapulver
Pfeffer
1 Handvoll Radieschen
2 Handvoll gemischten Salat
1 Bund Frühlingszwiebeln
für das Dressing (nicht im Bild)
3 EL Sojajoghurt
1 EL Zitronensaft
1 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer
etwas gehackte frische Petersilie
1 TL Curry
Wascht, schält und gart den Spargel in kochendem Wasser mit Zucker und Salz.
In der Zwischenzeit wascht ihr die Radieschen, den Salat und die Frühlingszwiebeln. Achtelt die Radieschen, schneidet die Frühlingszwiebeln in Röllchen und zerpflückt den Salat in mundgerechte Stücke.
Tupft den Tofu trocken und schneidet ihn in schmale Streifen.
In einer Pfanne erwärmt ihr Sonnenblumenöl und bratet den Tofu von beiden Seiten scharf an.
Würzt großzügig mit Pfeffer und Paprikapulver, dreht die Hitze etwas höher und brutzelt den Tofu für ein paar Minutem mit dem Liquid Smoke. Nehmt ihn anschließend vom Herd, bevor er zu dunkel wird.
Für das Dressing vermischt ihr die Zuataten miteinander und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab.
Richtet den gebratenen Tofu und den Spargel auf einem Salatbett an und streut Radieschen und Frühlingszwiebeln darüber. Nüsse oder Kerne jeglicher Art können auch nicht schaden. Kerne sind unsere kleinen Freunde, aber das habe ich wahrscheinlich schon einmal an anderer Stelle erwähnt :)
Dressing drüber und fertig! Genießt den letzten Spargel für dieses Jahr :)
Montag, 2. Juni 2014
Grüner Salat mit roten Früchten und Schnittlauchdressing
Die letzten Tage ist es so warm, dass mich die Salatlust packt! Und da ich generell nicht viel von Salaten, die nur aus grünen Blättern bestehen, halte, kommt bei mir noch eine Menge anderes Zeug rein. Linsen zum Beispiel. Und Nüsse. Nüsse sind wichtig. Früchte schaden auch nicht. Ihr merkt schon, mit Salat hat das nicht mehr viel zu tun :)
Der Salat ist inspiriert von einem ähnlichen Salat, den uns Julie oft zu Mittag in Captain Cook serviert hat. Da waren die roten Früchte dann aber eher Papaya und Wassermelone, was auf Hawaii halt so rumliegt. Bis heute ist Julie für mich die beste Köchin, die mir je über den Weg gelaufen ist.
Mange tak, kære Julie :)
Zutaten
(für eine große Schüssel voll, von der zwei Personen satt werden)
2 Salatherzen
80 g Beluga Linsen
1 Granatapfel
50 g getrocknete Cranberries
2 - 3 Schalotten
Handvoll Walnüsse
für das Dressing
3 EL Sojajoghurt
1 großer Bund Schnittlauch
2 Knoblauchzehen
1 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer
Schuss Weißweinessig
Kocht die Linsen (Beluga Linsen sind die kleinen schwarzen) ohne Salz, bis sie noch gerade so bissfest sind und nicht auseinanderfallen.
Wascht die Salatherzen, schneidet die Strünke ab und die Blätter in mundgerechte Stücke.
Halbiert den Granatapfel und pult die Kerne heraus.
Schält die Schalotten und hackt sie in kleine Würfel.
Die getrockneten Cranberries und die Walnüsse lasse ich, wie sie sind, ihr könnt sie aber natürlich auch klein schneiden, wenn ihr wollt.
Für das Dressing hackt ihr den Schnittlauch sehr fein, drückt die geschälten Knobizehen durch eine Presse und vermischt alles mit den restlichen Zutaten für das Dressing.
Jetzt kommt das beste: schmeißt alle Zutaten in eine große Schüssel und leert das Dressing darüber aus und rührt so lange wild darum rum, bis alles Dressing abbekommen hat und kein Teil mehr auf dem anderen liegt.
In den Salat passen auch gut andere rote Früchte, Wassermelone und Erdbeeren z.B. :)
Der Salat ist inspiriert von einem ähnlichen Salat, den uns Julie oft zu Mittag in Captain Cook serviert hat. Da waren die roten Früchte dann aber eher Papaya und Wassermelone, was auf Hawaii halt so rumliegt. Bis heute ist Julie für mich die beste Köchin, die mir je über den Weg gelaufen ist.
Mange tak, kære Julie :)
Zutaten
(für eine große Schüssel voll, von der zwei Personen satt werden)
2 Salatherzen
80 g Beluga Linsen
1 Granatapfel
50 g getrocknete Cranberries
2 - 3 Schalotten
Handvoll Walnüsse
für das Dressing
3 EL Sojajoghurt
1 großer Bund Schnittlauch
2 Knoblauchzehen
1 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer
Schuss Weißweinessig
Kocht die Linsen (Beluga Linsen sind die kleinen schwarzen) ohne Salz, bis sie noch gerade so bissfest sind und nicht auseinanderfallen.
Wascht die Salatherzen, schneidet die Strünke ab und die Blätter in mundgerechte Stücke.
Halbiert den Granatapfel und pult die Kerne heraus.
Schält die Schalotten und hackt sie in kleine Würfel.
Die getrockneten Cranberries und die Walnüsse lasse ich, wie sie sind, ihr könnt sie aber natürlich auch klein schneiden, wenn ihr wollt.
Für das Dressing hackt ihr den Schnittlauch sehr fein, drückt die geschälten Knobizehen durch eine Presse und vermischt alles mit den restlichen Zutaten für das Dressing.
Jetzt kommt das beste: schmeißt alle Zutaten in eine große Schüssel und leert das Dressing darüber aus und rührt so lange wild darum rum, bis alles Dressing abbekommen hat und kein Teil mehr auf dem anderen liegt.
In den Salat passen auch gut andere rote Früchte, Wassermelone und Erdbeeren z.B. :)
Freitag, 4. April 2014
Bohnensalat
Gerichte, die man einfach mal schnell zusammenwerfen kann, ohne den Herd anzuwerfen oder gar einen Topf dreckig zu machen, finde ich großartig. Und Bohnen auch. Bohnen sind unsere kleinen, proteinhaltigen Freunde, vergesst das nicht!
Zutaten
(für 2 - 3 Personen)
200 g weiße Bohnen (vorgekocht)
1 rote Paprika
1 halbe Gurke
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Olivenöl
ein halber Bund glatte Petersilie
Bei so wenigen Zutaten sollte die Qualität der einzelnen Zutaten umso besser sein. Ruhig mal eine Weile Zeit lassen beim Olivenölkauf!
Übrigens macht sich glatte Petersilie sicher gut in diesem Rezept, deswegen hab ich sie mit aufgeschrieben. Ich hatte leider keine zur Hand, bin mir aber sicher, das hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt.
Die weißen Bohnen abgießen.
Die Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden.
Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Gurke natürlich auch.
Die Petersilie (falls vorhanden) fein hacken.
Alle Zutaten; Gurke, Paprika, Zwiebel, weiße Bohnen und Petersilie in einer Schüssel mischen.
Großzügig mit Olivenöl übergießen, viel pfeffern, wenig salzen.
Und wenn ihr die Geduld noch habt, lasst ihr den Salat eine Weile ziehen, dann wird es noch besser. Ich hab dazu Fladenbrot und Hummus gegessen.
Zutaten
(für 2 - 3 Personen)
200 g weiße Bohnen (vorgekocht)
1 rote Paprika
1 halbe Gurke
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Olivenöl
ein halber Bund glatte Petersilie
Bei so wenigen Zutaten sollte die Qualität der einzelnen Zutaten umso besser sein. Ruhig mal eine Weile Zeit lassen beim Olivenölkauf!
Übrigens macht sich glatte Petersilie sicher gut in diesem Rezept, deswegen hab ich sie mit aufgeschrieben. Ich hatte leider keine zur Hand, bin mir aber sicher, das hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt.
Die weißen Bohnen abgießen.
Die Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden.
Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Gurke natürlich auch.
Die Petersilie (falls vorhanden) fein hacken.
Alle Zutaten; Gurke, Paprika, Zwiebel, weiße Bohnen und Petersilie in einer Schüssel mischen.
Großzügig mit Olivenöl übergießen, viel pfeffern, wenig salzen.
Und wenn ihr die Geduld noch habt, lasst ihr den Salat eine Weile ziehen, dann wird es noch besser. Ich hab dazu Fladenbrot und Hummus gegessen.
Dienstag, 18. März 2014
Sprossenspaß!
Dieser Post heute ist eigentlich gar kein echtes Rezept, so mit Mengenangaben und allem drumunddran. Eher eine Art Inspiration für euch.
Angefangen hat alles so:
Das ist eine Keimbox. Die wiederum hat meine Mutter auf dem Flohmarkt der Kulturmetropole Hasenbach erstanden (Hasenbach ist so weitläufig, wie es klingt) und ihrer Pflanzenfresser-Tochter mitgebracht. Was eine exzellente Idee war, Mamma :)
In die Keimbox hab ich dann diverse Saaten gestreut, unter anderem Mungobohnen, Alfalfa, Rauke (vornehme Menschen sagen Rucola) und die gute alte Kresse. Das war auch schon die meiste Arbeit. Ansonsten gießt man die Keimbox einmal täglich, lässt das Wasser durchlaufen und gießt es wieder ab. Nach fünf Tagen hat man drei verschiedene Wiesen.
Und die kann man ernten! Die erste Fuhre ist zusammen mit ein paar bunten Tomaten in einem noch bunteren Salat gelandet, seht selbst:
Die Ernte der Sprossen ist genauso einfach wie der Anbau: ihr nehmt euch die Küchenschere und schneidet soviel eures Sprossenfeldes ab, wie ihr essen wollt. Es wird immer ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man die Sprossen vorm Essen nochmal abwaschen sollte. Ich mache das allerdings nie. Übrigens: wenn die Pflänzchen kleine Härchen haben, ist das kein Schimmel. Das ist eben die Sprossenfrisur und kann mitgegessen werden.
In meinem Salat waren neben Sprossen und den bunten Tomaten noch Gurke, Eisbergsalat und noch ein paar Nüsse, die auf dem Bild allerdings nicht drauf sind. War wirklich gut!
Keimgläser für Sprossen habe ich bei dm (dort habe ich auch die Saatmischung gekauft) für um die 3€ gesehen. Und wenn ihr es erstmal ausprobiert habt, könnt ihr euch später immer noch so einen Tempel wie meinen zulegen :)
Angefangen hat alles so:
Das ist eine Keimbox. Die wiederum hat meine Mutter auf dem Flohmarkt der Kulturmetropole Hasenbach erstanden (Hasenbach ist so weitläufig, wie es klingt) und ihrer Pflanzenfresser-Tochter mitgebracht. Was eine exzellente Idee war, Mamma :)
In die Keimbox hab ich dann diverse Saaten gestreut, unter anderem Mungobohnen, Alfalfa, Rauke (vornehme Menschen sagen Rucola) und die gute alte Kresse. Das war auch schon die meiste Arbeit. Ansonsten gießt man die Keimbox einmal täglich, lässt das Wasser durchlaufen und gießt es wieder ab. Nach fünf Tagen hat man drei verschiedene Wiesen.
Und die kann man ernten! Die erste Fuhre ist zusammen mit ein paar bunten Tomaten in einem noch bunteren Salat gelandet, seht selbst:
Die Ernte der Sprossen ist genauso einfach wie der Anbau: ihr nehmt euch die Küchenschere und schneidet soviel eures Sprossenfeldes ab, wie ihr essen wollt. Es wird immer ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man die Sprossen vorm Essen nochmal abwaschen sollte. Ich mache das allerdings nie. Übrigens: wenn die Pflänzchen kleine Härchen haben, ist das kein Schimmel. Das ist eben die Sprossenfrisur und kann mitgegessen werden.
In meinem Salat waren neben Sprossen und den bunten Tomaten noch Gurke, Eisbergsalat und noch ein paar Nüsse, die auf dem Bild allerdings nicht drauf sind. War wirklich gut!
Keimgläser für Sprossen habe ich bei dm (dort habe ich auch die Saatmischung gekauft) für um die 3€ gesehen. Und wenn ihr es erstmal ausprobiert habt, könnt ihr euch später immer noch so einen Tempel wie meinen zulegen :)
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Freitag, 22. November 2013
Feldsalat mit süßen Sachen
Die liebe Franzi vom Gemüseregal hat zum Blogevent geladen! Die Aufgabe: koche ein zweigängiges vorwinterliches veganes Menü, also entweder Vorspeise und Hauptgericht oder Hauptgericht und Nachtisch. Dreimal dürft ihr raten, welche Variante ich gewählt habe :)
Et voilà! Gefüllter Kräuterpfannkuchen mit Pilzen an Feldsalat mit süßen Sachen. Zum Nachtisch Vanilleträumchen.
Ich habe den Beitrag dreigeteilt: heute bekommt ihr das Rezept für den Feldsalat und das feine Dressing, morgen das Rezept für die Pfannkuchen und am Sonntag (in guter, alter süß am Sonntag Tradition) gibt´s das Rezept für das Vanilleträumchen.
Fangen wir mit dem Salat an! Feldsalat gehört neben Rucola zu meinen absoluten Lieblingssalaten, ich gehe auch manchmal einfach an den Kühlschrank und stopfe mir eine Handvoll Salat in den Mund. Kleine Marotte...
Zutaten
(für zwei als Beilage)
zwei große Hände voll Feldsalat
50 g Walnüsse
2 EL brauner Zucker
1 süßer Apfel (bei mir war´s ein regionaler Braeburn)
Für das Dressing
30 ml Walnussöl
1/2 TL Senf
1 EL Sojajoghurt
ein Schuss süßer Weißwein
1/2 TL Currypulver
Salz und Pfeffer
Den Feldsalat gründlich waschen (sonst knirscht´s nachher in den Zähnen) und ein paar Runden in der Salatschleuder drehen lassen. Das freut den Feldsalat!
Die Walnüsse evtl. grob hacken, ich hab meine in Hälften gelassen, aber das könnt ihr machen, wie ihr lustig seid. In einem Topf den braunen Zucker zerlassen, vom Herd nehmen und die Walnüsse dazugeben. Ein paar Mal umrühren, damit alle Walnüsse was vom Karamel abbekommen. Bei Seite stellen.
Für das Dressing vermischt ihr erst das Öl, den Senf und den Sojajoghurt.
Gebt einen kleinen Schuss Weißwein dazu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss rührt ihr das Currypulver unter. Falls euch das jetzt komisch vorkommt, mit dem Curry: das passt einfach nur perfekt zu den süßen Walnüssen und dem Apfel.
Richtet den Feldsalat auf einem Teller an und werft die karamellisierten Walnüsse locker darüber. Entkernt den Apfel und schneidet ihn in dünne Scheiben, die ihr ebenfalls auf dem Salat anrichtet. Alles mit etwas Dressing beträufeln und fertig!
Frischer Feldsalat für fröhliche Freunde! (Das war jetzt die Alliteration zum Wochenende. Gehabt euch wohl!)
Hier noch die Rezepte für die gefüllten Kräuterpfannkuchen und das Vanilleträumchen zum Nachtisch :)
Et voilà! Gefüllter Kräuterpfannkuchen mit Pilzen an Feldsalat mit süßen Sachen. Zum Nachtisch Vanilleträumchen.
Ich habe den Beitrag dreigeteilt: heute bekommt ihr das Rezept für den Feldsalat und das feine Dressing, morgen das Rezept für die Pfannkuchen und am Sonntag (in guter, alter süß am Sonntag Tradition) gibt´s das Rezept für das Vanilleträumchen.
Fangen wir mit dem Salat an! Feldsalat gehört neben Rucola zu meinen absoluten Lieblingssalaten, ich gehe auch manchmal einfach an den Kühlschrank und stopfe mir eine Handvoll Salat in den Mund. Kleine Marotte...
Zutaten
(für zwei als Beilage)
zwei große Hände voll Feldsalat
50 g Walnüsse
2 EL brauner Zucker
1 süßer Apfel (bei mir war´s ein regionaler Braeburn)
Für das Dressing
30 ml Walnussöl
1/2 TL Senf
1 EL Sojajoghurt
ein Schuss süßer Weißwein
1/2 TL Currypulver
Salz und Pfeffer
Den Feldsalat gründlich waschen (sonst knirscht´s nachher in den Zähnen) und ein paar Runden in der Salatschleuder drehen lassen. Das freut den Feldsalat!
Die Walnüsse evtl. grob hacken, ich hab meine in Hälften gelassen, aber das könnt ihr machen, wie ihr lustig seid. In einem Topf den braunen Zucker zerlassen, vom Herd nehmen und die Walnüsse dazugeben. Ein paar Mal umrühren, damit alle Walnüsse was vom Karamel abbekommen. Bei Seite stellen.
Für das Dressing vermischt ihr erst das Öl, den Senf und den Sojajoghurt.
Gebt einen kleinen Schuss Weißwein dazu und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss rührt ihr das Currypulver unter. Falls euch das jetzt komisch vorkommt, mit dem Curry: das passt einfach nur perfekt zu den süßen Walnüssen und dem Apfel.
Richtet den Feldsalat auf einem Teller an und werft die karamellisierten Walnüsse locker darüber. Entkernt den Apfel und schneidet ihn in dünne Scheiben, die ihr ebenfalls auf dem Salat anrichtet. Alles mit etwas Dressing beträufeln und fertig!
Frischer Feldsalat für fröhliche Freunde! (Das war jetzt die Alliteration zum Wochenende. Gehabt euch wohl!)
Hier noch die Rezepte für die gefüllten Kräuterpfannkuchen und das Vanilleträumchen zum Nachtisch :)


