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Sonntag, 18. Oktober 2015

Meine frohköstliche Woche - Tag 7

Heute ist der letzte Tag meiner rohveganen Woche. Und zum Abschluss habe ich nochmal zwei unheimlich leckere Rezepte für euch, natürlich auch was Süßes - ist ja schließlich Sonntag!


Das Essen

Zum Frühstück hatte ich heute nochmal den Chia Leinsamen Pudding, den es auch schon am Dienstag gab. Zum Mittag- bzw. Abendessen gab es heute nochmal was ganz Feines: Zucchini Cannelloni.

Zucchini Cannelloni
1 Zucchini
50 g Sonnenblumenkerne
100 g Haselnüsse
6 getrocknete Tomaten
3 Cocktailtomaten
Salz und Pfeffer
5 Blätter Basilikum


Gebt die Sonnenblumenkerne, die Haselnüsse, den Basilikum, die getrockneten Tomaten und die Cocktailtomaten in die Küchenmaschine und lasst alles so lange durchhacken bis ihr eine Masse habt die ungefähr die Konsistenz von Falafelteig hat.

Wascht die Zucchini und schneidet die Strünke ab. Mit einem Sparschäler schneidet ihr die Zucchini längs in sehr dünne Scheiben.

Nehmt je zwei Teelöffel von der Füllung und rollt sie in die Zucchinischeiben.

Ich habe die Cannelloni mit frischer gehackter Petersilie und ein paar gemischten Salatkernen gegessen. Die angegebene Menge reicht locker für zwei Portionen!


Dann gab´s heute auch noch Kuchen! Supertotalleckeresüchtigmachende Brownies! Sieht zwar aus wie "quadratische Blumenerde" (O-Ton Schwester vom Mann), schmeckt aber so unglaublich gut, dass ich nur deswegen keine zweite Portion mache, weil mir die Kokosraspeln ausgegangen sind. 
Rezept mal wieder von The Rawtarian.

Rohvegane Brownies
1 Cup Walnüsse
1 Cup Datteln
4 EL Kakao
4 EL Kokos
3 EL Agavendicksaft
Prise Salz

Alle Zutaten in die Küchenmaschine werfen und zu einem klebrigen Teig verarbeiten.

Den Teig in eine Brownieform oder eine andere kastenförmige Form geben und festdrücken. Für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. 

Anschließend in kleine Quadrate schneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.



Was ich heute gelernt habe

Auf der Suche nach einem rohen Kuchenrezept habe ich festgestellt, dass der Großteil aller rohveganen Rezepte Kuchen- oder Torten- oder Dessert- oder Keks- oder andere Süßigkeitenrezepte sind :) Vermutlich könnte man sich nur von rohem Süßkram ernähren und es wäre gar nicht mal so großartig ungesund, weil ja eh kein raffinierter Zucker drin ist :D
Insgesamt hat mir die frohköstliche Woche gut getan. Es war gut, mal wieder was auszuprobieren und Neues zu entdecken. Die Highlights diese Woche waren ganz klar die Wraps mit dem dazugehörenden Ranch Dressing am Dienstag, sowie die Cannelloni und die Brownies heute und natürlich meine heißgeliebten rohen Pralinen, die ihr auf dem Bild oben nochmal bestaunen könnt und die ich die ganze Woche über genascht habe. 

Diese Rezepte wird´s auf jeden Fall in Zukunft häufiger geben und ich werde auch versuchen, den Rohkost Anteil in meiner Ernährung zu erhöhen. Zum kompletten Rohköstler werde ich aber mit Sicherheit nicht, dafür freue ich mich jetzt schon zu sehr auf meinen warmen Porridge mit Blaubeersirup morgen :)



 

Donnerstag, 19. März 2015

Vegane Schokoladen Bananen Müsliriegel

Ihr wisst ja schon, dass ich morgens gerne Müsli esse (deswegen finden sich hier auch fünf verschiedene Müslirezepte). Müsli kann man aber zu jeder Tageszeit essen und wenn ich unterwegs bin, habe ich mein Müsli eben in Riegelform dabei :)

Zu den Kürbis-Cranberry Müsliriegeln, gesellt sich heute ein neues Müsliriegel Rezept dazu:
Schokoladen Bananen Müsliriegel.


Die Müsliriegel bekommen mit gepopptem Amaranth, viel gutem Kakao und etwas Süße vom Ahornsirup einen schokoladigen, nicht zu süßen Geschmack. Die Bananenchips passen perfekt dazu!


Zutaten
(für ein ganzes Blech voll)

150 g Haferflocken
50 g gepoppten Amaranth
150 g Bananenchips
3 EL Kakao
100 ml Ahornsirup Grad C
4 EL Soja- oder Hafersahne
Mark einer Vanilleschote
2 EL Mehl
1 Prise Salz


Heizt euren Ofen auf 180°C vor.

Packt die Bananenchips in einen Gefrierbeutel und zerkleinert sie mit Hilfe eines Nudelholzes oder anderen schweren Gegenstandes etwas.

Kratzt das Mark der Vanilleschote heraus und mischt erst alle trockenen Zutaten miteinander (Haferflocken, Amaranth, zerkleinerte Bananenchips, Kakao, Mehl und Salz).

In einer zweiten, kleineren Schüssel mischt ihr Ahornsirup, Hafersahne und Vanillemark. Gebt die feuchten Zutaten zu den trockenen und rührt alles gut durch, bis alle Zutaten feucht sind. Wenn euch die Masse zu trocken vorkommt, könnt ihr noch etwas Mandel- oder Sojamilch dazu geben.

Legt ein Backblech mit Backpapier aus und streicht die Masse etwa 5 mm dick darauf. Legt einen weiteren Bogen Backpapier darauf und ein weiteres Blech obendrauf. Drückt die Masse mit Hilfe des oberen Bleches möglichst fest (ich stell mich auch gerne drauf).

Wenn die Masse glatt und fest gepresst ist, gebt ihr das Blech in den Ofen. Das obere Backpapier unbedingt drauf lassen!

Backt die veganen Schokoladen Bananen Müsliriegel für ca. 12 - 15 Minuten. Lasst sie anschließend etwa eine halbe Stunde abkühlen und schneidet sie dann in Riegel.


Die Müsliriegel halten sich, in Backpapier eingewickelt und in Blechdosen verstaut, ca. zwei Wochen.

Was sind eure liebsten Müsliriegel Kombinationen? Kauft ihr auch Müsliriegel? Welche könnt ihr empfehlen?


Sonntag, 15. Februar 2015

Praliné Kuchen - süß am Sonntag

Vor kurzem habe ich ein veganes Backbuch geschenkt bekommen, La Veganista backt von Nicole Just. Und auch wenn ich viele Leckereien beim Durchblättern gefunden habe, hat mich dieses Rezept für den Praliné Kuchen sofort am meisten angesprochen. Aber immer hat irgendwas gefehlt, wenn ich spontan in Backlaune war; entweder hatte ich keine Haselnüsse, keine Vanille oder keinen Kakao, weil der mal wieder in den rohveganen Schokokugeln gelandet war. Aber heute, endlich! habe ich den Kuchen nachgebacken und er ist so so so lecker!


Das Originalrezept stammt von Nicole Just, jedoch habe ich einige Änderungen vorgenommen. Vor allem habe ich den ganzen Agavendicksaft durch Ahornsirup ersetzt. Agavendicksaft ist für mich echt der siebte Kreis der Hölle. Aber macht mal, wie ihr denkt :)


Zutaten
(für eine kleine Springform von 20 - 22 cm Durchmesser)

Für den Teig
120 g Dinkelmehl
1 EL Kakao
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Apfelessig
40 g Ahornsirup (ich hab Grad A genommen)
160 ml sehr pitzeliges Sprudelwasser

Für die Praliné Masse
300 g Haselnüsse
20 g Kakao
125 ml Ahornsirup
150 ml Mandelmilch
1 gehäufter TL Agar-Agar
eine Vanilleschote


Heizt euren Backofen auf 170°C vor und legt die kleine Springform mit Backpapier aus.

Mischt Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander und rührt anschließend Essig, Ahornsirup und Mineralwasser schnell unter, bis ihr einen klümpchenfreien Teig habt.

Füllt den Teig in die Form und backt das Ganze für 12 Minuten. Stäbchenprobe nicht vergessen! Nehmt den Boden für den Praliné Kuchen anschließend heraus und lasst ihn abkühlen.


Für die Praliné Masse stellt den Ofen auf 200°C hoch und legt die Haselnüsse auf ein Blech. Röstet sie für gut 7 Minuten, bis die Häutchen platzen und sie zu duften anfangen.

Lasst die Haselnüsse kurz abkühlen und mahlt sie dann in einem Hochleistungsmixer oder in der Küchenmaschine ganz fein.

Gebt den Kakao dazu und mahlt so lange weiter, bis die Masse leicht ölig wird. Eventuell müsst ihr dem Mixer kurze Pausen gönnen, damit er nicht heiß läuft.

Mischt die Nussmasse mit Ahornsirup, kratzt die Vanilleschote aus und gibt das Mark ebenfalls dazu.

In einem Topf verquirlt ihr die Mandelmilch mit dem Agar-Agar und lasst die Mischung eine Minute köcheln. Anschließend kurz abkühlen lassen und dann mit der Haselnussmasse gut vermischen; es sollte eine homogene Masse werden!

Legt einen Tortenring um den Kuchenboden und gebt die Masse darauf.

Jetzt kommt der Haken... aber ihr seid vermutlich eh schon verliebt in den Praliné Kuchen :) Der Kuchen muss mindestens sechs Stunden im Kühlschrank fest werden. Ich hab mir einen Timer gestellt und den ganzen Tag geputzt und versucht, möglichst wenig an den Kuchen zu denken. Nach fünf Stunden und 38 Minuten hab ichs nicht mehr ausgehalten :D
Der Kuchen war aber schon fest und so lecker!

Habt einen schönen Sonntag! Gleich kommt meine Mamma noch, um auch etwas vom Kuchenglück zu erleben :)



Montag, 11. August 2014

Schoko Milkshake Montag

Der Milkshake Montag neigt sich dem Ende zu, heute habe ich für euch die letzte Milkshake Idee. Dafür ist es ein echter Klassiker: Schoko Milkshake


Zutaten
(für zwei große Gläser)

250 ml Haselnussmilch
2 Kugeln veganes Schokoladeneis
2 EL Kakao
ein kleiner Espresso
etwas vegane Sahne
Schokoladenstreusel


Wenn ihr das Schokoladeneis nicht selbst machen wollt, könnt ihr es natürlich auch kaufen, bspw. Swedish Glace divince chocolate, was es bei größeren Supermärkten gibt. Wenn ihr den Milkshake für Kinder macht, ersetzt doch bitte den Espresso durch einen Schuss Schokoladensirup. Kinder auf Koffein sind nur lustig für die Kinder selbst.

Gebt Kakao, Haselnussmilch, Espresso und Eis in einen Mixer oder vermengt das Ganze mit einem Pürierstab.

Gebt den Milkshake in zwei große Gläser und dekoriert ihn mit etwas veganer Sahne und Schokoladenstreuseln. Fertig und losschlürfen!


Sonntag, 5. Januar 2014

Marmorkuchen - süß am Sonntag

Ihr Lieben, das heutige süß am Sonntag kommt ausnahmsweise etwas später; eigentlich wollte ich euch heute nämlich das ultimativenichtmehrzutoppende Banana Bread nach original hawaiianischem Rezept vorstellen, habe aber heute Nachmittag gemerkt, dass die Bananen noch eine Weile im Schönheitsschlaf liegen sollten, bevor ich sie verarbeite. Deswegen gibt´s heute kurzerhand einen anderen Klassiker für euch: Marmorkuchen.



Wenn ihr hier schon eine Weile mitlest, wisst ihr, dass ich einen feinen Kuchen jederzeit einer Torte vorziehen würde. Aber nur, wenn er wirklich saftig ist, trockener Kuchen ist für mich höchstens mit reichlich Sojajoghurt und Marmelade eine Option. 
Dieser hier ist ganz anders! Schön saftig, gehaltvoll und mumpfig (das ist das Adjektiv, das für mich einen perfekten Kuchen ohne jegliche Füllung oder Guss bezeichnet :) )


Zutaten
(für eine Guglhupf- oder Königskuchenform)

125 Margarine
130 g Zucker
1 Biozitrone
250 ml Sojamilch
200 g Mehl
30 - 40 g Kakao
1 Prise Salz
3 TL Backpulver
etwas Margarine für die Form
evtl. 60 g Zartbitterschokolade


Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Die Biozitrone waschen und die Schale abreiben.

Die Zitrone halbieren und den Saft einer Zitronenhälfte mit der Sojamilch mischen.

Margarine, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.

In einer anderen Schüssel Mehl, die Prise Salz und Backpulver vermischen. 

Nun abwechselnd die Mehlmischung und die Sojamilch zur Margarinemischung geben und solange rühren, bis ein homogener, glatter Teig entstanden ist. 

Eine Guglhupf- oder Königskuchenform einfetten und die Hälfte des Teiges hineinfüllen. 

Den Kakao zum Rest des Teiges dazugeben und gut unterrühren. Je nachdem, welchen und wieviel Kakao ihr verwendet, wird der Teig ein wenig trocken; mischt dann einfach noch einen guten Schuss Sojamilch unter.

Gebt den Kakaoteig ebenfalls in die Form. Nehmt euch eine Gabel (ich habe ein Essstäbchen genommen) und mischt den hellen und den dunklen Teig etwas miteinander. Einfach ein wenig Unruhe im Guglhupf stiften :)

Schiebt den Marmorkuchen für ca. 45 Minuten in den Ofen.



Lasst den Kuchen komplett abkühlen, bevor ihr ihn aus der Form nehmt, vor allem, wenn ihr eine Guglhupfform verwendet! Sonst bricht das gute Stück leicht auseinander.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr den Kuchen abschließend noch mit geschmolzener Zartbitterschokolade überziehen :)

Ihr könnt den Kuchen gut am Abend backen und morgens mitnehmen; ich hatte ihn irgendwann mal für meine Referendarskollegen mitgebracht, die sich sehr gefreut haben :)



Das Banana Bread kommt dann nächste Woche, wenn die Bananen reif sind. Habt einen schönen Sonntag! :)