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Montag, 13. April 2015

Kichererbsensalat

Heute habe ich ein ganz einfaches Rezept für einen Kichererbsensalat für euch, den ich mir gerne am späten Nachmittag nochmal schnell zusammenwerfe, wenn ich mittags schon etwas gegessen habe und nur noch etwas Kleines essen möchte. Auch ein tolles Rezept für den nächsten Grillabend, falls ihr schon angegrillt habt :)


Zutaten
(für vier Personen als Beilage)

400 g vorgekochte Kichererbsen
2 kleine Zwiebeln
1 Handvoll glatte Petersilie
eine Biozitrone
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer


Wie immer bei einfachen Rezepten mit wenig Zutaten gilt: die einzelnen Zutaten sollten von bester Qualität sein, damit ein einfaches Gericht aromatisch und lecker schmeckt!

Schält die beiden kleinen Zwiebeln und hackt sie fein.

Die Petersilie wascht ihr und hackt sie ebenfalls fein.

Wascht die Zitrone und reibt ihr die Schale ab. Mischt Zitronenschale, den Zitronensaft und das Olivenöl mit den gehackten Zwiebeln und der Petersilie.

Hebt die Kichererbsen unter und würzt mit Salz und Pfeffer.


Zum Kichererbsensalat passt ein helles Weizenbrot, bspw. Ciabatta. Ich esse auch oft einfach eine auf den Punkt reife Avocado dazu :)
Am nächsten Tag, wenn er eine Weile durchgezogen ist,  schmeckt der Salat noch besser!


Demnächst stelle ich euch noch das Rezept für einen Salat mit veganem Thunfisch vor (sehr abenteuerlich!).
Was sind eure liebsten Grillbegleiter? Ich brauche noch etwas Inspiration :)


Donnerstag, 22. Januar 2015

Sigara Börek

Das heutige Rezept lässt sich nicht nur gut vorbereiten und mitnehmen, sondern ist auch eine super Vorspeise für Menüs, die hauptsächlich aus Gemüse bestehen.

Die Sigara Börek sind hauptsächlich mit Käse gefüllt, daher sehr deftig und zufrieden satt machend :)
Ihren Namen haben die kleinen Böregi eigentlich von ihrer Form, die Zigarren ähneln soll. Meine SIgara Börek sind eher Rechteckt geworden, das tut dem Spaß aber keinen Abbruch.


Zutaten
(für 9 Stück)

3 große Platten fertigen Yufka Teig
150 g veganen Feta
100 g veganen Mozzarella
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
10 EL Sonnenblumenöl


Yufka Teig bekommt ihr in türkischen Lebensmittelgeschäften. Er lässt sich auch gut süß füllen :)

Zuerst wascht und hackt ihr die Petersilie sehr fein.

Schneidet den Feta und den Mozzarella in kleine Würfel und mischt alles zusammen mit der Petersilie, etwas Salz und Pfeffer.

Drittelt die Yufka Teig Kreise und rollt in jedes Teigdrittel etwas von der Füllung hinein.

Erhitzt das Sonnenblumenöl in einer Pfanne und bratet die Sigara Börek von beiden Seiten goldbraun.

Der Teig wird dabei sehr knusprig, während der Käse innen schmilzt.


 Wir essen die Sigara Börek meistens einfach mit etwas Gemüse, sie machen sich aber auch toll auf einem feinen Salatbett und schmecken auch kalt.


Donnerstag, 6. November 2014

Suppenklößchen

Auch wenn es noch nicht so kalt ist, wie es im November eigentlich sein sollte: die Katze wird ganz puschelig, wenn sie von draußen reinkommt und ich selbst überlege manchmal, meine Vorbereitungen lieber in der Schule zu machen, weil dort besser geheizt ist als zu Hause...
Ein paar Sachen helfen aber gegen das Kälte-Mimimi: Dicke Pullover. Dicke Katzen. Und Suppe.


Heute gibts aber kein Rezept für die ganze Suppe (das bekommt ihr schon selbst hin, ansonsten gibt es die tolle Erfindung des Brühwürfels), sondern für meine liebste Suppeneinlage: Suppenklößchen.

Das Rezept ist uralt und stammt von meiner Uroma. Die hat die Klößchen damals noch mit Mark gemacht. Das war meiner Mutter Anfang der 90er wegen des Rinderwahnsinns wohl ein bisschen zu heikel, um es ihren Kindern vorzusetzen, deshalb hat sie die Klößchen vegetarisch gemacht. Und ihr bekommt von mir heute natürlich die vegane Variante :)


Zutaten
(für ca. 15 Klößchen)

100 g Semmelbrösel
80 g Margarine
1 EL Sojamehl
6 EL Hafermilch (oder eine andere Pflanzenmilch)
Salz
Muskat
Pfeffer
1/2 Bund gekräuselte Petersilie


Vermischt das Sojamehl mit 2 El Wasser und verrührt das Ganze, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und lasst es ein paar Minuten quellen.

Weicht die Brösel kurz in der Pflanzenmilch ein.

Wascht und hackt die Petersilie ganz fein.

Schlagt die Margarine luftig auf, gebt die eingeweichten Semmelbrösel, viel Muskat, wenig Salz und Pfeffer und die gehackte Petersilie dazu. Am Ende rührt ihr noch die Sojamehlmischung ein, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.


Aus dem Teig rollt ihr kleine, feste Klößchen (das auf dem Teller oben ist übrigens die doppelte Menge, die ich bei großen, verfressenen Leuten dringend empfehle!).

Macht ein Testklößchen, indem ihr ein Suppenklößchen in die leicht köchelnde Suppe werft und abgedeckt fünf Minuten ziehen lasst.

Ist das Klößchen innen noch hart, gebt noch etwas Pflanzenmilch zum Teig, um ihn weicher zu machen. Fällt das Klößchen beim Kochen auseinander, gebt noch etwas Semmelbrösel dazu.

Ist das Klößchen genau richtig, fischt es raus, esst es auf und lasst die Klößchenkumpel für fünf Minuten in der Suppe baden. Anschließend sofort servieren.

Die Klößchen lassen sich schlecht aufwärmen, bewahrt sie lieber im Kühlschrank auf, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr wirklich alle schafft und gebt sie dann frisch in die Suppe.


Samstag, 2. August 2014

Quiche Sonnentomate

Eine Quiche gibt's hier auf dem Blog schon: den Klassiker Quiche Lorraine. Heute hab ich eine sommerliche, sehr tomatige Variante für euch :)



Das Tolle daran sind nicht nur die Tomaten, sondern die Tatsache, dass man nur einmal Quiche backen muss und dann zu zweit drei faule Sommertage davon essen kann. Salat passt auch toll dazu!


Zutaten
(für eine 26er Springform)

für den Teig
90 g Margarine
100 g Vollkornmehl
80 g Mehl
1 EL Sojajoghurt
Salz

für die Füllung
400 g Seidentofu
200 g geriebenen veganen Käse (bei mir war´s der hier)
1 Bund glatte Petersilie
etwas Öl
zwei Schalotten
200 g getrocknete Tomaten
Salz und Pfeffer


Gebt alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknetet diese entweder mit den Knethaken eures Mixers oder mit den Händen, was meistens deutlich schneller geht.

Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn in den Kühlschrank.

Schält und hackt die Schalotten in feine Würfel und bratet sie in etwas Öl an.

Schneidet die getrockneten Tomaten ebenfalls klein und hackt die glatte Petersilie.

Gebt den Seidentofu und den geriebenen Käse in eine Schüssel, pfeffert großzügig, salzt wenig und rührt beides miteinander glatt. Die getrockneten Tomaten und der Käse sind ja schon ziemlich salzig :)

Gebt die restlichen Zutaten (getrocknete Tomaten, gehackte Petersilie und angebratene Schalotten) ebenfalls zum Tofu und mischt das Ganze gründlich durch.

Heizt den Ofen auf 180°C vor. Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank, rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und legt eine Springform, die ihr vorher mit Backpapier ausgekleidet habt, damit aus. Stecht den Boden mehrmals ein und backt den Teig für gut zehn Minuten vor.

Holt die Springform aus dem Ofen, füllt die Füllung in die Quiche und lasst das Ganze nochmal knapp 45 Minuten backen, bis die Quiche obendrauf schön goldbraun ist.


Wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein paar frische Tomaten obendrauf platzieren, meine sind aus eigenem Balkonanbau, ich hoffe, ihr platzt vor Neid :)

Die Quiche schmeckt warm und kalt, wir haben sie mit einem einfachen grünen Salat gegessen.







Dienstag, 4. Februar 2014

Petersiliensoße für fortgeschrittene Feinschmecker

Klar, Petersilie ist ein großartiges Kraut, vor allem die glatte Variante. Aber wisst ihr, was dem Geschmack von Petersilie nochmal die Krone aufsetzt? Petersilienwurzel! 

Und daraus hab ich ein ganz ein feines Sößchen gekocht, das, habt ihr ersteinmal eine der fabulösen Petersilienwurzeln ergattert, mit ganz wenig Zutaten auskommt. Ich hab die Soße zu diversem Gemüse, mit veganem Käse überbacken, genossen.



Zutaten

1 Bund glatte Petersilie
drei Petersilienwurzeln
vier Frühlingszwiebeln
etwas vegane Margarine
Salz
weißer Pfeffer
200 ml Soja- oder Hafersahne


Wascht die Frühlingszwiebeln und hackt sie in feine Röllchen. 

Lasst die vegane Margarine bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen und gebt die Frühlingszwiebelröllchen dazu. Dünstet sie so lange, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit wascht ihr die Petersilienwurzeln und schneidet die Strünke ab. Ich hab meine biologisch-dynamischen nicht geschält, wenn ihr euch unsicher seid, schält sie lieber.

Raspelt die Petersilienwurzeln auf der Reibe oder in der Küchenmaschine klein und gebt sie zu den Frühlingszwiebeln in den Topf. Lasst das Ganze bei niedriger Hitze zwei Minuten dünsten.

Dreht die Hitze wieder hoch und löscht mit der Sojasahne ab. Lasst die Soße ein wenig köcheln.

Währenddessen wascht ihr die Petersilie und hackt sie ganz fein. Gebt sie in die Soße und rührt um. 

Schmeckt die Soße mit wenig Salz und viel weißem Pfeffer ab.

Lasst die Soße eine Weile bei ganz kleiner Hitze ziehen. 


Überlegt euch, was ihr gerne dazu essen würdet. Lecker wären beispielsweise Reibekuchen (Kartoffelpuffer für die Nicht-Rheinländer), Pellkartoffeln oder schlicht Nudeln. Ich hab dazu eine wilde Restemischung aus Blumenkohl, Broccoli, Kohlrabi und Möhrchen gegessen, die ich im Ofen kurz mit etwas veganem Käse überbacken habe. So gut!






Montag, 14. Oktober 2013

Vegane Zucchinisuppe

Suppe ist einfach toll! Suppe, Suppe, Suppe! Heute mit Zucchini.
Die Zucchini, die ich benutzt habe, waren tatsächlich noch aus dem eigenen Garten, im Kühlschrank halten die sich echt lange und werden auch nicht knautschig. Super für spontane Suppen. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Suppe ganz toll finde...?



Zutaten
(für zwei Personen, die eine Suppenbegleitung für ihre ausgiebige Carcassonne Partie brauchen)

500 g Zucchini
4 Kartoffeln (so ca. 200 g)
1 Liter Gemüsebrühe
50 g frische gekräuselte Petersilie
frisch geriebene Muskatnuss
200 ml ungesüßte Sojasahne oder Reissahne


Einen Topf mit der Gemüsebrühe aufsetzen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. In die Gemüsebrühe schmeißen.

Die Zucchini waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Gemüsebrühe schmeißen.

Das Ganze gut 15 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, die Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken.

Sind Zucchini und Kartoffel weich gekocht, mit dem Pürierstab pürieren.

Anschließend mit Muskatnuss abschmecken und die Sojasahne einrühren. Nochmal kurz aufkochen lassen und kurz vor dem Servieren die gehackte Petersilie einrühren.

Dazu passt gut Vollkorntoast oder helles Ciabatta.

Lasst es euch schmecken :)





Donnerstag, 3. Oktober 2013

Eingelegte Oliven

Bei uns um die Ecke gibt es ein türkisches Feinkostgeschäft. Ich gehe aber nur ganz selten hin, weil ich weiß, dass ein Großteil meines sauer verdienten Geldes dann dort bleibt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mich bei denen in die Theke legen und drei Tage nicht mehr rauskommen. Wirklich, so gut schmeckt das alles!

Am liebsten mag ich die eingelegten Oliven, die gibt´s dort in ca. zwölf verschiedenen Sorten. Ich probiere immer mal wieder andere aus, aber am allerbesten sind die schwarzen Oliven mit Petersilie und Knoblauch. Und die hab ich jetzt selbstgemacht! Das Tolle daran: es bleibt mehr Geld übrig, um es für andere leckere Dinge dort auszugeben :)



Zutaten
(für 2 Personen, die ca. eine Woche lang Olivenlust verspüren)

300 g schwarze Oliven ohne Stein
2 Bündel glatte Petersilie
6 Zehen Knoblauch
eine halbe Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz


Es wäre gut, wenn die Oliven einen Tag durchziehen könnten, bevor man sie isst. Je länger sie stehen, desto besser werden sie :)

Den Saft der halben Zitrone auspressen und mit großzügig Salz und dem Olivenöl verrühren. Über die Oliven geben und vermischen.

Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse zu den Oliven drücken, wieder vermischen.

Ganz zum Schluss wascht ihr die Petersilie, zupft die Blättchen ab und bearbeitet sie ausgiebig mit dem Wiegemesser. Gebt die Petersilie ebenfalls zu den Oliven und lasst das Ganze mit einem Küchentuch abgedeckt bei Raumtemperatur mindestens über Nacht stehen.



Die Oliven passen gut zu der Art von Essen, die ich als "kleine Schweinerei" bezeichne: man nimmt sich lauter kleine Schalen, in die man leckere Sachen füllt, z.B. getrocknete Tomaten, eingelegte Artischocken, Hirsesalat, Aioli, Fetapaste, Pesto, Taboulé, Basilikumfrischkäse und eben Oliven. Dazu reicht man Fladenbrot und fängt an, alles mit den Fingern zu essen oder aufs Brot und dann in den Mund zu schaufeln. Diese Art von Essen macht mich immer sehr fröhlich, es ist so ein kleines Tischabenteuer :)