Ein Vorrat an guten Soßen, Dips, Pesto und Brotaufstrichen kann gar nicht groß genug sein! In unserem Kühlschrank steht meistens mindestens ein Pesto, ein Glas Aioli, ein Glas Käsesoße und ein Glas mit Sonnenblumenkernaufstrich nach Laune.
Noch viel besser ist es natürlich, wenn man ein und dasselbe heute aufs Brot, morgen zu Pasta und übermorgen zu Gemüse essen kann. Und genau solche Rezepte gibt es heute. Gleich zwei sogar! Hipp hipp hurra!
Oben in den Schüsseln seht ihr links Baba Ganoush und rechts Ajvar. Baba Ganoush ist eine würzige Auberginenpaste, das Originalrezept stammt von Susis tollem Blog. Ajvar besteht aus Paprika, ebenfalls Aubergine und Knoblauch und schmeckt lecker deftig, ohne schwer zu sein.
Beides, Baba Ganoush und Ajvar, passen sowohl aufs Brot, als auch toll zu Pasta, Getreide jeglicher Art oder einfach zu rohem Gemüse. Obendrein kochen sich beide Rezepte fast von alleine, lassen sich gut gleichzeitig vorbereiten und halten im Kühlschrank eine ganze Weile. Rundum gut!
Baba Ganoush
Zutaten
2 Auberginen
3 EL Tahini (Sesampaste)
3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Die Auberginen bei 220 Grad auf einem Rost in den Backofen schieben und erst rausholen, wenn sie etwas eingefallen, faltig-schrumplig sind; das dauert gut 30 Minuten.
Den Auberginen die Strünke abschneiden, die Haut abziehen, das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und abkühlen lassen.
Den Knoblauch pressen und alle Zutaten miteinander pürieren.
Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ich verfeinere mein Baba Ganoush gerne noch mit der abgeriebenen Zitronenschale und mit etwas Harissa. Ich mag´s scharf. Das wisst ihr ja schon :)
Ajvar
Zutaten
4 rote Paprika
1 Aubergine
3 Zehen Knoblauch
4 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
2 EL Tomatenmark (oder Harissapaste!)
Salz
Pfeffer
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
In der Zwischenzeit Paprikaschoten und Aubergine waschen, von Stiel und Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden.
Gemüse und Knoblauchzehen auf ein Backblech legen, mit dem Olivenöl beträufeln und im Ofen backen.
Hin und wieder Gemüse wenden und backen, bis es weich ist; dauert ca. eine halbe Stunde.
Das Gemüse kurz abkühlen lassen und anschließend mit Tomatenmark oder Harissa zusammen pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Baba Ganoush und Ajvar sind Klassiker der Mittelmeerküche und passen auch hervorragend auf einen Antipasti- oder Mezze Vorspeisenteller :)
Posts mit dem Label Paprika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Paprika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 25. März 2015
Ajvar und Baba Ganoush
Mittwoch, 19. November 2014
Veganes Ofengulasch
Gestern habe ich euch das neue Buch von Patrick Bolk vorgestellt und heute gibt es wie versprochen noch ein Rezept aus So geht vegan! Nur ganz klitzeklein abgewandelt von mir gibt es heute Ofengulasch: ganz viel Gemüse schnell würfeln, mit Gewürzen zusammenrühren, den Rest macht der Ofen. Sehr deftig!
Zutaten
(für vier Personen)
100 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
2 EL Liquid Smoke
1 EL Sojasauce
2 Zwiebeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten (am liebsten einmal rot, einmal grün)
1 Chilischote
4 Kartoffeln
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Sonnenblumenöl
400 g Pizzatomaten
200 g Kirschtomaten
400 ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 TL Harissa
2 TL scharfes Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Zuerst weicht ihr die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe, Liquid Smoke und Sojasauce ein. Das könnt ihr gut morgens oder besser noch am Vorabend machen.
Zieht die Zwiebeln ab und schneidet sie in Würfel. Wascht die Paprika, die Frühlingszwiebeln und die Kartoffeln. Wenn ihr wollt, schält ihr die Kartoffeln. Schneidet alles in nicht zu kleine Würfel.
Zieht den Knoblauch ab und hackt ihn ebenso wie die Chilischote ganz fein.
Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Zwiebeln mit den Frühlingszwiebeln und den Sojaschnetzeln scharf an. Ladet alles in eine Auflaufform um (oder wenn ihr habt: einen Römertopf) und heizt den Ofen auf 200°C vor.
Gebt Paprika, Kartoffeln, Chili, Knoblauch, die Pizzatomaten, Kirschtomaten, Gemüsebrühe, Tomatenmark und Harissa dazu. Seid anschließend großzügig beim Würzen mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz.
Rührt alles einmal gut um bevor ihr es für 25 - 30 Minuten in den Ofen gebt.
Vor dem Servieren wascht und hackt ihr die glatte Petersilie und streut sie über euer Gulasch.
Wie bei normalem Gulasch auch, schmeckt das vegane Ofengulasch am nächsten Tag noch besser :)
Zutaten
(für vier Personen)
100 g Sojaschnetzel
300 ml Gemüsebrühe
2 EL Liquid Smoke
1 EL Sojasauce
2 Zwiebeln
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 Zehen Knoblauch
2 Paprikaschoten (am liebsten einmal rot, einmal grün)
1 Chilischote
4 Kartoffeln
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Sonnenblumenöl
400 g Pizzatomaten
200 g Kirschtomaten
400 ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 TL Harissa
2 TL scharfes Paprikapulver
Salz und Pfeffer
Zuerst weicht ihr die Sojaschnetzel in Gemüsebrühe, Liquid Smoke und Sojasauce ein. Das könnt ihr gut morgens oder besser noch am Vorabend machen.
Zieht die Zwiebeln ab und schneidet sie in Würfel. Wascht die Paprika, die Frühlingszwiebeln und die Kartoffeln. Wenn ihr wollt, schält ihr die Kartoffeln. Schneidet alles in nicht zu kleine Würfel.
Zieht den Knoblauch ab und hackt ihn ebenso wie die Chilischote ganz fein.
Erhitzt das Öl in einer Pfanne und bratet die Zwiebeln mit den Frühlingszwiebeln und den Sojaschnetzeln scharf an. Ladet alles in eine Auflaufform um (oder wenn ihr habt: einen Römertopf) und heizt den Ofen auf 200°C vor.
Gebt Paprika, Kartoffeln, Chili, Knoblauch, die Pizzatomaten, Kirschtomaten, Gemüsebrühe, Tomatenmark und Harissa dazu. Seid anschließend großzügig beim Würzen mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz.
Rührt alles einmal gut um bevor ihr es für 25 - 30 Minuten in den Ofen gebt.
Vor dem Servieren wascht und hackt ihr die glatte Petersilie und streut sie über euer Gulasch.
Wie bei normalem Gulasch auch, schmeckt das vegane Ofengulasch am nächsten Tag noch besser :)
Kategorien
aus dem Ofen,
deftig,
Kartoffeln,
Klassiker,
Knoblauch,
Paprika,
vegan
Freitag, 5. September 2014
Veganes Gulasch
Es ist inzwischen wieder so kalt, dass ich Lust auf Eintopf mit dunklem Brot bekomme. Und da ich noch ein paar grüne Bohnen aus dem Garten übrig hatte, gab´s ein veganes Gulasch.
Ich kann mich nicht erinnern, in meinem Leben je Gulasch mit Fleisch gegessen zu haben, aber der Mann meinte, es schmecke schon sehr gulaschig ;)
Zutaten
(für drei Personen)
100 g Sojaschnetzel
500 ml Gemüsebrühe
1 EL Liquid smoke
1 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 EL Tomatenmark
etwas Öl zum Braten
2 Zwiebeln
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
ca. 300 g Kidneybohnen, vorgekocht
150 g grüne Bohnen
Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver
Zuerst macht ihr die Marinade, in der ihr die Sojaschnetzel einweicht. Das könnt ihr auch schon gut am Vorabend machen, damit die Sojaschnetzel möglichst lange marinieren.
Mischt die heiße Gemüsebrühe mit Liquid smoke, Sojasauce, Olivenöl und Tomatenmark, vermischt die Zutaten miteinander und lasst die Sojaschnetzel darin quellen.
Schält die Zwiebeln und hackt sie in feine Stücke. Bratet sie bei mittlerer Hitze in einem großen Topf mit etwas Öl an, bis sie glasig werden.
In der Zwischenzeit wascht, entkernt und schneidet ihr die Paprika klein. Die Bohnen wascht ihr kurz und schneidet ihnen nur die Enden ab.
Ist die Zwiebel glasig, gebt ihr Paprika und Bohnen dazu. Kurz anbraten, anschließend gebt ihr die Sojaschnetzel und die Marinade ebenfalls dazu. Lasst das ganze mit geschlossenem Deckel köcheln, bis die Bohnen weich sind.
Zum Schluss schmeckt ihr mit Salz, Pfeffer und viel Paprikapulver ab, gebt die Kidneybohnen dazu, lasst sie noch ein paar Minuten mitkochen und serviert euer Gulasch am besten mit einem dunklen Vollkornbrot.
Ich kann mich nicht erinnern, in meinem Leben je Gulasch mit Fleisch gegessen zu haben, aber der Mann meinte, es schmecke schon sehr gulaschig ;)
Zutaten
(für drei Personen)
100 g Sojaschnetzel
500 ml Gemüsebrühe
1 EL Liquid smoke
1 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 EL Tomatenmark
etwas Öl zum Braten
2 Zwiebeln
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
ca. 300 g Kidneybohnen, vorgekocht
150 g grüne Bohnen
Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver
Zuerst macht ihr die Marinade, in der ihr die Sojaschnetzel einweicht. Das könnt ihr auch schon gut am Vorabend machen, damit die Sojaschnetzel möglichst lange marinieren.
Mischt die heiße Gemüsebrühe mit Liquid smoke, Sojasauce, Olivenöl und Tomatenmark, vermischt die Zutaten miteinander und lasst die Sojaschnetzel darin quellen.
Schält die Zwiebeln und hackt sie in feine Stücke. Bratet sie bei mittlerer Hitze in einem großen Topf mit etwas Öl an, bis sie glasig werden.
In der Zwischenzeit wascht, entkernt und schneidet ihr die Paprika klein. Die Bohnen wascht ihr kurz und schneidet ihnen nur die Enden ab.
Ist die Zwiebel glasig, gebt ihr Paprika und Bohnen dazu. Kurz anbraten, anschließend gebt ihr die Sojaschnetzel und die Marinade ebenfalls dazu. Lasst das ganze mit geschlossenem Deckel köcheln, bis die Bohnen weich sind.
Zum Schluss schmeckt ihr mit Salz, Pfeffer und viel Paprikapulver ab, gebt die Kidneybohnen dazu, lasst sie noch ein paar Minuten mitkochen und serviert euer Gulasch am besten mit einem dunklen Vollkornbrot.
Dienstag, 26. August 2014
Gartensoße
Meine Mutter hat sich mehr Rezepte mit Sojaschnetzeln gewünscht, weil sie die gerne isst und nicht jeden Tag Chili auf den Tisch stellen will. Heute also so eine Art Wunschkonzert :)
Passenderweise habe ich auch wieder Gartengemüse bekommen und alles zusammen zu einer leckeren Soße verarbeitet.
Zutaten
(für zwei Personen)
300 g Bandnudeln
150 g Sojaschnetzel
200 ml vegane Sojasahne
2 Schalotten
etwas Öl zum Braten
5 Frühlingszwiebeln
1 rote Paprika
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Knoblauchpulver
evtl. Muskatnuss
Schält die Schalotten und hackt sie in feine Würfelchen. Wascht die Frühlingszwiebeln und hackt sie in dünne Ringe. Erhitzt das Öl bei mittlerer Hitze und bratet die Zwiebelchen darin an.
Wascht die Paprika, entkernt und würfelt sie und lasst sie eine Weile mit den Zwiebeln braten. Pfeffert und salzt das Gemüse.
Sind die Schalotten glasig, gebt ihr die Sojasahne dazu. Lasst das Ganze kurz aufköcheln, dreht dann die Hitze runter und gebt die Sojaschnetzel dazu. Würzt die Soße mit Kurkuma, Knoblauchpulver, evtl. etwas geriebener Muskatnuss und, falls nötig, noch etwas Salz und Pfeffer.
Setzt Wasser für die Nudeln auf und kocht diese mit etwas Salz, bis sie bissfest sind.
Die Soße ist fertig, wenn die Sojaschnetzel den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen haben und weich sind.
Wenn euch die Soße nicht flüssig genug ist, könnt ihr entweder mehr Sojasahne verwenden oder die Sojaschnetzel in Brühe vorquellen lassen, dann nehmen sie später in der Pfanne nicht so viel von der Sahne auf.
Richtet die Nudeln auf Teller an, gebt die Soße darüber und freut euch über das ganze tolle Gemüse, was einfach so in der Gegend gewachsen ist :)
Passenderweise habe ich auch wieder Gartengemüse bekommen und alles zusammen zu einer leckeren Soße verarbeitet.
Zutaten
(für zwei Personen)
300 g Bandnudeln
150 g Sojaschnetzel
200 ml vegane Sojasahne
2 Schalotten
etwas Öl zum Braten
5 Frühlingszwiebeln
1 rote Paprika
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Knoblauchpulver
evtl. Muskatnuss
Schält die Schalotten und hackt sie in feine Würfelchen. Wascht die Frühlingszwiebeln und hackt sie in dünne Ringe. Erhitzt das Öl bei mittlerer Hitze und bratet die Zwiebelchen darin an.
Wascht die Paprika, entkernt und würfelt sie und lasst sie eine Weile mit den Zwiebeln braten. Pfeffert und salzt das Gemüse.
Sind die Schalotten glasig, gebt ihr die Sojasahne dazu. Lasst das Ganze kurz aufköcheln, dreht dann die Hitze runter und gebt die Sojaschnetzel dazu. Würzt die Soße mit Kurkuma, Knoblauchpulver, evtl. etwas geriebener Muskatnuss und, falls nötig, noch etwas Salz und Pfeffer.
Setzt Wasser für die Nudeln auf und kocht diese mit etwas Salz, bis sie bissfest sind.
Die Soße ist fertig, wenn die Sojaschnetzel den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen haben und weich sind.
Wenn euch die Soße nicht flüssig genug ist, könnt ihr entweder mehr Sojasahne verwenden oder die Sojaschnetzel in Brühe vorquellen lassen, dann nehmen sie später in der Pfanne nicht so viel von der Sahne auf.
Richtet die Nudeln auf Teller an, gebt die Soße darüber und freut euch über das ganze tolle Gemüse, was einfach so in der Gegend gewachsen ist :)
Kategorien
Frühlingszwiebeln,
Gemüse,
Paprika,
Pasta,
vegan
Donnerstag, 1. Mai 2014
Mediterrane Crostata: Leckeres von Björn Moschinski
Ihr Lieben, heute habe ich was Feines für euch! Diese kleinen Leckereien waren so schnell aufgegessen, dass ich gar nicht zum Fotografieren gekommen bin und sie deswegen kurzerhand gleich nochmal gemacht habe :)
Der südwest Verlag war so nett, mir ein Rezensionsexemplar von Björn Moschinskis erstem Backbuch zu schicken. Schon beim Durchblättern habe ich lauter leckere Sachen entdeckt, die mich sofort angesprochen haben. Dass Björn Moschinski ein toller Typ ist, wissen wir ja schon. Obendrein beweist er ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung von verschiedenen Geschmacksrichtungen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen (Chicorée und Birnen Flammkuchen, Tarte Tatin mit Süßkartoffeln, ...), ohne dass die Zutaten schwierig zu bekommen werden. Ich freu mich jedenfalls schon auf den Herbst, um den Haselnuss-Kastanien-Kuchen nachzubacken :)
Für den Anfang habe ich mich aber für diese leckeren Crostata entschieden, weil sie mich im Buch gleich angelacht haben, ich alle Zutaten schon im Haus hatte und so gleich loslegen konnte. Ich glaube übrigens, Crostata ist die italienische Variante von Tarte, aber sicher bin ich mir nicht. Auf jeden Fall könnt ihr eine Tarteform benutzen oder Tartelette Förmchen oder wie ich, kleine Herzformen.
Zutaten
(für ca. 6 Stück)
für den Teig
2 Ei Ersatz: 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser
200 g Margarine
210 g Dinkelmehl
65 g Maismehl
Salz
etwas Fett für die Förmchen (ich hab Olivenöl genommen)
für die Füllung
1 gelbe oder rote Paprika
1 Schalotte
2 EL Pinienkerne
1 EL Olivenöl
1 Thymianzweig (ich hab dafür etwas von meinem heißgeliebten Zitronenthymian genommen, ihr könnt natürlich auch "normalen" nehmen)
Salz und Pfeffer
1 TL Aceto balsamico
200 g ungesüßten Sojajoghurt
1/2 EL Speisestärke
50 g veganen Käse, (z.B. den hier)
Das Sojamehl mit dem Wasser mischen und kurz quellen lassen.
Margarine, Dinkel- und Maismehl mit etwas Salz in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten und anschließend kalt stellen.
Den Ofen auf 190° C vorheizen.
Für die Füllung die Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und fein hacken.
Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen, zu duften. Das Olivenöl, den Thymian, Paprika- und Schalottenstücke mit in die Pfanne geben, kurz anbraten und mit wenig Salz, Pfeffer und einem Schuss Balsamico würzen.
Den Käse reiben und mit Sojajoghurt und Speisestärke in einer Schüssel mischen. Die Gemüsemischung dazu geben und gut durchrühren.
Den Teig in die Förmchen geben (er ließ sich etwas schwer ausrollen, deswegen habe ich ihn einfach in den Förmchen in Form gedrückt), ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und anschließend mit der Gemüsekäsemischung befüllen.
Für ca. 30 Minuten backen, bis die Crostata goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und vielleicht mit etwas Thymian servieren.
Wir haben dazu einen eher unspektakulären Rucola Salat mit Nüssen gegessen. Wenn ihr die Crostata nicht als Hauptmahlzeit essen wollt, machen sie sich sicher auch gut als Fingerfood auf Parties :)
Ich hab mich ausnahmsweise mal penibel ans Rezept gehalten, um euch hier einen verlässlichen Praxisbericht schreiben zu können und das Backbuch hat mit sehr gut bestanden ;)
Beim Sojamehl war ich skeptisch, da ich diese Art von Eiersatz normalerweise vermeide, weil ich Angst habe, dass dann alles nach Soja schmeckt. Das war bei diesem Rezept aber nicht der Fall, es war wirklich lecker. Besonders toll finde ich, dass im Buch gleich noch zwei weitere Varianten für das Rezept angegeben sind, eine Olivenfüllung und sogar eine süße Variante mit Orangencremefüllung!
Generell ist das Backbuch nicht nur schön aufgemacht, sondern auch praktisch angelegt; zuerst gibt es eine kurze Einführung mit veganen Grundteigen (bspw. Rühr- und Mürbeteig), jeweils in einer herzhaften und einer süßen Variante. Die Rezepte an sich sind nach Anlässen bzw. Jahreszeiten sortiert, was ich sehr gelungen finde, vor allem, wenn man gerne saisonal kocht bzw. backt. Dazu gibt es noch vier sehr praktische Kapitel für die Sonntagstafel, Geschenkideen aus dem Ofen, Schnelles für unerwartete Gäste und ein ganzes Kapitel nur über Brot, was ich großartig finde! Ihr wisst ja, dass ich kein allzu großer Brotbäcker bin. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das demnächst ändern wird :)
Achja und die Fotos! Die Fotos sind toll! Und genauso angelegt, wie ich es mag: auf der einen Seite das Rezept und auf der gegenüberliegenden Seite das Foto. Perfekt.
Ich bin schwer begeistert von dem Backbuch, hier findet jeder was Leckeres, egal, ob ihr es lieber herzhaft mögt oder Naschkatzen seid :)
Das Backbuch ist am 21. April erschienen, hat 176 Seiten, kostet knapp 20€ und ihr findet es beim Buchhändler eures Vertrauens. Viel Spaß beim Kneten, Rühren und Genießen!
Der südwest Verlag war so nett, mir ein Rezensionsexemplar von Björn Moschinskis erstem Backbuch zu schicken. Schon beim Durchblättern habe ich lauter leckere Sachen entdeckt, die mich sofort angesprochen haben. Dass Björn Moschinski ein toller Typ ist, wissen wir ja schon. Obendrein beweist er ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung von verschiedenen Geschmacksrichtungen, die auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen (Chicorée und Birnen Flammkuchen, Tarte Tatin mit Süßkartoffeln, ...), ohne dass die Zutaten schwierig zu bekommen werden. Ich freu mich jedenfalls schon auf den Herbst, um den Haselnuss-Kastanien-Kuchen nachzubacken :)
Für den Anfang habe ich mich aber für diese leckeren Crostata entschieden, weil sie mich im Buch gleich angelacht haben, ich alle Zutaten schon im Haus hatte und so gleich loslegen konnte. Ich glaube übrigens, Crostata ist die italienische Variante von Tarte, aber sicher bin ich mir nicht. Auf jeden Fall könnt ihr eine Tarteform benutzen oder Tartelette Förmchen oder wie ich, kleine Herzformen.
Zutaten
(für ca. 6 Stück)
für den Teig
2 Ei Ersatz: 2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser
200 g Margarine
210 g Dinkelmehl
65 g Maismehl
Salz
etwas Fett für die Förmchen (ich hab Olivenöl genommen)
für die Füllung
1 gelbe oder rote Paprika
1 Schalotte
2 EL Pinienkerne
1 EL Olivenöl
1 Thymianzweig (ich hab dafür etwas von meinem heißgeliebten Zitronenthymian genommen, ihr könnt natürlich auch "normalen" nehmen)
Salz und Pfeffer
1 TL Aceto balsamico
200 g ungesüßten Sojajoghurt
1/2 EL Speisestärke
50 g veganen Käse, (z.B. den hier)
Das Sojamehl mit dem Wasser mischen und kurz quellen lassen.
Margarine, Dinkel- und Maismehl mit etwas Salz in einer Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten und anschließend kalt stellen.
Den Ofen auf 190° C vorheizen.
Für die Füllung die Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotte schälen und fein hacken.
Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, bis sie anfangen, zu duften. Das Olivenöl, den Thymian, Paprika- und Schalottenstücke mit in die Pfanne geben, kurz anbraten und mit wenig Salz, Pfeffer und einem Schuss Balsamico würzen.
Den Käse reiben und mit Sojajoghurt und Speisestärke in einer Schüssel mischen. Die Gemüsemischung dazu geben und gut durchrühren.
Den Teig in die Förmchen geben (er ließ sich etwas schwer ausrollen, deswegen habe ich ihn einfach in den Förmchen in Form gedrückt), ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und anschließend mit der Gemüsekäsemischung befüllen.
Für ca. 30 Minuten backen, bis die Crostata goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und vielleicht mit etwas Thymian servieren.
Wir haben dazu einen eher unspektakulären Rucola Salat mit Nüssen gegessen. Wenn ihr die Crostata nicht als Hauptmahlzeit essen wollt, machen sie sich sicher auch gut als Fingerfood auf Parties :)
Ich hab mich ausnahmsweise mal penibel ans Rezept gehalten, um euch hier einen verlässlichen Praxisbericht schreiben zu können und das Backbuch hat mit sehr gut bestanden ;)
Beim Sojamehl war ich skeptisch, da ich diese Art von Eiersatz normalerweise vermeide, weil ich Angst habe, dass dann alles nach Soja schmeckt. Das war bei diesem Rezept aber nicht der Fall, es war wirklich lecker. Besonders toll finde ich, dass im Buch gleich noch zwei weitere Varianten für das Rezept angegeben sind, eine Olivenfüllung und sogar eine süße Variante mit Orangencremefüllung!
Generell ist das Backbuch nicht nur schön aufgemacht, sondern auch praktisch angelegt; zuerst gibt es eine kurze Einführung mit veganen Grundteigen (bspw. Rühr- und Mürbeteig), jeweils in einer herzhaften und einer süßen Variante. Die Rezepte an sich sind nach Anlässen bzw. Jahreszeiten sortiert, was ich sehr gelungen finde, vor allem, wenn man gerne saisonal kocht bzw. backt. Dazu gibt es noch vier sehr praktische Kapitel für die Sonntagstafel, Geschenkideen aus dem Ofen, Schnelles für unerwartete Gäste und ein ganzes Kapitel nur über Brot, was ich großartig finde! Ihr wisst ja, dass ich kein allzu großer Brotbäcker bin. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das demnächst ändern wird :)
Achja und die Fotos! Die Fotos sind toll! Und genauso angelegt, wie ich es mag: auf der einen Seite das Rezept und auf der gegenüberliegenden Seite das Foto. Perfekt.
Ich bin schwer begeistert von dem Backbuch, hier findet jeder was Leckeres, egal, ob ihr es lieber herzhaft mögt oder Naschkatzen seid :)
Das Backbuch ist am 21. April erschienen, hat 176 Seiten, kostet knapp 20€ und ihr findet es beim Buchhändler eures Vertrauens. Viel Spaß beim Kneten, Rühren und Genießen!
Kategorien
aus dem Ofen,
Empfehlungen,
Kochbücher,
lesen und essen,
Paprika,
vegan
Freitag, 4. April 2014
Bohnensalat
Gerichte, die man einfach mal schnell zusammenwerfen kann, ohne den Herd anzuwerfen oder gar einen Topf dreckig zu machen, finde ich großartig. Und Bohnen auch. Bohnen sind unsere kleinen, proteinhaltigen Freunde, vergesst das nicht!
Zutaten
(für 2 - 3 Personen)
200 g weiße Bohnen (vorgekocht)
1 rote Paprika
1 halbe Gurke
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Olivenöl
ein halber Bund glatte Petersilie
Bei so wenigen Zutaten sollte die Qualität der einzelnen Zutaten umso besser sein. Ruhig mal eine Weile Zeit lassen beim Olivenölkauf!
Übrigens macht sich glatte Petersilie sicher gut in diesem Rezept, deswegen hab ich sie mit aufgeschrieben. Ich hatte leider keine zur Hand, bin mir aber sicher, das hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt.
Die weißen Bohnen abgießen.
Die Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden.
Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Gurke natürlich auch.
Die Petersilie (falls vorhanden) fein hacken.
Alle Zutaten; Gurke, Paprika, Zwiebel, weiße Bohnen und Petersilie in einer Schüssel mischen.
Großzügig mit Olivenöl übergießen, viel pfeffern, wenig salzen.
Und wenn ihr die Geduld noch habt, lasst ihr den Salat eine Weile ziehen, dann wird es noch besser. Ich hab dazu Fladenbrot und Hummus gegessen.
Zutaten
(für 2 - 3 Personen)
200 g weiße Bohnen (vorgekocht)
1 rote Paprika
1 halbe Gurke
1 kleine Zwiebel
Salz
Pfeffer
Olivenöl
ein halber Bund glatte Petersilie
Bei so wenigen Zutaten sollte die Qualität der einzelnen Zutaten umso besser sein. Ruhig mal eine Weile Zeit lassen beim Olivenölkauf!
Übrigens macht sich glatte Petersilie sicher gut in diesem Rezept, deswegen hab ich sie mit aufgeschrieben. Ich hatte leider keine zur Hand, bin mir aber sicher, das hätte dem Ganzen die Krone aufgesetzt.
Die weißen Bohnen abgießen.
Die Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden.
Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls würfeln. Die Gurke natürlich auch.
Die Petersilie (falls vorhanden) fein hacken.
Alle Zutaten; Gurke, Paprika, Zwiebel, weiße Bohnen und Petersilie in einer Schüssel mischen.
Großzügig mit Olivenöl übergießen, viel pfeffern, wenig salzen.
Und wenn ihr die Geduld noch habt, lasst ihr den Salat eine Weile ziehen, dann wird es noch besser. Ich hab dazu Fladenbrot und Hummus gegessen.
Freitag, 28. März 2014
Suppe der Braut Ezo
Als ich klein war, hat meine Oma immer gesagt, ich solle nicht so viel Suppe essen: "Es lähmt dich!" Ist nie passiert, auch nach dem dritten oder vierten Teller Griesklößchensuppe nicht. Bei meinen kleinen Brüdern beobachte ich ein ähnliches Verhalten, wir haben wohl das Suppenkasper-Gen.
Und deswegen gibt es für euch heute noch ganz schnell ein Suppenrezept zum Wochenausklang, einen Klassiker der türkischen Küche: die Suppe der Braut Ezo.
Eigentlich wollte ich heute auch noch meine Schüler fragen, ob jemand weiß, was es mit dieser Braut auf sich hat, ich hab es vergessen. Fakt ist jedoch: die Suppe ist ganz ausgezeichnet!
Zutaten
(für vier Personen als Vorspeise)
2 kleine Zwiebeln
etwas Olivenöl
2 Paprika (eine rote, eine gelbe)
eventuell eine kleine Chili
2 Eiertomaten
1 l Gemüsebrühe
120 g rote Linsen
1 EL Harissa oder Tomatenmark
2 EL Ajvar
Salz und Pfeffer
In das Originalrezept gehört noch Bulgur mit hinein. Mir ist die Suppe aber so, mit den Linsen, schon gehaltvoll genug. Außerdem ist mein Rezept sehr viel schärfer, wenn ihr aber die Chili weglasst und statt Harissa einfaches Tomatenmark benutzt, wird sie ganz zahm.
Ajvar ist ein Mus aus gegrillten Paprika, das typisch für die Küche des Balkans und eben der Türkei ist. Ihr bekommt es in großen Supermärkten und beim türkischen Lebensmittelgeschäft eures Vertrauens.
Schält die Zwiebeln und dünstet sie bei mittlerer Hitze in Olivenöl an.
Während die Zwiebeln vor sich hindünsten, wascht, entkernt und schneidet ihr die Paprika und die Chili in kleine Stücke und lasst sie ebenfalls mitdünsten.
Ritzt die Tomaten an einem Ende kreuzförmig ein, übergießt sie mit heißem Wasser, lasst sie kurz ziehen und schreckt sie dann kalt ab. Zieht ihnen die Haut ab, schneidet sie in kleine Stücke und gebt sie ebenfalls in den Topf.
Dreht die Hitze ein wenig hoch und löscht das Gemüse mit der Gemüsebrühe ab.
Gebt die Linsen dazu und lasst alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel gut zehn Minuten kochen, bis die Linsen anfangen, weich zu werden.
Sucht euren Pürierstab und püriert die Suppe mehr oder weniger gründlich durch.
Anschließend stellt ihr sie zurück auf den Herd und rührt Ajvar sowie das Harissa bzw. Tomatenmark unter. Schmeckt die Suppe mit wenig Salz und viel Pfeffer ab und lasst sie nocheinmal kurz aufkochen.
Vor dem Servieren könnt ihr sie noch mit etwas Petersilie bestreuen oder einen Klecks Sojajoghurt daraufgeben. Dazu passen Vollkornbrötchen und ein Glas Carménère (Lieblingsrebsorte! :) ).
Und deswegen gibt es für euch heute noch ganz schnell ein Suppenrezept zum Wochenausklang, einen Klassiker der türkischen Küche: die Suppe der Braut Ezo.
Eigentlich wollte ich heute auch noch meine Schüler fragen, ob jemand weiß, was es mit dieser Braut auf sich hat, ich hab es vergessen. Fakt ist jedoch: die Suppe ist ganz ausgezeichnet!
Zutaten
(für vier Personen als Vorspeise)
2 kleine Zwiebeln
etwas Olivenöl
2 Paprika (eine rote, eine gelbe)
eventuell eine kleine Chili
2 Eiertomaten
1 l Gemüsebrühe
120 g rote Linsen
1 EL Harissa oder Tomatenmark
2 EL Ajvar
Salz und Pfeffer
In das Originalrezept gehört noch Bulgur mit hinein. Mir ist die Suppe aber so, mit den Linsen, schon gehaltvoll genug. Außerdem ist mein Rezept sehr viel schärfer, wenn ihr aber die Chili weglasst und statt Harissa einfaches Tomatenmark benutzt, wird sie ganz zahm.
Ajvar ist ein Mus aus gegrillten Paprika, das typisch für die Küche des Balkans und eben der Türkei ist. Ihr bekommt es in großen Supermärkten und beim türkischen Lebensmittelgeschäft eures Vertrauens.
Schält die Zwiebeln und dünstet sie bei mittlerer Hitze in Olivenöl an.
Während die Zwiebeln vor sich hindünsten, wascht, entkernt und schneidet ihr die Paprika und die Chili in kleine Stücke und lasst sie ebenfalls mitdünsten.
Ritzt die Tomaten an einem Ende kreuzförmig ein, übergießt sie mit heißem Wasser, lasst sie kurz ziehen und schreckt sie dann kalt ab. Zieht ihnen die Haut ab, schneidet sie in kleine Stücke und gebt sie ebenfalls in den Topf.
Dreht die Hitze ein wenig hoch und löscht das Gemüse mit der Gemüsebrühe ab.
Gebt die Linsen dazu und lasst alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel gut zehn Minuten kochen, bis die Linsen anfangen, weich zu werden.
Sucht euren Pürierstab und püriert die Suppe mehr oder weniger gründlich durch.
Anschließend stellt ihr sie zurück auf den Herd und rührt Ajvar sowie das Harissa bzw. Tomatenmark unter. Schmeckt die Suppe mit wenig Salz und viel Pfeffer ab und lasst sie nocheinmal kurz aufkochen.
Vor dem Servieren könnt ihr sie noch mit etwas Petersilie bestreuen oder einen Klecks Sojajoghurt daraufgeben. Dazu passen Vollkornbrötchen und ein Glas Carménère (Lieblingsrebsorte! :) ).
Mittwoch, 19. Februar 2014
Kartoffelpizza
Arne aka Pizzakönig von vegetarian diaries hatte vor kurzem ein Rezept für Kartoffelpizza veröffentlicht. Also nach dem Prinzip: Pizzateig mit Kartoffel obendrauf. Mir fiel da zackbumms ein Rezept nach ähnlichem Prinzip ein: Pizzateig aus Kartoffel mit irgendwas obendrauf. Mag ich eigenlich sehr gerne, hab es aber lange nicht mehr gegessen. Danke für´s Erinnern, Arne :)
Zutaten
(für ein Blech)
für den Teig
1 kg Kartoffeln
2 El Gluten
70 g Vollkorn Mehl (1050er)
5 El Sojamilch oder jede andere pflanzliche Milch
1 Tl Salz
für die Tomatensoße
4 große schöne Fleischtomaten
Salz
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
2 Knoblauchzehen
für den Belag
eine gelbe Paprika
eine Handvoll schwarze Oliven
einige Blätter frischer Basilikum
Für die Tomatensoße schneidet die Tomaten an einer Seite mit einem scharfen Messer kreuzförmig ein. Mit heißem Wasser übergießen, kurz stehen lassen und anschließend die Haut der Tomaten abziehen. Die Tomaten achteln.
Die beiden Knoblauchzehen durch die Presse drücken. In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin kurz anbraten, dann die Tomaten dazu geben.
Großzügig Thymian und Rosmarin und ein wenig Salz und Pfeffer dazugeben und die Tomatensoße bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel für gut zehn Minuten köcheln lassen, bis sich die Tomaten in Wohlgefallen aufgelöst haben und zu einer geschmeidigen Soße verkocht sind.
Heizt euren Ofen auf 180°C vor.
Für den Teig wascht und schält ihr die Kartoffeln und reibt sie dann grob auf der Küchenreibe oder in der Küchenmaschine. Gebt die geriebenen Kartoffeln in ein Küchentuch und drückt so viel Flüssigkeit wie möglich kräftig heraus.
Dann verknetet ihr die Kartoffelmasse mit dem Gluten, dem Mehl, dem Salz und etwas Sojamilch zu einem einigermaßen geschmeidigen Teig.
Belegt ein Backblech mit Backpapier, verteilt die Kartoffelmasse darauf und drückt sie möglichst gleichmäßig auf das Blech. Formschön wird das Ganze, wenn ihr ein weiteres Stück Backpapier auf die Kartoffelmasse legt, darauf ein weiteres Backblech und euch dort obendrauf stellt und ein paarmal hin- und herlauft, soweit es der begrenzte Raum eben zulässt. Sorgen um Backbleche sind hier überflüssig, ich wiege knapp siebzig Kilo und meine Backbleche sind ganz billige Luder. Alles ist heil geblieben.
Außerdem wurde diese Technik auch schon bei den Müsliriegeln erprobt.
Habt ihr euren Kartoffelpizzaboden in eine Kartoffelpizzabodenform gebracht, müsst ihr ihn für gut 20 Minuten vorbacken.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Paprika waschen und kleinschneiden und die Oliven hacken. Oder ihr wascht und hackt, was auch immer euch auf eurer Pizza gefallen würde.
Holt die vorgebackene Pizza aus dem Ofen, verteilt die Tomatensoße darauf und gebt den Belag obendrüber. Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch noch Käse zum Überbacken darüberstreuen. Ich hab darauf verzichtet, weil der Boden so schon sehr mächtig ist.
Backt die Pizza für weitere 20 Minuten.
Bestreut sie mit frischem Basilikum und lasst es euch schmecken!
Zutaten
(für ein Blech)
für den Teig
1 kg Kartoffeln
2 El Gluten
70 g Vollkorn Mehl (1050er)
5 El Sojamilch oder jede andere pflanzliche Milch
1 Tl Salz
für die Tomatensoße
4 große schöne Fleischtomaten
Salz
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
2 Knoblauchzehen
für den Belag
eine gelbe Paprika
eine Handvoll schwarze Oliven
einige Blätter frischer Basilikum
Für die Tomatensoße schneidet die Tomaten an einer Seite mit einem scharfen Messer kreuzförmig ein. Mit heißem Wasser übergießen, kurz stehen lassen und anschließend die Haut der Tomaten abziehen. Die Tomaten achteln.
Die beiden Knoblauchzehen durch die Presse drücken. In einem Topf etwas Olivenöl erwärmen, den Knoblauch darin kurz anbraten, dann die Tomaten dazu geben.
Großzügig Thymian und Rosmarin und ein wenig Salz und Pfeffer dazugeben und die Tomatensoße bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel für gut zehn Minuten köcheln lassen, bis sich die Tomaten in Wohlgefallen aufgelöst haben und zu einer geschmeidigen Soße verkocht sind.
Heizt euren Ofen auf 180°C vor.
Für den Teig wascht und schält ihr die Kartoffeln und reibt sie dann grob auf der Küchenreibe oder in der Küchenmaschine. Gebt die geriebenen Kartoffeln in ein Küchentuch und drückt so viel Flüssigkeit wie möglich kräftig heraus.
Dann verknetet ihr die Kartoffelmasse mit dem Gluten, dem Mehl, dem Salz und etwas Sojamilch zu einem einigermaßen geschmeidigen Teig.
Belegt ein Backblech mit Backpapier, verteilt die Kartoffelmasse darauf und drückt sie möglichst gleichmäßig auf das Blech. Formschön wird das Ganze, wenn ihr ein weiteres Stück Backpapier auf die Kartoffelmasse legt, darauf ein weiteres Backblech und euch dort obendrauf stellt und ein paarmal hin- und herlauft, soweit es der begrenzte Raum eben zulässt. Sorgen um Backbleche sind hier überflüssig, ich wiege knapp siebzig Kilo und meine Backbleche sind ganz billige Luder. Alles ist heil geblieben.
Außerdem wurde diese Technik auch schon bei den Müsliriegeln erprobt.
Habt ihr euren Kartoffelpizzaboden in eine Kartoffelpizzabodenform gebracht, müsst ihr ihn für gut 20 Minuten vorbacken.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Paprika waschen und kleinschneiden und die Oliven hacken. Oder ihr wascht und hackt, was auch immer euch auf eurer Pizza gefallen würde.
Holt die vorgebackene Pizza aus dem Ofen, verteilt die Tomatensoße darauf und gebt den Belag obendrüber. Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich auch noch Käse zum Überbacken darüberstreuen. Ich hab darauf verzichtet, weil der Boden so schon sehr mächtig ist.
Backt die Pizza für weitere 20 Minuten.
Bestreut sie mit frischem Basilikum und lasst es euch schmecken!
Kategorien
aus dem Ofen,
Kartoffeln,
Oliven,
Paprika,
Pizza,
sojafrei,
vegan
Freitag, 20. September 2013
Taboulé - Tschüs Sommer!
Taboulé gehört zu meinen absoluten allerliebsten Lieblingsgerichten, eigentlich könnte ich es jeden Tag essen und eine kleine Schwäche für Hirse, Couscous und Bulgur habe ich ja sowieso :)
Es ist also wirklich komisch, dass das Rezept bisher nicht auf dem Blog gelandet ist. Das wird jetzt geändert! Tataaa:
Zutaten
(für zwei Personen)
2 Tassen Couscous
1 Bund glatte Petersilie
1 Paprika
1 halbe Gurke
2 große Tomaten oder eine Handvoll Cocktailtomaten
Olivenöl
Pfeffer
Salz
evtl. eine Chili
evtl. den Saft einer halben Zitrone
Den Couscous mit der gleichen Menge heißen Wassers (also 2 Tassen) übergießen. Fünf Minuten quellen lassen, wenn er zu trocken ist, noch ein wenig Wasser dazugeben. Mit ordentlich Olivenöl, Salz, Pfeffer und eventuell dem Zitronensaft würzen.
Die Petersilie, die Gurke, die Paprika, die Tomaten und eventuell die Chili waschen und hacken bzw. klein würfeln.
Den Couscous mit dem Gemüse vermischen. Noch einmal abschmecken (ich glaube, es könnte noch ein bisschen Olivenöl vertragen!) und für eine gute halbe Stunde ziehen lassen.
Schon fertig :)
Das Beste zum Schluss: das Rezept für wunderbares Taboulé ist das letzte meiner kleinen Tschüs Sommer! Reihe.
Ab jetzt geht´s hier rund mit Nüssen, Pilzen, Äpfeln und Kürbissen. Wenn es kälter wird, muss man ja auch mehr und reichhaltiger essen, um sich Winterspeck anzufuttern, ist ja ganz klar.
Es ist also wirklich komisch, dass das Rezept bisher nicht auf dem Blog gelandet ist. Das wird jetzt geändert! Tataaa:
Zutaten
(für zwei Personen)
2 Tassen Couscous
1 Bund glatte Petersilie
1 Paprika
1 halbe Gurke
2 große Tomaten oder eine Handvoll Cocktailtomaten
Olivenöl
Pfeffer
Salz
evtl. eine Chili
evtl. den Saft einer halben Zitrone
Den Couscous mit der gleichen Menge heißen Wassers (also 2 Tassen) übergießen. Fünf Minuten quellen lassen, wenn er zu trocken ist, noch ein wenig Wasser dazugeben. Mit ordentlich Olivenöl, Salz, Pfeffer und eventuell dem Zitronensaft würzen.
Die Petersilie, die Gurke, die Paprika, die Tomaten und eventuell die Chili waschen und hacken bzw. klein würfeln.
Den Couscous mit dem Gemüse vermischen. Noch einmal abschmecken (ich glaube, es könnte noch ein bisschen Olivenöl vertragen!) und für eine gute halbe Stunde ziehen lassen.
Schon fertig :)
Das Beste zum Schluss: das Rezept für wunderbares Taboulé ist das letzte meiner kleinen Tschüs Sommer! Reihe.
Ab jetzt geht´s hier rund mit Nüssen, Pilzen, Äpfeln und Kürbissen. Wenn es kälter wird, muss man ja auch mehr und reichhaltiger essen, um sich Winterspeck anzufuttern, ist ja ganz klar.
Freitag, 6. September 2013
Ofengemüse - zurück in die Schule Woche: Tag 4
Kinder mögen gerne Pommes. Mütter meistens nicht so, weil sie Angst um ihre Figur haben und nach dem Frittieren die ganze Bude stinkt. Kinder lassen sich aber reinlegen gerne überzeugen, auch mal gemischtes Gemüse aus dem Ofen zu essen, solange es knusprig und salzig ist. Wie Pommes eben.
Dieses Gericht ist eher eine Anleitung oder eine Idee, kein echtes Rezept, da die Zutatenzusammensetzung frei Schnauze geschehen kann :)
Zutaten
(für zwei Bleche voll)
eine Menge Gemüse, ich hab eine Aubergine, zwei Paprika, 5 Kartoffeln und zwei Handvoll Champignons genommen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
ganze Rosmarinnadeln, am besten frisch
2 Zwiebeln
4 - 5 Knoblauchzehen
2 - 3 EL Sojasoße
1 TL Harissa oder einfaches Chilipulver
Als erstes knöpft ihr euch die Champignons vor. Bürstet sie nur kurz ab, damit die Erde, die vielleicht dranklebt, runterkommt und lasst sie ganz, so, wie sie sind. Erfahrungsgemäß tun sich Pilze schwer damit, Geschmack anzunehmen, deswegen vermischt ihr die Sojasoße mit Harissa (oder eben dem Chilipulver) und mariniert die Pilze darin. Zwischendurch immer mal umrühren, damit auch alle Pilze was abbekommen.
Jetzt könnt ihr den Ofen auf 180° C vorheizen.
Die Aubergine, die Paprika und die Kartoffeln waschen. Ich mag meine Kartoffeln gerne mit Schale, ihr könnt sie aber natürlich schälen, wenn euch das lieber ist. Die Aubergine schneidet ihr in Scheiben, die Paprika und die Kartoffeln in Spalten.
Schält und hackt die Zwiebel, ebenso den Knoblauch. Ihr könnt auch ganze Knoblauchzehen mitbacken, aber das ist echt eher was für Hartgesottene :)
Gebt das Gemüse (also Kartoffel- und Paprikaspalten und Auberginenscheiben) in eine große Schüssel, gießt ordentlich Olivenöl darüber, gebt die gehackte Zwiebel und den Knoblauch dazu. Vorsichtig salzen, großzügig pfeffern; die Rosmarinnadeln und das Paprikapulver ebenfalls dazugeben. Nicht geizen :)
Wenn ihr alle Zutaten (bis auf die marinierten Champignons) in der Schüssel habt, gebt ihnen eine gute Massage. Alles Gemüse sollte was vom Olivenöl und den Gewürzen abbekommen. Wenn das nicht der Fall ist, gießt nochmal Olivenöl hinterher und wo ihr schon dabei seid, können ein paar mehr Gewürze auch nicht schaden.
Anschließend gebt ihr das Gemüse auf zwei Backbleche und verteilt es gleichmäßig. Gebt noch die Champignons ebenfalls auf die Backbleche und schiebt das Ganze für gut 20 Minuten in den Ofen, je nachdem, wie knusprig ihr es haben wollt.
Zum Ofengemüse passt gut Aioli, Guacamole, die Fetapaste oder Frischkäse. Oder Ketchup, wenn´s denn sein muss :)
Dieses Gericht ist eher eine Anleitung oder eine Idee, kein echtes Rezept, da die Zutatenzusammensetzung frei Schnauze geschehen kann :)
Zutaten
(für zwei Bleche voll)
eine Menge Gemüse, ich hab eine Aubergine, zwei Paprika, 5 Kartoffeln und zwei Handvoll Champignons genommen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
ganze Rosmarinnadeln, am besten frisch
2 Zwiebeln
4 - 5 Knoblauchzehen
2 - 3 EL Sojasoße
1 TL Harissa oder einfaches Chilipulver
Als erstes knöpft ihr euch die Champignons vor. Bürstet sie nur kurz ab, damit die Erde, die vielleicht dranklebt, runterkommt und lasst sie ganz, so, wie sie sind. Erfahrungsgemäß tun sich Pilze schwer damit, Geschmack anzunehmen, deswegen vermischt ihr die Sojasoße mit Harissa (oder eben dem Chilipulver) und mariniert die Pilze darin. Zwischendurch immer mal umrühren, damit auch alle Pilze was abbekommen.
Jetzt könnt ihr den Ofen auf 180° C vorheizen.
Die Aubergine, die Paprika und die Kartoffeln waschen. Ich mag meine Kartoffeln gerne mit Schale, ihr könnt sie aber natürlich schälen, wenn euch das lieber ist. Die Aubergine schneidet ihr in Scheiben, die Paprika und die Kartoffeln in Spalten.
Schält und hackt die Zwiebel, ebenso den Knoblauch. Ihr könnt auch ganze Knoblauchzehen mitbacken, aber das ist echt eher was für Hartgesottene :)
Gebt das Gemüse (also Kartoffel- und Paprikaspalten und Auberginenscheiben) in eine große Schüssel, gießt ordentlich Olivenöl darüber, gebt die gehackte Zwiebel und den Knoblauch dazu. Vorsichtig salzen, großzügig pfeffern; die Rosmarinnadeln und das Paprikapulver ebenfalls dazugeben. Nicht geizen :)
Wenn ihr alle Zutaten (bis auf die marinierten Champignons) in der Schüssel habt, gebt ihnen eine gute Massage. Alles Gemüse sollte was vom Olivenöl und den Gewürzen abbekommen. Wenn das nicht der Fall ist, gießt nochmal Olivenöl hinterher und wo ihr schon dabei seid, können ein paar mehr Gewürze auch nicht schaden.
Anschließend gebt ihr das Gemüse auf zwei Backbleche und verteilt es gleichmäßig. Gebt noch die Champignons ebenfalls auf die Backbleche und schiebt das Ganze für gut 20 Minuten in den Ofen, je nachdem, wie knusprig ihr es haben wollt.
Zum Ofengemüse passt gut Aioli, Guacamole, die Fetapaste oder Frischkäse. Oder Ketchup, wenn´s denn sein muss :)
Kategorien
Aubergine,
aus dem Ofen,
Gemüse,
Kartoffeln,
Paprika,
vegan,
zurück in die Schule Woche,
Zwiebeln