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Dienstag, 10. November 2015

Süßkartoffelsalat mit Cashews und Avocado

Langsam aber sicher nimmt mein Süßkartoffelkonsum besorgniserregende Ausmaße an. Nachdem ich schon Süßkartoffelpüree mit Zimt und geriebenen Äpfel zum Frühstück hatte, landet die Süßkartoffel jetzt auch noch im Salat, zusammen mit Cashews, Avocado und getrockneten Tomaten.


Zutaten
(für eine Person als Hauptmahlzeit oder zwei als Vorspeise)

eine große Süßkartoffel
etwas Öl zum Anbraten
1 Msp. Harissa
1/2 TL gemahlener Koriander
ein Salatherz oder zwei Handvoll gemischter grüner Salat
40 g Cashewkerne
sechs getrocknete Tomaten
1 Avocado
1 EL Olivenöl oder etwas Öl von den getrockneten Tomaten
etwas Agavendicksaft
Salz und Pfeffer


Schält die Süßkartoffel und schneidet sie in mundgerechte Würfel. Kocht sie in genügend Salzwasser, bis sie noch bissfest ist.

Erhitzt etwas Öl in einer Pfanne und bratet die Süßkartoffelwürfel scharf an, würzt mit Harissa und gemahlenem Koriander.

Wascht den Salat und schneidet ihn in Streifen.

Schneidet die getrockneten Tomaten ebenfalls klein.

Gebt das Fleisch der Avocado, das Öl und eventuell etwas Wasser in einen Mixer und püriert das Ganze kurz, um ein sehr dickflüssiges Dressing zu bekommen, das ihr mit wenig Salz und Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmeckt.


Mischt die Cashews, den Salat und die getrockneten Tomaten mit dem Avocado Dressing und gebt die noch warmen Süßkartoffelwürfel darüber.

Sofort servieren und sich darüber freuen, dass dies nun schon die zweite Süßkartoffelmahlzeit des Tages war.


Dienstag, 24. Februar 2015

Lieblings Käsesoße und ein Herzblog

Ihr Lieben, wir müssen über Käse sprechen. Die meisten Leute, die an meinen Kochkursen teilnehmen, sind keine Veganer, weil sie sagen, sie vermissen Käse. Erstaunlicherweise sagt niemand, er oder sie vermisse Wurst. Oder Miesmuscheln (ich vermisse ja Muscheln aller Art). Oder Quark, Sahne, Joghurt. Vollmilchschokolade. Oder gar Fleisch.

Käse also. Mein Käsekonsum hat sich, ehrlich gesagt, auf ein Minimum reduziert. Wenn es mich überkommt, esse ich Feta, Mozzarella oder diesen Liebling hier. Bis auf den Feta auch nicht klassisch auf Brot sondern eher zum Überbacken. Aber: ich habe eine solche Schwäche für Käsesoße entwickelt, seit ich sie zum ersten Mal gemacht habe, das glaubt ihr gar nicht. Sucht. Ich, Elena, bin käsesoßensüchtig.


Die Käsesoße haben wir alle Marlies zu verdanken. Marlies betreibt den unheimlich tollen Blog homesteadnotes und entwickelt großartige, einfache, leckere, gesunde, aufregende Rezepte. Ganz nebenbei führt sie ihren Blog mit einer solchen Leichtigkeit, Authentizität und schlicht Liebe, dass ich immer wieder nachhaltig beeindruckt von ihr bin.

Und jetzt zur Käsesoße. Könnt ihr dann auch ruhig mal danke sagen gehen!


Zutaten
(für vier Portionen mit Nudeln)

150 g Kartoffeln
60 g Möhren
1 mittlere Zwiebel
60 g Cashewkerne
1 Knobizehe
1/2 TL milder Senf
75 g Margarine
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer


Die Mengenngaben beziehen sich auf bereits geschälte Kartoffeln und Möhren! Der Mann hat ein System entwickelt, mit dem er ausrechnen kann, wieviel Kartoffeln/Möhren im ungeschälten Zustand wiegen und welche Größe sie haben dürfen, damit exakt 150 bzw. 60 g rauskommen (ich glaube, ihr ahnt langsam, wie oft wir diese Soße essen).
Der Mann ist Ingenieur. Ich nicht. Ihr nicht. Wir machen das pi mal Daumen :)

Die Kartoffeln und Möhren waschen und schälen. Die Zwiebel schälen und hacken.

Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln mit 240 ml Wasser weich kochen. Premiere: Zwiebeln in Wasser kochen; war mir auch neu.

Sind die Kartoffeln und Möhrchen gar, gebt ihr die Cashewkerne, die zerdrückte Knoblauchzehe, Senf und Margarine dazu und püriert das Ganze sehr fein.

Zum Schluss gebt ihr viel Salz (mindestens 1 1/2 Teelöffel), etwas schwarzen Pfeffer und eine Messerspitze Cayennepfeffer dazu. Schon fertig!

Wenn ihr die Soße das erste Mal macht, esst sie einfach zu Nudeln, ganz pur, ganz klassisch.

Übermorgen oder so gibts dann noch ein Rezept, was man noch alles Tolles mit der Soße anstellen kann!


Freitag, 18. April 2014

Veganer Mozzarella

Seit einiger Zeit geistert das Rezept für veganen Mozzarella durchs Internet und nachdem ich mich jetzt durch verschiedene Versionen durchprobiert habe, stelle ich fest: das von Maria mag Törtchen ist am allerleckersten.
Und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten :)


Zutaten
(für ca. 200 g Mozzarella)

50 g Cashewkerne
1 gehäufter EL Flohsamenschalen
etwas Salz
1 EL Zitronensaft


Flohsamenschalen bekommt ihr in Reformhäusern, Apotheken und den meisten Bioläden.


Die Cashews in Wasser einweichen, mindestens zwei Stunden.

Parallel dazu die Flohsamenschalen mit einem Schneebesen in 200 ml Wasser einrühren und ebenfalls zwei Stunden gelieren lassen.

Die Cashews abgießen, mit den gelierten Flohsamenschalen, etwas Salz und Zitronensaft in einen leistungsstarken Mixer geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Die Masse in eine Schüssel geben und im Kühlschrank fest werden lassen.

Anschließend wie normalen Mozzarella verarbeiten, er schmilzt sogar!

Ihr könnt der Masse natürlich auch italienische Kräuter, gehackte Oliven, getrocknete Tomaten oder was euch sonst noch so einfällt, hinzufügen.


(Mir kam gerade die Idee, aus Flohsamenschalen, Lebensmittelfarbe und Wasser kleine Quallen zu machen und im Schwimmbad auszusetzen, um die Rentner zu vertreiben. Hm. Und das am Karfreitag.)