Ich weiß gar nicht, wo das Rezept für den Russischen Zupfkuchen eigentlich herkam. Plötzlich, mitten in meiner Kindheit war er da, ich mochte ihn gleich, weil Schokolade und Kirschen im Spiel waren. Seitdem ist er wohl der Kuchen, den meine Mamma am häufigsten macht, zum Kaffeeklatsch, zu Geburtstagen oder einfach mal so zwischendurch. Ich kann das gut verstehen, denn er ist schnell gemacht, bleibt lange saftig und findet immer großen Anklang.
Ich habe das Rezept meiner Mutter veganisiert und die Anzahl der Streusel sehr großzügig erhöht :) Außerdem kommen die Streusel meiner Mamma obendrauf ohne Kakao aus, aber ihr wisst ja, dass ich eine Schwäche für alles mit Schoki habe :)
Zutaten
(für eine 26er Springform oder eine rechteckige Brownieform)
für den Teig
1 EL Sojamehl
220 g Mehl
30 g Kakao
125 g Margarine
125 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
etwa 50 ml Mandelmilch
für die Füllung:
1 Biozitrone
400 g Seidentofu
125 g Zucker
1 Packung Vanillepuddingpulver
350 g Kirschen aus dem Glas
Für den Eiersatz mischt ihr das Sojamehl mit 2 EL Wasser und lasst es kurz quellen.
In der Zwischenzeit heizt ihr den Ofen auf 200°C vor und legt eine Springform mit Backpapier aus oder fettet Eure Brownieform ein.
Mischt in einer Schüssel Mehl, Kakao, Zucker und Backpulver. Gebt die Margarine und das angedickte Sojamehl dazu und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Sollte das nicht möglich sein, weil der Teig zu trocken ist, gebt etwas Mandelmilch hinzu.
Teilt den Teig in zwei Hälften, rollt die eine Hälfte aus und legt Eure Springform damit aus. Zieht den Teig an den Rändern etwas hoch.
Für die Füllung wascht ihr die Zitrone und reibt ihr die Schale ab.
Mischt den Seidentofu mit Zucker, dem Vanillepuddingpulver, der Zitronenschale und dem Saft einer halben Zitrone.
Gebt die Füllung in Euren vorbereiteten Boden, schüttet die Kirschen ab und verteilt sie auf der Füllung.
Verarbeitet den restlichen Teig zu Streuseln und werft diese locker auf den Russischen Zupfkuchen.
Backt den Kuchen für ca. 45 Minuten und lasst ihn vorm Anschneiden gut durchkühlen.
Jetzt könnt ihr z. B. Eure Lieblingsrussen (ich habe davon gleich zwei ♥) zum sonntäglichen Kaffeeklatsch einladen und ihnen erklären, was das für ein Rezept ist. In Russland hat man von einem Russischen Zupfkuchen nämlich noch nie gehört... ;)
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Sonntag, 1. Mai 2016
Sonntag, 24. April 2016
Kirschkuchen mit Marzipancreme - süß am Sonntag
Kennt ihr das? Ihr seht ein Rezept, lasst alles stehen und liegen und müsst es sofort nachbacken? Flitzt schnell in die Küche, um zu schauen, ob alle Zutaten im Haus sind und legt sofort los...?
So ging es mir letztes Wochenende. Ich habe diesen wunderbaren Kuchen in einer veganen Facebook Gruppe gesehen und zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die Backzutaten immer auf Vorrat haben.
Kirschkuchen mit Schokoladen Haselnussboden und einer Vanille Marzipan Creme obendrauf. Muss ich mehr sagen?!
Das Originalrezept stammt von Dr. Oetker, wurde von mir aber etwas abgewandelt.
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
50 g Zartbitterschoki
125 g Mehl (ich hab 630er Dinkel genommen)
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 Vanilleschote
50 g gemahlene Haselnüsse
125 ml Mandelmilch
4 EL Sonnenblumen- oder anderes geschmacksneutrales Öl
1 Glas Kirschen (abgetropft ca. 400 g, ich habe süße Kirschen genommen)
für die Marzipancreme
100 g Marzipan
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
200 ml Mandelmilch
200 ml Hafersahne
50 g Zartbitterschoki
1 EL Leinöl
Zuallererst lasst ihr die Kirschen abtropfen und hackt die Schokolade für den Teig grob klein.
Legt Eure Springform mit Backpapier aus und heizt den Ofen au 170°C vor.
In einer Schüssel mischt ihr Mehl, Backpulver, Zucker und die gemahlenen Haselnüsse miteinander.
Halbiert die Vanilleschote längs, kratzt das Mark heraus und mischt es in einer zweiten Schüssel mit der Mandelmilch und dem Öl.
Gebt die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rührt das Ganze gut durch, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Hebt mit einem Löffel noch die gehackte Schoki unter und füllt den Teig in die Springform.
Verteilt die Kirschen auf dem Teig, drückt sie etwas an und backt den Teig für 30 Minuten. Macht unbedingt die Stäbchenprobe, bevor ihr ihn rausholt!
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Marzipancreme vorbereiten. Schneidet das Marzipan in möglichst kleine Stückchen. Das ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit, vor allem, wenn ihr hochwertiges Marzipan mit einem hohen Mandelteil nehmt.
Mischt das Vanillepuddingpulver mit dem Zucker und gebt etwa ein Drittel von der Mandelmilch dazu. Rührt gut um, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
Erhitzt die restliche Mandelmilch mit der Hafersahne und den Marzipanstückchen in einem Topf auf dem Herd, rührt dabei immer wieder um, damit sich das Marzipan gut auflöst.
Gebt das angerührte Puddingpulver dazu und lasst alles miteinander kurz aufkochen, sodass die Marzipancreme andickt.
Ist Euer Boden fertig und abgekühlt, gebt ihr die Marzipancreme darauf und lasst sie auskühlen.
Für die Deko hackt ihr die Zartbitterschoki klein und lasst sie zusammen mit dem Leinöl im Wasserbad schmelzen. Gebt sie anschließend in einen Spritzbeutel und malt viele große Kreise auf den Kuchen. Ich habe zusätzlich noch ein paar Kirschen draufgeworfen :)
Der Kuchen war genauso lecker wie ich mir das vorgestellt habe und wurde mit jedem Tag besser, hat aber insgesamt nur drei Tage überlebt. Und damit nicht nur der Mann und ich was vom großen Kuchenglück haben, habe ich meinen Lieblingsbuchhändlern auch was vorbeigebracht, deren Feedback reiche ich nach ;)
Habt einen schönen Sonntag!
So ging es mir letztes Wochenende. Ich habe diesen wunderbaren Kuchen in einer veganen Facebook Gruppe gesehen und zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die Backzutaten immer auf Vorrat haben.
Kirschkuchen mit Schokoladen Haselnussboden und einer Vanille Marzipan Creme obendrauf. Muss ich mehr sagen?!
Das Originalrezept stammt von Dr. Oetker, wurde von mir aber etwas abgewandelt.
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
50 g Zartbitterschoki
125 g Mehl (ich hab 630er Dinkel genommen)
2 TL Backpulver
80 g Zucker
1 Vanilleschote
50 g gemahlene Haselnüsse
125 ml Mandelmilch
4 EL Sonnenblumen- oder anderes geschmacksneutrales Öl
1 Glas Kirschen (abgetropft ca. 400 g, ich habe süße Kirschen genommen)
für die Marzipancreme
100 g Marzipan
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 EL Zucker
200 ml Mandelmilch
200 ml Hafersahne
50 g Zartbitterschoki
1 EL Leinöl
Zuallererst lasst ihr die Kirschen abtropfen und hackt die Schokolade für den Teig grob klein.
Legt Eure Springform mit Backpapier aus und heizt den Ofen au 170°C vor.
In einer Schüssel mischt ihr Mehl, Backpulver, Zucker und die gemahlenen Haselnüsse miteinander.
Halbiert die Vanilleschote längs, kratzt das Mark heraus und mischt es in einer zweiten Schüssel mit der Mandelmilch und dem Öl.
Gebt die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rührt das Ganze gut durch, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Hebt mit einem Löffel noch die gehackte Schoki unter und füllt den Teig in die Springform.
Verteilt die Kirschen auf dem Teig, drückt sie etwas an und backt den Teig für 30 Minuten. Macht unbedingt die Stäbchenprobe, bevor ihr ihn rausholt!
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal die Marzipancreme vorbereiten. Schneidet das Marzipan in möglichst kleine Stückchen. Das ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit, vor allem, wenn ihr hochwertiges Marzipan mit einem hohen Mandelteil nehmt.
Mischt das Vanillepuddingpulver mit dem Zucker und gebt etwa ein Drittel von der Mandelmilch dazu. Rührt gut um, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
Erhitzt die restliche Mandelmilch mit der Hafersahne und den Marzipanstückchen in einem Topf auf dem Herd, rührt dabei immer wieder um, damit sich das Marzipan gut auflöst.
Gebt das angerührte Puddingpulver dazu und lasst alles miteinander kurz aufkochen, sodass die Marzipancreme andickt.
Ist Euer Boden fertig und abgekühlt, gebt ihr die Marzipancreme darauf und lasst sie auskühlen.
Für die Deko hackt ihr die Zartbitterschoki klein und lasst sie zusammen mit dem Leinöl im Wasserbad schmelzen. Gebt sie anschließend in einen Spritzbeutel und malt viele große Kreise auf den Kuchen. Ich habe zusätzlich noch ein paar Kirschen draufgeworfen :)
Der Kuchen war genauso lecker wie ich mir das vorgestellt habe und wurde mit jedem Tag besser, hat aber insgesamt nur drei Tage überlebt. Und damit nicht nur der Mann und ich was vom großen Kuchenglück haben, habe ich meinen Lieblingsbuchhändlern auch was vorbeigebracht, deren Feedback reiche ich nach ;)
Habt einen schönen Sonntag!
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Sonntag, 14. Dezember 2014
Schokoladen Kirsch Torte - süß am Sonntag
Ich hab länger überlegt, ob ich euch diesen Sonntag ein weiteres Plätzchenrezept vorstelle oder lieber diese wunderbare Torte. Dann hab ich mir gedacht: es wimmelt gerade auf allen Blogs vor Plätzchenrezepten, deswegen gibt es bei mir kurzerhand Schokoladen Kirsch Torte :)
...keine Angst: Plätzchenrezepte bekommt ihr nächste Woche noch! Und einen Haufen Geschenkideen obendrein :)
Diese Torte ist sehr mächtig, sehr schokoladig und unheimlich lecker! Und die Kombination Kirsche und Schokolade geht ja eh immer!
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
300 ml aufschlagbare Sojasahne (z.B. Natumi)
1 Vanilleschote
280 g Mehl
40 g Kakao
4 TL Backpulver
Prise Salz
200 g Zucker
100 ml Sonnenblumenöl
80 ml Sojamilch
für die Creme
anderthalb Avocados (ca. 450 g)
3 Bananen, die schon etwas reifer sind
150 g weißes Mandelmus
1 Vanilleschote
4 EL Kakao
90 g Zucker
2 Päckchen Sahnesteif
1 Glas Kirschen, Abtropfgewicht 350 g
Wenn ihr es weihnachtlicher mögt, könnt ihr dem Boden noch 2 TL Zimt hinzufügen!
Für den Boden den Backofen auf 180° C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.
Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Sojaschlagsahne mit einem Mixer in einer größeren Schüssel aufschlagen. Kurz kühl stellen.
Mehl, Kakao, Backpulver, eine Prise Salz und Zucker miteinander mischen.
Sonnenblumenöl und Sojamilch ebenfalls miteinander mischen.
Die Mehlmischung sowie die Ölmischung nun löffelweise zur Sahne geben, dabei immer wieder unterrühren (aber nur mit einem Schneebesen oder Teigschaber oder großem Löffel, nicht mehr mit dem Mixer!), bis alle Zutaten aufgebraucht sind und ein geschmeidiger Teig entsteht.
Den Teig in eine Springform füllen und für ca. 25 Minuten im Ofen backen, danach im Ofen auskühlen lassen (am besten über Nacht. Wenn das nicht geht, reicht auch eine Stunde Kühlzeit).
Für die Creme das Avocadofleisch sowie das Mark einer Vanilleschote auskratzen. Die Banane schälen und in grobe Stücke brechen.
Zusammen mit Mandelmus, Kakao und Zucker in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren.
Anschließend mit dem Mixer (nicht mit dem Pürierstab!) Sahnesteif unterheben und die Masse anschließend für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den abgekühlten Boden einmal horizontal durchschneiden, entweder mit einem gezahnten Küchenmesser oder einer Gitarrensaite. Letzteres funktioniert super!
Den unteren Boden auf eine Tortenplatte (oder einen großen Teller) setzen und den Ring der Springform darum legen. Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem Boden verteilen.
Anschließend die Hälfte der Creme mit Hilfe eines Teigschabers gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Den zweiten Boden/Deckel draufsetzen, den Springformring lösen (der diente nur zur Begradigung) und die Torte ringsherum mit Hilfe des Teigschabers mit der restlichen Creme verputzen.
Zu guter Letzt verziert ihr die Torte mit dem Rest der Creme. Ich habe noch ein paar Schokoraspeln und Zuckersternchen draufgeworfen.
Schönen Sonntag!
...keine Angst: Plätzchenrezepte bekommt ihr nächste Woche noch! Und einen Haufen Geschenkideen obendrein :)
Diese Torte ist sehr mächtig, sehr schokoladig und unheimlich lecker! Und die Kombination Kirsche und Schokolade geht ja eh immer!
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
300 ml aufschlagbare Sojasahne (z.B. Natumi)
1 Vanilleschote
280 g Mehl
40 g Kakao
4 TL Backpulver
Prise Salz
200 g Zucker
100 ml Sonnenblumenöl
80 ml Sojamilch
für die Creme
anderthalb Avocados (ca. 450 g)
3 Bananen, die schon etwas reifer sind
150 g weißes Mandelmus
1 Vanilleschote
4 EL Kakao
90 g Zucker
2 Päckchen Sahnesteif
1 Glas Kirschen, Abtropfgewicht 350 g
Wenn ihr es weihnachtlicher mögt, könnt ihr dem Boden noch 2 TL Zimt hinzufügen!
Für den Boden den Backofen auf 180° C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.
Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Sojaschlagsahne mit einem Mixer in einer größeren Schüssel aufschlagen. Kurz kühl stellen.
Mehl, Kakao, Backpulver, eine Prise Salz und Zucker miteinander mischen.
Sonnenblumenöl und Sojamilch ebenfalls miteinander mischen.
Die Mehlmischung sowie die Ölmischung nun löffelweise zur Sahne geben, dabei immer wieder unterrühren (aber nur mit einem Schneebesen oder Teigschaber oder großem Löffel, nicht mehr mit dem Mixer!), bis alle Zutaten aufgebraucht sind und ein geschmeidiger Teig entsteht.
Den Teig in eine Springform füllen und für ca. 25 Minuten im Ofen backen, danach im Ofen auskühlen lassen (am besten über Nacht. Wenn das nicht geht, reicht auch eine Stunde Kühlzeit).
Für die Creme das Avocadofleisch sowie das Mark einer Vanilleschote auskratzen. Die Banane schälen und in grobe Stücke brechen.
Zusammen mit Mandelmus, Kakao und Zucker in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren.
Anschließend mit dem Mixer (nicht mit dem Pürierstab!) Sahnesteif unterheben und die Masse anschließend für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den abgekühlten Boden einmal horizontal durchschneiden, entweder mit einem gezahnten Küchenmesser oder einer Gitarrensaite. Letzteres funktioniert super!
Den unteren Boden auf eine Tortenplatte (oder einen großen Teller) setzen und den Ring der Springform darum legen. Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem Boden verteilen.
Anschließend die Hälfte der Creme mit Hilfe eines Teigschabers gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Den zweiten Boden/Deckel draufsetzen, den Springformring lösen (der diente nur zur Begradigung) und die Torte ringsherum mit Hilfe des Teigschabers mit der restlichen Creme verputzen.
Zu guter Letzt verziert ihr die Torte mit dem Rest der Creme. Ich habe noch ein paar Schokoraspeln und Zuckersternchen draufgeworfen.
Schönen Sonntag!
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Sonntag, 31. August 2014
Pineapple upside down cake - süß am Sonntag
Aus Hawai´i habe ich mir ein großartiges Backbuch mitgebracht; so eins, für das auf der ganzen Insel tolle Rezepte von irgendwelchen Muttis gesammelt und ohne ein einziges Foto dazu abgedruckt werden. Dass mit den Fotos ist gar nicht schlimm, wichtig ist, dass man sicher sein kann, dass alle Rezepte Potluck erprobt sind :)
Zwei Rezepte aus diesem Buch findet ihr schon auf meinem Blog: den Haupia Cake und das Banana Bread. Heute gibt´s endlich mal wieder ein Neues: Pineapple upside down cake!
Das Prinzip funtkioniert eigentlich wie bei einer Tarte Tatin: man legt das Obst auf den Boden, gießt den Teig darüber und dreht den Kuchen vor dem Servieren wieder um. Dadurch wird das Obst leicht karamellisiert und schmeckt unheimlich lecker!
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
250 ml Sojamilch
1 Biozitrone
125 g Margarine
125 g Zucker
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
für das Obst
eine halbe Ananas
ein paar Kirschen
eine Kiwi
1/2 TL gemahlene Vanille
1 EL brauner Zucker
Im Originalrezept sind für obendrauf Cocktailkirschen vorgesehen. Die finde ich fürchterlich, deswegen habe ich ganz normale Kirschen genommen. Und wie ihr seht, war meine Vanille sehr grob gemahlen ;)
Wascht die Zitrone und reibt ihr die Schale ab.
Mischt den Saft einer Zitronenhälfte mit der Sojamilch und lasst sie für mindestens zehn Minuten stehen, damit die Sojamilch gerinnen kann.
In der Zwischenzeit mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz.
In einer anderen Schüssel schlagt ihr Margarine, Zitronenschale und Zucker schaumig auf.
Gebt abwechselnd und unter Rühren etwas von der Mehlmischung bzw. von der Sojamilch zur Margarine-Zucker-Mischung, bis ihr einen geschmeidigen Teig ohne Klümpchen habt.
Heizt euren Ofen auf 175° C vor.
Schält die halbe Ananas und schneidet sie in vier etwa gleich dicke Scheiben. Mit einem runden Ausstecher stecht ihr das holzige Stück in der Mitte aus (ihr könnt das natürlich auch mit einem Messser machen).
Schält die Kiwi und schneidet sie ebenfalls in vier etwa gleich große Scheiben.
Legt eine Springform mit Backpapier aus. Auf den Boden streut ihr den braunen Zucker und die gemahlene Vanille. Legt die Ananasscheiben und die Kiwis auf den Boden und in die Löcher der Ananas noch einige Kirschen.
Gebt den Teig über das Obst und schiebt den upside down cake für gut ca. 50 Minuten in den Ofen (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
Lasst den Kuchen kurz abkühlen, löst ihn mit einem Messer vom Rand der Springform, stürzt ihn auf einen Teller und zieht das Backpapier oben vom Obst ab.
Der Kuchen ist nochmal leckerer mit etwas veganer Sahne :)
Habt einen schönen Sonntag!
Zwei Rezepte aus diesem Buch findet ihr schon auf meinem Blog: den Haupia Cake und das Banana Bread. Heute gibt´s endlich mal wieder ein Neues: Pineapple upside down cake!
Das Prinzip funtkioniert eigentlich wie bei einer Tarte Tatin: man legt das Obst auf den Boden, gießt den Teig darüber und dreht den Kuchen vor dem Servieren wieder um. Dadurch wird das Obst leicht karamellisiert und schmeckt unheimlich lecker!
Zutaten
(für eine 26er Springform)
für den Teig
250 ml Sojamilch
1 Biozitrone
125 g Margarine
125 g Zucker
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
für das Obst
eine halbe Ananas
ein paar Kirschen
eine Kiwi
1/2 TL gemahlene Vanille
1 EL brauner Zucker
Im Originalrezept sind für obendrauf Cocktailkirschen vorgesehen. Die finde ich fürchterlich, deswegen habe ich ganz normale Kirschen genommen. Und wie ihr seht, war meine Vanille sehr grob gemahlen ;)
Wascht die Zitrone und reibt ihr die Schale ab.
Mischt den Saft einer Zitronenhälfte mit der Sojamilch und lasst sie für mindestens zehn Minuten stehen, damit die Sojamilch gerinnen kann.
In der Zwischenzeit mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz.
In einer anderen Schüssel schlagt ihr Margarine, Zitronenschale und Zucker schaumig auf.
Gebt abwechselnd und unter Rühren etwas von der Mehlmischung bzw. von der Sojamilch zur Margarine-Zucker-Mischung, bis ihr einen geschmeidigen Teig ohne Klümpchen habt.
Heizt euren Ofen auf 175° C vor.
Schält die halbe Ananas und schneidet sie in vier etwa gleich dicke Scheiben. Mit einem runden Ausstecher stecht ihr das holzige Stück in der Mitte aus (ihr könnt das natürlich auch mit einem Messser machen).
Schält die Kiwi und schneidet sie ebenfalls in vier etwa gleich große Scheiben.
Legt eine Springform mit Backpapier aus. Auf den Boden streut ihr den braunen Zucker und die gemahlene Vanille. Legt die Ananasscheiben und die Kiwis auf den Boden und in die Löcher der Ananas noch einige Kirschen.
Gebt den Teig über das Obst und schiebt den upside down cake für gut ca. 50 Minuten in den Ofen (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
Lasst den Kuchen kurz abkühlen, löst ihn mit einem Messer vom Rand der Springform, stürzt ihn auf einen Teller und zieht das Backpapier oben vom Obst ab.
Der Kuchen ist nochmal leckerer mit etwas veganer Sahne :)
Habt einen schönen Sonntag!
Mittwoch, 20. August 2014
Lieblingsprodukte: Weiße Stracciatella Kirsch Schokolade
Jaja, ich weiß, der Schwerpunkt bei den Lieblingsprodukten liegt schon etwas auf Süßkram. Trotzdem gibt´s heute wieder was Süßes, nämlich Schokolade!
Ich mochte nie wirklich weiße Schokolade. Viel zu süß! Das hier ist aber etwas ganz anderes: ein Amarena-Stracciatella Eisbecher komprimiert auf 100 g Schokolade. Jawohl!
Die erste dieser Tafeln habe ich geschenkt bekommen, seitdem kaufe ich sie ab und an nach. Als Süßkram zwischendurch bevorzuge ich herbere Sachen (wie diesen Schokitraum bspw.), aber geraspelt über Pancakes, Cupcakes oder Eiscreme ist diese Schoki unschlagbar!
Und wenn euer Lieblingssüßschnabel eher auf weiße Schoki steht, könnt ihr ihm oder ihr hiermit auch sicher eine Freude machen :)
Hersteller: Naturata
Preis: um die 3€ für 100g
Gibt´s bei: Naturata selbst oder anderen Bioläden
Habt ihr eine liebste weiße Schokolade?
Ich mochte nie wirklich weiße Schokolade. Viel zu süß! Das hier ist aber etwas ganz anderes: ein Amarena-Stracciatella Eisbecher komprimiert auf 100 g Schokolade. Jawohl!
Die erste dieser Tafeln habe ich geschenkt bekommen, seitdem kaufe ich sie ab und an nach. Als Süßkram zwischendurch bevorzuge ich herbere Sachen (wie diesen Schokitraum bspw.), aber geraspelt über Pancakes, Cupcakes oder Eiscreme ist diese Schoki unschlagbar!
Und wenn euer Lieblingssüßschnabel eher auf weiße Schoki steht, könnt ihr ihm oder ihr hiermit auch sicher eine Freude machen :)
Hersteller: Naturata
Preis: um die 3€ für 100g
Gibt´s bei: Naturata selbst oder anderen Bioläden
Habt ihr eine liebste weiße Schokolade?
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Sonntag, 27. Juli 2014
Kirschmichel - süß am Sonntag
Ihr Lieben, war das eine kirschige Woche! Ich kann aber auch einfach nicht genug von denen kriegen, vor allem, wenn sie gerade Saison haben und man sie ganz frisch vom Baum klauen und essen kann :)
Heute gibt´s also das dritte Kirschrezept für diese Woche:
Das da oben ist ein Kirschmichel. Ursprünglich ist der Kirschmichel eine süddeutsche Süßspeise und wird eigentlich auch mit altem Weißbrot gemacht. Da wir fast nie Weißbrot essen (und wenn, bleibt nichts davon übrig), habe ich den Kirschmichel ähnlich wie in diesem Rezept mir Grieß gemacht.
Der Kirschmichel ist toll als reichhaltiges Frühstück, als süßes Mittagessen oder, in kleinen Stücken, nachmittags zum Kaffee.
Zutaten
(für zwei, drei Personen)
300 g Kirschen, entsteint
2 EL Sojamehl
30 g Margarine
70 g Zucker
eine halbe Vanilleschote
70 g Grieß
100 g Mehl
2 TL Backpulver
200 ml pflanzliche Milch (ich hab Mandelmilch genommen)
etwas Puderzucker
Mischt das Sojamehl mit 4 EL Wasser und lasst es ein bisschen quellen.
Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Schneidet die halbe Vanilleschote längs auf, kratzt das Mark heraus und gebt es zusammen mit Margarine und Zucker in eine Schüssel und schlagt alles zusammen schaumig auf.
In einer anderen Schüssel mischt ihr Grieß, Mehl und Backpulver.
Gebt abwechselnd Milch bzw. etwas von der Mehlmischung zur Margarinezuckermischung und rührt so lange weiter, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.
Fettet eine Auflaufform etwas ein und gebt den Teig hinein. Belegt den Teig mit den Kirschen und schiebt den Kirschmichel für ca. eine halbe Stunden in den Backofen.
Er ist fertig, wenn er goldbraun ist und am Stäbchen kein Teig mehr klebt.
Lasst den Kirschmichel nur ein wenig abkühlen, bestreut ihn mit Puderzucker und serviert ihn noch warm. Vanillesoße oder ein Kompott passt sicher auch gut dazu :)
Habt einen schönen Sonntag!
...den ich mit der Katze und einer roten Schnur verbringe :)
Heute gibt´s also das dritte Kirschrezept für diese Woche:
Das da oben ist ein Kirschmichel. Ursprünglich ist der Kirschmichel eine süddeutsche Süßspeise und wird eigentlich auch mit altem Weißbrot gemacht. Da wir fast nie Weißbrot essen (und wenn, bleibt nichts davon übrig), habe ich den Kirschmichel ähnlich wie in diesem Rezept mir Grieß gemacht.
Der Kirschmichel ist toll als reichhaltiges Frühstück, als süßes Mittagessen oder, in kleinen Stücken, nachmittags zum Kaffee.
Zutaten
(für zwei, drei Personen)
300 g Kirschen, entsteint
2 EL Sojamehl
30 g Margarine
70 g Zucker
eine halbe Vanilleschote
70 g Grieß
100 g Mehl
2 TL Backpulver
200 ml pflanzliche Milch (ich hab Mandelmilch genommen)
etwas Puderzucker
Mischt das Sojamehl mit 4 EL Wasser und lasst es ein bisschen quellen.
Heizt den Backofen auf 180°C vor.
Schneidet die halbe Vanilleschote längs auf, kratzt das Mark heraus und gebt es zusammen mit Margarine und Zucker in eine Schüssel und schlagt alles zusammen schaumig auf.
In einer anderen Schüssel mischt ihr Grieß, Mehl und Backpulver.
Gebt abwechselnd Milch bzw. etwas von der Mehlmischung zur Margarinezuckermischung und rührt so lange weiter, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.
Fettet eine Auflaufform etwas ein und gebt den Teig hinein. Belegt den Teig mit den Kirschen und schiebt den Kirschmichel für ca. eine halbe Stunden in den Backofen.
Er ist fertig, wenn er goldbraun ist und am Stäbchen kein Teig mehr klebt.
Lasst den Kirschmichel nur ein wenig abkühlen, bestreut ihn mit Puderzucker und serviert ihn noch warm. Vanillesoße oder ein Kompott passt sicher auch gut dazu :)
Habt einen schönen Sonntag!
...den ich mit der Katze und einer roten Schnur verbringe :)
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Montag, 21. Juli 2014
Kirsch Milkshake Montag
Auch wenn die Temperaturen von gestern auf heute um locker 10 Grad gefallen sind, gibt´s ein neues Milkshake Rezept. Milkshakes sind schließlich keine Frage des Wetters, sondern der Einstellung ;)
Für mich sind Kirschen echter Luxus. Wenn ich welche kaufe, bin ich fast immer über deren Qualität enttäuscht, deswegen freue ich mich umso mehr, wenn ich von irgendjemandem eigene Kirschen geschenkt bekomme oder selbst welche pflücken kann.
Zutaten
(für zwei große Gläser voll)
150 g entsteinte Kirschen (plus zwei für obendrauf)
250 ml Hafer- oder Mandelmilch
2 Kugeln Vanilleeis
etwas aufgeschlagene, vegane Sahne
Zum Schwarzwälder Kirsch Shake wird das Ganze übrigens, wenn ihr ca. 30 g Schokostreusel oder gehackte Schokolade dazugebt. Nur so am Rande :)
Gebt Kirschen, Hafer- oder Mandelmilch und das Eis in einen Blender und mischt alles schön durch. Wenn ihr keinen Blender habt, funktioniert alternativ auch ein Pürierstab.
Gießt den Shake in Gläser, verziert ihn mit geschlagener Sahne und den beiden verbliebenen Kirschen.
Stellt euch vor, die Sonne würde scheinen :)
Für mich sind Kirschen echter Luxus. Wenn ich welche kaufe, bin ich fast immer über deren Qualität enttäuscht, deswegen freue ich mich umso mehr, wenn ich von irgendjemandem eigene Kirschen geschenkt bekomme oder selbst welche pflücken kann.
Zutaten
(für zwei große Gläser voll)
150 g entsteinte Kirschen (plus zwei für obendrauf)
250 ml Hafer- oder Mandelmilch
2 Kugeln Vanilleeis
etwas aufgeschlagene, vegane Sahne
Zum Schwarzwälder Kirsch Shake wird das Ganze übrigens, wenn ihr ca. 30 g Schokostreusel oder gehackte Schokolade dazugebt. Nur so am Rande :)
Gebt Kirschen, Hafer- oder Mandelmilch und das Eis in einen Blender und mischt alles schön durch. Wenn ihr keinen Blender habt, funktioniert alternativ auch ein Pürierstab.
Gießt den Shake in Gläser, verziert ihn mit geschlagener Sahne und den beiden verbliebenen Kirschen.
Stellt euch vor, die Sonne würde scheinen :)
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Sonntag, 13. Juli 2014
Dreierlei Cupcakes und Verlosung - süß am Sonntag
Heute schummel ich ein bisschen. Eigentlich gibt es nämlich gar keine Cupcakes, sondern Muffins mit Schokoladencreme drauf :)
Das Originalrezept habe ich hier gefunden, veganisiert und mit drei Sorten saisonalem Obst nachgebacken. Dreimal lecker!
Zutaten
(für ca. 15 Cupcakes)
je 100 g Erdbeeren, Kirschen und Blaubeeren
60 g Haferflocken
150 g Zartbitterschokolade
125 ml Sonnenblumenöl
150 g Zucker
2 EL Sojamehl
1 Vanilleschote
175 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
420 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz
für die Creme
200 ml aufschlagbare pflanzliche Sahne
1 EL Kakao
1 EL Vanillezucker
50 g Schokostreusel
+ noch etwas mehr Obst für die Deko
Zuerst rührt ihr euch den Eiersatz an: verrührt 4 EL Wasser mit dem Sojamehl, sodass alle Klümpchen verschwinden und lasst es kurz quellen.
Wascht das Obst, entsteint die Kirschen, schneidet den Erdbeeren die Stiele ab und schneidet sie klein. Blaubeeren und Kirschen könnt ihr ganz lassen.
Hackt die Schokolade klein und röstet die Haferflocken kurz in einer Pfanne ohne Öl an.
Schneidet die Vanilleschote längs auf und kratzt das Mark heraus.
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und legt ein Muffinblech mit Papierförmchen aus. Ich hab für jedes Obst eine andere Farbe genommen, rot für Erdbeer-, blau für Blaubeer- und pink für die Kirschcupcakes.
Öl, Zucker und Eiersatz in eine Rührschüssel geben und miteinander verrühren. Nach und nach gebt ihr die Mandelmilch sowie das Vanillemark hinzu.
In einer anderen Schüssel mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz miteinander. Gebt die Mehlmischung zur Zuckermischung und rührt weiter bis alles ein geschmeidiger Teig geworden ist. Anschließend hebt ihr die Haferflocken sowie die gehackte Schokolade unter.
Das ist euer Grundteig. Drittelt ihn und gebt jeweils Erdbeeren, Blaubeeren oder Kirschen dazu und füllt den Teig in die jeweiligen Förmchen.
Schiebt sie für gut 20 Minuten in den Ofen und macht die Stäbchenprobe, bevor ihr sie rausholt.
Für die Creme schlagt ihr einfach Sahne auf, mischt sie mit etwas Zucker und Kakao und großzügig Schokostreuseln. Sind die Cupcakes abgekühlt, spritzt ihr ein Sahnehäubchen auf und dekoriert mit dem restlichen Obst.
Ich hatte schon alle frischen Kirschen aufgegessen, deshalb liegt auf dem Kirsch Cupcake eine getrocknete :)
Und jetzt hab ich noch was Schönes für euch:
Ich hab mir gedacht, das letzte Mal, das man etwas gewinnen konnte, ist schon viel zu lange her. Da ich selbst neue Küchentücher brauchte, habe ich einfach ein paar mehr für euch mitbestellt und kleine Cupcakes aus Flauschistoff aufgebügelt :)
Und die könnt ihr jetzt gewinnen!
Die Küchentücher sind von Linum, einer schwedischen Firma, die hauptsächlich Küchentextilien herstellt. Die Qualität ist super, die Farben waschen nicht aus, man kann die Küchentücher tatsächlich zum Abtrocknen und nicht nur zum schön rumhängen benutzen und es wird Wert auf Nachhaltigkeit in der Produktion gelegt.
Außer einem ganzen Rudel Küchentücher benutze ich eine Schürze sowie zwei Tischdecken von Linum und bin mit allem zufrieden. Und dies ist kein gesponserter Post, ich bin wirklich zufrieden ;)
Wenn ihr eines der drei Küchentücher gewinnen wollt, hinterlasst mir einfach bis Samstag, den 19. Juli 2014 um 23:59 Uhr einen Kommentar hier auf dem Blog. Unter allen Teilnehmern lose ich dann drei Gewinner aus und gebe euch nächsten Sonntag Bescheid, wer gewonnnen hat :)
Das Kleingedruckte: Wenn ich euch nicht persönlich kenne, hinterlasst mir bitte eine e-Mail Adresse oder eine andere Kontaktmöglichkeit, damit ich euch benachrichtigen und eure Adresse erfragen kann, wenn ihr gewinnt. Versandt wird nur innerhalb Deutschlands, ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn wird auch nicht ausgezahlt.
Eure Adressen verkaufe ich an die Mafia.
Viel Glück und einen schönen Sonntag!
Das Originalrezept habe ich hier gefunden, veganisiert und mit drei Sorten saisonalem Obst nachgebacken. Dreimal lecker!
Zutaten
(für ca. 15 Cupcakes)
je 100 g Erdbeeren, Kirschen und Blaubeeren
60 g Haferflocken
150 g Zartbitterschokolade
125 ml Sonnenblumenöl
150 g Zucker
2 EL Sojamehl
1 Vanilleschote
175 ml Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
420 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz
für die Creme
200 ml aufschlagbare pflanzliche Sahne
1 EL Kakao
1 EL Vanillezucker
50 g Schokostreusel
+ noch etwas mehr Obst für die Deko
Zuerst rührt ihr euch den Eiersatz an: verrührt 4 EL Wasser mit dem Sojamehl, sodass alle Klümpchen verschwinden und lasst es kurz quellen.
Wascht das Obst, entsteint die Kirschen, schneidet den Erdbeeren die Stiele ab und schneidet sie klein. Blaubeeren und Kirschen könnt ihr ganz lassen.
Hackt die Schokolade klein und röstet die Haferflocken kurz in einer Pfanne ohne Öl an.
Schneidet die Vanilleschote längs auf und kratzt das Mark heraus.
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und legt ein Muffinblech mit Papierförmchen aus. Ich hab für jedes Obst eine andere Farbe genommen, rot für Erdbeer-, blau für Blaubeer- und pink für die Kirschcupcakes.
Öl, Zucker und Eiersatz in eine Rührschüssel geben und miteinander verrühren. Nach und nach gebt ihr die Mandelmilch sowie das Vanillemark hinzu.
In einer anderen Schüssel mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz miteinander. Gebt die Mehlmischung zur Zuckermischung und rührt weiter bis alles ein geschmeidiger Teig geworden ist. Anschließend hebt ihr die Haferflocken sowie die gehackte Schokolade unter.
Das ist euer Grundteig. Drittelt ihn und gebt jeweils Erdbeeren, Blaubeeren oder Kirschen dazu und füllt den Teig in die jeweiligen Förmchen.
Schiebt sie für gut 20 Minuten in den Ofen und macht die Stäbchenprobe, bevor ihr sie rausholt.
Für die Creme schlagt ihr einfach Sahne auf, mischt sie mit etwas Zucker und Kakao und großzügig Schokostreuseln. Sind die Cupcakes abgekühlt, spritzt ihr ein Sahnehäubchen auf und dekoriert mit dem restlichen Obst.
Ich hatte schon alle frischen Kirschen aufgegessen, deshalb liegt auf dem Kirsch Cupcake eine getrocknete :)
Und jetzt hab ich noch was Schönes für euch:
Ich hab mir gedacht, das letzte Mal, das man etwas gewinnen konnte, ist schon viel zu lange her. Da ich selbst neue Küchentücher brauchte, habe ich einfach ein paar mehr für euch mitbestellt und kleine Cupcakes aus Flauschistoff aufgebügelt :)
Und die könnt ihr jetzt gewinnen!
Die Küchentücher sind von Linum, einer schwedischen Firma, die hauptsächlich Küchentextilien herstellt. Die Qualität ist super, die Farben waschen nicht aus, man kann die Küchentücher tatsächlich zum Abtrocknen und nicht nur zum schön rumhängen benutzen und es wird Wert auf Nachhaltigkeit in der Produktion gelegt.
Außer einem ganzen Rudel Küchentücher benutze ich eine Schürze sowie zwei Tischdecken von Linum und bin mit allem zufrieden. Und dies ist kein gesponserter Post, ich bin wirklich zufrieden ;)
Wenn ihr eines der drei Küchentücher gewinnen wollt, hinterlasst mir einfach bis Samstag, den 19. Juli 2014 um 23:59 Uhr einen Kommentar hier auf dem Blog. Unter allen Teilnehmern lose ich dann drei Gewinner aus und gebe euch nächsten Sonntag Bescheid, wer gewonnnen hat :)
Das Kleingedruckte: Wenn ich euch nicht persönlich kenne, hinterlasst mir bitte eine e-Mail Adresse oder eine andere Kontaktmöglichkeit, damit ich euch benachrichtigen und eure Adresse erfragen kann, wenn ihr gewinnt. Versandt wird nur innerhalb Deutschlands, ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn wird auch nicht ausgezahlt.
Eure Adressen verkaufe ich an die Mafia.
Viel Glück und einen schönen Sonntag!
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Sonntag, 6. Juli 2014
Liebster Lieblings-Kirschkuchen - süß am Sonntag
Letzte Woche bekam ich von meiner Mutter so um die drei Kilo Kirschen, die sie im Kirschbaum unserer alten Vermieterin gepflückt hatte. Große Freude!
Ein Pfund hatte ich schon so gegessen, ich schwelgte in Gedanken an Kirschkuchen, die Mutter war gerade wieder weg, da fiel mir auf: ich hatte überhaupt keinen Entsteiner. Also rief ich die Oma an, um sie zu fragen, ob ich ihren Entsteiner haben kann. Die Oma lacht laut ins Telefon und behauptet, sie habe keinen. Ich kann das nur schwer glauben, da ich weiß, dass sie ständig Kirschkuchen backt. Ohne Kerne drin.
Nach einer Weile, die Oma hat sich wieder berappelt, sagt sie: "Elena, du nimmst einfach eine Haarnadel. Die stichst du mit dem stumpfen Ende in die Kirsche und ziehst einfach den Kern raus. Dann hat sie auch nur ein Loch, da bleibt der Saft drin." Dann hängt sie ein, weil meine Oma nämlich die Angewohnheit hat, am Telefon nicht tschüs zu sagen.
Meine Oma ist schon so Typ Superheldin. Es funktioniert tatsächlich wunderbar! Und somit haben wir diesen wunderbaren Kuchen meiner Mutter, meiner Oma und der alten Vermieterin zu verdanken :)
Das Rezept stammt von einem Zettel in meinem Küchenschrank, ich weiß leider nicht mehr, wo ich es herhab. Wenn es eures ist oder wisst, woher es stammt; einmal bitte laut hier schreien und Ruhm und Ehre ernten, denn das ist der beste Kirschkuchen, den ich je hatte :)
Zutaten
(für eine große Springform)
175 g Margarine
175 g Zucker
2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser als Eiersatz
1 Biozitrone
200 g Mehl
2 TL Backpulver
75 ml sprudeliges Mineralwasser
ca. 400 g Kirschen, entsteint
100 g gehackte Mandeln
Puderzucker
Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.
Sojamehl mit Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen vermischen und leicht aufschlagen.
Die Zitrone waschen und die Schale abreiben. Die Zitrone aufschneiden und mit den Händen den Saft herauspressen.
In einer Schüssel Margarine und Zucker schaumig aufschlagen. Den Eiersatz ebenfalls hinzugeben und unterrühren.
Mehl, Backpulver, Zitronensaft, Zitronenschale und Mineralwasser dazugeben und alles verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig in die Springform geben, die Kirschen darauf verteilen, leicht in den Teig drücken und alles mit den gehackten Mandeln bestreuseln.
Für gute 45 Minuten backen, unbedingt die Stäbchenprobe machen! Kurz abkühlen lassen und großzügig mit Puderzucker bestreuen.
Schmecken lassen und einen schönen Sonntag haben :)
Ein Pfund hatte ich schon so gegessen, ich schwelgte in Gedanken an Kirschkuchen, die Mutter war gerade wieder weg, da fiel mir auf: ich hatte überhaupt keinen Entsteiner. Also rief ich die Oma an, um sie zu fragen, ob ich ihren Entsteiner haben kann. Die Oma lacht laut ins Telefon und behauptet, sie habe keinen. Ich kann das nur schwer glauben, da ich weiß, dass sie ständig Kirschkuchen backt. Ohne Kerne drin.
Nach einer Weile, die Oma hat sich wieder berappelt, sagt sie: "Elena, du nimmst einfach eine Haarnadel. Die stichst du mit dem stumpfen Ende in die Kirsche und ziehst einfach den Kern raus. Dann hat sie auch nur ein Loch, da bleibt der Saft drin." Dann hängt sie ein, weil meine Oma nämlich die Angewohnheit hat, am Telefon nicht tschüs zu sagen.
Meine Oma ist schon so Typ Superheldin. Es funktioniert tatsächlich wunderbar! Und somit haben wir diesen wunderbaren Kuchen meiner Mutter, meiner Oma und der alten Vermieterin zu verdanken :)
Das Rezept stammt von einem Zettel in meinem Küchenschrank, ich weiß leider nicht mehr, wo ich es herhab. Wenn es eures ist oder wisst, woher es stammt; einmal bitte laut hier schreien und Ruhm und Ehre ernten, denn das ist der beste Kirschkuchen, den ich je hatte :)
Zutaten
(für eine große Springform)
175 g Margarine
175 g Zucker
2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser als Eiersatz
1 Biozitrone
200 g Mehl
2 TL Backpulver
75 ml sprudeliges Mineralwasser
ca. 400 g Kirschen, entsteint
100 g gehackte Mandeln
Puderzucker
Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.
Sojamehl mit Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schneebesen vermischen und leicht aufschlagen.
Die Zitrone waschen und die Schale abreiben. Die Zitrone aufschneiden und mit den Händen den Saft herauspressen.
In einer Schüssel Margarine und Zucker schaumig aufschlagen. Den Eiersatz ebenfalls hinzugeben und unterrühren.
Mehl, Backpulver, Zitronensaft, Zitronenschale und Mineralwasser dazugeben und alles verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig in die Springform geben, die Kirschen darauf verteilen, leicht in den Teig drücken und alles mit den gehackten Mandeln bestreuseln.
Für gute 45 Minuten backen, unbedingt die Stäbchenprobe machen! Kurz abkühlen lassen und großzügig mit Puderzucker bestreuen.
Schmecken lassen und einen schönen Sonntag haben :)
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Sonntag, 2. Februar 2014
Kirschzuckerzimtkuchen - süß am Sonntag
Dieser Kuchen ist perfekt für einen spontanen, sonntäglichen Kaffeeklatsch (Kaffeeklatsch funktioniert an allen anderen Tagen der Woche natürlich auch gut!): nicht zu aufwändig, macht aber trotzdem was her.
Zutaten
(für eine 26er Springform)
200 ml aufschlagbare Sojasahne
1 Vanilleschote
200 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz
140 g Zucker
60 ml Sonnenblumenöl
60 ml Sojamilch
1 Glas Kirschen (ca. 350 g)
zusätzlich noch 2 EL braunen Zucker und 2 TL Zimt
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und legt eine Springform mit Backpapier aus.
Halbiert die Vanilleschote längs und kratzt das Mark heraus.
Mischt das Vanillemark mit der gut gekühlten Sojasahne und schlagt die Sahne mit dem Mixer in einer größeren Schüssel auf. Anschließend kalt stellen.
Mischt Mehl, Backpulver, die Prise Salz und Zucker miteinander.
In einem anderen Gefäß mischt ihr Sonnenblumenöl und Sojamilch.
Gebt nun abwechselnd löffelweise etwas von der Mehlmischung bzw. von der Öl-Sojamilch-Mischung zur steifgeschlagenen Sahne, dabei immer schön weiter rühren!
Ist alles vermischt, solltet ihr einen schön luftigen Teig bekommen. Den gebt ihr in die Springform.
Schüttet die Kirschen ab und verteilt sie auf dem Teig. Mischt den braunen Zucker mit dem Zimt und bestreut den Kuchen damit.
Schiebt den Kuchen für ca. 40 Minuten in den Ofen. Er ist fertig, wenn der Zucker obendrauf dunkel geworden ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
Das Tolle an diesem Kuchen ist die dünne Schicht aus karamellisiertem Zucker mit Zimt obendrauf, die sich an die Kirschen schmiegt :) Sehr vornehm!
Habt einen schönen (Kuchen-) Sonntag!
Zutaten
(für eine 26er Springform)
200 ml aufschlagbare Sojasahne
1 Vanilleschote
200 g Mehl
3 TL Backpulver
Prise Salz
140 g Zucker
60 ml Sonnenblumenöl
60 ml Sojamilch
1 Glas Kirschen (ca. 350 g)
zusätzlich noch 2 EL braunen Zucker und 2 TL Zimt
Heizt euren Ofen auf 180°C vor und legt eine Springform mit Backpapier aus.
Halbiert die Vanilleschote längs und kratzt das Mark heraus.
Mischt das Vanillemark mit der gut gekühlten Sojasahne und schlagt die Sahne mit dem Mixer in einer größeren Schüssel auf. Anschließend kalt stellen.
Mischt Mehl, Backpulver, die Prise Salz und Zucker miteinander.
In einem anderen Gefäß mischt ihr Sonnenblumenöl und Sojamilch.
Gebt nun abwechselnd löffelweise etwas von der Mehlmischung bzw. von der Öl-Sojamilch-Mischung zur steifgeschlagenen Sahne, dabei immer schön weiter rühren!
Ist alles vermischt, solltet ihr einen schön luftigen Teig bekommen. Den gebt ihr in die Springform.
Schüttet die Kirschen ab und verteilt sie auf dem Teig. Mischt den braunen Zucker mit dem Zimt und bestreut den Kuchen damit.
Schiebt den Kuchen für ca. 40 Minuten in den Ofen. Er ist fertig, wenn der Zucker obendrauf dunkel geworden ist (Stäbchenprobe nicht vergessen!).
Das Tolle an diesem Kuchen ist die dünne Schicht aus karamellisiertem Zucker mit Zimt obendrauf, die sich an die Kirschen schmiegt :) Sehr vornehm!
Habt einen schönen (Kuchen-) Sonntag!
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Vegane glutenfreie Amarena Muffins
Ich tu jetzt hier einfach mal so, als würde ich total gesundheitsbewusst glutenfrei backen. Eigentlich war aber nur das Mehl alle :)
Geschmeckt hat´s aber super, ich hab nix vermisst und keiner hat was gemerkt. Das beste ist ja eh die dicke zuckersüße Kirsche obendrauf :)
Zutaten
(für 12 Muffins)
250 g gemahlene Mandeln
4 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
70 ml Sonnenblumenöl
250 g Sojajoghurt
50 ml von dem Sirup in dem die Amarenakirschen schwimmen
50 g Zartbitterschokoladenstreusel
150 g Amarenakirschen + 12 hübsche Kirschen für die Deko
50 g Zartbitterschokolade
bunter Zucker für die Deko
Den Backofen auf 160° C vorheizen und ein Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
Die Amarenakirschen klein hacken.
Mandelmehl mit Backpulver mischen.
In einer anderen, großen Schüssel Zucker, Vanillezucker, Sonnenblumenöl, Amarenasirup und Sojajoghurt gut miteinander verrühren.
Anschließend die Mehlmischung zur Zuckermischung geben und wieder gut unterrühren.
Die kleingehackten Amarenakirschen sowie die Zartbitterschokoladenstreusel unter den Teig heben.
Den Teig in die Vertiefungen des Muffinblechs füllen und für ca. 20 Minuten im Ofen backen.
Die Muffins nach dem Backen auskühlen lassen.
Die Zartbitterschokolade klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Muffins damit überziehen, jeweils mit einer Amarenakirsche krönen und mit dem bunten Zucker bestreuen.
Ladet eure glutenfreien Freunde ein! Die freuen sich, wenn sie auch mal Kuchen bekommen :)
Geschmeckt hat´s aber super, ich hab nix vermisst und keiner hat was gemerkt. Das beste ist ja eh die dicke zuckersüße Kirsche obendrauf :)
Zutaten
(für 12 Muffins)
250 g gemahlene Mandeln
4 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
70 ml Sonnenblumenöl
250 g Sojajoghurt
50 ml von dem Sirup in dem die Amarenakirschen schwimmen
50 g Zartbitterschokoladenstreusel
150 g Amarenakirschen + 12 hübsche Kirschen für die Deko
50 g Zartbitterschokolade
bunter Zucker für die Deko
Den Backofen auf 160° C vorheizen und ein Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
Die Amarenakirschen klein hacken.
Mandelmehl mit Backpulver mischen.
In einer anderen, großen Schüssel Zucker, Vanillezucker, Sonnenblumenöl, Amarenasirup und Sojajoghurt gut miteinander verrühren.
Anschließend die Mehlmischung zur Zuckermischung geben und wieder gut unterrühren.
Die kleingehackten Amarenakirschen sowie die Zartbitterschokoladenstreusel unter den Teig heben.
Den Teig in die Vertiefungen des Muffinblechs füllen und für ca. 20 Minuten im Ofen backen.
Die Muffins nach dem Backen auskühlen lassen.
Die Zartbitterschokolade klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Muffins damit überziehen, jeweils mit einer Amarenakirsche krönen und mit dem bunten Zucker bestreuen.
Ladet eure glutenfreien Freunde ein! Die freuen sich, wenn sie auch mal Kuchen bekommen :)
Sonntag, 6. Oktober 2013
Vegan Mini Cherry Pie - Welcome to Twin Peaks!
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, veranstaltet Juli von foodsandeverything ein Fernsehserien Blogevent. Die Aufgabe: Muffins oder Cupcakes passend zu einer Fernsehserie backen. In meinem Fall sind es eher Pies geworden, aber ihr werdet schon sehen...
Twin Peaks ist schon ein wenig älter und ich bin noch zu jung gewesen, um die Serie im Fernsehen anzusehen. Ans Herz gelegt wurde sie mir von meinem Vater, der die Serie mit für das Beste hält, was je auf Zelluloid gebannt wurde. Und, man kann ihm vertrauen: der Gute ist Kameramann und somit vom Fach.
Tatsächlich ist es komplett seltsam, was der großartige und von mir ohnehin hoch geschätzte David Lynch hier geschaffen hat. Die Serie, die in einem Kaff an der kanadischen Grenze spielt, lebt von ihren skurrilen Charakteren. Da wäre zum Beispiel der Hauptcharakter Special Agent Dale Cooper, der vom FBI angefordert wird, nachdem die Leiche der homecoming queen in Plastik eingewickelt gefunden wurde. Neben einer unsichtbaren Sekretärin hat Agent Cooper auch eine ausgeprägte Vorliebe für Bäume und schwarzen Kaffee, aber bitte zu einem vernünftigen Preis.
Von speziellen tibetanischen Ermittlungsstrategien über Verhöre mit einem rückwärtssprechenden Zwerg zu einer Séance mit einem Holzscheit lässt Cooper nichts unversucht, um den Mord an Laura Palmer aufzuklären. Gestört wird er dabei von grölenden Norwegern; einem Pferd im Hotelzimmer; der Tatsache, dass der amerikanische Bürgerkrieg zugunsten der Südstaaten ausgegangen sein soll, damit der wichtigste Unternehmer der Stadt nicht gar völlig durchdreht; einer belesenen Puffmutter; einem Psychiater der seinen Patienten leger zu Drogen rät; seinem schwerhörigen Vorgesetzten (grandios gespielt von David Lynch persönlich!); der Log Lady; und den zahlreichen schönen Frauen Twin Peaks´. Dazwischen bizarre Albtraumepisoden mit einem langhaarigen Dämon und Szenen, in denen man nicht richtig weiß, ob man lachen oder doch lieber ein WTF? ausstoßen sollte.
Kurzum: Twin Peaks ist eine gesunde Mischung aus surrealem Horrorfilm und campy soap opera, der diese Beschreibung kaum gerecht werden kann, da so viele Charaktere so viel Unsinn treiben.
Eines zieht sich aber wie ein roter Faden durch die gesamte Serie: der
Konsum von schwarzem Kaffee und übernatürlich gut schmeckendem Cherry
Pie. Und genau den habe ich im Miniformat gebacken :)
Zutaten
(für 12 kleine Pies)
Für den Teig
250 g Mehl
125 g Margarine
65 g Zucker
Prise Salz
Für die Füllung
400 ml Mandelmilch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
40 g Zucker
1 halbe Vanilleschote
200 g Kirschen aus dem Glas
100 ml Kirschsaft
2 EL Speisestärke
1/2 TL Zimt
Für die Creme
100 g Margarine
2 EL Puderzucker
nochmal etwas Puderzucker zum Bestäuben
Heizt den Ofen auf 180°C vor, fettet ein Muffinblech ein oder setzt Papierförmchen hinein.
Aus Mehl, Margarine, Zucker und einer Prise Salz knetet ihr einen Mürbeteig. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung zubereiten. Erwärmt 3/4 der Mandelmilch in einem Topf. Den Rest der Milch mischt ihr mit dem Mark einer Vanilleschote, dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver. Wenn die Mandelmilch im Topf warm ist, gießt die Zucker-Vanillemischung hinzu und kocht das Ganze zu einem geschmeidigen Pudding.
Gebt die Kirschen in einen Topf. Den Kirschsaft vermischt ihr mit der Speisestärke und dem Zimt und gebt ihn zu den Kirschen. Erhitzt das Ganze langsam unter Rühren, bis der Kirschsaft eingedickt ist.
Holt den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und rollt zwei Drittel davon mit Hilfe eines Nudelholzes aus, nicht zu dünn (so ca. 4 mm). Nehmt euch ein großes Glas und stecht 12 Kreise aus dem Teig. Die legt ihr nun in die Vertiefungen des Muffinblechs und zwar so, dass Boden und Wände bedeckt sind. Stecht die Kreise mehrmals mit einer Gabel ein und backt sie für knapp zehn Minuten im Ofen vor.
Holt die vorgebackenen Pieböden aus dem Ofen und gebt je einen Teelöffel Vanillepudding hinein, den ihr glatt streicht. Darauf kommen je zwei Teelöffel Kirschfüllung.
Jetzt wird´s ein bisschen friemelig: rollt eine Hälfte des restlichen Teigs aus und schneidet lange schmale Streifen daraus, das geht am besten mit einem scharfen Küchenmesser. Die legt ihr jetzt überkreuzt auf die Kirschfüllung, je zwei vertikal und je zwei horizontal und schneidet sie passend zu.
Aus der anderen Hälfte des Teigs formt ihr kleine Würste, die ihr einmal rundherum um die Pies über die gekreuzten Streifen legt und gut festdrückt.
Jetzt können die Kleinen wieder in den Ofen, für ca. 15 Minuten.
Aus dem Rest des abgekühlten Puddings (das sollten noch so ungefähr 200 g sein) und der Margarine stellt ihr eine Creme her: rührt die Margarine zusammen mit dem Puderzucker mit dem Mixer glatt und gebt nach und nach esslöffelweise Vanillepudding hinzu. Bis die Pies fertig gebacken und abgekühlt sind, könnt ihr sie in den Kühlschrank stellen.
Wenn die Pies fertig gebacken sind, lasst sie auskühlen und bestäubt sie mit Puderzucker. Anschließend spritzt ihr auf jeden Pie etwas von der Creme.
Fertig!
Fertig!
"... I´m plan´ on writing an epic poem about this gorgeous pie!"
Übrigens ist ja heute Sonntag. Viel Zeit also, eine neue Serie anzufangen... welche, ist ja wohl klar :)
Habt einen schönen Tag!
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Sonntag, 18. August 2013
Vegane Scones mit Kirschen - süß am Sonntag
Heute gibt es Scones zum Frühstück. Das ist natürlich nicht very British, eigenlich isst man Scones ja mit so einer Art Rahm und Marmelade nachmittags zum Fünfuhrtee. Da mich hier aber meilenweit kein Briton davon abhalten kann, meine Scones früher zu essen, gibt´s sie eben zum Frühstück.
Außerdem fühlt sich der Teig witzig an.
Wie viele und wie groß ihr eure Scones macht, hängt von euch ab. Ich habe eine Herz Ausstechform benutzt und damit mehrere eher kleine Scones gemacht. Klassischerweise sind Scones aber rund und so in etwa handtellergroß.
Zutaten
(für 20 kleine oder ca. 10 große)
230 g Mehl
50 g Margarine
30 g Zucker
150 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack
2 TL Backpulver
Prise Salz
80 g getrocknete Kirschen
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Margarine und Zucker miteinander verrühren.
Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und die Vanillesojamilch dazugeben und alles mit den Händen zu einem schönen glatten geschmeidigen Teig verkneten.
Ist der Teig geschmeidig, arbeitet ihr noch die getrockneten Kirschen mit ein.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, aber nicht zu dünn! So 1,5 - 2 cm sind gut.
Jetzt könnt ihr aus dem Teig irgendwelche Formen ausstechen, ganz, wie ihr wollt. Die legt ihr auf ein Backblech und gebt sie in den Ofen. Je nach Größe eurer Scones variiert die Backzeit, meine eher kleinen Herzen haben gut zehn Minuten gebraucht.
Die Scones sind fertig, wenn sie ein bisschen Farbe bekommen haben, sie sollten aber nicht braun oder gar dunkel werden!
Meine Scones habe ich mit Vanillesojajoghurt und frischen Himbeeren gegessen, was wirklich gut geschmeckt hat. Ansonsten sind Honig oder Marmelade sicher auch sehr lecker :)
Macht euch ein ausgiebiges Frühstück und habt einen entspannten Sonntag!
Außerdem fühlt sich der Teig witzig an.
Wie viele und wie groß ihr eure Scones macht, hängt von euch ab. Ich habe eine Herz Ausstechform benutzt und damit mehrere eher kleine Scones gemacht. Klassischerweise sind Scones aber rund und so in etwa handtellergroß.
Zutaten
(für 20 kleine oder ca. 10 große)
230 g Mehl
50 g Margarine
30 g Zucker
150 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack
2 TL Backpulver
Prise Salz
80 g getrocknete Kirschen
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Margarine und Zucker miteinander verrühren.
Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und die Vanillesojamilch dazugeben und alles mit den Händen zu einem schönen glatten geschmeidigen Teig verkneten.
Ist der Teig geschmeidig, arbeitet ihr noch die getrockneten Kirschen mit ein.
Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, aber nicht zu dünn! So 1,5 - 2 cm sind gut.
Jetzt könnt ihr aus dem Teig irgendwelche Formen ausstechen, ganz, wie ihr wollt. Die legt ihr auf ein Backblech und gebt sie in den Ofen. Je nach Größe eurer Scones variiert die Backzeit, meine eher kleinen Herzen haben gut zehn Minuten gebraucht.
Die Scones sind fertig, wenn sie ein bisschen Farbe bekommen haben, sie sollten aber nicht braun oder gar dunkel werden!
Meine Scones habe ich mit Vanillesojajoghurt und frischen Himbeeren gegessen, was wirklich gut geschmeckt hat. Ansonsten sind Honig oder Marmelade sicher auch sehr lecker :)
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Freitag, 26. Juli 2013
Veganes Amarenaeis - eine Woche voller Eistage: Tag 5
Amarenaeis in Eisdielen kommt ja meistens ein wenig blass daher, weißlich mit Spuren ziehenden Kirschen darin. Meins ist nicht nur schön rosa, sondern schmeckt auch wirklich richtig nach Kirsche :)
Zutaten
(für einen knappen Liter Eiscreme)
ein Glas Amarenakirschen (Abtropfgewicht ca. 150 g)
200 ml Reismilch (oder Mandelmilch oder zur Not auch Sojamilch mit Vanillegeschmack)
250 ml Sojasahne oder Reissahne
Die Amarenakirschen abtropfen lassen, dabei den Saft (eher Sirup :) ) auffangen.
Den Sirup zusammen mit Reismilch und Sojasahne in einer Schüssel verrühren und für ca. 30 - 45 Minuten in die Eismaschine geben. Wenn ihr keine Eismaschine habt, könnt ihr diese Anleitung befolgen. Dann klappt´s auch :)
Dadurch, dass der Sirup so süß ist, braucht ihr keinen weiteren Zucker, um die Eismasse zu süßen.
Während das Eis so fröhlich seine Runden dreht, viertelt ihr die Kirschen.
Das Eis ist fertig, wenn es "stehenbleibt", wenn man die Eismaschine ausschaltet. Gebt noch die geviertelten Kirschen dazu und lasst die Eiscreme noch ein paar Runden drehen, bis die Kirschen untergerührt sind.
Bei allen Zutaten, die ein wenig schwerer sind, ist es besser, sie erst zur Eiscreme zu geben, wenn diese bereits fertig ist. Sonst sinken sie einfach auf den Boden, drehen da ein paar Runden und sind danach nicht nur ungleichmäßig verteilt, sondern ihr müsst sie auch noch anstrengenderweise vom Boden der Eismaschine kratzen.
Wenn ihr zufrieden seid, esst das Eis entweder sofort oder bewahrt es in einer Plastikdose mit Deckel im Gefrierschrank auf, bis euch das nächste Mal die Kirschlust packt :)
Morgen gibt es Blaubeereis. Das hat auch eine schöne Farbe :)
Hier findet ihr die anderen Eistage:
Basics und Himbeereis - Tag 1
Vanilleeis - Tag 2
Zitroneneis - Tag 3
Schokoladeneis - Tag 4
Blaubeereis - Tag 6
Mandeleis - Tag 7
Mittwoch, 22. Mai 2013
Donauwellen
Heute mal ein Klassiker und gleichzeitig der Lieblingskuchen meiner Mutter. Deshalb gab es ihn auch zum Muttertag.
Donauwellen zu machen ist eher aufwändig, nicht, weil sie schwierig zu machen wären, sondern weil man zwischendurch ständig warten muss; erst, dass der Kuchen abkühlt, dann, dass der Pudding kalt wird, dann, dass die Buttercreme anzieht undsoweiterundsofort.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall, weil so viele leckere Sachen zusammenkommen: Schokoladenkuchen und Kirschen und Buttercreme und Schokolade.
Wie ihr seht, sind es bei mir eher Donaukillerwaves geworden :)
Zutaten
(für ein ganzes Blech voller Donauwellen)
Teig
500 g Mehl
330 g Butter
330 g Zucker
1 Beutel Vanillepuddingpulver
2 TL Backpulver
4 Eier
1 Glas Kirschen (so um die 400 g)
40 g Kakao
Buttercreme
500 g Butter
1 L Milch
80 g Zucker
2 Beutel Vanillepuddingpulver
250 g Zartbitterkuvertüre
Ganz wichtig: die Butter muss weich sein, sowohl für den Teig als auch für die Buttercreme. Am Besten nehmt ihr sie einen Tag vorher aus dem Kühlschrank.
Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Mehl, weiche Butter, Zucker, Vanillepuddingpulver, Eier und Backpulver zu einem glatten Teig verrühren.
2/3 des Teiges in ein eingefettetes, hohes Backblech streichen.
Den Kakao unter das restliche Teigdrittel rühren und den dunklen Teig auf den helleren streichen.
Die Kirschen darüber verteilen und für 35 - 45 Minuten im Backofen backen.
In der Zwischenzeit aus 1 L Milch, Zucker und 2 Beuteln Vanillepuddingpulver einen Pudding nach Anleitung kochen und abkühlen lassen. Manche Menschen legen Frischhaltefolie auf den Pudding, damit er keine Haut bekommt. Ich rühre einfach alle zehn Minuten einmal durch, was der Haut ziemlich schnell der Garaus macht.
Den Kuchen nach Ablauf der Backzeit aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
Wenn der Pudding auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kann die Buttercreme gemacht werden: die Butter mit dem Mixer schaumig schlagen und esslöffelweise Pudding dazugeben und unterrühren. Niemals den Pudding auf einmal zur Butter geben, sonst gerinnt das Ganze! Immer erst ein bisschen Pudding rein, rühren, bis er verschwunden ist und wieder ein bisschen Pudding dazu. Dann bekommt ihr eine ganz luftigleichte Buttercreme, die ihr auf den ausgekühlten Kuchen streicht.
Jetzt muss das ganze für mindestens eine Stunde kalt gestellt werden, damit die Buttercreme fest wird.
Ist die Buttercreme fest, hackt ihr die Zartbitterkuvertüre klein und schmelzt sie im Wasserbad. Anschließend streicht ihr die Donauwelle obendrauf damit ein und stellt sie wieder kalt, bis alles fest ist.
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