Der Mann und ich haben dieses Jahr innerhalb von zwei Wochen fast zwölf Kilo Zucchini gegessen und das, obwohl ich in weiser Voraussicht selbst keine angebaut habe. Zucchini kamen aus allen Ecken: von meinem Vater, vom Schwiegervater, vom Nachbarn, vom Gemüsemann mit den Worten "Die geb ich Dir so, kann man ja immer gut gebrauchen." Da hatten mir die Zucchini aber schon so das Hirn vernebelt, dass ich kaum Widerstand leisten konnte.
Es gab also:
Zucchinispaghetti, natürlich
Minestrone
Zucchinipesto
Zucchinisuppe
Zucchinisalat
Zucchinipizza (in dem Rezept habe ich die geriebenen Kartoffeln durch Zucchini ersetzt)
und Zucchinikuchen (das Rezept findet ihr drüben bei Christina, ich hab die Eier durch Sojamehl ersetzt)
Als uns die Zucchini gerade aus den Ohren herauskamen, ich nachts sogar schon von Zucchini geträumt habe, wir aber immer noch zwei jeweils anderthalb Kilo schwere Monster hatten, habe ich ein großartiges Rezept für Zucchinipfannkuchen bei Gourmandises végétariennes gefunden.
Die Zucchinipfannkuchen waren so lecker, dass alle beide Zucchini zu knapp dreißig Pfannkuchen wurden, von denen nicht nur wir beide, sondern auch noch meine Mutter und diverse andere Leute über drei Tage gegessen haben.
Zutaten
(für zwei bis drei Personen)
2 EL geschrotete Leinsamen
250 g Mehl (ich hab 630er Dinkelmehl genommen, Weizen geht natürlich auch)
Salz (wenn ihr Kala Namak nehmt, schmeckt es noch etwas nach Ei) und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
200 ml Wasser
80 ml Pflanzenmilch
2 kleine Zwiebeln
600 g Zucchini
2 TL Öl
Öl zum Braten
Als Eiersatz nehmen wir diesmal Leinsamen. Vermischt die Leinsamen mit etwa 10 EL lauwarmem Wasser und lasst sie gut 10 Minuten quellen.
In der Zwischenzeit schält und hackt ihr die Zwiebeln in feine Würfelchen und wascht und raspelt die Zucchini grob auf der Küchenreibe.
Gebt Mehl, Salz und Pfeffer, Kurkuma, Öl, Wasser und Sojamilch zu den Leinsamen und verrüht alles gut miteinander. Lasst es anschließend wieder eine Viertelstunde quellen.
Zum Schluss hebt ihr die geriebenen Zucchini und die gehackten Zwiebelchen unter und bratet den Teig portionsweise in heißem Öl zu relativ dicken Pfannkuchen aus.
Wir haben dazu die heißgeliebte Aioli gegessen, beim Originalrezept findet ihr noch einen eher asiatisch angehauchten Dipp. Pesto, veganen Frischkäse oder Joghurt stelle ich mir auch lecker dazu vor.
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Dienstag, 19. August 2014
Samstag, 23. November 2013
Kräuter Pfannkuchen mit Champignons Merlot
Gestern habe ich euch das Rezept für den Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen, Äpfeln und Weißweindressing gezeigt. Natürlich gibt es aber nicht nur Salat als Hauptgang des Menüs, das ich für Franzis Blogevent gekocht hab! Im Mittelpunkt stehen eher die mit Pilzen gefüllten Kräuter Pfannkuchen, die wirklich außerordentlich gut waren :)
Ursprünglich wollte ich die Pfannkuchen mit meiner bewährten Zwiebelsoße füllen. Dann lief mir aber dieses vielversprechende Rezept über den Weg... Und auch wenn ich statt Burgunder Merlot genommen habe (man möge mir verzeihen :) ), hat die Soße hervorragend geschmeckt.
Zutaten
(für vier Portionen)
Für die Pfannkuchen
125 Vollkornmehl
200 ml Sojamilch oder Hafermilch
ein Schuss sehr sprudeliges Mineralwasser
etwas Salz
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian
Öl zum Ausbacken
Für die Pilze
Olivenöl
450 g Champignons
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Gemüsebrühe
1/2 Tasse Rotwein (ich hab Merlot genommen)
1 EL Tomatenmark
1 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer
ein halber Bund gekräuselte Petersilie
Die Pilze säubern und in schmale Streifen schneiden. Ich wasche Pilze nie, sondern bürste sie nur vorsichtig ab, damit es beim Essen später nicht knirscht :)
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Den Knoblauch schälen. Die Möhre waschen, schälen und fein hacken.
Die Pilze mit Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten, bis sie zu bräunen beginnen. Die Pilze aus der Pfanne auf einen Teller geben und erstmal zur Seite stellen.
Zwiebel und Karotte in der Pfanne dünsten. Den Knoblauch pressen und dazugeben.
Mit Wein ablöschen und die Hitze hochdrehen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Pilze dazugeben, das Ganze mit Pfeffer und Salz würzen und bei mittlerer Hitze gut 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Pfannkuchen machen: einfach alle Zutaten miteinander verrühren und die Pfannkuchen mit etwas Öl in einer Pfanne ausbraten. Bei mir sind bei der Menge fünf dünne Pfannkuchen rausgekommen. Sind eure Pfannkuchen fertig, haltet sie warm, bspw. im Ofen oder auf einem vorgewärmten Teller.
Ist die Flüssigkeit der Pilze sichtlich reduziert, Mandelmus zum Andicken einrühren und noch ein paar Minuten köcheln lassen.
Die Petersilie waschen und fein hacken.
Die Pfannkuchen mit den Pilzen füllen, mit der frischen Petersilie bestreuen und zuklappen. Lecker!
Ursprünglich wollte ich die Pfannkuchen mit meiner bewährten Zwiebelsoße füllen. Dann lief mir aber dieses vielversprechende Rezept über den Weg... Und auch wenn ich statt Burgunder Merlot genommen habe (man möge mir verzeihen :) ), hat die Soße hervorragend geschmeckt.
Zutaten
(für vier Portionen)
Für die Pfannkuchen
125 Vollkornmehl
200 ml Sojamilch oder Hafermilch
ein Schuss sehr sprudeliges Mineralwasser
etwas Salz
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian
Öl zum Ausbacken
Für die Pilze
Olivenöl
450 g Champignons
1 kleine Möhre
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Gemüsebrühe
1/2 Tasse Rotwein (ich hab Merlot genommen)
1 EL Tomatenmark
1 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer
ein halber Bund gekräuselte Petersilie
Die Pilze säubern und in schmale Streifen schneiden. Ich wasche Pilze nie, sondern bürste sie nur vorsichtig ab, damit es beim Essen später nicht knirscht :)
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Den Knoblauch schälen. Die Möhre waschen, schälen und fein hacken.
Die Pilze mit Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten, bis sie zu bräunen beginnen. Die Pilze aus der Pfanne auf einen Teller geben und erstmal zur Seite stellen.
Zwiebel und Karotte in der Pfanne dünsten. Den Knoblauch pressen und dazugeben.
Mit Wein ablöschen und die Hitze hochdrehen. Gemüsebrühe, Tomatenmark und Pilze dazugeben, das Ganze mit Pfeffer und Salz würzen und bei mittlerer Hitze gut 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Pfannkuchen machen: einfach alle Zutaten miteinander verrühren und die Pfannkuchen mit etwas Öl in einer Pfanne ausbraten. Bei mir sind bei der Menge fünf dünne Pfannkuchen rausgekommen. Sind eure Pfannkuchen fertig, haltet sie warm, bspw. im Ofen oder auf einem vorgewärmten Teller.
Ist die Flüssigkeit der Pilze sichtlich reduziert, Mandelmus zum Andicken einrühren und noch ein paar Minuten köcheln lassen.
Die Petersilie waschen und fein hacken.
Die Pfannkuchen mit den Pilzen füllen, mit der frischen Petersilie bestreuen und zuklappen. Lecker!
Das Rezept für den Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen und Äpfeln habe ich gestern gepostet, der Nachtisch war dieses Vanilleträumchen.
Sonntag, 17. November 2013
Vegane Pfannkuchen - süß am Sonntag
Sonntags sitzen wir den Großteil der Zeit am Küchentisch. Das Frühstück geht in Brunch über, dann in Mittagessen und schließlich in Kaffeeklatsch. Nebenbei wird gelesen, gespielt oder korrigiert. Heute hatten wir sogar das Vergnügen, zu viert am übervollen Tisch zu sitzen und ausgiebig zu frühstücken (deswegen kommt das heutige süß am Sonntag auch etwas später).
Sehr gut für solche Anlässe eignen sich Pfannkuchen. Die sind nämlich weder Frühstück, noch Brunch, noch Mittagessen. Es kommt bloß darauf an, was man reinfüllt oder oben drauf drapiert. Ihr könnt also mit Marmelade gefüllten Pfannkuchen morgens zum Frühstück beginnen und mittags/nachmittags mit Käse gefüllten Pfannkuchen aufhören. Rundum ausgewogen :)
Wo das Rezept herkommt, weiß ich leider nicht mehr. Es stand auf einem der hundert Zettel im Küchenschrank. Das Tolle daran ist jedenfalls, dass man alle Zutaten immer im Haus hat: für spontane Pfannkuchenparties :)
Zutaten
(für ca. 12 Pfannkuchen)
250 g Mehl (kann auch gerne Vollkorn sein)
400 ml Sojamilch
50 ml sehr sprudeliges Mineralwasser
Prise Salz
evtl. etwas Zucker
Öl zum Ausbacken
Alle Zutaten (bis auf das Öl) miteinander verrühren, bis ein homogener Teig entsteht.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pfannkuchen einen nach dem anderen darin ausbacken.
Schon fertig! Get creative!
Sehr gut für solche Anlässe eignen sich Pfannkuchen. Die sind nämlich weder Frühstück, noch Brunch, noch Mittagessen. Es kommt bloß darauf an, was man reinfüllt oder oben drauf drapiert. Ihr könnt also mit Marmelade gefüllten Pfannkuchen morgens zum Frühstück beginnen und mittags/nachmittags mit Käse gefüllten Pfannkuchen aufhören. Rundum ausgewogen :)
Wo das Rezept herkommt, weiß ich leider nicht mehr. Es stand auf einem der hundert Zettel im Küchenschrank. Das Tolle daran ist jedenfalls, dass man alle Zutaten immer im Haus hat: für spontane Pfannkuchenparties :)
Zutaten
(für ca. 12 Pfannkuchen)
250 g Mehl (kann auch gerne Vollkorn sein)
400 ml Sojamilch
50 ml sehr sprudeliges Mineralwasser
Prise Salz
evtl. etwas Zucker
Öl zum Ausbacken
Alle Zutaten (bis auf das Öl) miteinander verrühren, bis ein homogener Teig entsteht.
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pfannkuchen einen nach dem anderen darin ausbacken.
Schon fertig! Get creative!
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