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Sonntag, 24. April 2016

Kirschkuchen mit Marzipancreme - süß am Sonntag

Kennt ihr das? Ihr seht ein Rezept, lasst alles stehen und liegen und müsst es sofort nachbacken? Flitzt schnell in die Küche, um zu schauen, ob alle Zutaten im Haus sind und legt sofort los...?

So ging es mir letztes Wochenende. Ich habe diesen wunderbaren Kuchen in einer veganen Facebook Gruppe gesehen und zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die Backzutaten immer auf Vorrat haben.

Kirschkuchen mit Schokoladen Haselnussboden und einer Vanille Marzipan Creme obendrauf. Muss ich mehr sagen?!


Das Originalrezept stammt von Dr. Oetker, wurde von mir aber etwas abgewandelt.

Zutaten
(für eine 26er Springform)

für den Teig
50 g Zartbitterschoki
125 g Mehl (ich hab 630er Dinkel genommen)
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 Vanilleschote
50 g gemahlene Haselnüsse
125 ml Mandelmilch
4 EL Sonnenblumen- oder anderes geschmacksneutrales Öl

1 Glas Kirschen (abgetropft ca. 400 g, ich habe süße Kirschen genommen)

für die Marzipancreme
100 g Marzipan
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
200 ml Mandelmilch
200 ml Hafersahne

50 g Zartbitterschoki
1 EL Leinöl


Zuallererst lasst ihr die Kirschen abtropfen und hackt die Schokolade für den Teig grob klein.

Legt Eure Springform mit Backpapier aus und heizt den Ofen au 170°C vor.

In einer Schüssel mischt ihr Mehl, Backpulver, Zucker und die gemahlenen Haselnüsse miteinander.

Halbiert die Vanilleschote längs, kratzt das Mark heraus und mischt es in einer zweiten Schüssel mit der Mandelmilch und dem Öl.

Gebt die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rührt das Ganze gut durch, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Hebt mit einem Löffel noch die gehackte Schoki unter und füllt den Teig in die Springform.

Verteilt die Kirschen auf dem Teig, drückt sie etwas an und backt den Teig für 30 Minuten. Macht unbedingt die Stäbchenprobe, bevor ihr ihn rausholt!


In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Marzipancreme vorbereiten. Schneidet das Marzipan in möglichst kleine Stückchen. Das ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit, vor allem, wenn ihr hochwertiges Marzipan mit einem hohen Mandelteil nehmt.

Mischt das Vanillepuddingpulver mit dem Zucker und gebt etwa ein Drittel von der Mandelmilch dazu. Rührt gut um, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.

Erhitzt die restliche Mandelmilch mit der Hafersahne und den Marzipanstückchen in einem Topf auf dem Herd, rührt dabei immer wieder um, damit sich das Marzipan gut auflöst.

Gebt das angerührte Puddingpulver dazu und lasst alles miteinander kurz aufkochen, sodass die Marzipancreme andickt.

Ist Euer Boden fertig und abgekühlt, gebt ihr die Marzipancreme darauf und lasst sie auskühlen.

Für die Deko hackt ihr die Zartbitterschoki klein und lasst sie zusammen mit dem Leinöl im Wasserbad schmelzen. Gebt sie anschließend in einen Spritzbeutel und malt viele große Kreise auf den Kuchen. Ich habe zusätzlich noch ein paar Kirschen draufgeworfen :)

Der Kuchen war genauso lecker wie ich mir das vorgestellt habe und wurde mit jedem Tag besser, hat aber insgesamt nur drei Tage überlebt. Und damit nicht nur der Mann und ich was vom großen Kuchenglück haben, habe ich meinen Lieblingsbuchhändlern auch was vorbeigebracht, deren Feedback reiche ich nach ;)

Habt einen schönen Sonntag!

Sonntag, 27. September 2015

Vegane Sachertorte - süß am Sonntag

Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen: seit vier Tagen ist offiziell Herbst. Und damit wir darüber nicht ganz so traurig sein müssen, bekommt ihr heute das Rezept für eine furchtbar gute herbstliche Sachertorte.


Und herbstlich ist sie nicht nur wegen der bunten Blätter und dem Kürbis obendrauf, sondern auch, weil ich statt der klassischen Aprikosenmarmelade für dieses Exemplar einer Sachertorte ein Granatapfel Gelee verwendet habe. Das schmeckt nicht nur fein säuerlich sondern passt auch hervorragend zum Herbst - und zur Schokolade.


Zutaten
(für eine 26er Springform)

250 ml Sojamilch
1/2 Zitrone
125 g Margarine
130 g Zucker
100 g Mehl
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
50 g Kakao, schwach entölt
1 Prise Salz
3 TL Backpulver
ein paar Tropfen Rumaroma

außerdem:
200 g Granatapfelgelee (eine andere Sorte geht natürlich auch!)
150 g zartbitter Kurvertüre
evtl. buntes Marzipan


Drückt den Saft der halben Zitrone in die Sojamilch und lasst das Ganze eine Weile stehen, bis die Sojamilch geronnen ist (dauert etwa zehn Minuten).

In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal eine Springform mit Backpapier auslegen und euren Ofen auf 180°C vorheizen.

Schlagt die Margarine mit dem Zucker schaumig auf.

In einer anderen Schüssel mischt ihr Mehl, die gemahlenen Mandeln, Kakao, Backpulver und Salz miteinander.

Gebt nun abwechselnd unter Rühren etwas von der Mehlmischung bzw. der geronnenen Sojamilch zur Margarine-Zucker-Mischung bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.

Gebt den Teig in die Springform und backt die Sachertorte für ca. 40 Minuten im Ofen. Stäbchenprobe nicht vergessen!


Für die Deko stecht ihr mit Garnierausstechern kleine bunte Blätter aus gefärbtem Marzipan. Für den Kürbis rollt ihr einfach eine Kugel aus einem orangefarbenen Stück Marzipan, drückt diese mit zwei Fingern etwas zusammen, drückt die Kürbisrillen mit einem Messerrücken hinein und verpasst dem Kleinen noch einen Stiel.

Lasst die Sachertorte abkühlen. Halbiert sie dann einmal horizontal und bestreicht den unteren Boden dünn mit Granatapfelgelee. Setzt den oberen Boden wieder drauf und bestreicht die Sachertorte nun rundum mit dem Granatapfelgelee.

Im Wasserbad schmelzt ihr die Kuvertüre und überzieht eure vegane Sachertorte damit gleichmäßig.

Platziert die Deko obendrauf und lasst die Schokolade aushärten (dafür hatte ich keine Zeit).

Die vegane Sachertorte schmeckt am nächsten Tag noch besser!


Sonntag, 14. September 2014

Weltraumtorte - süß am Sonntag

Heute hat ein Freund von mir Geburtstag, den ich zwar sehr mag, aber selten sehe, weil er leider auf der anderen Seite der Republik wohnt. Dieser Freund jedenfalls hat eine Vorliebe für Sterne und Planeten und Sternschnuppen und Kometen und das ganze Gedöns was da des Nachts so zu sehen ist. Und weil man Torte schlecht schicken kann, widme ich heute Torte.


Die Torte sieht sehr viel aufwändiger aus, als sie eigentlich ist. Das Geheimnis: sich eine Weile mit Lebensmittelfarbe und Marzipan beschäftigen.

Zutaten
(für eine 20er Springform)

für den Teig
125 ml Sojamilch
1 Biozitrone
65 g Margarine
65 g Zucker
100 g Mehl
30 g Kakao
1 Prise Salz
2 TL Backpulver

für obendrauf
150 ml aufschlagbare Sojasahne
1 TL Vanilleextrakt
2 EL Puderzucker
100 g Marzipan
Lebensmittelfarbe in gelb, rot und blau
Glitzergedöns in silber und gold und blaue und grüne Zuckerperlen


Wascht die Zitrone und reibt ihr die Schale ab.

Halbiert die Zitrone und drückt den Saft einer Zitronenhälfte zur Sojamilch und lasst das Ganze mindestens 10 Minuten stehen, damit die Sojamilch gerinnen kann.

Heizt den Backofen auf 175° C vor und legt eine kleine Springform mit Backpapier aus.

Schlagt in einer Schüssel Margarine, Zucker und Zitronenschale schaumig auf.

In einer anderen Schüssel mischt ihr Mehl, Kakao, Backpulver und Salz.

Gebt unter Rühren abwechselnd etwas von der geronnenen Sojamilch bzw. der Mehlmischung zur Margarine.

Wenn ihr einen geschmeidigen Teig ohne Klümpchen habt, füllt ihn in die Springform und backt ihn eine gute halbe Stunde. Vergesst die Stäbchenprobe nicht, eventuell braucht euer Kuchen länger!


Während der Boden im Ofen ist, könnt ihr euch um die Creme und die Deko kümmern.

Für die Creme schlagt ihr einfach die Sojasahne mit Puderzucker, Vanilleextrakt und etwas blauer Lebensmittelfarbe auf und stellt sie kalt.

Färbt anschließend die Hälfte des Marzipans gelb, ein Viertel rot und das letzte Viertel dunkelblau (einfach rot und viel blau zusammenmischen).

Rollt das gelbe Marzipan dünn aus und stecht lauter Sterne in allen möglichen Formen aus. Aus dem blauen Marzipan stecht ihr zwei Außerirdische aus (ich hab das mit einer weihnachtlichen Honigkuchenmann Form gemacht). Die Planeten macht ihr indem ihr etwas rotes oder blaues Marzipan mit etwas gelbem zu einer Kugel rollt.

Wenn euer Boden fertig und abgekühlt ist, spritzt ihr die Creme mit einer Tülle auf, bewerft sie mit goldenen und silbernen Zuckerstreuseln als Sterne, legt die ausgestochenen Sterne sowie die Planeten auf, verpasst den beiden Außerirdischen noch Zuckerperlen Augen und legt sie ebenfalls auf die Torte.


Wenn ihr die Mengenangaben versechsfacht, könnt ihr euch übrigens ein ganzes Blech unendliche Weiten backen... der nächste Kindergeburtstag kommt bestimmt :)

Habt einen schönen Sonntag!


Mittwoch, 18. Juni 2014

Lieblingsprodukte: Marzipanriegel

Was ist blau, achteckig und schmeckt nach Verheißung? Genau... diese Neuentdeckung:


Ich vermute, dass es diese Leckerei schon eine ganze Weile bei dm gibt, allerdings lag er bei uns bei den sogenannten "Proteinriegeln", um die ich einen weiten Bogen mache. Der Riegel ist super, es ist kein Quatsch drin (mal abgesehen von Zucker, klar) und der Marzipan-Nougat Anteil ist für mich optimal. Guter Nachtisch für unterwegs und eine nette Abwechslung zu meinen üblichen Müsli- und Rohkostriegeln :)


Hersteller: Alnatura
Preis: hab ich vergessen, vermutlich so um einen Euro
Gibt´s bei: dm / Alnatura


Was nehmt ihr euch gerne Süßes für unterwegs mit?



Sonntag, 11. Mai 2014

Kuchen zum Muttertag - süß am Sonntag

Heute ist Muttertag! 


Und während sich meine eigene Mutter für ein paar Tage in den Niederlanden rumtreibt und vermutlich gerade über einer Schale Vla sitzt, habe ich gestern mit der Küchenfee einen Kuchen für ihre Mamma gebacken. Dafür haben wir erstmal gefühlte 100 Blüten und nochmal halb so viele Blätter aus gefärbtem Marzipan ausgestochen:




Der Kuchen an sich ist ein einfacher Rührkuchenteig mit Vanille und Kirschen, schnell gemacht, aber sehr fein!


Zutaten
(für eine 26er Springform)

für den Teig
375 ml Sojamilch
1 Zitrone
185 g Margarine
200 g Zucker
1 Vanilleschote
300 g Kirschen
300 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz

für die Deko
100 g Marzipan
rote und grüne Lebensmittelfarbe
Zuckerperlen
50 g weiße (vegane) Schokolade


Heizt euren Ofen auf 175°C vor.

Mischt die Sojamilch mit dem Saft einer halben Zitrone und stellt sie beiseite.

Halbiert die Vanilleschote längs, kratzt das Mark mit einem Messer heraus und gebt es zusammen mit Zucker und Margarine in eine Schüssel. Schlagt alles luftig auf.

In einer anderen Schüssel mischt ihr Backpulver, Mehl und eine Prise Salz.

Gebt unter Rühren abwechselnd Mehl und Sojamilch zur Margarinemischung.

Wenn ein homogener Teig entstanden ist, schüttet die Kirschen ab und hebt sie unter den Teig. 

Fettet eure Form ein oder legt eure Springform mit Backpapier aus, füllt den Teig hinein und backt den Kuchen für ca. 50 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen!


Während der Kuchen im Ofen ist, könnt ihr schonmal die Deko vorbereiten: färbt ein Drittel des Marzipans grün und zwei Drittel rot. Stecht Blümchen und Blätter aus und setzt in die größeren Blüten Zuckerperlen.

Die Schoki brecht ihr in Stücke und schmelzt sie im Wasserbad.

Wenn der Kuchen fertig gebacken und abgekühlt ist, streicht ihr ihn mit der Schokolade ein und dekoriert ihn übertrieben mit Blumen und Blättern :) Fertig!

Ich hoffe, ihr habt einen entspannten Muttertag, den ihr mit euren Lieben verbringen könnt!










Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten und leckere Bratäpfel

Ihr Lieben, gleich mache ich mich, vollbepackt mit Essen und Geschenken, auf den Weg zu meiner Mutter, danach geht´s zu meinem Vater und zur Oma, dann zu den Schiwegereltern undsoweiterundsofort. Euch wünsche ich entspannte und festliche Weihnachtstage :)

Natürlich hab ich auch noch ein passendes Rezept für euch: Bratäpfel. Die passen auch sehr fein als leichtes Dessert zum opulenten Weihnachtsmenü :)



Zutaten
(für vier prallgefüllte Bratäpfel)

vier leicht säuerliche Äpfel (bei mir war´s wieder der gute alte Rambour)
Ahornsirup
Marzipan
Rosinen
gemahlene Haselnüsse oder gehackte Mandeln oder was ihr wollt
evtl. Amaretto, Cointreau oder etwas Ähnliches
1/2 Packung Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
400 ml Mandelmilch
Zimt


Die Äpfel waschen und vorsichtig das Kerngehäuse entfernen, ohne die Äpfel aufzuschneiden. Es gibt zwar so praktische Kerngehäuseausstecher, ich hab aber kurzerhand ein scharfes Messer genommen, hat auch gut funktioniert und es war mehr Platz, um Leckerlis reinzufüllen :)

Heizt den Ofen auf 160 °C vor.

Nehmt euch ein kleines Stück Marzipan und rollt es zu einer Kugel. Damit verstopft ihr den Apfel unten. 

Piekst mit einem Zahnstocher mehrmals dort innen in den Apfel rein, wo vorher das Kerngehäuse drin war. Dann kippt ihr etwas Ahornsirup in das Loch und schüttel den Apfel vorsichtig. Was passiert? Der Ahornsirup läuft in die ganzen kleinen Löcher und macht den Apfel ahornsirupig :)

Mischt noch etwas mehr Ahornsirup mit Rosinen und gemahlenen Haselnüssen (gehackte Mandeln sind auch gut!). Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt, etwas Amaretto oder Cointreau reinzuschmuggeln :) Die Masse füllt ihr dann ins Apfelloch.

Formt aus etwas Marzipan einen kleinen Deckel, mit dem ihr den Apfel verschließt, damit die Füllung nicht trocken wird.

Schiebt die Äpfel für knapp 30 Minuten in den Ofen.



In der Zwischenzeit macht ihr die Vanillesoße: einfach eine halbe Packung Puddingpulver mit Zucker und Mandelmilch zu einem feinen Sößchen kochen, gut rühren, damit nichts klumpig wird!

Wenn die Äpfel fertig sind, kippt ihr Vanillesoße drüber/dran und verfeinert sie noch mit Zimt. Fertig!


Über die Feiertage werde ich wohl nicht so viel bloggen, ich melde mich aber wieder, sobald ich mit kugelrundem, zufriedenem Bäuchlein zurück auf dem heimischen Sofa bin. Vielleicht mach ich dann auch mal ein paar Fotos von unserem sehr schönen Weihnachtsbaum :) Habt´s schön!



 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Walnuss Honigmarzipan Pralinen - süß am Sonntag

Ihr Lieben, heute in neun Tagen ist Weihnachten! Und deswegen gibt es ab heute eine ganze Woche lang Geschenkideen, mit denen ihr eure Liebsten beglücken könnt. Alle (bis auf eine) Geschenkideen können bei euch zu Hause in der Küche produziert werden und sind in weniger als einer Stunde fix und fertig zum Verschenken, manche sogar noch schneller! Perfekt für "Spontan-Schenker" ;)

Den Anfang machen meine Lieblingspralinen. Die absolut besten, allerallertollsten Pralinen. Richtig vegan sind sie allerdings nicht, da Honig enthalten ist, eine Menge sogar. Warum ich trotz Veganismus weiter Honig esse und das auch gar nicht schlimm finde, könnt ihr hier nachlesen.

Aber jetzt! Die Walnuss Marzipan Pralinen! Jubelt!



Zutaten
(für ca. 15 Pralinen)

200 g Mandelmehl
100 g Honig (am besten einen eher süßen, bspw. Akazie)
100 g Zartbitterschokolade
15 Walnüsse


Das Rezept ist wirklich einfach! Die größte Schwierigkeit besteht darin, die Walnüsse so zu knacken, dass man ganze Nusshälften bekommt...

Verknetet Mandelmehl und Honig zu einer geschmeidigen Masse. Je nachdem, welchen Honig ihr benutzt, wird die Masse ein wenig feucht bleiben. In diesem Fall gebt ihr so lange Mandelmehl dazu, bis die Masse die Konsistenz von Marzipan bekommt :)

Stellt die Masse in Frischhaltefolie gewickelt kalt.

In der Zwischenzeit knackt ihr die Nüsse sehr vorsichtig, damit die Nüsse in Hälften bleiben. Die setzt ihr später dekorativ auf die fertigen Pralinen.

Schmelzt die Zartbitterschokolade im Wasserbad.

Rollt aus eurem Marzipan kleine Kugeln, taucht diese in die geschmolzene Schokolade (das geht am besten mit zwei kleinen Gabeln) und bedeckt sie rundum mit Schoki.

Setzt die schokibedeckten Kugeln vorsichtig auf einem Backpapier ab und drückt pro Kugel eine Walnusshälfte auf die Praline während die Schoki noch flüssig ist.

Lasst die Schokolade bei Zimmertemperatur fest werden.

Die Pralinen kann man im Kühlschrank aufbewahren, dann halten sie ziemlich lange. Theoretisch.


Natürlich könnt ihr euer Marzipan klassisch mit einem Schuss Rosenwasser verfeinern, das es in jedem gut sortierten türkischen Supermarkt gibt. Mich packt allerdings allein beim Gedanken an Rosenwasser das kalte Grausen, deswegen habe ich es nicht benutzt.

Morgen geht es weiter mit feinen Geschenkideen, lasst euch überraschen :) Habt einen schönen Sonntag!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Die Adventszeit bei der Küchenmamsell und ein süß am Sonntag auf Abwegen

Ihr Lieben, heute läuft der Hase das Rentier mal ein wenig anders. Melissa von Gourmandises végétariennes hat mich nämlich gefragt, ob ich nicht einen Gastpost für die Vorweihnachtszeit bei ihr schreiben möchte. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen, zumal ihr Blog eine meiner liebsten Rezeptequellen ist :)
Das heutige süß am Sonntag findet ihr also hier.

Aber ihr sollt hier heute natürlich auch nicht leer ausgehen, deswegen gibt´s eine kleine Vorschau auf die Adventszeit auf meinem Blog :)

 

Natürlich wird es Plätzchen Rezepte geben. Aber nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern auch Rezepte, die ich als alternative Weihnachtsbäckerei bezeichne: für Leute, die lieber herzhaft naschen. Für Leute, die lieber Rohkost mögen. Für Hunde, die an Weihnachten auch nicht leer ausgehen sollen.
Für Katzen hab ich leider nichts, weil die sich schlecht vegan ernähren lassen. Ihr könnt aber versuchen, eurem Stubentiger ein Seitanwürstchen mit Schleife dran unterzujubeln. Im schlechtesten Fall esst ihr das Würstchen selbst und die Mieze kann wenigstens mit der Schleife spielen :)

Geschenkideen dürfen im Dezember auch nicht fehlen, die meisten davon kommen natürlich aus der Küche. Manche sind ein wenig aufwändiger, aber ich habe auch ein paar Sachen gefunden, die man noch ganz flugs zusammenwerfen kann, wenn einem eine Stunde vor der Bescherung auffällt, dass man noch kein Geschenk für seine Cousine zweiten Grades hat.

Zu guter Letzt gibt es einige Vorschläge für das Weihnachtsmenü, vor allem natürlich für den Nachtisch. Und ich werde euch unser Weihnachtsmenü zeigen, das innerhalb einer Stunde komplett auf dem Tisch steht, da ich meine Weihnachtstage lieber mit meinen Lieben unterm Baum in Geschenkpapier kugelnd als kochend am Herd verbringe :)



http://kuechenmamsell.blogspot.de/search/label/Advent%20und%20Weihnachten
Übrigens: wenn ihr auf diesen sympathischen Mann hier rechts in der Sidebar klickt, gelangt ihr zu allen Advents- und Weihnachtsbeiträgen.

Habt einen schönen Sonntag! Ich mache jetzt das erste Türchen auf und zünde die erste dicke rote Kerze an :)







Mittwoch, 25. September 2013

Veganer Vanillepudding mit Mandeln, Marzipan und Rosinen

In manchen Situationen verwendet man Fertiggerichte. Ganz automatisch, als wäre es schon immer so gewesen. Bei mir waren das früher die sauce hollandaise oder die mousse au chocolat aus der Packung. Oder eben Vanillepudding zum Anrühren. Ich meine, sogar meine Oma nimmt fertiges Vanillepuddingpulver für ihre Cremeschnitten. 

Ab heute hat das aber alles ein Ende, habe ich beschlossen. Tschüs, Vanillepuddingpulver! Hallo selbstgemachtes Vanilleträumchen!



Zutaten
(eine Mahlzeit für eine durchgefrorene und nasse Elena, die die Schnauze voll hat vom Seminar und sich den ganzen Tag auf Mann, Sofa und Kuscheldecke gefreut hat)

Für den Pudding
500 ml Mandelmilch
40 g Speisestärke
40 g Zucker
1 Vanilleschote
ein paar ganz wenige Fäden Safran

Für obendrauf
50 g Marzipan
2 EL Rosinen
2 EL Mandeln
Zimt


Die Vanilleschote längs halbieren und gründlich auskratzen.

Von der Mandelmilch ca. 400 ml in einen Topfe geben und erwärmen.

Die restlichen 100 ml mit Zucker, Speisestärke, Safran und Vanillemark mit Hilfe eines Schneebesens gründlich vermischen.

Die Zuckermilch zu der Milch in den Topf geben und solange unter Rühren erhitzen, bis der Pudding andickt und Blasen wirft, dann vom Herd nehmen (Kommt das hier irgendjemandem bekannt vor? Eigentlich alles wie gehabt; nur das Ergebnis ist viel besser!).

Den Pudding in Schalen füllen.

Das Marzipan in kleine Würfelchen schneiden und zusammen mit den Rosinen und den ganzen Mandeln auf dem Pudding verteilen. Zimt drüber stäuben. Nicht geizen!



Mit diesem Rezept nehme ich am Blogevent Seelenfutter der lieben Sabine teil, weil warmer Vanillepudding nach einem langen doofen Tag mit Regen, Kälte und Dunkelheit alles wieder gut macht :)
Ihren Blog findet ihr hier: Schmeckt nach mehr





Sonntag, 15. September 2013

Vegane Pflaumentaschen mit Vanillepudding und Marzipan - süß am Sonntag

Hurra hurra es ist Pflaumenzeit! Von allen Seiten wird man mit Pflaumen überschüttet: "Ach Ele, willst du nicht noch ein paar Pflaumen mitnehmen?" "Klar Oma, die passen sicher gut zu den drei Kilo, die ich schon vom Papa habe!" Bei uns ist mal ein Baum umgekippt, weil zu viele Pflaumen dran waren. Ihr könnt es euch vorstellen.

Pflaumen finde ich also ganz toll. Am liebsten esse ich sie roh, aber manchmal sind sie so hübsch ummantelt mit Kuchen auch ganz toll. Klassischem Pflaumenkuchen kann ich aber nix abgewinnen; ich meine: Hefeteig mit Pflaumen und Zucker obendrauf...? Dann lieber roh ohne alles.

Heute habe ich aber ein spannendes Rezept für Kuchen mit Pflaumen. Und Vanillepudding! Und Marzipan! Esse ich übrigens beides auch gerne :)


Zutaten
(für ca. 12 Pflaumentaschen)

Für den Teig
400 g Mehl
1 Vanilleschote
Prise Salz
50 g Zucker
250 g Sojajoghurt
300 g Margarine

Für die Füllung
300 g Pflaumen
100 g Marzipan
300 ml Mandelmilch 
20 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver

Für den Guss
Puderzucker


Die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer aufschneiden und das Mark herauskratzen. 

Mehl, Margarine, Sojajoghurt, Zucker, Prise Salz und das Vanillemark zu einem geschmeidigen Teig verkneten und für 3 Stunden kalt stellen.

2 1/2 Stunden lang Yoga machen, tiefenentspannt in die Küche zurückkehren und die Füllung vorbereiten: aus Mandelmilch, Vanillepuddingpulver und Zucker einen Pudding kochen. 

Die Pflaumen waschen, entkernen und achteln. Das Marzipan in kleine Würfelchen schneiden. 

Den Ofen auf 190° C vorheizen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen, nicht zu dick. Der Teig war übrigens der bravste Teig den ich je hatte, er hat nicht ein einziges Mal an mir, am Nudelholz oder an der Arbeitsfläche geklebt. Ich war so begeistert, dass ich ihn auf einem Foto verewigt habe:

So ein lieber Teig!

Wenn ihr den Teig ausgerollt habt, schneidet ihn in 12 ca. gleich große Rechtecke. 

Gebt auf eine Hälfte eines Rechtecks etwas Füllung (also etwas Vanillepudding, ein paar Pflaumen und ein paar Marzipanwürfelchen) und klappt die andere Hälfte darüber. Mit einer Gabel drückt ihr die Ränder platt und verschließt sie somit. Anschließend schneidet ihr mit einem scharfen Messer oben noch zwei Schlitze rein.

Die fertigen Taschen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für ca. 20 - 25 Minuten backen, bis die Taschen langsam Farbe bekommen.

Rausnehmen und kurz abkühlen lassen. Aus wenig Wasser und viel Puderzucker einen Zuckerguss herstellen und die Taschen damit großzügig einpinseln.








Sonntag, 1. September 2013

Vegane Marzipan Croissants - süß am Sonntag

Vor einer ganzen Weile habe ich euch das Rezept die Anleitung für vegane Schokicroissants gepostet. Diese Woche gab´s die Croissants mit Marzipan gefüllt, was fast noch besser war :)



Zutaten
(für sechs Croissants)

eine Rolle frischer Blätterteig (ca. 300 g)
100 g Marzipan
3 EL Mandelmilch
1 TL brauner Zucker
50 g Zartbitterschokolade


Wie gehabt müsst ihr beim Blätterteig darauf achten, dass er vegan ist. Die billigeren aus dem Discounter sind meistens vegan; Margarine bzw. Pflanzenfett ist eben billiger als echte Butter ;)

Den Ofen auf 200° C vorheizen.

Den Blätterteig ausrollen und in sechs etwas gleich große Dreiecke schneiden. Bei manchen Discountern gibt´s den Blätterteig schon vorgeschnitten als Croissants zum Selbstbacken. 

Aus dem Marzipan sechs etwa gleich große ca. kleiner Finger dicke und lange Marzipanwürste rollen.

Auf die Blätterteigdreiecke jeweils eine Marzipanwurst legen und von der breiten Seite zur Spitze hin aufrollen, so dass der Teigzipfel außen liegt. Ein wenig biegen um eine schöne Hörnchenform zu bekommen.

Mandelmilch mit braunem Zucker verrühren und die Hörnchen damit bestreichen.

Für ca. 15 Minuten im Ofen goldbraun backen.

Während die Croissants abkühlen, die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die Hörnchen damit überziehen.


Wer hat es mit dem Marzipan übertrieben?