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Donnerstag, 15. Oktober 2015

Meine frohköstliche Woche - Tag 4

Heute bin ich insgesamt unmotiviert, eigentlich wollte ich schwimmen gehen, hoffe aber, dass ich mich nachher noch zum Krafttraining aufraffen kann. Ich schiebe es allerdings aufs Wetter, den ganzen Tag regnet es.


Das Essen

Zum Frühstück hatte ich heute einen Buchweizenbrei, den ich ehrlich gesagt schrecklich fand. Lecker war er schon, aber die Konsistenz war zu flüssig, wie Suppe. Das Rezept bekommt ihr aber trotzdem; auch dieses Frühstück sollte am Abend vorher zubereitet werden!

Buchweizenpudding
50 g Buchweizen
300 ml Mandelmilch
1 EL Rosinen
1 Apfel

Rührt den Buchweizen und die Rosinen in die Mandelmilch und lasst die Mischung über Nacht quellen.

Am Morgen gebt ihr die Mischung zusammen mit einem kleingeschnittenen Apfel in einen Blender.

Dazu passt frisches Obst, ich habe außerdem noch Kakao Splitter drüber gestreut.


Mittags hatte ich einen bunten Salat aus Salatblättern, geschredderten Möhren, Tomaten und Gurken. Darüber habe ich einige Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne gestreut. Dazu gab´s nochmal das tolle Ranch Dressing von Dienstag.


Heute habe ich das erste Mal eine Sole verwendet, eine Salzlösung. So wird das Salz angeblich besser vom Körper verstoffwechselt. An die Handhabung muss ich mich etwas gewöhnen, ich musste zweimal nachwürzen, bis es gepasst hat.


Jedenfalls ist die Sole in meinem Abendessen gelandet. 
Ich brauchte heute wieder was Warmes, deshalb habe ich mir eine einfache, schnelle Kohlrabisuppe gemacht und diese im leicht geöffneten Backofen auf etwa 40°C erwärmt.

Rohvegane Kohlrabisuppe
2 Kohlrabi
250 ml Cashewsahne
1 EL Zwiebelpulver
1 EL Salatkräutermischung oder eine Handvoll frischer gemischter Kräuter
1 EL Sole (oder einfach von Hand mit der Salzmühle würzen)

Die Strünke der Kohlrabi abschneiden, die Kohlrabi schälen und in grobe Stücke schneiden.

Zusammen mit den restlichen Zutaten im Blender zu einer Suppe verarbeiten und mit Salz oder Sole abschmecken.

Evtl. im Ofen erwärmen.


Was ich heute gelernt habe

Rohvegane Küche funktioniert gut, wenn man nur ein Messer und ein Brett hat. Dann isst man eben viele verschiedene Salate, da sind die Möglichkeiten ja ohnehin fast grenzenlos. 
Aber: eine rohvegane Ernährung gestaltet sich doch um einiges einfacher, wenn man einen guten Blender und eine Küchenmaschine hat.


Ich benutze einen Blender von Omniblend, der für meine Zwecke (Pflanzenmilch, grüne Smoothies, und Nussmuse machen, Eis crushen, mahlen) absolut ausreicht. Dazu habe ich mir vor kurzem eine ziemlich günstige Küchenmaschine von Philips zugelegt, die unter 100€ gekostet hat. Dazu gehört ebenfalls ein Standmixer und ein Zerkleinerer, beides brauche ich aber zur Zeit nicht.
Wenn ihr gerade mit rohveganer Kost anfangt, würde ich euch zu einer solchen Küchenmaschine (ebenfalls samt Mixer) raten. Ich habe auch ganz bewusst eine mit einem so kleinen Behälter gekauft, da in unserem zwei Personen Haushalt nur kleine Mengen anfallen und ich wenig Lust habe, alle paar Minuten mit dem Spatel die jeweilige Masse im Behälter wieder nach unten zu schieben. 

Sicherlich auch von Vorteil für die rohvegane Küche ist ein Dörrgerät, um bspw. Brot, Kräcker oder Wraps zu machen. Ich selbst habe keines und vermisse es auch nicht. Sollte ich mich tatsächlich länger rohköstlich ernähren als nur diese eine Woche, würde ich mir aber sicher eins zulegen wollen.
Alternativ kann man über mehrere Stunden bei leicht geöffneter Tür im normalen Backofen dörren, mir erscheint das aber eine Verschwendung von Energie zu sein.


Wie es mir heute ergangen ist

Wie gesagt, ich hatte heute Mittag keine Lust, schwimmen zu gehen. Was aber eher daran lag, dass ich dann in den Regen rausgemusst hätte, auf Schwimmen an sich hatte ich nämlich schon Lust. Ich verschiebe es aber auf morgen und bearbeite gleich noch etwas die Matte bzw. das Trampolin :) 


Freitag, 23. August 2013

Vegane Kohlrabisuppe

Die lustige Tour durch Ommas Garten geht weiter, nach Mangold und Rote Beete gibt´s heute Kohlrabisuppe. Aber dann ist das Gemüse auch wirklich verputzt, gestern hab ich mit der Petersilie noch Taboulé gemacht (Rezept folgt) und ein paar Kartoffeln und Tomaten sind auch noch da, aber die werden noch eine Weile halten und müssen nicht dringend den Kühlschrank räumen, bevor wir heute nach Dresden fahren. Dresden!

Das Gute an frischem Gemüse ist, dass es ganz fabulös schmeckt und man gar keine aufwändigen Rezepte oder sonstigen Zutaten braucht, die Geschmack reinbringen, weil eine Rote Beete aus dem eigenen Garten eben wie Rote Beete schmeckt und Kohlrabi wie Kohlrabi. So einfach ist das. Und so einfach ist auch das folgende Rezept:



Zutaten
(für 4 Personen)

4 Kohlrabi
3 Kartoffeln (ca. 200 g)
1 Liter Gemüsebrühe
50 g frische, glatte Petersilie
200 ml Sojasahne oder Hafersahne (ungesüßt natürlich!)


Die Gemüsebrühe aufsetzen. 

Den Kohlrabi waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Sobald die Gemüsebrühe kocht, den Kohlrabi in den Topf geben.

Die Kartoffeln ebenfalls waschen, schälen und kleinschneiden und ebenfalls in den Topf geben.

Sind Kohlrabi und Kartoffeln weich gekocht, nehmt ihr den Topf vom Herd, und püriert das Ganze. Aufpassen, dass euch nicht die heiße Suppe um die Ohren fliegt.

Anschließend setzt ihr den Topf wieder auf den Herd, lasst die Suppe mit offenem Deckel ein wenig vor sich hinköcheln und wascht und hackt in der Zeit die glatte Petersilie. 

Gebt die Sojasahne in die Suppe und rührt gut um. Als allerletztes gebt ihr die gehackte Petersilie dazu.

Servieren, vielleicht ein paar Croutons dazu (unsere waren fertige Zwiebelcroutons vom Mixmarkt. Der Mixmarkt ist der allerbeste Nahrungsmittelladen in Siegburg, vielleicht mach ich mal einen Eintrag nur über den Mixmarkt :) ).