Der Mann mag keinen Vanillepudding, keinen Vanillemilchshake und auch keine Vanillefüllungen. Aber er ist völlig verrückt nach Vanillekipferln. Von Lindt gab es eine Saison lang mal eine Vanillekipferl Schokolade, der trauert er bis heute hinterher.
War also völlig klar, dass ich an einem großartigen Vanillekipferl Rezept feilen musste!
In den Vanillekipferl Teig kommen gleich drei vanillige Zutaten: Vanillemark, Vanillezucker und Vanillepuddingpulver. Unbedingt darauf achten, dass Vanillezucker und Vanillepuddingpulver mit echter Vanille und nicht mit Vanillin sind. Sonst schmeckt das alles ein wenig künstlich...
Zutaten
(für etwa 40 Stück, je nach Größe)
1 Vanilleschote
180 g Mehl
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
70 g Puderzucker
180 g Margarine
2 EL Wasser oder Mandelmilch
80 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
Zuerst rückt ihr der Vanilleschote zu Leibe: halbiert sie längs und kratzt das Mark heraus.
Mischt das Vanillemark mit Mehl, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver und Puderzucker.
Knetet anschließend die Margarine unter. Sollte der Teig zu trocken sein, gebt ihr noch etwas Wasser oder Mandelmilch hinzu.
Formt den Teig zu einer Kugel, schlagt diese in Frischhaltefolie ein und legt den Vanillekipferl Teig mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Heizt euren Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.
Mischt den Puderzucker mit dem Vanillezucker.
Formt aus dem Teig kleine Hörnchen und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ihr müsst nicht unbedingt solche Mops Kipferl machen wie ich...
Schiebt die Vanillekipferl für ca. 12 Minuten in den Ofen, lasst sie ganz kurz abkühlen und wälzt sie anschließend noch warm in der Puderzuckervanillemischung.
Schon fertig! Habt einen schönen vierten Advent!
Ich freu mich ja viel mehr, dass endlich Thomasnacht ist und die Tage wieder länger werden - aber das ist eine andere Geschichte :)
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Sonntag, 21. Dezember 2014
Dienstag, 16. Dezember 2014
Orangenmonde
Jaja, eigentlich ist hier ja sonntags der süße Tag. Aber ich weiß ganz genau, dass ihr zwischen diversen Plätzchentellern und Glühweinständen hin und her wuselt, deshalb machen wir diese Woche ein paar Ausnahmen. Es ist schließlich Advent. Zeit, sich Winterspeck anzufuttern :)
...das könnt ihr ganz hervorragend mit meinen neuen Lieblingsplätzchen erledigen: Orangenmonde.
Die Orangenmonde hatte ich zum ersten Mal im Sommer für eine marokkanische Hochzeit gemacht - Safran und Orange und Mandeln passen aber auch hervorragend in die Weihnachtszeit.
Zutaten
(für ca. 40 Stück, je nach Größe)
1 Bioorange
1 Prise Salz
4 EL Sojamehl
150 g Zucker
120 g Margarine
250 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
6 EL Speisestärke
Prise Safran
125 g Puderzucker
Die Orange waschen und die Schale abreiben. Anschließend den Saft mit den Händen auspressen.
Das Sojamehl mit 8 EL Wasser verrühren und quellen lassen.
Gemahlene Mandeln, Zucker, die Prise Salz, Mehl, Speisestärke und Safran mischen.
Die Sojamehlmischung und die Margarine dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie nicht zu dünn ausrollen (ca. 5mm), Monde ausstechen und für ca. 13 Minuten backen, dabei aufpassen, dass die Monde nicht zu dunkel werden.
Lasst die Monde kurz abkühlen, bevor ihr aus dem Puderzucker und wenig Orangensaft (ca. 1 EL) eine Glasur herstellt, mit der ihr die Monde überzieht.
Ich hab die Schale einer weiteren Orange abgerieben, kurz im Ofen getrocknet und die Orangenmonde damit noch verziert :)
...das könnt ihr ganz hervorragend mit meinen neuen Lieblingsplätzchen erledigen: Orangenmonde.
Die Orangenmonde hatte ich zum ersten Mal im Sommer für eine marokkanische Hochzeit gemacht - Safran und Orange und Mandeln passen aber auch hervorragend in die Weihnachtszeit.
Zutaten
(für ca. 40 Stück, je nach Größe)
1 Bioorange
1 Prise Salz
4 EL Sojamehl
150 g Zucker
120 g Margarine
250 g gemahlene Mandeln
150 g Mehl
6 EL Speisestärke
Prise Safran
125 g Puderzucker
Die Orange waschen und die Schale abreiben. Anschließend den Saft mit den Händen auspressen.
Das Sojamehl mit 8 EL Wasser verrühren und quellen lassen.
Gemahlene Mandeln, Zucker, die Prise Salz, Mehl, Speisestärke und Safran mischen.
Die Sojamehlmischung und die Margarine dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie nicht zu dünn ausrollen (ca. 5mm), Monde ausstechen und für ca. 13 Minuten backen, dabei aufpassen, dass die Monde nicht zu dunkel werden.
Lasst die Monde kurz abkühlen, bevor ihr aus dem Puderzucker und wenig Orangensaft (ca. 1 EL) eine Glasur herstellt, mit der ihr die Monde überzieht.
Ich hab die Schale einer weiteren Orange abgerieben, kurz im Ofen getrocknet und die Orangenmonde damit noch verziert :)
Sonntag, 7. Dezember 2014
Veganer Lebkuchen - süß am Sonntag
In vorveganen Zeiten habe ich mich mal daran versucht, Lebkuchen zu backen. Ich erinnere mich noch genau an den Teig, der sich zäh und gleichzeitig trocken anfühlte und mir gleich unsympathisch war. Trotzdem habe ich ihn brav zu Lebkuchen geformt und in den Ofen geschoben.
Heraus kamen Steine. Steine, die immerhin super in der Hand lagen.
Vor kurzem habe ich aber ein Rezept für Lebkuchen auf Stinas großartigem Blog gefunden, das auf den ersten Blick vermuten ließ, dass diesmal keine Steine, sondern weiche, aromatische Lebkuchen dabei herauskommen würden. Meine Vermutung war richtig, obwohl ich sogar noch einige Änderungen am Rezept vorgenommen habe :)
Zutaten
(für ca. 25 Stück)
200 g Marzipan
200 g Zucker
2 EL Apfelmus (oder Quittenmus, das war auch großartig!)
50 ml Mandelmilch
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
70 g Mehl
Prise Salz
2 TL Lebkuchengewürz
100 g Zartbitterschokolade
einige geschälte ganze Mandeln
Wir sind hier so gar keine Fans von Orangeat und Ähnlichem, wenn ihr das anders seht, könnt ihr aber gerne 50 g von dem Zeug unterheben. Als Alternative habe ich auch schon kandierten Ingwer verwendet, was wiederum lecker war.
Das Marzipan in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit dem Zucker, dem Apfelmus und der Mandelmilch in einer Schüssel glatt rühren.
Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse, das Backpulver, Mehl, Salz und das Lebkuchengewürz dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten, der relativ fest ist.
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Formt aus dem Teig etwa golfballgroße Kugeln, die ihr auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech leicht andrückt.
Backt die Lebkuchen für ca. 15 Minuten.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und die Lebkuchen, nachdem sie abgekühlt sind, damit überziehen.
Drückt auf jeden Schokoladenlebkuchen noch eine Mandel und genießt euren Sonntag
Übrigens wurde (neben dreizehn anderen Rezepten!) dieses Rezept gestern von den Teilnehmern meines VHS Kurses "Vegane Weihnachtsbäckerei" gebacken. Ihr wart echt fleißig und es hat viel Spaß mit euch gemacht :)
Heraus kamen Steine. Steine, die immerhin super in der Hand lagen.
Vor kurzem habe ich aber ein Rezept für Lebkuchen auf Stinas großartigem Blog gefunden, das auf den ersten Blick vermuten ließ, dass diesmal keine Steine, sondern weiche, aromatische Lebkuchen dabei herauskommen würden. Meine Vermutung war richtig, obwohl ich sogar noch einige Änderungen am Rezept vorgenommen habe :)
Zutaten
(für ca. 25 Stück)
200 g Marzipan
200 g Zucker
2 EL Apfelmus (oder Quittenmus, das war auch großartig!)
50 ml Mandelmilch
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
70 g Mehl
Prise Salz
2 TL Lebkuchengewürz
100 g Zartbitterschokolade
einige geschälte ganze Mandeln
Wir sind hier so gar keine Fans von Orangeat und Ähnlichem, wenn ihr das anders seht, könnt ihr aber gerne 50 g von dem Zeug unterheben. Als Alternative habe ich auch schon kandierten Ingwer verwendet, was wiederum lecker war.
Das Marzipan in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit dem Zucker, dem Apfelmus und der Mandelmilch in einer Schüssel glatt rühren.
Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse, das Backpulver, Mehl, Salz und das Lebkuchengewürz dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten, der relativ fest ist.
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Formt aus dem Teig etwa golfballgroße Kugeln, die ihr auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech leicht andrückt.
Backt die Lebkuchen für ca. 15 Minuten.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und die Lebkuchen, nachdem sie abgekühlt sind, damit überziehen.
Drückt auf jeden Schokoladenlebkuchen noch eine Mandel und genießt euren Sonntag
Übrigens wurde (neben dreizehn anderen Rezepten!) dieses Rezept gestern von den Teilnehmern meines VHS Kurses "Vegane Weihnachtsbäckerei" gebacken. Ihr wart echt fleißig und es hat viel Spaß mit euch gemacht :)
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Samstag, 21. Dezember 2013
50 kleine Honigkuchenmänner auf Reisen
Ihr Lieben, da die vorletzte Woche vor den Ferien so vollgepackt mit Arbeit war, habe ich ganz vergessen, euch zu erzählen, dass ich auf Franzis tollem Blog einen Gastbeitrag schreiben durfte!
Zu den Honigkuchenmännern also bitte hier entlang :)
Übrigens auch eine schöne Geschenkidee :)
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Freitag, 13. Dezember 2013
Vegane Hundekekse
Paul ist der Labrador meines Vaters, ein sehr intelligentes, gemütliches Tier. Meine Oma schimpft oft mit ihm, steckt ihm aber in unbeobachteten Momenten ausgewählte Leckereien (übrig gebliebenes Fleisch, Suppenknochen, Kekse) zu, begleitet von den Worten "...sollst auch nicht leben wie ein Hund."
Diese Weisheit gilt nie so nachdrücklich wie an Weihnachten. Und damit ihr eurem liebsten Flauschevierbeiner auch eine Freude machen könnt, gibt es heute ein Hundekeks Rezept.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
75 g Möhre
150 g Vollkornmehl
75 Maisgries
30 ml Walnuss- oder Olivenöl
30 ml Mineralwasser
1 EL Honig oder Agavendicksaft
Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
Die Möhre waschen, schälen und fein reiben.
Zusammen mit den anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Kommt euch der Teig zu trocken vor, nehmt ihr mehr Öl.
Aus dem Teig lauter kleine Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Ca. 30 Minuten backen und anschließend im Ofen auskühlen lassen. Die Kugeln sollten nach dem Backen eher hart sein.
Wenn ihr die Hundekekse luftdicht aufbewahrt, bleiben sie hart. Hebt ihr sie bspw. in einer Plastiktüte auf, werden sie mit der Zeit ein wenig mürber. Das ist schön für alte Hunde, deren Zähne nicht mehr so gut sind :)
Diese Weisheit gilt nie so nachdrücklich wie an Weihnachten. Und damit ihr eurem liebsten Flauschevierbeiner auch eine Freude machen könnt, gibt es heute ein Hundekeks Rezept.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
75 g Möhre
150 g Vollkornmehl
75 Maisgries
30 ml Walnuss- oder Olivenöl
30 ml Mineralwasser
1 EL Honig oder Agavendicksaft
Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
Die Möhre waschen, schälen und fein reiben.
Zusammen mit den anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Kommt euch der Teig zu trocken vor, nehmt ihr mehr Öl.
Aus dem Teig lauter kleine Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Ca. 30 Minuten backen und anschließend im Ofen auskühlen lassen. Die Kugeln sollten nach dem Backen eher hart sein.
Wenn ihr die Hundekekse luftdicht aufbewahrt, bleiben sie hart. Hebt ihr sie bspw. in einer Plastiktüte auf, werden sie mit der Zeit ein wenig mürber. Das ist schön für alte Hunde, deren Zähne nicht mehr so gut sind :)
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Rohkost Schokoladenkugeln
Die Grenze zwischen Praline und Plätzchen ist bei diesen Schokoladenkugeln fließend, so schön weich und schwer und schokoladig sind sie. Und obendrein rohköstlich! Für Freunde, die lieber Gemüse und Obst in seiner reinsten Form genießen :)
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
120 g Datteln
einen halben, süßen Apfel
100 g Mandelmehl
40 g Kakao
etwas Zimt
Wascht, entkernt und schält den Apfel und gebt ihn zusammen mit den Datteln in die Küchenmaschine oder rückt dem ganzen mit dem Pürierstab zu Leibe.
Ist aus Datteln und Apfel ein sehr süßer, klebriger Brei geworden, hebt die restlichen Zutaten unter und knetet alles gut durch.
Der Teig sollte geschmeidig sein und möglichst wenig kleben. Trotzdem werdet ihr wahrscheinlich braune Hände bekommen, wenn ihr den Teig anschließend zu kleinen Kugeln rollt :)
Stellt die Kugeln für eine Stunde in den Kühlschrank, damit sie ein wenig fester werden.
Wie lange sie sich halten, kann ich euch leider nicht sagen. Es sind schon alle verputzt :)
Die Schokoladenkugeln sind sicher auch mit einer Haselnuss in der Mitte sehr lecker!
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
120 g Datteln
einen halben, süßen Apfel
100 g Mandelmehl
40 g Kakao
etwas Zimt
Wascht, entkernt und schält den Apfel und gebt ihn zusammen mit den Datteln in die Küchenmaschine oder rückt dem ganzen mit dem Pürierstab zu Leibe.
Ist aus Datteln und Apfel ein sehr süßer, klebriger Brei geworden, hebt die restlichen Zutaten unter und knetet alles gut durch.
Der Teig sollte geschmeidig sein und möglichst wenig kleben. Trotzdem werdet ihr wahrscheinlich braune Hände bekommen, wenn ihr den Teig anschließend zu kleinen Kugeln rollt :)
Stellt die Kugeln für eine Stunde in den Kühlschrank, damit sie ein wenig fester werden.
Wie lange sie sich halten, kann ich euch leider nicht sagen. Es sind schon alle verputzt :)
Die Schokoladenkugeln sind sicher auch mit einer Haselnuss in der Mitte sehr lecker!
Montag, 9. Dezember 2013
Rosmarin Knabberlis
Diese Woche gibt es drei andere Plätzchenrezepte. Plätzchen, die nichts mit Lebkuchen, Zimtsternen oder Printen zu tun haben, alternative Weihnachtsbäckerei eben. Den Anfang machen ein paar Plätzchen für Leute, die lieber herzhaft naschen.
Ich hab länger darüber nachgedacht, wie man die käsig-kräuterigen Plätzchen wohl nennen könnte. Jetzt heißen sie Rosmarinknabberlis. Basta.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
60 g veganen oder Mandel-Parmesan (ich hab den hier genommen)
125 Margarine
100 g Vollkornmehl
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Rosmarinnadeln
Schuss Sojamilch oder Hafermilch
Schuss Olivenöl
Salz
Pfeffer
Reibt den Parmesan. Verknetet Margarine, die beiden Mehle, Backpulver, etwas Sojamilch, etwas Olivenöl, den Rosmarin und Salz und Pfeffer nach Geschmack zu einem glatten Teig.
Legt den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen.
Heizt den Backofen auf 160° C vor.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn aus, stecht Plätzchen aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Backt die Plätzchen ca. 10 Minuten, bis sie anfangen, zu duften :)
Die Rosmarinknabberlis passen auch gut zu Aioli oder Frischkäse!
Ich hab länger darüber nachgedacht, wie man die käsig-kräuterigen Plätzchen wohl nennen könnte. Jetzt heißen sie Rosmarinknabberlis. Basta.
Zutaten
(für ca. 30 Stück)
60 g veganen oder Mandel-Parmesan (ich hab den hier genommen)
125 Margarine
100 g Vollkornmehl
100 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Rosmarinnadeln
Schuss Sojamilch oder Hafermilch
Schuss Olivenöl
Salz
Pfeffer
Reibt den Parmesan. Verknetet Margarine, die beiden Mehle, Backpulver, etwas Sojamilch, etwas Olivenöl, den Rosmarin und Salz und Pfeffer nach Geschmack zu einem glatten Teig.
Legt den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen.
Heizt den Backofen auf 160° C vor.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn aus, stecht Plätzchen aus und legt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Backt die Plätzchen ca. 10 Minuten, bis sie anfangen, zu duften :)
Die Rosmarinknabberlis passen auch gut zu Aioli oder Frischkäse!
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Freitag, 6. Dezember 2013
Nugatkatzen
Die Nugatkatzen sind zum ersten Mal in meiner Küche zu Besuch. Letztes Jahr waren es nämlich Nugatschnecken bzw. Nugatwale, je nachdem. Da mir aber bei einem seltenen Stadtbummel ein so putziger Katzenkeksausstecher untergekommen ist, gibt es dieses Jahr eben Nugatkatzen. Passt auch besser zu mir. Wobei ich auch für Schnecken und Wale eine kleine Schwäche habe. Und für alles anderes, was da kreucht und fleucht :)
Zutaten
(für ca. 40 Kekse)
150 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Margarine
100 g Zucker
1 EL Apfelmus
150 g Nugat
Puderzucker
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Mehl, Backpulver, Zimt, gemahlene Haselnüsse und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren.
Den Nugat überm Wasserbad schmelzen.
Nugat, Margarine und Apfelmus zur Mehlmischung geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde nach draußen oder in den Kühlschrank legen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig nicht zu dünn ausrollen. Euren Lieblingskeksausstecher nehmen und Plätzchen aus dem Teig ausstechen.
Die Plätzchen auf ein Backblech legen und für gut zehn Minuten backen.
Abkühlen lassen, Puderzucker mit wenig Wasser mischen und die Plätzchen damit verzieren. Oder in Schokolade tauchen :)
Die Nugatkatzen halten sich in einer Keksdose mindestens drei Wochen.
Zutaten
(für ca. 40 Kekse)
150 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL Zimt
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Margarine
100 g Zucker
1 EL Apfelmus
150 g Nugat
Puderzucker
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Mehl, Backpulver, Zimt, gemahlene Haselnüsse und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren.
Den Nugat überm Wasserbad schmelzen.
Nugat, Margarine und Apfelmus zur Mehlmischung geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde nach draußen oder in den Kühlschrank legen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig nicht zu dünn ausrollen. Euren Lieblingskeksausstecher nehmen und Plätzchen aus dem Teig ausstechen.
Die Plätzchen auf ein Backblech legen und für gut zehn Minuten backen.
Abkühlen lassen, Puderzucker mit wenig Wasser mischen und die Plätzchen damit verzieren. Oder in Schokolade tauchen :)
Die Nugatkatzen halten sich in einer Keksdose mindestens drei Wochen.
Maunz!
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! Meins ist leider vollgepackt mit Korrekturen, Unterrichtsvorbereitung und Gedanken machen zur Lehrprobe in einer Woche... Nachher geht´s aber erstmal wieder ins Mae´s :)
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Prinzessinnenfinger
Ich bin kein großer Fan von Weihnachtsmärkten. Mich schreckt die immergleiche Musik, der billige Glühwein zu Apothekerpreisen, der nix als Kopfschmerzen macht und der Tand mit geringer Halbwertszeit, den die meisten Stände verkaufen, ab.
Wenn es euch ähnlich geht wie mir, kann ich euch den mittelalterlichen Markt im Dezember in Siegburg empfehlen. Ich bin zwar meistens nur wegen dem Essen dort (Spätzle! Falafel! Frittierte Pilze!), aber man kann dort auch exzellenten Honigmet trinken und schöne Sachen aus Wolle, Perlen und Holz erstehen, echten Materialien also. Und es gibt Mäuseroulette und Gaukler und Feuerspucker und noch ganz viele andere tolle Sachen, beleuchtet von lauter Fackeln. Insgesamt großartig :)
Auf diesem Mittelaltermarkt gibt es auch einen orientalisch anmutenden Stand, der Gebäck verkauft. Jedes Jahr versuche ich, dem Verkaufsmenschen zwei seiner Rezepte abzuquatschen: das für Eunuchenkuchen und das für die Prinzessinnenfinger. Leider ist er sehr standhaft, er will auch kein Rezept tauschen und ist obendrein unbestechlich. Dieses Jahr hab ich´s noch nicht versucht, ich feile noch an der Taktik...
Jedenfalls: ich habe einen kleinen Erfolg zu verzeichnen! Die Prinzessinnenfinger habe ich nämlich mindestens genauso gut gebacken wie der falsche Kameltreiber da :)
Zutaten
150 g Mehl
150 g Mandelmehl
1 TL Backpulver
160 g Margarine
120 g Zucker
1 EL Sojajoghurt
1 Prise Salz
Aprikosenpaste
evtl. Puderzucker
Aprikosenpaste gibt es im Bioladen. Ihr könnt aber auch einfach getrockneten Aprikosen mit der Küchenmaschine zu Leibe rücken. Und zwar so lange, bis eine sehr klebrige, zähe Masse entsteht :)
Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
Aus Mehl, Mandelmehl, Zucker, Backpulver, Margarine, Sojajoghurt und Salz einen geschmeidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde nach draußen oder in den Kühlschrank legen.
Die Aprikosenpaste mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. Diese zu Würstchen formen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Mit einem scharfen Messer Rechtecke aus dem Teig schneiden (so ca. 6cm x 10 cm). Um jede Aprikosenpastenwurst ein Teigrechteck rollen. Ein paar Mal zwischen den flachen Handflächen rollen, damit man die "Naht" nicht mehr sieht und die Oberfläche schön gleichmäßig wird.
Für gut 15 Minuten im Ofen backen, bis die Prinzessinnenfinger goldbraun sind. Eventuell sofort danach mit Puderzucker bestäuben.
Übrigens gibt es auch noch die Variante Prinzenfinger. Dafür nehmt ihr statt dem Mandelmehl einfach gemahlene Haselnüsse und füllt die Kekse mit Feigen- oder Dattelpaste. Auch sehr lecker (aber weniger vornehm...) :)
Wenn es euch ähnlich geht wie mir, kann ich euch den mittelalterlichen Markt im Dezember in Siegburg empfehlen. Ich bin zwar meistens nur wegen dem Essen dort (Spätzle! Falafel! Frittierte Pilze!), aber man kann dort auch exzellenten Honigmet trinken und schöne Sachen aus Wolle, Perlen und Holz erstehen, echten Materialien also. Und es gibt Mäuseroulette und Gaukler und Feuerspucker und noch ganz viele andere tolle Sachen, beleuchtet von lauter Fackeln. Insgesamt großartig :)
Auf diesem Mittelaltermarkt gibt es auch einen orientalisch anmutenden Stand, der Gebäck verkauft. Jedes Jahr versuche ich, dem Verkaufsmenschen zwei seiner Rezepte abzuquatschen: das für Eunuchenkuchen und das für die Prinzessinnenfinger. Leider ist er sehr standhaft, er will auch kein Rezept tauschen und ist obendrein unbestechlich. Dieses Jahr hab ich´s noch nicht versucht, ich feile noch an der Taktik...
Jedenfalls: ich habe einen kleinen Erfolg zu verzeichnen! Die Prinzessinnenfinger habe ich nämlich mindestens genauso gut gebacken wie der falsche Kameltreiber da :)
Zutaten
150 g Mehl
150 g Mandelmehl
1 TL Backpulver
160 g Margarine
120 g Zucker
1 EL Sojajoghurt
1 Prise Salz
Aprikosenpaste
evtl. Puderzucker
Aprikosenpaste gibt es im Bioladen. Ihr könnt aber auch einfach getrockneten Aprikosen mit der Küchenmaschine zu Leibe rücken. Und zwar so lange, bis eine sehr klebrige, zähe Masse entsteht :)
Den Backofen auf 160 °C vorheizen.
Aus Mehl, Mandelmehl, Zucker, Backpulver, Margarine, Sojajoghurt und Salz einen geschmeidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde nach draußen oder in den Kühlschrank legen.
Die Aprikosenpaste mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden. Diese zu Würstchen formen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Mit einem scharfen Messer Rechtecke aus dem Teig schneiden (so ca. 6cm x 10 cm). Um jede Aprikosenpastenwurst ein Teigrechteck rollen. Ein paar Mal zwischen den flachen Handflächen rollen, damit man die "Naht" nicht mehr sieht und die Oberfläche schön gleichmäßig wird.
Für gut 15 Minuten im Ofen backen, bis die Prinzessinnenfinger goldbraun sind. Eventuell sofort danach mit Puderzucker bestäuben.
Übrigens gibt es auch noch die Variante Prinzenfinger. Dafür nehmt ihr statt dem Mandelmehl einfach gemahlene Haselnüsse und füllt die Kekse mit Feigen- oder Dattelpaste. Auch sehr lecker (aber weniger vornehm...) :)
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Montag, 2. Dezember 2013
Apple Pie Cookies
Ich mag am allerliebsten Plätzchen mit irgendwas drin oder dran: mit Marmelade bestrichen, in Schokolade getaucht oder lecker gefüllt. Die Plätzchen, die ich auf Jasmins wundertollen Blog baking the law entdeckt habe, gehören zur letzten Kategorie: ein feiner Zitronenmürbeteig mit Apfelmus gefüllt. Noch Puderzucker obendrauf: sehr vornehm :)
Zutaten
(für etwa 30 Stück)
310 g Mehl
3 EL Zucker
Prise Salz
1 Biozitrone
220 g kalte Margarine
100 ml sehr kaltes Wasser
Apfelmus
Zimt und Zucker
ein bisschen Mandelmilch
Puderzucker
Den Ofen auf 180° C vorheizen.
Die Zitrone waschen und die Schale abreiben.
Mehl, Zucker, Salz und die Zitronenschale mischen. Margarine unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen legen.
Den Apfelmus mit Zimt und Zucker würzen, eventuell auch noch etwas Zitronensaft dazugeben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise ausstechen.
Auf die Hälfte der Kreise mit einem Teelöffel jeweils eine Portion Apfelmus setzen.
Den Rand der Apfelmus Kreise mit etwas Mandelmilch bepinseln und die restlichen Teigkreise drauflegen. Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken.
Oben die Plätzchen mit einem scharfen Messer noch ein wenig einschneiden, damit Luft entweichen kann und die Füllung nicht irgendwo rausplatzt :)
Für 15 - 20 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht goldbraun sind. Anschließend noch heiß mit Puderzucker bestäuben. Fertig!
Am Mittwoch gibt´s dann eine andere Plätzchen Spezialität, ebenfalls gefüllt: Prinzessinnenfinger. Habt eine gute Woche!
Zutaten
(für etwa 30 Stück)
310 g Mehl
3 EL Zucker
Prise Salz
1 Biozitrone
220 g kalte Margarine
100 ml sehr kaltes Wasser
Apfelmus
Zimt und Zucker
ein bisschen Mandelmilch
Puderzucker
Den Ofen auf 180° C vorheizen.
Die Zitrone waschen und die Schale abreiben.
Mehl, Zucker, Salz und die Zitronenschale mischen. Margarine unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank oder nach draußen legen.
Den Apfelmus mit Zimt und Zucker würzen, eventuell auch noch etwas Zitronensaft dazugeben.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise ausstechen.
Auf die Hälfte der Kreise mit einem Teelöffel jeweils eine Portion Apfelmus setzen.
Den Rand der Apfelmus Kreise mit etwas Mandelmilch bepinseln und die restlichen Teigkreise drauflegen. Mit einer Gabel die Ränder zusammendrücken.
Oben die Plätzchen mit einem scharfen Messer noch ein wenig einschneiden, damit Luft entweichen kann und die Füllung nicht irgendwo rausplatzt :)
Für 15 - 20 Minuten im Ofen backen, bis sie leicht goldbraun sind. Anschließend noch heiß mit Puderzucker bestäuben. Fertig!
Am Mittwoch gibt´s dann eine andere Plätzchen Spezialität, ebenfalls gefüllt: Prinzessinnenfinger. Habt eine gute Woche!
Samstag, 13. April 2013
Die allerschnellsten Schokikekse
Wie gestern angekündigt, gibt´s heute ein Rezept für übriggebliebenes Eiweiß. Für viele Rezepte braucht man nur das Eigelb und da ich Baiser außer in einem bestimmten Nachtisch, den eine bestimmte Person macht, überhaupt gar nicht leiden kann, benutze ich das Eiweiß meistens für diese Schokikekse, die superschnell fertig sind:
Zutaten
(für ca. 12 ziemlich große Kekse)
vier Eiweiß
Prise Salz
50 g Zartbitterschokolade
100g gemahlene Haselnüsse
70 g braunen Zucker
Den Ofen auf 175° Grad Umluft vorheizen.
Die vier Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen.
Die Zartbitterschokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
Die gemahlenen Haselnüsse, den Zucker und die geschmolzene Schokolade unter das Eiweiß heben, bis eine homogene Masse entsteht.
Den Teig in kleinen Portionen mit Hilfe eines Esslöffels mit genügend Abstand auf ein Backblech setzen und ca. 20 Minuten backen.
Kurz abkühlen lassen und dann:


