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Dienstag, 6. Januar 2015

Gebackener Blumenkohl mit Quinoa

Ich habe Jahreskalender, in die ich eintrage, wann ich wieviel Sport mache. In 2014 bin ich 80 km gelaufen, habe 12 Stunden Yoga gemacht, bin 112 km geschwommen und habe 105 Stunden Bodyrock/HIIT gemacht. Ich könnte zu meiner Verteidigung jetzt vorbringen, dass ich ja noch im Referendariat war und dementsprechend wenig Zeit hatte, aber da ist definitiv noch eine Menge Luft nach oben. Vor allem die Yoga Bilanz ist eher deprimierend, bedenkt man, dass Yoga mal mein absoluter Lieblingssport war. Und laufen... naja. Ebenfalls ausbaufähig.

Und weil ich jetzt eh so viel übers Sport machen gefaselt habe, gibt´s obendrein auch noch ein gesundes Rezept. So bin ich heute drauf.


Was ihr da oben seht, ist gebackener Blumenkohl mit einer Mandel Curry Soße und als Beilage Quinoa mit Cranberries, Harissa und Zimt. Dass ich eine innige Beziehung zu Harissa führe, wisst ihr schon. Zusammen mit dem Zimt war das aber echt der zweite Frühling ;)


Zutaten
(für zwei Personen)

1 Blumenkohl
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Cheyennepfeffer
3 EL helles Mandelmus
2 TL mildes Curry
75 g Quinoa
3 EL Cranberries
Harissa
Zimt


Heizt euren Ofen auf 180°C vor.

Wascht den Blumenkohl und schneidet ihn klein. Mischt ihn in einer Schüssel mit großzügig Olivenöl (so vier bis fünf Esslöffel), Salz, Pfeffer und Cheyennepfeffer.

Gebt den Blumenkohl auf ein Blech und backt ihn für ca. 30 Minuten im Ofen.

Bringt etwa 230 ml Wasser zum Kochen, streut den Quinoa hinein und lasst ihn auf geringer Hitze gut zehn Minuten kochen. Anschließend gebt ihr die Cranberries, viel Harissa und wenig Zimt dazu und lasst den Quinoa weitere zehn Minuten im geschlossenen Topf quellen.

Für die Soße vermischt ihr Mandelmus, etwa 80 ml Wasser und das Curry miteinander, sodass ihr eine nicht zu flüssige Soße habt.


Gebt den Blumenkohl auf einen Teller, begießt ihn mit der Soße, legt ihm etwas Quinoa zur Seite und freut euch, wie lecker so ein stinklangweiliger Blumenkohl plötzlich schmecken kann :)






Dienstag, 26. November 2013

Kartoffel Linsen Curry mit Kokosnussmilch

Ist euch schonmal aufgefallen, dass die hässlichsten Sachen meistens am Leckersten schmecken? Mein heißgeliebter Hirseauflauf z.B. Oder das Chili. Schmecken großartig, sehen aber nach Schleim und Schlamm aus.

Und auch das nachfolgende Rezept würde mit seiner matschigen Ästhetik höchstens einen Joseph Beuys begeistern. Ihr könnt ja einfach die Augen zumachen, beim Essen. Wenn´s erstmal im Mund angekommen ist, gibt´s eh kein Halten mehr :)



Zutaten
(für zwei Personen)

500 g Kartoffeln
1 große Tasse rote Linsen
400 ml Kokosnussmilch
2 EL Currypulver
Cheyennepfeffer
Salz


Die Kartoffeln waschen, schälen und in nicht zu kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Auf mittlerer Hitze köcheln.

Die Linsen in einem anderen Topf 2 cm hoch mit Wasser bedecken und für ca. zehn Minuten kochen. Das Wasser nicht salzen, sonst dauert es viel länger, bis die Linsen gar sind!

Sind die Kartoffeln und die Linsen fast gar, beides abschütten und in einen gemeinsamen Topf geben. Die Kokosnussmilch, etwas Cheyennepfeffer und das Currypulver dazugeben. Wieviel Currypulver ihr wirklich nehmt, hängt davon ab, wie würzig ihr es mögt und wie scharf euer Currypulver ist. Meins ist relativ mild, deswegen nehme ich gut zwei EL davon.

Alles einmal durchrühren und bei mittlerer Hitze mit offenem Deckel köcheln lassen, bis sich die Linsen in Wohlgefallen auflösen und die Kokosnussmilch größtenteils verdampft ist. Es sollte eine breiige Konsistenz haben :)

Mit Salz abschmecken und servieren. Ich hab dazu eine Scheibe dunkles Brot gegessen, hat gut gepasst :)





Montag, 4. November 2013

Veganes Kichererbsencurry

Während ich heute die kulinarischen Höhepunkte der Mensa genießen durfte, habe ich für euch etwas Feines: Kichererbsencurry. Mit Zitronengras und Kokosnussmilch, ähnlich wie die Thaisuppe vor ein paar Wochen, aber sättigender.
Leicht scharf, schön wärmend, genau richtig für das miese Wetter :)



Zutaten
(für zwei verfressene Personen)

400 g vorgekochte Kichererbsen
300 ml Kokosmilch
2 Strünke frisches Zitronengras
1 Paprika
2 Zwiebeln
1 Chili
etwas Öl
Currypulver
Chilipulver
Cheyennepfeffer
Salz


Die äußeren, harten Blätter des Zitronengras entfernen und das weiche Innenleben in feine Röllchen schneiden.

Die Zwiebeln schälen und ebenfalls fein hacken.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Zwiebeln und das Zitronengras darin bei mittlerer Hitze dünsten.

In der Zwischenzeit die Paprika und die Chili waschen, entkernen und kleinschneiden. Mit in die Pfanne geben und ebenfalls andünsten. 

Ist das Gemüse weich, gebt ihr die Kokosnussmilch dazu und lasst das Ganze köcheln.

Wenn die Soße ein wenig eingedickt ist, gebt ihr die Kichererbsen dazu und würzt mit Salz, Cheyennepfeffer, Chili- und Currypulver und rührt gut um.

Lasst es noch ein bisschen vor sich hinköcheln (die Kichererbsen dürfen aber nicht auseinanderfallen!), schmeckt nochmal ab und serviert es anschließend. Dazu passt Naan oder auch Fladenbrot.


Hier findet ihr noch ein anderes Curry: mit Linsen... auch lecker :)









Mittwoch, 11. September 2013

Veganes Linsencurry

Gerichte, bei denen einfach alle Zutaten in einen Topf kommen, sind gleich doppelt toll: man bekommt ganz viele Aromen auf einmal und muss nur einen Topf spülen. Schlicht super.

Und Curry geht eben auch immer. Es ist gar nicht so wichtig, welches Gemüse oder welche Hülsenfrüchte ihr für euer Curry nehmt; was eben gerade im Haus ist. Stattdessen steht und fällt der Geschmack mit der Currypaste. Die gibt´s in asiatischen Supermärkten in drei verschiedenen Ausführungen: rot, gelb und grün. 
Die grüne Currypaste ist echt scharf. Ich bin da gar nicht zimperlich und traktiere meine Geschmacksnerven seit Jahren mit schrecklich scharfen Sachen, aber: lasst einfach die Finger von der grünen Currypaste. Ich glaube, die Zutatenliste liest sich ungefähr so: 100% sehr scharfe, alles sofort entzündende grüne Chilies.
Die rote Currypaste ist auch noch scharf, für europäische Gaumen sogar sehr scharf. Von der würde ich für den täglichen Hausgebrauch auch eher abraten.
Bleibt die gelbe Currypaste. Und die ist einfach nur toll und allerliebst. Gelb wird sie durch einen hohen Kurkuma Anteil, der hervorragend zu Gemüse oder auch Suppen auf Kokosnussmilchbasis passt. Mild ist die gelbe Paste deswegen trotzdem nicht. Aber wir kochen hier auch Curry und nicht Eintopf.



Zutaten
(für zwei Personen)

1 Zwiebel
1 Bund Frühlingszwiebeln
ein wenig Öl
1 Paprika
250 g gekochte Linsen
2 TL gelbe Currypaste


Die Zwiebel schälen und hacken. In einem großen Topf in ein wenig Öl langsam dünsten.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen, kleinschneiden und ebenfalls in den Topf geben.

Die Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Wenn die Zwiebeln weich geworden sind, die Paprika auch in den Topf geben.

Anschließend die Linsen dazugeben.

Currypaste löst sich sehr schlecht auf, wenn man sie einfach zu einem Gericht dazu gibt. Nehmt euch ein großes Wasserglas (so ca. 200 ml), füllt es mit lauwarmem Wasser und löst die Currypaste darin auf. Gebt anschließend die Flüssigkeit auch in den Topf.

Stellt den Topf auf kleine Hitze und schließt den Deckel. Zwischendurch solltet ihr mal durchrühren. Wenn die Linsen kurz vor dem Zerkochen sind, ist euer Curry fertig.



Ihr könnt das Curry so essen, wie es ist, ich mag dazu aber lieber eine neutrale Beilage, mit der man es mischen kann. Wir hatten diesmal Couscous dazu, aber Hirse, Bulgur oder Reis passen auch gut.

Statt Linsen könnt ihr natürlich auch Bohnen oder Kichererbsen nehmen, ganz, wie es euch gefällt :)