Montag, 23. September 2013

Die Kürbissuppe

Ihr merkt es schon am Artikel: hier geht es nicht einfach nur um Kürbissuppe. Es geht um die Kürbissuppe. Ich bin ein alter Hase im Kürbissuppengeschäft (jetzt lehne ich mich hier schon wieder ganz schön aus dem Fenster :) ) und habe jahrelang an einem wirklich guten Rezept gefeilt. Seid ihr aber ein paar Glückspilze, dass ich es heute mit euch teile!



Kürbisse sind mein absolutes Lieblingsgemüse und das hier ist folglich meine Lieblingssuppe. Eine Wand in unserem Schlafzimmer ist übrigens in kürbissuppengelb gestrichen. Größenwahnsinnig oder so bin ich aber nicht.


Zutaten
(für zwei Tage Kürbissuppenfreude für zwei Personen)

1 Hokkaidokürbis (ca. 850 - 1000 g)
2 EL Sonnenblumenöl
1 große Zwiebel
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 - 4 Fleischtomaten
250 ml Kokosmilch
1/4 TL Muskatnuss
Cayennepfeffer
Salz und Pfeffer


Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne und das weiche Fruchtfleisch rauslösen. Den Rest in Würfel schneiden.

Die Kürbiswürfel mit einem Liter Wasser und einem Teelöffel Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Würfel hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen und in kleine Ringe schneiden.

Die Fleischtomaten an einer Seite kreuzförmig einschneiden, mit heißem Wasser übergießen und anschließend die Haut abziehen und in Würfel schneiden.

Wenn die Kürbisstücke durch sind, abschütten und das Kochwasser auffangen, das wird später noch gebraucht.

Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und erst die Zwiebel für ein paar Minuten andünsten, dann die Frühlingszwiebeln dazugeben und ebenfalls andünsten. 

Werden die Zwiebeln glasig, die Kürbiswürfel, die Tomatenwürfel, die Kokosmilch und 3/4 des Kürbiskochwassers dazugeben.

Muskatnuss, wenig Salz und viel Pfeffer und Cayennepfeffer dazugeben. Gut durchrühren und für 20 Minuten bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel kochen lassen.

Anschließend pürieren und servieren. Eventuell mit einem Klacks Joghurt und Brot.



Die Kürbiskerne freuen sich übrigens darüber, sorgsam vom Kürbisfleisch getrennt, gewaschen und anschließend m Ofen geröstet zu werden. Das geht ganz einfach so: die trockenen Kürbiskerne mit Olivenöl und Salz und eventuell Kräutern vermischen und im Ofen bei niedriger Hitze rösten, bis sie anfangen, dunkel zu werden. Gut zum Knabbern und viel gesünder als schnöde Chips!




Kommentare:

  1. Mjamm! Kürbissuppe ist echt was Gutes!
    Mein absoluter Favorit ist und bleibt eine ganz klassische Kürbissuppe mit ein wenig Wein und viel Sahne. ;-) Kürbissuppe mit Kokosmilch ist aber auch superlecker, ich mach da aber immer noch etwas Curry rein. Etwas ausgefallener ist ja die Indianische Kürbissuppe (http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.de/2011/09/indianische-kurbissuppe.html), die Kombination von Kürbis, Ahornsirup und Mais ist echt überraschend genial!

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    1. Klingt auch sehr gut! Kürbissuppe kann ich nie genug essen :)

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Senf dazu? Aber gern!
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